Beiträge von dingo

    Ich finde so ein Anschreiben auch eine Frechheit, würde es aber als Chance nutzen wollen. Der Schulleiter signalisiert Besorgnis, darauf würde ich eingehen. Man sollte das Gespräch mit ihm suchen und ihn einladen, mal zu einem Schießabend/-tag zu kommen und sich selbst ein Bild davon zu machen. Wenn er kommt, bin ich mir sicher, dass er eine andere Meinung vom Schießsport hat. Kommt er nicht, ist es ein klarer Fall von blindem Aktionismus und Ignoranz, der auch nur mit gleichen Mitteln begegnet werden kann.

    Man sollte dann alle möglichen Schwachstellen in seiner Schule suchen (und da gibt es fast in jeder Schule genügend) und ihn bei jeder Kleinigkeit ein Ei legen. Mal sehen, wer dann den längeren Atem hat.

    Rechtsextreme brauchen auch nicht an Waffen kommen, das ist aber wohl der einzige Punkt, in dem ich Ralph Hötte zustimmen kann. Der Rest ist einfach nur lächerlich. Uns Schützen als "Rekrutierungsanstalten für rechtes Gesocks" darzustellen, ist eine bodenlose Frechheit. Da sollte er mal deutlich besser recherchieren. Und wenn die Waffenbehördern nicht richtig kontrollieren, haben wir gleich den nächsten Kritikpunkt!

    Wir brauchen keine schärferen Waffengesetze - im Gegenteil, eher lockern sollte man sie, denn die vorhandenen Gesetze können nicht mal richtig umgesetzt werden. Würden aber die Behörden ihrer Pflicht auch ordentlich nachkommen, wären Rechte von vornherein ausgeschlossen. Denn ein Schützenmeister hat keinen Zugang zum Polizeiregister, die Waffenbehörden aber sehr wohl und das sollte auch genutzt werden!!

    Jetzt fehlt nur noch, dass man sich am alten Wort "Schützengau" und dem traditionellen Ruf der Schützen in unserer Gegend ("Schützen Heil") anstößt und das nach rechts wenden will. Das sind Worte und Begriffe, die gabs bei unseren Schützen schon deutlich bevor ein gewisser A.H. diese teilweise missbrauchte!! Alles was recht ist, aber mittlerweile sind sogar die öffentlich rechtlichen nur noch eine Lachnummer.

    Hallo Michael Kuhn,

    da sieht man wieder, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sind. Ich finde die Einstellung des DSB komplett richtig. Er setzt auf Dialog statt Konfrontation, er hat damit schon einiges erreicht (im Vergleich zu z.B. prolegal) und er steht zu all seinen Disziplinen (bitte nicht wieder das alte Ambacher-Zitat bringen, das wurde damals richtig gestellt)

    Aber sei es drum. Darüber brauchen wir wohl nicht von neuem zu diskutieren, denn was nun der richtige Weg ist, haben wir hier schon oftmals zu erörtern versucht.

    Ich hoffe, dass du mit deinem Weg bzw. euren Weg Erfolg habt, hoffe aber auch, dass dieser Weg nicht allzu sehr dem Schützensport schadet. Desweiteren hoffe ich auch, dass der DSB "etwas ausrichten" kann.
    Im Endeffekt geht es jedem ums gleiche Ziel: Den Erhalt des Schießsports, nur jeder geht eben seinen Weg.

    Ich denke, man sollte sich eher fragen, was sich die Marketingstrategen des DSB und der anderen Verbände einfallen lassen.
    Der BdMP hat's schon kräftig verbockt.

    Was hat denn der sonst so hochgelobte BdMP falsches getan?

    Naja, beim DSB können wir wohl wieder länger warten. Da kommt meistens nicht viel. Aber ich denke mal: Die werden erst den Bericht im Monitor abwarten und dann reagieren. Was vom DSB bestimmt kommt: Man verurteilt die Taten und stellt sich solidarisch mit den Opfern. (das macht mittlerweile eh jeder)

    Das Ziel sollte aber nicht unbedingt der Leistungssport, sondern der Breitensport sein. Wir haben zig Vereine, die einfach eine gute Geselligkeit haben, aber nicht die Top-Schützen, aber diese Vereine sind beliebt, denn dort herrscht Leben!!

    Ich würde Michael Kuhns Aussage mit der von Geronimo bzw. Queel kombinieren: Die "Middle-Ager" brauchen wir natürlich auch in den Vereinen, genauso wie die Jugendlichen. In den letzten Jahren habe ich in meinem Verein die Erfahrung gemacht, dass das gegenseitige Anwerben in der Familie von beiden Seiten erfolgen kann:
    Auf der einen Seite hat man Eltern in den Verein gebracht, bzw. waren schon teilweise dabei. Diese haben dann ihre Kinder mal zum Schießen gebracht und so kamen ein paar neue Mitglieder hinzu.
    Erstaunlicherweise hatten wir aber jetzt einige Male auch schon den anderen Weg: Das Kind fängt bei uns an und der Erwachsene will es auch mal probieren. Dem gefällt es und er ist auch dabei beim Verein! Das ging sogar bei einem so weit, dass er mittlerweile RWKs für uns schießt, aber seine Kinder gar nicht mehr schießen. Die Eltern sind da aber fest dabei im Vereinsleben.

    Also daher: Sowohl bei den Eltern, als auch bei den Kindern muss angegriffen werden. Man muss jede Chance zu nutzen versuchen!

    Genau diese gegenseitigen Störfeuer, wie von weig82 angesprochen, sollten jetzt weitgehen ausbleiben.

    Und Murmelchen aka Frank aka "der im Klugscheißmodus"

    Ich wollte damit nicht negativ über Michael Kuhn sprechen. Ich finde seine Seite gelungen. Nur die Art und Weise ist mir halt etwas zu radikal, bzw. krass. Das sollte aber nicht negativ gemeint sein, das ist eben sein Stil und meine persönline Meinung dazu

    Meine Vermutung stütze ich darauf, dass an vielen Stellen (und ich werde sie aus Zeitmangel nicht heraussuchen, da du ja aber eh immer alles mitliest, hast du sie bestimmt auch gelesen) Leute genau dies moniert haben. Ich erinnere mich dabei besonders an einen eigenen Thread von (ich glaube) Joker, wo viele kund getan haben, dass dies ein Sportforum ist. Auch in einigen PNs an mich wurde mir das klar.

    Die Themen sind hier sehr wohl willkommen, aber halt nicht in jedes andere Thema eingeflochten, sondern in ihren eigenen Strängen. Ich gehe auch davon aus, dass die Lobbythemen nicht verwässert werden, wenn dies auch nicht ständig mit den anderen passiert. Und ja, hier wurde ein Strang von Michael Kuhn total verfremdet, was ich auch nicht gut finde. Aber das ist ein Einzelfall im Vergleich zu den zig Themen, die auf der anderen Seite "gestört" wurden.

    Jetzt schlage ich vor, dass wir diese Debatte einfach ruhen lassen, denn einer der größten Quertreiber ist zukünftig nicht mehr dabei. Mal sehen, wie sich das so weiterentwickelt.

    Die Leute, die gerne über den Fortbestand des Schießsports diskutieren wollen und sich darüber die Köpfe zerbrechen wollen, sollen das in eigenen Threads gerne tun. Dies dann aber auch bitte ungestört von den anderen!!
    Dafür lassen diese bitte auch die anderen in ihrer "heilen" Sportwelt in Ruhe diskutieren. Denn das sind keine Verräter, die wollen einfach nur ihren Sport genießen, ohne Ängste.
    Was nun der richtige Weg ist, mag jeder anders sehen und diese Meinung ist auch ok.


    Und nun: Schaut euch bitte das Eingangspost an und schaut auch mal auf Michael Kuhns Seite vorbei. Sie ist gut gemacht, er kämpft schon lange für den Schießsport. Wer mit der teilweise sehr radikalen und direkten Art zurecht kommt, wird sich dort wohl fühlen.

    @Kuhn: Deine Beiträge sind hier nicht nicht willkommen, sondern der Ton macht die Musik. Wie gesagt: Solange es nicht übertrieben wird (hast du eher selten gemacht), gibts auch keinerlei Probleme.

    Denk mal an die Zeit vor ca. einem Jahr. Da gabs hi und da mal eine hitzige Diskussion, aber eher ganz selten. So sollte es wieder sein. Vor allem ein Charakter hat hier die Stimmung etwas versaut!! Du weißt bestimmt, wen ich meine.

    Dan More: Sie sind hier nicht vollkommen unwillkommen, jedoch interessieren sie einfach viele hier nicht. Daher sollten sie nicht in fast jeden Beitrag eingebracht werden, denn das verwässert. Und natürlich sollten diese "Unpolitischen" (so nenne ich sie jetzt mal) nicht verunglimpft und angegriffen werden. Nicht jeder ist so engagiert wie ihr (oder auch ich, auch wenn ich einen anderen Weg bevorzuge).

    Ich bin echt immer wieder von euren Erzählungen erstaunt, auch wenn du das dieses Mal richtig gut gelöst hast.

    Bei uns ists auch so: Neben den 100 Meter Ständen ist der Fußballplatz und der Platz der Hundesportfreunde. Mit Fußballern hatten wir noch NIE Probleme wegen der Geräuschkulisse. Wir hören die Zuschauer jubeln und die hören uns schießen. Da gabs noch nie ein Problem.
    Mit dem Hundeverein muss man sich arrangieren. Sie sind nicht begeistert, wenn wir schießen, da das für die Hunde nicht so angenehm ist. Aber dafür sind ihre Hunde jetzt schussfest. So gibts auch fast keine Probleme mehr. Haben sie ein richtig großes internationales Turnier (höchstens 1-2 mal im Jahr) und fragen uns rechtzeitig, dann schauen wir auch (wenn möglich, wenn bei uns kein Wettbewerb ist), dass wir an diesem Tag mal "Ruhe" geben.

    Also alles wirklich kein Problem bei uns.

    Dan More: Gut gemacht!! ;)

    Um auf Dan More zurückzukommen: Ja, es gibt hier einfach viele Schützen, die einfach nur Sportschießen im Sinn haben, denen sind Existenzkämpfe einfach wurscht und haben keine Lust auf Krisengesprächen, etc. So jedenfalls ist mein Eindruck. (Natürlich gibt es auch ein paar andere Leute hier, wie z.B. Murmelchen, etc. Diese Leute sind aber zumeist auch in anderen Foren dabei, wie WO o.ä.)

    Mein Vorschlag wäre: Hier in diesem Forum vor allem übers sportliche Schießen zu diskutieren, Existenskrisen nur am Rande anzureißen. Politisieren etc. kann man in den anderen Foren zur Genüge. (persönl. Meinung: Da dort jedoch das Niveau sehr zu wünschen übrig lässt, werde ich mich dort bestimmt nicht anmelden!!)

    Die Leute hier sind größtenteils einfach nicht am politischen orientiert. Sie deshalb als Verräter zu beschimpfen ist lächerlich. Ob diese unpolitische Einstellung nun korrekt ist oder nicht, sei dahingestellt. Auf alle Fälle soll diese Einstellung akzeptiert werden. (ich kann mich auch nicht mit der Schweinshaxe in Teheran auf den Stadtplatz stellen)
    Sollten diese Mitglieder weiterhin diffamiert werden, ist ein hartes Durchgreifen nötig!!

    Haltet euch doch an Geronimos Aufforderung nicht immer persönlich zu werden. Persönliche Streitigkeiten oder Aufzählungen ala "mein Haus-mein Auto" gehören als PNs verschickt!! (wenn sie unbedingt sein müssen)

    Jetzt seht ihr Lobbyisten mal, wie Themen verwässert und kaputt gemacht werden können. Die Aktion von Michael Kuhn habe ich gar nicht mehr im Kopf, da der Streit von Kuhn vs. wegi alles beherrscht.
    Nehmt euch bitte daran ein Beispiel (Negativbeispiel!!) und lasst unsere Threads von eurem Lobbyzeugs verschont, dann wird wohl auch euer Lobbykram nicht mehr von Leuten wie wegi verwässert.

    Nehmt euch da doch bitte mal ein Beispiel an Katja Triebel. Sie ist DIE Lobbyistin hier im Forum, doch mit ihrer Art ist sie bei den meisten hier an der richtigen Stelle.
    Und wenn ihr hier wegi (teils zurecht) anprangert, dann lest euch doch bitte eure Statements in diversen anderen Threads durch. Das ist genau das Niveau, mit dem ihr viele Meisterschützen verkrault habt.
    Und zur Erklärung des "IHR": Vor allem BBF, aber in Teilen auch Michael Kuhn und div. Lobbyisten, die sich nur kurzzeitig zu Wort gemeldet haben.

    Eine sinnvolle und mit Augenmaß gewählte Information über Lobbythemen sind bestimmt nicht schlecht, solange sie nicht das gesamte Forum überschwemmen (wir sind halt ein Sportforum!!). Aber lasst Sportthemen auch Sportthemen sein!!
    Und prangert bitte nicht die oftmals lasche Einstellung mancher hier an: Das sind nunmal Sportschützen, die einfach ihren Sport mit LG, LP, KK, etc. ausüben wollen. Was passiert oder passieren könnte, interessiert die einfach nicht!! (zu diesem Personenkreis zähle ich mich bewusst nicht)
    Ihnen eine Meinung aufdrücken zu wollen, bringt doch nichts. Die wollen einfach "weiterschlafen". Geruhsam schlafen, Schießsport lieben. Und sollte der Schlaf wirklich mal gestört werden, kann man ja immer noch weiterschauen.
    Euer weitblickendes Interesse ist ja nicht schlecht, aber nicht jeder hat dies im Sinn!!

    Tja BBF, nicht wegen der Trainer, sondern wegen der tollen Gesellschaft und Gemeinschaft und Zusammenhalt im Verein, ist es der Beitrag wert und ist es schön, dabei zu sein. Aber Gesellschaftliches beim Verein kennst du ja anscheinend nicht. Für dich ist nur Ballern und andere schief anmachen wichtig!! Bei uns ists aber klasse!!

    Die Stände sind Anfang der 90er-Jahre bei uns erbaut worden in irrer Eigenleistung. Die Abnahme klappte und sind seither rege in Benutzung. Man muss sie halt laufend auf dem neuesten Stand halten. Erst vor kurzem wurde bei uns der komplette Kurzwaffenstand für viel Geld modernisiert. In geschlossenem Raum mit aktuellster Absaugtechnik, Drehscheibenanlage und Klappscheibenanlage.

    Außerdem haben wir 2 GK-Mannschaften, die in der Bezirksoberliga schießen. Bei denen klappt das einwandfrei. Und auch so haben wir zig Schützen, die darauf schießen.

    Ich kann Geronimos Aussage nur unterstützen: Ihr schließt von euren schlechten und unattraktiven Verhältnissen auf die Gesamtheit.

    Bei uns zahlt man auch nur 36 Euro, erhält dafür 10 LD-Stände, 4 25 Meter-Stände, 8 50 und 100 Meter Stände. Es ist also eine große Vielfalt vorhanden.

    Zudem haben wir einen C-Trainer, mehrere VÜL, eine Vereinsgemeinschaft, die ich sonst nirgends bekomme. Kurzum: Unsere 36 Euro wären es auch schon wert, wenn wir nur LD schießen würden!! Möbelt eure Vereine auf, dann bekommt ihr auch etwas für euer Geld. Bei uns ist viel los, daher ist es auch wert!!