Beiträge von dingo

    Hallo,

    ich würde mal weg gehen vom Ringe schießen und einfach eine Zeit lang nur Schussbilder schießen oder Zielbilder, d.h. auf eine LP-Scheibe auf die Rückseite schießt du einfach 15-20 Schuss und passt dabei auf, ob du deinen Anschlag jedes mal gleich aufbaust, ob es irgendwo zieht, wo es nicht spannen sollte und ob du immer wieder auf den gleichen Fleck hinkommst.

    Dann schieße einige Serien nur als Schussbilder, nimm dir also einen Streifen und schieße auf jeden Spiegel z.B. 5 Schuss. Beachte das Ergebnis gar nicht, schau nur auf deine Technik und deinen Schießablauf und -rhythmus. Normalerweise dürften dann die Ausreisser weniger werden.

    Versuche dann wieder langsam mit dem Serienschießen zu beginnen. Hänge dabei aber nicht zu krampfhaft an einer bestimmten Ringzahl, sondern arbeite dich langsam wieder etwas nach oben. Und das kann auch Monate dauern!!

    Hallo,

    wie finanziert sich denn eure Jugendgruppe, dass ihr damit völlig unabhängig seid?

    Ich sehe die Sache mit dem eigenen Geld gespalten. Natürlich kann man das eigens gespendete Geld sicherlich gut für die eigene Jugendarbeit oder für eine Modernisierung gebrauchen, aber wenn man einen Teil des Geldes spendet, kann man erstens Gutes tun und zweitens in der Öffentlichkeit erscheinen. Über diesen Weg lassen sich doch wieder neue Geldquellen/Sponsoren finden. Damit hätte solch eine Spende auch eine Potenzierungswirkung.

    Hallo,

    ihr habt wirklich schön und kontrovers über das neue System diskutiert. Doch leider verlasst ihr zunehmend die sachliche Ebene und greift euch persönlich an. Das habt ihr doch gar nicht nötig, ihr habt doch beide eine Meinung und diskutiert sonst immer so sachlich!!
    Kommt doch wieder zur sachlichen Ebene zurück, bevors ausartet.

    Ich fasse es mal zusammen, so wie ich es verstanden habe:

    Das System Armatix wird evtl. eingeführt, also noch gar nicht sicher ob es kommt. Es soll den Schießsport noch sicherer machen, indem man nur noch mit einem "Schlüssel" bzw. Armband schießen kann und dann auch nur auf Scheiben gerichtet. Es ist einerseits ein Mehraufwand für den Schützen, aber andererseits auch eine Erhöhung der Sicherheit.
    Es wird sicherlich keinem geschenkt, aber der Preis ist noch nicht raus, daher streiten wir doch erst dann darüber, wenns konkretes gibt.

    Der Waffenbesitz ist nicht für den Amoklauf verantwortlich, aber in der Öffentlichkeit wird doch ein Zusammenhang darüber hergestellt. Es wurde nun mal mit der Waffe einer ehemaligen Sportschützin geschossen, somit betrifft es den Schießsport leider wieder indirekt.
    Lächerlich ist nur, dass jetzt über großkalibrige Waffen diskutiert wird, es war aber eine KK-Pistole.

    Ihr beide habt kontroverse Meinungen, beide machen aber den Schießsport nicht kaputt, sondern tragen dazu bei, dass ich mir als bisher noch Unwissender über das Armatixsystem ein sehr differenziertes Bild davon machen konnte.

    Hallo,

    also gegen die Aussage, dass Alkohol zum Schießsport gehört, möchte ich mich dennoch nochmals wehren. Ich trinke ja kein Bier während des Schießens!!

    Aber wenn ich nach dem aktiven Ausüben des Sportes in der angrenzenden Gaststätte am Stammtisch noch ein Weißber trinke, hat das dann doch nichts mehr mit dem Sport zu tun. Deine Aussage hört sich an, als ob wir beim Schießen saufen würden und dem trete ich entschieden entgegen.

    Würde ich nach dem Schießen in ein etwas weiter entferntes Wirtshaus gehen, würde es ja auch nicht mehr zum Sport gehören. Da aber meine Bekannten und Freunde im Gastraum sind, trinken wir halt dort noch etwas. Dies hat aber definitiv nichts mit Alkohl im Schießsport zu tun!!

    wegi82

    Den Vorteil für Linksschützen gibts schon (bin selbst einer), denn wir Linken sind es gewohnt, den Rechtsschützen ins Gesicht zu blicken, die Rechtsschützen sind es aber nicht!!

    Hast du nun einen anfälligen Schützen neben dir stehen, kann ihn der direkte Blickkontakt doch etwas aus der Konzentration bringen. Hatte diesen Effekt schon öfters im Wettkampf und haben deswegen auch schon mindestens einen Wettkampf gewonnen. (der Gegner bestätigte mir dies, ich war fertig und da hatte er noch 10 Schuss. Diese Serie war bei ihm dann 5-7 Ringe besser als der Rest!!)

    Der Alkohol gehört nicht zum Sport sondern zum geselligen Teil danach und was wäre schon ein Stammtisch mit lauter Wasser trinkenden Leuten? Sähe doch komisch aus.

    Deine Folgerung, dass erfolgreich auch gleich gesellschaftlich mehr los bedeutet, kann ich dir deutlich widerlegen. Die bei uns im Gau erfolgreichste Mannschaft (schoss schon Bayernliga, scheiterte dieses Jahr am Aufstieg in diese) trainiert sehr viel, sind auch wirklich nette Leute, aber dort fehlt die Geselligkeit im Verein. Wenn da bei uns mal eine dritte Mannschaft von diesem Verein schießt (die zweite ist nämlich auch im Bezirk), dann hört man immer, dass ihnen diese Gesellschaft fehlt.

    Man muss also auch das Miteinander konsequent pflegen, denn nur aus diesem "dualen System" entsteht meines Erachtens dauerhaft Freude am Schießen.

    Ich kann dir aber bei Rest nur zustimmen. Auch ich habe durch diverse Wettkämpfe und Preisschießen viele Bekannte kennen gelernt, auch bereits ab der Schülerklasse und auch heute kennt man sich noch. Aber auch hier zählt nicht nur das gute Ergebnis sondern auch die gesellschaftliche Integrationsfähigkeit und die Fähigkeit auf Leute zuzugehen.

    PS: Frau oder nicht, das wie die Hüfte steht hängt größtenteils von der Körpergröße ab. Je größer eine Person ist, desto mehr schiebt sie die Hüfte vor um die nötige Höhe zu erhalten. Und anderstherum. Frauen sind meist Kleiner wie männer. (Pfeilschiffter ist glaub ich au net groß oder??)

    Hier ist schon wieder ein Dreher drin: Je kleiner die Person ist, desto stärker schiebt sie die Hüfte nach vorne, bzw. Je breiter jemand steht, desto stärker wird auch die Hüfverschiebung.

    Und ja es stimmt, Pfeilschifter ist ziemlich klein und zudem eine Linksschützin. Vielleicht hat sie dadurch einen Zusatzvorteil beim Mann-gegen-Mann-Schießen, da sie so ihrer Kontrahentin direkt ins Gesicht schaut.

    Hallo,

    schau du gibst dir doch selbst die Antwort, auch im Karate macht ihr Spiele. Beim Schießen werden auch Spiele gemacht, aber das hauptsächliche sportliche Schießen steht im Vordergrund. Genau wie bei euch.
    Und ich bin jetzt schon mehrere Jahre Jugendleiter und ich kann dir sagen: Die Kinder kommen anfangs wegen dem Schießen, aber sie bleiben nicht wegen dem Schießen. Sie bleiben, weil sie Wertschätzung erfahren, weil sie Spaß haben, weil sie eine Gesellschaft haben, weil ihnen etwas geboten wird.

    Bei uns gehört neben dem sportlichen Schießen auch noch der gesellige Teil dazu, mit einem Bierchen oder einem Wein, mit Fachsimpeln und sich gut unterhalten. Und auch die Jugend ist größtenteils noch da und spielt z.B. Karten, ratscht, oder genießt es einfach unter sich zu sein.

    Mit deinem rein sportlichen Ansatz wirst du anfangs vielleicht gute Erfolge erzielen, einen breit aufgestellten und langfristig erfolgreichen Verein wirst du so aber nicht bekommen. Vor allem wirst du dann nie so viel Spaß und Gaudi erleben, wie wir sie haben!!

    Hallo,

    jetzt ist sogar die Rede von ca. 300 Schuss Munition. Aber da reichts ja schon, wenn sie sich 5-6 Schachteln an KK-Munition eingesteckt hat und die tragen ja wirklich nicht auf.

    Da erinnere ich gerne an die Geschichte, als ein Sportschütze aus einem Schützenbedarfsladen gekommen ist, mit einem Luftgewehr und 30.000 Schuss Diabolos für den Verein. Leider kam in diesem Moment gerade eine Demo an dem Laden vorbei. Die Polizei kontrollierte ihn und das Mitführen von Waffen bei einer Demo ist ja nicht erlaubt.

    Was machten die Medien daraus: Sportschütze mit Waffe und 30.000 Schuss Munition bei Demo dabei. So viel zu den Medien.

    Die Frage steht im ersten Posting dieses Beitrages und es wurden auch schon ein paar Tipps gegeben. Vielleicht hast du ja noch ein paar andere Ideen an was es liegen könnte, dass das Korn langsam nach rechts weggeht.

    Hallo,

    ich kann Asterix nur zustimmen. Die "Lösungen" von LDS halte ich für Bauchpinselei und führen meist nur ins Nirvana.

    Bekanntlich liegen die meisten Schützenheime doch etwas abgelegen von Dörfern und Städten, vor allem die, die für großkalibrige Waffen zugelassen sind, da diese lauter sind. Und diese Waffen haben ja das größte Gefährdungspotenzial, wenn man davon sprechen will.

    Dort ist dann über Nacht niemand, der auf die Waffen aufpasst und dann können auch nicht Sachkundige durch einen Einbruch, den wegen der Abgeschiedenheit ja auch keiner bemerkt in Besitz der Waffen kommen.

    Diesen Vorschlag halte ich definitiv für irreführend und kontraproduktiv.

    Die Kontrolle des Geisteszustands und der Eignung für den Waffenbesitz erfolgt sowieso bei Beantragung der Waffenbesitzkarte, denn da muss auch der Schützenmeister zustimmen und den Schützen "prüfen".

    Dass ich eine Begleitperson brauche, um eine Waffe zu erwerben, kommt mir auch komisch vor. Ich brauche ja sowieso den Bedürfnisantrag, usw. Da werde ich ja von mehreren Personen bereits geprüft und auf meinem Weg zu meinem Sportgerät "begleitet".

    Eine feste Anzahl an Trainingstagen halte ich auch für Mumpitz. Die aktive Schützentätigkeit muss ja sowieso für den Besitz der Waffe gegeben sein. Was mache ich denn, wenn ich aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen mal ein bis zwei Jahre nicht oder nur wenig schießen kann? Muss ich dann für diese Zeit mein Gewehr, evtl. ein Einzelstück verkaufen und bekomme es nachher nicht wieder? Das macht doch keinen Sinn!!

    Und wenn ich für jeden Wettkampf eine Begleitperson brauche, darf diese dann auch eine Waffe dabei haben und darf ich dann ihre Begleitperson sein? Dann aber könnte man ja aufeinander losgehen!! Oder muss ich zu einem Wettkampf mit 4 Schützen dann mit 8 Leuten fahren??

    Also tut mir leid, aber deine Ideen gehen meines Erachtens deutlich an der Realität vorbei. Die aktuellen Regelungen reichen vollkommen aus. Sie müssen nur eingehalten werden.

    Noch einen abschließende Frage an LDS: Welche Disziplinen in welchem Verband schießt du eigentlich??

    Hallo,

    es gibt sehr wohl mehrschüssige KK-Pistolen. Denke doch nur an die Sportart Olympische Schnellfeuerpistole. Da es sich hier aber um eine olympische Disziplin handelt, bin ich sehr gespannt, was nun wohl über diese Waffe gesprochen wird.

    In den Medien habe ich aber zur Zeit noch nicht viel über den Sportschützenaspekt der Tat gehört. Es wird immer darüber gesprochen, dass es eine Frau war, dass sie Rechtsanwältin war und dass es eine Beziehungstat war.

    Und genau aufgrund dieses Schulterabdrucks, der ja dann doch einen guten Vorteil mit sich bringt, glaube ich, dass es nicht erlaubt ist. Kenne aber jetzt dazu nicht die Sportordnung. (Ist ne Art Gefühlsentscheidung)

    Ich hoffe hier gibt es noch jemanden, der dazu die Sportordnung zitieren kann, denn ich kenne mich auf der rechtlichen Seite dafür zu wenig aus, als dass ich das passende finden würde.

    Hallo Murmelchen,

    da hast du schon recht, aber ich denke, dass dieser krasse Waffenrechtsverstoß auch bestraft gehört, vielleicht auch härter als nur eine Ordnungswidrigkeit, denn es kann einfach nicht geduldet werden, dass man mit so einem Verhalten eine solche Tat ermöglicht und noch dazu liefert eine lasche Bestrafung nur noch mehr Futter für die Anti-Waffen-Bewegung. Er hat einen schwerwiegenden Fehler begangen und dafür muss er auch bestraft werden.

    Die ganze Hetze gegen den Schützensport finde ich auch nicht richtig. Aber ein gutes Bild gab heute wieder der Schützen- und Trachtenumzug aus München ab. Da kamen die Schützen mal wieder als Bewahrer der Tradition und des Brauchtums rüber und gaben ein gutes Bild ab. Bin schon auf den Bericht am 3. Oktober gespannt, ob er denn hält was er verspricht. Er wurde sogar in der Bayerischen Schützenzeitung beworben.

    Wenn du alle Bekleidungsteile übereinanderlegst, die du anhast und dann misst du wie viel Kleidung dann vor deinem Bauch ist, dann darf das maximal 2,5 mm sein. Wenn du nun aber die Kleidung auf den Boden legst, dann liegt es ja doppelt, d.h. du misst Vor- und Rückseite der Kleidung und dann darf man nur 5 mm haben.

    Wie viel hat denn deine Jacke an Dicke? Die Funktionsunterwäsche von z.B. X-Bionic ist sehr dünn (damit schieße ich). Um genaueres über die Dicke zu erfahren, rufe doch einfach mal bei Tec-Hro an. Die vertreiben X-Bionic und sind sehr freundlich. https://meisterschuetzen.org/www.tec-hro.de

    Hallo,

    nun habe ich verstanden, was du willst. Ich denke aber, dass du mit einer umwickelten Schaftkappe Probleme bekommen könntest bei einer Waffenkontrolle, da dies für die Kontrolleure nicht regelkonform aussieht. Baue dir doch einfach aus einem Stück Blech oder Holz einen Winkel, den du unten einsetzt, sodass die Kappe wieder gerade wird. Meines Wissens ist dies erlaubt.