Beiträge von Asterix


    Um mal Dingo´s Preisspanne zu brechen
    Ich benutze einen Pflanzenhocker für 5 € :P und der hält schon 10 Jahr.:thumbup:
    Auf der einen Hälft ist Teppich drauf geklebt ( wie zu Hause ) und auf der anderen Hälfe ein bischen Doppelseitiges-Klebeband damit die Schüttelbox nicht verrutsch.

    Hallo Hotweheel,

    aber in der Luftgewehr BL benutzt du ein Stativ, oder?

    Gruß Asterix

    Hallo Dingo,

    also ich schieße nun ja seit fast 25 Jahren. Früher gab es noch kein Stativ und noch kein Steyr 110 und ich habe trotzdem
    mit einem alten Diana 75 über einen längeren Zeitraum regelmäßig um und über 390 geschossen (und noch dazu ohne Schießschuhe und ohne Schießhose). Mir ist der Sinn durchaus klar: kaum noch Kraftaufwand und bessere Reproduktion des Anschlags. Aber wie gesagt: ich habe nach einem Wettkampf immer das Problem wie eingerostet zu sein. Mir machen alle Knochen weh. Besonders im Rücken.
    Aber ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste :thumbup:

    Ich schau mal wie ich ohne wieder zurecht komme...

    Gruß Asterix

    Hallo Meisterschützen,

    gibt es eigentlich Spitzenschützen im Bereich Luftgewehr, die OHNE Stativ schießen?
    Oder von ich hier im Forum? Wenn ja, warum?

    Hintergrund:
    Ich habe mit Stativ einfach das Problem, dass mein Rücken zu wenig Bewegung hat und gerade bei 2 Wettkämpfen pro Tag mit Schmerzen antwortet. Danach fühle ich mich oft wie "eingerostet".
    Nun hatte ich gestern im Training (KK100m) mein Stativ veregessen und meinem Rücken ging es eigentlich super während und nach dem Schießen. Ich werde wohl demnächst wieder auf Schießen ohne Stativ umstellen...

    Gruß Asterix

    Achso den Zeiss Cup schieß ich für Neustadt, so wie alle anderen Disziplinen auch. Aber mal Schaun ob ich nächste LG Sesion noch dort schieße, Bezirksoberliga wird langsam langweilig, immer die gleichen Gegner usw...! Un die Team Moral ist auch nicht mehr die beste^^
    Verbandsliga wär mal was.

    Hm. hm. hm.
    Da spuckt mir was im Kopf rum...
    Eigentlich hatte ich nach drei Verbandsligajahren mit Dattingen (2x 4.Platz, 1x 10 Platz) gesagt, ich schieße da nie wieder - aber vielleicht sollte man nie "nie" sagen... :love:

    Ich habe dieses Jahr abgesprochenermaßen für Münstertal Bezirksliga geschossen. Aber nächste Saison bin ich wieder für Dattingen am Start.
    Drei Mann sicher über 380 im Schnitt, einer so um die 375 und einer würde uns noch fehlen für den Aufstieg und den Verbleib in der Verbandsliga. Einen weiteren Schützen könnte ich dann, wenn wir wieder in der VL sind wahrscheinlich reaktivieren. Der hat einen Schnitt von Mitte 380 (und schießt derzeit noch VL).
    Unsere Bezirksliga wird jetzt eh gerade reformiert. Nur noch 8 Mannschaften. Jede Mannschaft gegen Jede. 3 Doppelkämpfe und der 4 Termin ist ein Einzelkampf. Da hält sich das mit dem Zeitaufwand auch noch im erträglichen Rahmen. :thumbup:

    Mach Dir mal einen Kopf, wenn Du Zeit hast. :whistling: Wir bräuchten Dich halt schon in der Bezirksligasaison, um den Aufstieg zu packen...
    Von Neustadt aus würde sich die Fahrerei auch in Grenzen halten. Im Bezirk stehen Buchholz und Heitersheim, in der VL Buchholz, Lauf, Kuppenheim und Heitersheim auf dem Plan.
    Wären für Dich im ersten Jahr - obwohl gleiche Ebene - andere Gesichter und andere Gegner. Und die sind gar nicht so schlecht. Siehe Christoph Häßler, der im Halbfinale am Sonntag übrigens 392 geschossen hat - und der hatte seit Oktober (!!!) zum ersten Mal wieder das LG in der Hand :thumbup:
    Wir können ja an der Relegation mal drüber quatschen...

    Gruß Asterix

    KM wir bei mir am 13.03.2011 geschossen, dort können aber 4/5 Schützen nicht weil an dem Tag die Religation LG Verbandsliga ist, jetzt wird 1-2 Tage früher geschossen Reli ist wichtiger! obwohl keine Chance besteht zum Aufstieg in die Verbandsliga Südbaden, dabei sein ist alles :)

    Du bist in der Quali auch dabei?
    Das freut mich. Dann sehen wir uns! (ich bin der, der ohne Schuhe schießt...)
    Wir sind Vorgestern Bezirksligameister geworden und sind auch dabei.
    Und das auch noch gegen Niederhausen, wo Christoph Häßler an Eins schießt...

    Allerdings haben wir auch null Chance auf den Aufstieg. Aber mitmachen ist natürlich Pflicht :thumbup:

    Gruß Asterix

    Hallo Sacky,

    jetzt fängt der auch noch an mit ZF! :thumbup:
    Noch so ein Irrer! :D:D

    Ich habe das da: SIMALUX Gold Edition Zielfernrohr, 3-12x44
    Ist eines mit Ringabsehen (ausserhalb des Ringes ist ein Fadenkreuz). Und der weiße Bereich zwischen Spiegel und Ring bleibt immer gleich, egal welche Vergrösserung ausgewählt ist.
    Meiner Meinung nach ist es ein Unterschied, ob Du auf elektronische Anlage oder auf herkömmliche Scheiben schießt. Warum? Beim Schießen (oder vielmehr Zielen) auf herkömmliche Scheiben, siehst du durch die Vergrößerung des Glases die Zahlen der Ringe als "Kreuz" auf dem Spiegel. Wenn Du dann ein ZF mit Fadenkreuz hast, kannst Du das wunderbar "reinlegen". Bei elektronischen Anlagen fällt diese "Hilfsmittel" weg - da ist der Spiegel durchgehend schwarz.
    in meiner ersten ZF-Saison hatte ich auch noch ein ZF "nur" mit Fadenkreuz, ohne Ringabsehen. Das hat am Kreis-, Bezirk und Land gut geklappt, da herkömmliche Anlagen. Aber auf den Deutschen habe ich dann Schiffbruch erlitten ;)
    Allerdings gibt es auch Schützen, die nach wie vor "nur" mit Fadenkreuz auch auf elektronischen Anlagen Top-Ergebnisse erzielen (Siehe Stefan Frey: zweimal in Folge 4. Platz bei den Deutschen...!)

    Gruß Asterix

    PS: Sacky, haste Kreis schon geschossen? für wen schießt du das? dann sehen wir uns wohl an den LMS :thumbup:

    Hallo Meisterschützen,

    ich habe da mal eine etwas umfangreiche Frage bezüglich schnell bzw langsamer Schießrythmus (hier speziell Luftgewehr)
    Kurz die Eckdaten zum besseren Verständnis:
    ich schieße seit knapp 24 Jahren Luftgewehr-Wettkämpfe. Früher hatten wir ja noch Mannschaften mit 5 Mann und zwei Streichergebnissen. Nix Mann-gegen-Mann. Jeder so wie er wollte. Damals habe ich mir viiiiel Zeit gelassen (oft die 75 Minuten voll ausgereitzt) und Ergebnisse von um die 390 (manchmal auch drüber) erzielt.
    So nun mein eigentliches Problem:
    Seit die Mann-gegen-Mann Geschichte Regel ist, habe ich meine Schießzeit deutlich verkürzt. Warum? Weil ich alter Sack ;( eh ein "nervliches" Problem (im Gegensatz zu vielen jungen Schützen) mit dem Schießen gegen einen direkten Konkurrenten habe. Wenn ich dann auch noch z.B. 15 Schuß machen muss, wenn der Gegner (und alle anderen auch) fertig sind, ist der Puls nicht nur bei 120, sondern dann bei 160 aufwärts. Da geht dann logischerweise ergebnistechnisch nichts mehr.
    Deshalb wie gesagt, schieße ich deutlich schneller als früher.
    Ergebnisse im Wettkampf (Mann-gegen-Mann) so im Schnitt bei knapp über 380, bei Meisterschaften (da lasse ich mir dann meist wieder etwas mehr Zeit) so bei Mitte achtzig.
    Andererseits kann ich im Training (so wie neulich) auch mal 394 in knapp 20 Minuten raus hauen.

    Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Im Mann-gegen-Mann bleibt mir wie oben beschrieben fast nichts anderes übrig
    , als schnell zu schießen. Da ich aber einen extremen Pendelanschlag schieße (rechter Fuß ist nur dazu da, damit ich nicht umfalle :thumbup: ) ist die Belastung auf dem linken Bein auch relativ extrem. D.h. 1-2 Pausen pro Wettkampf wären nicht schlecht...

    Was würdet ihr tun? Auf biegen und brechen schnell schießen trainieren und praktizieren?
    Ich habe oft das Problem, dass ich ca. 15-20 Schüße für meine Verhältnisse sehr gut rausbekomme (10er Serie mit mind. 98, eher 99-100 und dann nochmal 5-8 10er) und dann bricht die Konzentration zusammen. Dann wäre eigentlich Zeit für eine Pause. Aber irgendwie denke ich dann immer a) ich komme in Zeitnot und b) soooo schlimm sind 2 oder 3 Neuner hintereinander auch nicht und deswegen jetzt den Stand auflösen und nachher vielleicht nicht mehr den Stand richtig finden...? und das ganze endet dann meist mit relativ enttäuschenden Ergebnissen um die 80zig...
    Andererseits kann ich mich noch gut an früher erinnern: da habe ich bei meinem Vater im Keller einen eigenen Stand gehabt. Alledings ohne Seilzuganlage. D.h. zwei Schuß gemacht, Gewehr abgelegt, 10m vorgelatscht, Scheibe gewechselt, 10m zurückgelatscht und wieder zwei Schuß gemacht. Da ging das (notgedrungen) mit dem Standauflösen und wiederfinden auch...

    Kein Plan, in welche Richtung ich weiter trainieren soll. Schnell? Langsam? wieviel Pausen?
    Ihr versteht mein Problem?
    Danke!

    Gruß Asterix

    Hallo Meisterschützen,

    vielleicht könnt ja ihr mir weiterhelfen (leider gibt das www nicht viel her)
    Ich bin an Pfingsten zwecks Urlaub (11.06-23.06.11) in der Nähe von Soltau.
    Da ich unmittelbar nach dem Urlaub Landesmeisterschaften (Kleinkaliber mit Zielfernrohr) habe und mich wie in den letzten Jahren zu den Deutschen Meisterschaften qualifizieren möchte, kann ich schießsporttechnisch auch im Urlaub nicht "die Füße hochlegen" :whistling:
    Deshalb suche ich nach einer Trainingsmöglichkeit am Urlaubsort.
    Wer kommt zufällig aus der Ecke und kann mir einen Verein dort empfehlen?
    Ich bin pflegeleicht und brauche nur einen 50m KK Stand :love:

    Über eine kurze Info würde ich mich freuen,

    Gruß Asterix

    SG Breisach,
    KKSV Dattingen,
    SV Münstertal

    Hallo Axel,

    ...Andererseits sind auf der DM in München auch schon bei 100m Schützen mit kompletter Handstütze gesichtet worden. Na ja!

    Hallo Frank,

    oder Gewehre mit Handballenauflage. Aber dass das im KK100m nicht erlaubt ist, weiß glaub ich nicht jede Standaufsicht und nicht jeder Waffenkontrolleur... 8|
    Wobei sich mir da der Sinn dieser Regelung nicht wirklich erschließt.
    Aber über Sinn oder Unsinn einer Regelung zu diskutieren (zumal mit den hohen Herren ab Landesebene aufwärts) bringt nur Frust. Da läufst Du gegen eine Wand... :thumbdown:

    Gruß Asterix

    Hallo Lepus,

    Wenn du von vorn an der Seite über den Schaft schreichst sind dort noch Grate bei den 3 Löchern
    und bei dem Steyr Schriftzug?


    Nein, da sind keine Grate. Man kann mit den Finger drüberstreichen, ohne sich die Haut aufzureißen :D

    Hast du die Schaftkappe getestet oder bist du gleich auf die gewohnte gewechselt?

    Hm. Ich habe gerade heute wieder auf Serienschaftkappe umgebaut. Warum? Naja, mir ist die MEC Contact ein hauch zu breit. Das Serienteil ist etwas schmähler und ich versuche es mal damit. Ich werde dann berichten und wenn ich beim Serienteil bleibe, steht ne MEC Contact II zum Verkauf ;)

    knappe:

    Nö, ich habe zwar die connect Version, aber ich werde das Steyr trotzdem in einem normalen Koffer zusammengebaut lassen. Warum ich dann die Connect Cersion bestellt habe? Weil ich zweimal im Jahr im Urlaub (alter Camper ich) relativ wenig Platz zur Verfügung habe. Und dann zerlege ich das Teil... ;)

    Gruß Asterix

    Hier nun auf vielfachen Wunsch mein Erfahrungsbericht mit dem Match-Luftgewehr Steyr LG 110 connect Version.

    Man kann das Steyr mit verschiedenen Optionen bestellen (hat keine Auswirkung auf den Preis!) und ich habe mich für folgendes entschieden:
    Rechtversion, blaue Kartusche, Verschlusshebel links, connect Version.

    Lieferumfang: -> Bild 1
    Gewehr mit Kartusche inkl. Fülladapter, viel Werkzeug und Zubehör, kleiner Koffer (ca. 97x27cm), Bedienungsanleitung, Munitionsdosenschutz, Steyr-Aufkleber
    Mein Eindruck: sehr gut verpackt, üppiges Zubehör, genial kleiner Koffer

    Korntunnel/Ringkorn:
    -> Bild 4
    Standardteil, M22 mit Plastiklochkorn 4,0. Er ist nicht schwenkbar und hat keine Verkantkontrolle. Für den ambitionierten Hobbyschützen ok. Ich habe mir allerdings meinen Centra Score Korntunnel montiert.
    Mein Eindruck: normales Standardteil. Gute Verarbeitung, gute Qualität.

    Visierlinienerhöhung:-> Bild 2
    Mittels unterschiedlich hohen Zwischenstücken (im Lieferumfang enthalten) bis auf das maximum erlaubte verstellbar. Zusätzlich auch in drei Positionen (mitte, links, ganz links) seitlich verstellbar. Trotzdem von mir durch meinen heißgeliebte MEC Block Club ersetzt.
    Mein Eindruck: gute Verarbeitung, tadellose Qualität.

    Stabilizer:-> Bild 5
    Vergleichbar mit z.B. MEC Tube. Trägt Visierlinienerhöhung und Korntunnel und ist verschiebbar. Dadurch kann das System auf die maximal erlaubte Länge gebracht werden.
    Mein Eindruck: gute Qualität, sauberst verarbeitet: lässt sich nach lösen der Fixierungsschrauben spielfrei und passgenau auf der Laufhülse verschieben.

    Lauf- und Laufhülsengewichte:-> Bild 5+6
    Ein Laufhülsengewicht (vorne beim Stabilizer) und drei Laufgewichte weiter hinten bieten gute Verstellmöglichkeiten zur optimalen Austarierung der Waffe. Alle vier Gewichte sind mit einer Schraube fixiert. Ist diese gelöst, kann das Gewicht nach oben weggenommen werden und muss nicht wie z.B. bei Anschütz bis ans Ende des Laufes geschoben und dann abgezogen werden.
    Mein Eindruck: gute Qualität, sauberst verarbeitet (s. Stabilizer)

    Kartusche/Pressluftsystem:
    Die Kartusche lässt sich problemlos ein- und wieder ausdrehen. Kaum Kraftaufwand nötig. Da der Stabilizer, das Laufhülsen- und die Laufgewichte an der Unterseite abgeflacht sind, kann die Kartusche problemlos herausgezogen werden. Bei anderen Herstellern kann es da schon mal an den Laufgewichten „haken“ (siehe Anschütz 2002). Das eingebaute Manometer gibt 300bar als Maximum an. Sollte aber wohl „nur“ mit 200bar betrieben werden. Die von Steyr angegebenen 450 Schuß schienen mir vor dem Kauf etwas zu hoch gegriffen. Aber ich habe nun mehrfach mit genau 200bar deutlich über 400 Schuß gemacht, ohne dass ein Druckverlust (Tiefschüsse, ovale Schußlöcher) entstanden wären.
    Mein Eindruck: alles gut durchdacht, super die hohe Anzahl von Schüssen pro Kartuschenfüllung.

    Vorderschafterhöhung:-> Bild 7
    Der Vorderschaft, der aus Holz gefertigt ist kann mittels der ausreichend beiliegenden Zwischenstücken bis auf das maximal erlaubte erhöht werden. Sogar die Schwenkung um die Achse kann bis zu einem gewissen Grad eingestellt werden; genial für Schützen wie mich, die Verkanten und dann trotzdem das Gewehr „gerade“ auf der linken Stützhand (oder vielmehr dem Schießhandschuh) ablegen können. Die Einstellung mit den Zwischenstücken ist etwas „fummelig“, aber trotzdem gut zu bewerkstelligen. Und das Teil stellt man ja nicht ständig um…
    Mein Eindruck: gute Qualität, ausreichend verstellbar, genial die Schwenkbarkeit. Kleiner Schönheitsfehler: etwas fummelig bei der Einstellung

    Schaft/connect Version:
    -> Bild 7+10
    Der Aluschaft ist sauberst verarbeitet. Durch die Ausstanzung des Herstellernamens im Schaft (beidseitig) erscheint der Schriftzug nach eindrehen der Kartusche blau hinterlegt. Optisch sehr gelungenes „Schmankerl“. Genial: der Hinterschaft kann bis zu einem gewissen Grad vom Vorderschaft „abgeknickt“ werden. Dadurch lässt sich der Schaft noch besser in die Schulter einpassen. Die Verstellung ist allerdings mittels der zwei Schrauben nicht ganz einfach. Es muss erst eine Schraube bis zu einem gewissen Grad gelöst werden, damit die andere Schraube bewegt werden kann. Der Hinterschaft kann zusätzlich noch mittels einer Schraube innerhalb von 2 Sekunden vom Vorderschaft lösen. Genial, wenn man in den Urlaub möchte und nicht den großen Gewehrkoffer mitschleppen will. Allerdings muss auch Diopter und Korntunnel entfernt werden, damit das ganze Platz im kleinen Koffer hat. Die Verbindung ist absolut spielfrei und im Gegensatz zu den ersten connect-Versionen 100% passgenau.
    Mein Eindruck: Top Qualität, super Optik, geniale Idee mit der Verschränkung, genial die Zerlegbarkeit

    Abzug/Ladesystem:-> Bild 8
    Der Abzugsschuh lässt sich in alle erdenklichen Richtungen ausreichen verstellen. Auch der Abzug an sich lässt keine Verstellwünsche offen. Vorzugsweg und Druckpunkt sind stufenlos zu verstellen (bis hin zum Direktabzug). Der Spannhebel ist angenehm leicht und ohne Kraftaufwand nach hinten zu ziehen. Ich habe mich für den Spannhebel auf der linken Seite entschieden, weil ich so alle mit der linken Hand erledigen kann. Bei Ladevorgang kann die rechte Hand nun da bleiben, wo sie hingehört: am Griff. Trockentrainingsabzug ist äußerst simpel: einfach Spannhebel nach hinten ziehen und nicht mehr ganz nach vorne. Schon kann ein Trockenschuss gemacht werden.
    Mein Eindruck: alles sehr gut durchdacht, gute Qualität, ausreichend Verstellmöglichkeiten. Kleines Manko: man sieht (im Gegensatz zu z.B. Anschütz 2002) nicht, ob die Waffe geladen ist oder nicht.

    Diopter:
    -> Bild 3
    Standardteil. Macht einen soliden und funktionalen Eindruck. Relativ globig und schwer. Ohne Gegenlichtblende, keine verstellbare Iris oder dergleichen. Drehknöpfe sind groß, griffig und lassen sich leicht drehen. Wurde von mir gleich durch Anschützdiopter und Centra Sight Basic Irisblende ersetzt.
    Mein Eindruck: gute Qualität, macht einen robusten Eindruck.

    Schaftbacke:
    -> Bild 9
    Aus Holz gefertigt, angenehmes Kontaktgefühl. Ausreichend in sämtliche Richtungen (auch kippbar) verstellbar.
    Mein Eindruck: gute Qualität, funktional durchdacht.

    Griff:-> Bild 8
    Der Griff ist ebenfalls aus Holz und nicht glatt sonder aufgeraut (punziert?), Dadurch angenehm „griffiges“ Kontaktgefühl. An meinem alten Anschütz 2002 hatte ich immer das Gefühl, die Hand rutscht am glatten Griff ab. Der Griff ist mittels einer konischen Scheibe die sich zwischen Griff und System befindet verstellbar. Allerdings ist die Einstellung etwas eingeschränkt. Da müsste für extreme Hände eventuell mit einer weiteren Scheibe o.ä. aufgebessert werden. Für mich reicht der Verstellbereich. Verstellung mit der konischen Scheibe etwas „fummelig“
    Achtung: da ich vorher schon wusste, dass die drei angebotenen Griffgrößen eher kleiner ausfallen und ich relativ kleine Hände mit kurzen, dicken Fingern habe, habe ich mich für die mittlere Größe entschieden. Das war genau richtig. Schützen mit großen Händen sollten unbedingt die große Version nehmen!
    Mein Eindruck: gute Qualität, sehr griffig. Kleines Manko: fummelige und etwas eingeschränkte Verstellbarkeit

    Schaftkappe: -> Bild 10 + 11
    In alle erdenklichen Richtungen problemlos und einfach zu verstellen, tolle Optik. Es könne zwei Zusatzgewichte „hinter“ der Schaftkappe befestigt werden. Trotzdem von mir gegen die heißgeliebte MEC Contact ausgetauscht.
    Mein Eindruck: gute Qualität, funktionell und durchdacht.

    So. Wer es geschafft hat bis hierhin zu lesen, wird denken: boah, klingt gut, muss ein gutes Gewehr sein. Stimmt. Bis hierher. Aber das Beste habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben:

    Schussverhalten:
    Ich will nicht lange drumrum reden: das System ist ein Traum. Du machst den Finger krumm und außer dem Schussgeräusch tut sich: nichts! Absolut nichts. Und wenn ich sage nichts, dann meine ich auch nichts. Ich habe im Vorfeld bewusst in allen drei Vereinen, in denen ich tätig bin sämtliche Gewehre ausführlich auf das Thema Schussverhalten getestet (außer Tesro alle gängigen Hersteller mit den jeweils neuesten Modellen). Keines kann auch nur annähernd dem Steyr das Wasser reichen. Achja, und die Mündungsgeschwindigkeit kann man auch noch einstellen...
    Mein Eindruck: mit Abstand das Beste auf dem Markt.

    Noch etwas zum Preis: Für um die 1750 € deutlich günstiger wie die Top-Modelle der Konkurrenz. Und das mit einigen Schmankerln, die kein Hersteller bietet.

    Mein Fazit: absolutes Top-Gewehr mit ganz kleinen, aber problemlos händelbaren Mankos. Deshalb: Wer keines hat, ist selber Schuld!

    Gruß Asterix
    PS: ich hoffe das war nicht zu lang. Aber ich denke, die unter uns, die sich eventuell mit dem Gedanken tragen ein neues Luftgewehr anzuschaffen sind für alle Infos dankbar. Wer noch Fragen hat, immer her damit.

    Hallo Timo,

    hm. Ich glaube das beste ist, du leihst dir eine Jacke (im Verein?) aus.
    Meine Schießjacke hat um die 120 € gekostet und ich schieße auch 390+ (zumindest im Trainig/Wettkampf: 380-385) :)
    Und ich habe fast 20 Jahre ohne Schießhose geschossen und die Eregbnisse mit Hose sind nicht besser geworden (ich habe mich nur in der Zwischenzeit wegen meinem Rücken für die Schießhose entschieden) :)

    Gruß Asterix

    Hallo Timo,

    nein, eine Schießjacke ist keine Pflicht.
    Im Gegenteil, die Schießjacke ist hinsichtlich Dicke, länge der Ärmel, Position der Knöpfe etc. beschränkt.
    Aber ohne darfst Du schießen - die Frage ist nur, ob das wirklich Sinn macht?
    Wo willst Du den Schießriemen beim liegend und knieend befestigen?
    Ohne Schießeriemen geht da gar nichts.
    Und selbst im stehend, wo ein Schießriemen nicht erlaubt ist, macht das ohne Schießjacke kaum einen Sinn.
    Du stehst viel zu instabil da, und der Puls überträgt sich richtig heftig auf das Gewehr, das bekommst Du nie ruhig...

    Ab und zu trainiere ich ein paar Schuß auch stehend mal ohne Jacke. Wenn man dann wieder eine anzieht, wird das Gewehr auf einmal wieder richig ruhig ;)
    Aber auf Dauer rate ich Dir dringend zu einer Schießjacke.

    Gruß Asterix

    Hallo,

    ich würde Dir raten: mach einen Munitionstest.
    Es kann die teuerste Munition hundsmiserable Ergebnisse mit Deinem Lauf bringen und eine relativ günstige Munition die Bombe sein.
    Das im Vorraus zu sagen ist reine Kaffesatzleserei. Du kannst natürlich durch Zufall eine Munition finden, die Top mit Deinem Lauf harmoniert,
    aber mit einem Test bist Du auf der sicheren Seite...

    Gruß Asterix

    Hallo Meisterschützen,

    ich schieße seit Jahren Luftgewehr mit einer Irisblende mit Farbfilter von Centra (Sight 1,8 Indoor).
    Beim Schießen probiere ich immer mal wieder die Farbfilter aus und lande dann doch immer bei der "normalen" Einstellung ohne irgendwelche Farben. Wie geht das Euch?
    Macht ein Farbfilter Innen überhaupt Sinn? Ich habe noch keinen Stand erlebt, auf dem mir das Licht zu hell war und ich deshalb einen Farbfilter verwenden musste. - im Gegenteil. Eher zu dunkel finde ich es auf manchem Stand. Aber ein Farbfilter macht es dann nur noch schlimmer...
    Im Aussenbereich(KK) weiche ich durchaus je nach Witterung auf Farbfilter aus - aber Indoor?

    Oder taugen nur meine Augen nicht und für alle anderen Schützen machen Farbfilter im Innenbereich durchaus Sinn?

    Danke für Eure Antworten,

    Asterix

    Hallo,

    wenn du sowas wie die MEC Berta meinst: ja, da habe ich Erfahrungen.
    Ich habe das Teil wieder verkauft. Ich persönlich habe keinen Unterschied im Schußverhalten (ausser dem leicht veränderten Ton) feststellen können.
    Aber ich bin auch kein Spitzenschütze und schieße z.B. liegend nur so um die 590 (im Training auch mal etwas mehr).
    Kann durchaus sein, dass die Spitzenschützen mit 595+ einen unterschied merken.
    Ich habe in Verbindung mit meinem Anschütz 1913 Super Match wie gesagt keinen Unterschied feststellen können...

    Gruß Asterix