Beiträge von dingo

    Wenn du oben etwas stärker neigst, dann musst du aber auch das Mittelteil anpassen, damit du nicht "in der Luft hängst".

    Und den Haken kannst du ja dann auch ranmachen, wenn du willst. Stelle in zuerst einmal gerade (ohne abzuknicken) und drehe ihn etwas vom Körper weg, denn er soll nicht an den Rippen bzw. seitlich am Körper anstehen und gegendrücken.
    Dann den Haken sauber in die Schulter einsetzen und schauen, wo du stehst. Danach die Kappe so verstellen, dass du auf die Scheibe kommst. (wenn Riemenlänge und Handstoppposition gleich geblieben sind). Und natürlich das Gewehr gut in der Schulter sitzt und der Abstand zum Kopf passt.

    Ich habe die Schuhe von Corami. Kosten zwar eine schöne Stange Geld, aber seit ich die habe, drücken mich meine Schuhe nicht mehr. Mit dem Anpassungsset kann man sie individuell an seine Füße anpassen.

    Einfach mal bei Google suchen und sogar die Händler bei uns in der Nähe (z.B. Holme) bieten diese Schuhe an.

    die Idee von HSVer finde ich gut, denn dann relativieren sich die Steigerungen etwas.

    Nur kann man dieses System wohl nur bei Mathematikstudenten oder Leuten mit viel Zeit anwenden, denn dieses System zu durchblicken ist gar nicht leicht.

    Ich habe es nach dem Beispiel so ungefähr verstanden, aber um dies Jungschützen zu erklären, reicht wohl die Zeit nicht aus. Aber ansonsten super!

    also bei uns lässt sich das im Druckmenü einstellen. Dort kann man wählen: mit zehntelringen anzeigen (oder so ähnlich heißt das Kästchen).
    Wie du ins druckmenü kommst, weißt du bestimmt.

    Du bist ja der Informatiker!!

    Hallo Dieter,

    danke für dein Angebot. Ich sehe meinen Schützling leider frühestens erst wieder Freitag und werde dann ein Bild machen, wenn sie da ist.

    Es ist ja nicht so, dass ich keinen richtigen Anschlag lehren könnte. Ich habe auch eine Gruppe mit 12 Jungschützen und da treffen die meisten auch alle was. Einer kam sogar in den Bezirkskader und da wurde sein Anschlag ausdrücklich gelobt. Nur der eine Fall eben gibt mir ein Rätsel auf.

    Königstiger auch ich kann es kaum glauben, dass all die Methoden nicht helfen, aber die Schützin sagt, dass sie immer zu tief ist.
    Und eine Vorderschafterhöhung bei LG-Schießen. Ist die überhaupt erlaubt? Die betreffende Schützin schießt mit einem Anschütz 2002 Pressluft Junior im Holzschaft. Wie hoch darf denn da der Vorderschaft werden? Ich fürchte, dass das Gewehr da schon fast am Limit hängt.

    • Stützarm steiler stellen (Stützhand näher Richtung Körper)
    • Hüfte weiter nach vorn schieben
    • Wirbelsäule weiter verbiegen :S

    Hallo Frank,

    danke für deine Tipps. Aber der Stützarm ist schon fast unter dem Abzugsbügel, weiter zurück geht nicht mehr.
    Die Hüfte ist schon ganz vorne, weiter gehts leider auch nicht mehr.
    Was meinst du mit Wirbelsäule weiter verbiegen?

    Ich habe auch schon die ganzen Varianten nicht extrem ausgelagert probiert, aber auch da klappte es nicht.

    Hoffe auf weitere Tipps!

    Hallo dingo,

    mal eine kurze Verständnisfrage. Was verstehst Du unter einer normalen Hakenkappe"?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Als normale Hakenkappe meinte ich eine Hakenkappe wie z.B. die von Anschütz, die Tec-Hro Fusion, etc. halt eine vielseitig verstellbare Hakenkappe. Und keine Liegendkappe, keine alte steife Hakenkappe und keine Kappe ohne Haken.

    Ist aber nur meine persönliche Meinung und keine schießwissenschaftlich belegte Meinung.

    Weil du gerade die Höhe der Hüfte angesprochen hast. Ich habe zur Zeit bei einem Schützling von mir das Problem, dass er immer zu tief steht.
    Was ich schon probiert habe: Fußstellung breiter (breiter gehts nicht mehr); auf Faust auflegen, damit das Gewehr höher kommt; Schaftkappe nach oben (schon deutlich höher als üblich), Ellbogen von oben auf die Hüfte aufsetzen (damit die Schulter höher ist), Hüfte bereits ganz nach vorne geschoben.

    Nun gehen mir die Ideen aus. Wer hat noch weitere Ideen?

    Was ich nicht verstehe, wie die Hüfte höher kommt, wenn ich den Fuß verdrehe.

    So wie ich es verstanden habe, werden zum Ende des Jahres die acht besten Ergebnisse zusammengezählt und dass dann Dibow die Gesamtwertung neu macht und dann wirst du wohl Erster sein und ich auch weiter vorn sein, da wir von Anfang an dabei waren.

    Der sechste Platz ist nur auf das Monat November bezogen. In letzter Zeit liefs bei mir nicht so gut, wie du an den Rundenwettkämpfen auch sehen konntest, nur das letzte Schießen im November passte. Bin aber immer noch nicht richtig zufrieden.

    Also ich bin ein Verfechter der normalen Hakenkappen im KK-Schießen. Jedoch ist die Hakenkappe nur hilfreich, wenn sie richtig eingestellt ist. Wenn du also keine Möglichkeit hast zu kontrollieren, ob die Kappe richtig eingestellt ist, ists mit einer normalen verstellbaren Kappe besser.
    Ich würde dir aber trotzdem empfehlen ne Hakenkappe zu kaufen und jemanden suchen, der sie dir richtig einstellen kann (evtl. Nachbarverein oder Fachhandel).

    Dass du auf einen Stand fixiert bist, kann daran liegen, dass du eben noch nicht so lange schießt. Auch ein Wettkampfgefühl und das Schießen unter anderen Bedingungen muss trainiert und geübt werden.
    Aber damit du auf anderen Anlagen auch besser bist, musst du einfach trainieren.


    Da du aber bereits auf ein Jahr solche Steigerungen hingelegt hast, wird das für dich auch kein so großes Problem sein. Also weiter so und du wirst sicherlich noch einen heiden Spaß am Schießen haben!!

    Ich hab mir diese Liste angesehen, weil ich meine eigene Leistung einordnen wollte. Ich schieße jetzt besser als vor einem Jahr, als ich damit angefangen habe, aber mehr weiß ich halt nicht. Ich wurde nur stutzig, als letztes Wochenende anlässlich meines ersten Wettkampfs, bei dem ich ganz normale Trainingsergebnisse ablieferte, SEHR viele Leute an mir herumgratulierten (Hier in Italien ist man sehr höflich, aber so viele Gratulanten...)

    Wie viel schießt du denn so?
    Du hast gesagt du schießt seit einem Jahr und schießt LP. Ich gehe mal davon aus, dass du so ein bis zweimal in der Woche trainierst. Geht das so hin?
    Ich würde dann als realistische Ergebnisse einschätzen: Mit 315-325 Ringen kann man schon zufrieden sein. 330-345 ist schon ziemlich gut nach einem Jahr. 345-355 - da bist schon wirklich ein gutes Talent. Mehr als 355: Irre, wieso müssen andere so lange trainieren? Du bist ein richtig gutes Talent, nach einem Jahr schon solche Ergebnisse.

    Wo kannst du dich einordnen und erzähle doch mal, wie der Schießsport in Italien so abläuft.

    Hallo,

    ein paar Tipps zur Einstellung: Was du sagtest mit dem möglichst großen Kontakt der Schulter zur Kappe, das stimmt schon so. Die Höhe der Kappe übernimmst du in etwa von deiner Gummikappe, weil die passte ja auch. Den Haken stellst du so ein, dass du ihn schon spürst unterm Arm, aber dass er dich nicht drückt oder einschneidet. Also keinesfalls ganz weit zum Körper drehen, denn dann stört er nur. Er sollte möglichst frei unterm Arm sein. Und den Haken anfangs eher gerade stellen und erst nach und nach mal etwas abwinkeln, denn die Abwinklung kann dich ganz schnell raus aus der 10 drücken. Darum das erst machen, wenn du ein Gefühl für die Kappe bekommen hast.

    Hallo,

    das Problem kenne ich auch, daher finde ich deine Einteilung ganz gut, vor allem weil dann schon der Übergang zwischen Erwachsenen und Junioren fließender ist. Als Problem sehe ich jedoch die Zerteilung der Gruppe, vor allem wenn unterschiedlich alte Schützen durch einen Jahreswechsel und daher Gruppenwechsel getrennt werden.

    Ich würde vorschlagen: Trainiert doch einmal in der Woche alle zusammen und einmal mit der Gruppeneinteilung. Dann kannst du einmal ein allgemeines "Spaßtraining" machen und einmal in der Woche genau und gezielt arbeiten.

    Wir trainieren auch 2 mal und das ist fast nötig, um die Leistung konstant hoch zu halten.

    Also ich gehe davon aus, dass die 40 Schuss schießen und wirklich so niedrige Limits haben. Die haben wohl zu wenig Starter um die Kapazität auszulasten. Darum darf wahrscheinlich auch noch der schlechteste in einer Klasse starten (gibt ja Startgeld für den Veranstalter).

    Und in der Jugend schoss halt der schlechteste 213 Ringe, darum so ein tiefes Limit. Bei den Mädchen waren wahrscheinlich nur ein paar Starter und die schlechteste hatte 301 Ringe. Darum das höhere Limit.

    Ich kann mir die Zahlen nur so erklären, halte sie aber auch allgemein für viel zu niedrig. Da schießt man bei uns im Bezirk ja schon deutlichst mehr. Es sollte doch ein Anreiz und eine Schwierigkeit sein, auf eine Meisterschaft zu kommen.

    Hallo Stefan,

    Ich habe immer bei den berühmten "ersten Schüssen" im Wettkampf meine Probleme.

    Serien vom letzten Wettkampf - Niederbayernliga: 90 - 92 - 95 - 98 (Der zweite Schuss war gleich eine 7 :cursing: )

    Die starken Serien kommen bei mir immer am Schluss. (Meine Anspannung geht langsam in Entspannung über)

    Da hilft meiner Meinung nur eines: Wettkampf, Wettkampf, Wettkampf, Wettkampf ( Eisen werden im Feuer geschmiedet 8o )

    Du musst ja eh nicht jammern, 375 mit der LP sind ja klasse. Dazu noch den Punkt geholt und den RWK gewonnen. Dazu noch Tabellenführer und im Einzel bist ja auf Platz 3. Gratulation und nicht mehr jammern, wenn man so gut dabei ist!!

    Hallo Stefan,

    den Ergebnisschalter im Kopf musst du gar nicht abstellen. Du musst einfach trainieren trotz des Gedankens ruhig zu bleiben, denn auf elektronischen Anlagen siehst du dein Ergebnis auch immer gleich. Da kannst auch nicht den Schalter ausschalten.
    Und das geht, wie es bereits schon gesagt wurde nur mit Wettkämpfen, Wettkämpfen und nochmals Wettkämpfen. Stell doch in jedem deiner Trainings möglichst eine Wettkampfsituation her. Schieße gegen Kollegen (evtl. auch LG-Kollegen, damits schwerer wird), vergleiche dann jeden Schuss oder zumindest jede Serie. Setze dich unter Druck und lerne damit umzugehen. Erst dann wirst du im Wettkampf auch durchstarten können.

    Ich mach in unserem Gau z.B. eine Wertung ausgehend vom Rundenwettkampfschnitt (altern. Vereinsschnitt).
    Wer die größte Steigerung gegenüber seinem letztjährigem Schnitt hat, führt die Wertung an.

    Bzw. mach ich heuer schon wieder eine keicht abgeänderte Version, und zwar in Form eines Punktesystems.
    Wer in einem Monat die größte Steigerung im Vergleich zu seinem Vorjahresschnitt hatte, bekommt 30 Punkte usw.
    (Punkteverteilung ähnlich der Formel 1 oder Alpin-Weltcup).

    (siehe auch Anhang unten)

    Ich finde diese Wertung ganz interessant. Was mich dabei jedoch stört ist, dass dort die konstant guten Schützen, die über Jahre 385 Ringe und mehr bringen immer hinten dran sind. Ist jemand sehr unkonstant und "verhaut" mal eine Saison hat er im Jahr drauf viel bessere Siegchancen. Man prämiert also die unkonstanten Schützen und daher würde ich diese Wertung für allgemeine Schützenkreise nicht verwenden.
    Ich würde es einsetzen, wenn ich eine große Gruppe an Anfängern habe, die alle noch reichlich Steigerungspotenzial haben, denn macht es meines Erachtens Sinn.
    Aber ansonsten mal ein Beispiel: Ich habe einen Anfänger mit 305 Ringen im Schnitt, weil er erst ein halbes Jahr schießt. Dagegen habe ich 5 Spitzenschützen, die seit 3 Jahre einen RWK-Schnitt über 380 Ringe haben. Jetzt schaffen die guten eine Steigerung auf 385 Ringe. Der Anfänger schafft am Ende der Saison 318 Ringe. Was ist nun die größere Leistung? Ich würde ganz klar die 385 Ringe nehmen, denn nur 13 Ringe bei so einem Ergebnis von 305 auf eine Saison zu steigern, ist nicht so viel. Aber bei der Wertung gewinnt der Anfänger. (was an sich auch nicht schlecht ist, aber die guten sollten halt doch eine reelle Siegchance haben).