Beiträge von AndreasJ

    Königstiger , die Kriterien sind nicht schriftlich fixiert.

    Es wird auf das Schussbild geschaut, bei LP müssen alle Schüsse auf dem Spiegel sein, überwiegend im schwarzen, Ausreisser darf es geben.
    Nach LP kommt Spopi, das macht für mich Sinn. Wir haben KK Pistolen im Verein, 2 Mal GSP einmal GSP500.
    Erst nach Spopi kommt die GK Pistole oder der Revolver. Wir haben auf dem 25m Stand die großen Meyton Rahmen,
    wir Streichen die Rahmen regelmäßig mit grauer Farbe wegen den Rahmentreffern.
    Über den Rahmen sind die roten und grünen Signal-Leuchten. Die in weiser Voraussicht hinter den Spiegeln montiert und leuchten nach oben.
    oben sind Holzrahmen und Glasspiegel im 45° Winkel. Im Durchschnitt kleben wir alle drei Monate einen neuen Glasspiegel ein.
    Wenn eine KM stattfindet, dann öfter.

    In dem Formular vom RSB 'Antrag auf Bescheinigung über das Bedürfnis zum Erwerb einer Waffe' finden wir 'Hinweise zum Ausfüllen des Antrages auf Waffenbefürwortung'.

    Für den Verein, bei dem 2. Schießmeister bin, ist das kein reiner Verwaltungsakt, sondern der verein übernimmt die Verantwortung für die Befürwortung. Der Verein kennt die Mitglieder, dem RSB sind sie nicht bekannt, wenn sie noch nicht an den Meisterschaften teilgenommen haben.

    Desweiteren achten die Vereine auf das Ansehen bei den Waffenbehörden. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass die Vereine Personen beim Erwerb von GK Waffen unterstützen, die dann nicht sportlich aktiv sind. Auch die Vereine müssen auf das Vorliegen und das Fortbestehen des Bedürfnis achten.

    Pistoletti , KK ist nicht schlimm, aber es ist der Einstieg in dem Umgang mit Feuerwaffen. Hier die Kurzfrom der Antwort: In den Vereinen möchten wir Mitglieder, alle Geschlechter, die regelmäßig erscheinen und trainieren. Wenn jemand Mal GK ausprobieren möchte oder hin und wieder Mal schießen möchte, ohne dem Verein beizutreten, dann geht er besser in ein Schießkino oder zu Jochen Schweizer.

    Bei Jochen Schweizer werden sehr ungewöhnliche Veranstaltungen angeboten, aber die machen das geschäftlich, um Geld zu verdienen.

    Die Vereine bieten eine Umgebung um einen Sport auszuüben und man findet dort Freunde. Ich freue mich immer besonder zu sehen, dass viele Schützinnen besser schießen als Schützen.

    Ich bin aktiv in 6 Vereinen, 5 mal DSB und einmal St. Sebastianus, in drei Vereinen wird auf elektronische Auswertung geschossen, bei dreien auf Pappe. Bei den Rundenwettkämpfen wechselt es ab, da gibt es beides.

    Die Schießsportleiter und Vorstände legen fest wann es von LP nach Spopi geht und wann es von Spopi nach GK geht.
    Aufgrund der Erfahrungen von Jahrzehnten sind da Zieträume festgelegt und Abfolgen. Alle Trainer, die ich kenne, sehen es als sinnvoll an mit der Luftpistole anzufangen, wenn man da sicher ist mit der KK Pistole weitermachen und dann nach zwei Jahren mit GK anzufangen, wenn man das möchte. Wir verfolgen die Ergebnisse der Schützen bei den Meisterschaften, nicht bei jedem Training.
    Wenn ein Schütz offensichtlich Talent hat und sich an den Trainer wendet, dann wird eine extra Aufsicht organisiert und er kann Spopi schießen und auch GK, wenn ein Schützenbruder oder eine Schützenschwester sein Sportgerät zu Verfügung stellt.

    ACHTUNG, hier kommt der wichtige Grund für das Verhalten der Vereine:

    Ein Schütze geht in den Verein, schieß ein Jahr lang regelmäßig LP, macht die Sachkunde, benatrag nach einem Jahr eine Sportpistole und eine Großkaliber-Pistole und taucht danach nicht mehr im Verein auf.

    Da hat es gegeben und das mag kein Verein. Wenn der Schütze nur in diesem Verein ist und in keinem anderen und gar nicht mehr schießt, dann hat der Schütze kein Bedürfnis mehr. Wenn das dem verein bekannt ist, muss der es der Behörde melden, so weit ich weiß.

    Carcano , ich muss meine Aussage ergänzen und präzisieren.

    Meine Vorgänger waren sehr streng, sie haben Mindest-Zeiträume vogegeben.

    Ich bin kein Trainer, ich beobachte die Ergebnisse und achte auf die Sicherheit.
    Wer vor Ablauf des Zeitraums gut genug ist, darf mit den Vereins-Spopis trainieren.
    Ich vertrete die Interessen der Schützen und muss die Vorgaben des Vorstands und des Schießsportleiters umsetzen.
    Das kann schwierig werden, wenn es um Befürwortungen für die erste WBK geht oder die 3. Kurzwaffe.

    Diese Gängelei ist kontraproduktiv. Lassen das viele mit sich machen?

    Das ist keine Gängelei, ich versuche Mal einen Vergleich zu finden.

    Im Motorsport steigt man mit Kart, Formel 3 oder ähnlichem ein.
    Welches Team würde Dich ohne Vorbereitung in einen Formel 1 Rennwagen setzen?

    Ein Verein ist kein Schieß-Kino, man fängt mit den Grundlagen an und steigert sich dann.

    Ich bin im letzten Jahr in einem Verein Abteilungsleiter Psitole geworden.

    Ich kann und darf einen Schützen ohne Vorbereitung nicht direkt KK Pistole oder GK schießen lassen.
    Da muss erst Mal ein Grundvertrauen aufgebaut werden und wir haben im Verein das Prinzip, LP dann Spopi dann GK.

    Ich habe einen Kompromiss eingeführt, wer gut genug LP schiesst, der darf KK Pistole probieren.
    Das ist bisher gut gegangen, weil die erfahrenen Schützen ihre Erfahrung weitergeben.
    Wir haben jetzt eine LP Mannschaft und nächstes Jahr vielleicht eine Spopi Mannschaft.

    Da ist noch ein Verein in Niedersachsen, 'das gallische Dorf' da wird noch auf Pappe geschossen.

    Ich habe die Seta Einzel-Anlage schon ein paar Jahre, habe sie damals bei egun ersteigert vom Hersteller.

    Ich habe damals mit Harald Stephan per eMail geschreiben und telefoniert. Ich bin Dipl.-Ing. E-technik habe Erfahrung mit embedded
    Programmierung und Leiterplattenentwicklung. Wir haben über die Mess-Prinzipien gesprochen, den absoluten und relativen Fehler und
    darüber wie damals die Anlagen geprüft und zugelassen wurden.

    Zu der Zeit wurde der Teiler nicht angezeigt von der Software. Ich habe wie gesagt nur eine Einzel-Anlage und angefragt, ob die Teiler angezeigt
    werden können. Das wurde dann in der nächsten Software Version eingefügt.

    Ich habe den nächsten Wunsch für die Software, ich hätte gerne bei der Auswertung einer Serie ein Histogramm der Ringzahlen.
    Schauen wir einmal was Herr Stephan sagt.

    So einen Sachverständigen würde ich da gerne Mal hinschicken.

    Ich kenne einen in der Schweiz, da schießt die Frau besser als er. Die nimmt das Strumgewehr aus dem Schlafzimmerschrank mit Holztür,
    trägt es mit dem Riemen, setzt sich in den öffentlichen Nahverkehr, fährt zum Schießstand und bekommt doert Munition.
    Danach mit den Öffis wieder nach Hause.

    Und wenn Du fragst, ob das nicht gefährlich ist, beim 300 m Stand oder 1000m Stand über eine Strasse hinweg zu schiessen,
    dann schauen sie Dich mitleidig an, weil sie denken Du schießt so schlecht, dass Du es nicht schaffst in Richtung Ziel zu schiessen.

    Lieber wegi, diese Person brauchen wir nicht.

    Ich bin seit 2020 in 6 Vereinen im DSB und bisher ist kein Unfall passiert.

    Wir haben viele neue Schützen, da kümmern sich die erfahrenen Schützen und die Aufsichten.
    Wir bringen denen auch bei wie man eine Walther GSP und eine GK Pistole zerlegt und reinigt.
    Die neuen machen dann die Kurse als Aufsicht und bringen den alten dann auch noch was bei.

    Liegend, 60 Schuss mit dem Karabiner wird schon sportlich. Der Gewehrriemen ist ja nur bedingt brauchbar, Kimme/Korn gegen Dioptervisierung. Der Kollege mit Matchbüchse, Schießriemen etc. hat da schon deutliche Vorteile.

    In Bayern geht es da inzwischen auf Landesebene los. Früher wurde unterhalb der BM ein Halbprogramm auf 100 m geschossen. Auf eine entsprechend reduzierte Scheibe.

    Ich würde sagen das Magazin ist verklebt, der Magazinbiden ist irgendwie fixiert und die Schrauben zur Fixierung der Abzugseinheit sind acuh verklebt. Man muss Ausschäften und dann Erhitzen.

    Man kann für Ordonnanz den Original Schießriemen verwenden, für GK Liegend könnte man einen Schießriemen verwenden.

    Die No.4 MK II hat eine geschlossenen Visierung, die in der Höhe verstellbar ist.
    Das ist ein einfaches Diopter mit festen Durchmesser. Die Höhe ist einstellbar.
    Das Korn kann man seitlich verstellen, einfach vorne die Schraube mit dem Spezialwerkzeug lösen und dann verschieben.

    Im Moment kann ich mit dem Gewehr auf 50m und 100m trainieren. Ich werde einmal fragen, ob ich am GK Liegend Training teilnehmen kann.

    Es wäre eine Herausforderung, wenn möglich, dann probiere ich es aus.

    Verwechsele nicht Aufsicht und Schießleiter.

    Daß eine Aufsicht da sein muß ist ja klar, aber warum ein Schießleiter ? Wenn ich irgendwo als Gast geschossen habe war noch nie ein Schießleiter anwesend, zumindest habe ich das nicht mitbekommen.

    Da gebe ich Dir Recht, es muss einen Schießleiter geben, aber eine Aufsicht reicht zum schießen.

    Allerdings kann sich jeder Verein eigene Regeln geben für das Schießen.

    Weil Du versichert sein möchtest, falls etwas passiert?

    Beim DSB darfst Du für Dich selbst Aufsicht machen, wenn sonst niemand auf dem Stand und
    wenn Du auf dem Stand vom Betreiber als Aufsicht bestellt bist.

    Ich kenne die Vorschriften beim BDMP nicht.

    Grüße an alle im P8X Klub.

    Ich schiesse meine P8X bei LP Auflage.
    Der Griff ist von Thomas Rink und der Auflagekeil ist integriert.
    Man kann die Auflagefläche durch drei Schrauben sehr gut 3D-mäßig einstellen.

    Ein Schnitt von über 9 ist gar nicht so einfach, da muss man regelmäßig trainieren.

    Hallo M1903A3 ,

    Du schiesst 300m aus Spaß mit dem Ordonnanzgewehr, da kannt Du mir weiterhelfen.
    Ich habe eine Lee Enfield No.4 MK II als Einzellader.
    Weil es als Einzelllader umgebaut wurde, kann ich damit nicht beim DSB an der Disziplin Ordonnanzgewehr mit geschlossener Visierung teilnehmen. Kann ich damit 300m GK Liegend schießen ist die Frage?
    Damit wäre ich nicht konkurrenzfähig, aber ich könnte das Gewehr einsetzen.
    Du bist bei den Reservisten mit Deine Ordo Gewehren. Falls Du es nicht beantworten kannst, schreibe ich einen neuen Beitrag.

    Schöne Grüße

    Andreas