Beiträge von dingo

    Das mit den Ordonannzgewehren ist mir durchaus bewusst. Wir sind ein sehr traditionsbewusster Verein und haben auch Schützen, die teilweise sogar auf der Deutschen schießen mit dem Ordonnanzgewehr. Das sind die typischen Gewehre wie K.98 oder Schweden-Mauser.
    Diese sehe ich aber nicht als militärische, sondern als historische Waffen.

    Die Waffen, die auf den Fotos des oben genannten Vereins gezeigt werden, sehen aber wie aktuelle Maschinengewehre o.ä. aus und für MG oder Kalaschnikow gibt es im DSB keine Disziplin.
    Ich finde es auch nicht moralisch verwerflich, aber genau wegen solcher Gewehre kommen unsere Schützenvereine in Verruf, denn die Medien unterscheiden, leider!!, meist nicht zwischen solchen Gewehren und dem Schießen mit Luftdruckwaffen. Daher meine Skepsis gegen diesen Verein, was aber nicht heißt, dass es ein schlechter Verein ist!!

    ACHTUNG, Anmeldeschluss ist dieses Wochenende. Meldet doch noch eure Schützenjugend an, es wird toll. Haben wir auch Österreicher dabei? Dann wärs ein internationaler Contest!! Also nix wie los!!

    Hallo,

    ich kenne das Problem auch an Ständen, die keinen ordentlichen Untergrund am Schießstand haben. Früher schossen wir die Bezirksmeisterschaften Niederbayerns in einer alten Halle. Dort stand man immer auf Betonboden und dort bin ich auch etwas gerutscht. Gott sei Dank haben wir nun einen anderen Austragungsort.

    Welche Ergebnisse erzielt ihr denn so in eurer Liga, damit sich auch ein Bayer mal davon ein Bild machen kann?

    Hallo,

    ich denke die Skepsis der zwei anderen fußt auf dem Schießen mit Militärgewehren. Dies gibt es nicht im Deutschen Schützenbund (DSB), wohl aber bei anderen Verbänden.
    Das Schießen mit den 22.lfb-Pistolen, sprich KK-Sportpistolen ist durchaus eine Disziplin im DSB.

    Ich würde mir an deiner Stelle aber auch einen Verein suchen, der auch eine Luftdruckabteilung dabei hat, denn mit Luftdruckwaffen kann man den Schieß- und Zielablauf viel günstiger einüben. Oder du suchst dir einen Zweitverein mit Luftdruckabteilung.

    Hallo,

    ob nun Handschuh mit oder ohne Finger ist wieder größtenteils eine Liebhaberangelegenheit. Wir haben im Verein nur geschlossene Handschuhe, jedoch ich selbst schieße mit offenen Fingern.
    Mit den offenen Fingern ist man einfach flexibler, vor allem, wenn man wie ich mit einem Stativ schießt. Für die Auflageform "Faust" ist jedoch ein offener Handschuh eher weniger geeignet.
    Neuerdings gibt es (ich habe sie bei Holme gesehen) auch waschbare Handschuhe und eine Waschlotion dazu. Dies ist sicherlich nicht schlecht, wenn die Handschuhe mal zu "müffeln" beginnen.

    Zusatz:
    Der Gurt ist aus elastischem Material, ähnlich eines Nierengurtes. Er hat darüber hinaus aber noch zwei "Extraflügel" die nach dem Anlegen des Gurtes noch gespannt werden. So erhält man eine noch höhere Festigkeit.
    (nein, ich arbeite nicht bei Holme, ich bin nur von dem Gurt überzeugt ;-))

    Hallo,

    erst einmal zu deiner allgemeinen Frage: Ein intaktes Inventar ist für eine Jugendschießabteilung sehr wichtig, denn wenn mal die Kids kommen und dann sehen, dass man nur alte lapprige Jacken und Gewehre hat, mit denen man kurz nach dem Weltkrieg das schießen erlernte, dann verlieren die schnell die Lust und werden nicht mehr so gerne kommen.

    Das Folgende halte ich für sehr wichtig:
    Gewehre:
    Man sollte ein paar Jugendgewehre und ein paar Erwachsenengewehre (zum Umstieg) haben, um auch mehrere Jugendliche gleichzeitig schießen lassen zu können, denn dann hat man auch mehr Trainingsmöglichkeiten (z.B: Mann-gegen-Mann, Schießspiele). Diese Gewehre sollten je nach finanziellen Möglichkeiten aktuelle Technik, sprich Pressluft haben, denn so entfällt auch schon mal die Kraftanstrengung zum Spannen der Gewehre. Wir haben 3 Anschütz 2002 Pressluft junior, 1 FWB 700 Junior Pressluft, 1 FWB 700 Basic Pressluft, 1 FWB P 700 Alu, 3 Steyr LG 10 Pressluft. Mit diesen neun Gewehren kommen wir sehr gut zurecht, zu Beginn würden meines Erachtens aber auch 3-4 Gewehre reichen.

    Bekleidung:
    Hier ist es vor allem wichtig, Schießjacken und Schießhandschuhe als Basisausrüstung zu haben. Diese sollten auch alle paar Jahre mal wieder modernisiert werden, denn wenn die Handschuhe und Jacken schon beginnen zu riechen, ist dies nicht gerade förderlich und dass dies mal kommt, weiß wohl jeder selbst von seiner Bekleidung (z.B. durch Schwitzen im Sommer)
    Ob man auch noch Hosen und Schuhe bereitstellt, ist ein Streitthema. Wir haben keine Vereinshosen und -schuhe. Bei uns gibt es folgendes System: Hört ein Schütze mit dem Schießen auf oder entwächst er seiner Kleidung, suchen wir gleich wieder einen nächsten, dem die Bekleidung passt. So kann dieser sehr günstig an Hose und Schuhe kommen. Mittlerweile sind fast alle Jugendlichen bei uns ausgerüstet und so zirkuliert die Bekleidung ganz gut durch die Reihen.
    Bei den Jacken und Handschuhen sollte man verschiedene Größen haben, ein paar kleinere und dann noch ein paar größere Jacken, ca. 5-6 Stück. Bei Handschuhen das selbe Spiel.
    Eine neue Idee, um Hosen anfänglich zu ersetzen, wäre der Trainingsgurt (wird aktuell in anderem Thread besprochen).

    Kosten:
    Wir beziehen unsere Sachen meist über Schießsport Holme, da hier die Preise ganz gut sind. Wenn du aber einen Schießsportausrüster vor Ort hast, kannst du dir erstens die Fahrtkosten sparen und zweitens sicherlich ein wenig handeln (evtl. kleiner Sponsoringbeitrag?)

    Für die Gewehre kannst du kalkulieren (ca. 649-1000 Euro, von Hämmerli bis Anschütz): 3 x 800 Euro (im Schnitt) = 2400 Euro
    Für Jacken (ca. 50-100 Euro) und Handschuhe (ca. 20 Euro): 5 x 70 Euro + 5 x 20 Euro = 450 Euro
    dann zum Bsp. noch ein Gurt oder Schuhe oder sonstiges: x Euro

    So ungefähr kannst du also mit einem Gesamtkostenpunkt von ca. 3000 Euro rechnen, dann hast du aber eine ganz gute Ausgangsbasis für deine Jugendabteilung.

    Hallo,

    auch wir haben einen solchen Gurt von Holme und er ist wirklich gut. In den Anfangszeiten, als Holme den Gurt das erste Mal angeboten hat, stand bei dem Angebot dabei: Nicht zugelassen nach DSB-Sportordnung. Also für höhere Wettkämpfe ist dieser Gurt nicht zugelassen.

    Aber bei kleineren Wettkämpfen z.B. gauintern würde ich den Gurt schon benutzen, da er ja gegenüber einer Schießhose keinen Vorteil, eher einen Nachteil bringt.

    Bei uns hat eine Schützin neu mit dem Schießen begonnen und nach dem dritten Mal freihändig schießen, legte ich ihr den Gurt an. Daraufhin machte sie gleich einen Sprung von 270 auf 304 Ringe. Das nächste Mal lag sie dann sogar schon über 320 Ringen. Der Gurt stützt einfach um die Hüfte ähnlich einer Schießhose und unterstützt den Schützen beim sauberen "nach-vorne-schieben" der Hüfte.

    Für diesen Preis wirklich zu empfehlen, denn der Umstieg zur Schießhose fällt dann viel leichter. (und die kostet bei Holme für Kids ja auch nicht mehr so viel, ca. 50-60 Euro)

    Ich würde lieber nicht umlernen lassen, sondern wenn möglich einen Umlenkdiopter verwenden.

    Ich hab da nämlich selbst eine ähnliche Erfahrung gemacht: Ich bin Linkshänder und spiele Schlagzeug. Meine ersten 2 Monate ließ mich mein Lehrer normal rechts spielen, bis ich ihm sagte, dass ich Linkshänder bin. Er baute gleich das Schlagzeug um und ich lernte in dieser Stunde mehr als in den 2 Monaten davor. Es macht also schon Sinn, einen Linkshänder links und einen Rechtshänder rechts schießen zu lassen!!

    Aber wenns keinen anderen Weg gibt, muss man halt umstellen.

    Hallo,

    sieht wirklich toll aus. Gratuliere dir zu diesem schönen Gewehr. Was hat denn der Schaft gekostet? Wäre eine gute Möglichkeit, seinen "alten Schinken" wieder aufzupeppen.

    selbstgemacht, aber am besten schmeckts mir beim Lieblingsitaliener und dort am liebsten Pizza Frutti di mare.

    Wo solls im Urlaub hingehen? Italien, Kroatien, Griechenland ;) oder Balkonien?

    Wir haben genau dieses Gewehr. Es ist wie ein normales LG, mit der guten Technick von FWB. Es ist jedoch leichter als die meisten anderen LGs, knapp 3,5 Kilo hat unser Gewehr und ist daher gut für Einsteiger oder schwächere Schützen geeignet.

    Hallo,

    da ich ja selbst zu der Spezies der Jugendsprecher gehöre, stehe ich natürlich sehr positiv diesem Amt gegenüber. Wie du schon gesagt hast, hier wird der "Führungsnachwuchs" von morgen ausgebildet. Man lernt langsam in ein Ehrenamt hineinzuwachsen, zudem wird derjenige auch noch stärker an den Verein gebunden und verlässt diesen wohl nicht mehr so leicht. Man kann dann nach und nach immer mehr Verantwortung in die Hände des Jugendsprechers legen und so langsam sehen, wie weit er bereits ist.
    Für den Jugendlichen hat es auch einen großen Vorteil. Solch ein Jugendsprecherjob macht sich in jeder Bewerbung klasse, zeugt er doch von Eigeninitiative, Führungsstärke und ehrenamtlichem Einsatz.