Beiträge von dingo

    Also ich bin auch wie andi_tool der Meinung, dass man bereits beim Probeschießen eines Gewehrs den Impuls, den ein Gewehr bei der Schussabgabe mitgibt, bemerken kann. Kannst du das nicht, hast du wohl noch nicht so viel Erfahrung mit dem Schießsport oder bist beim Schießen einfach nicht so feinfühlig.

    Ich habe ohne Schießkleidung (also in Straßenkleidung), ohne mich sauber einzurichten einfach mehrere Gewehre probiert und ich bemerkte den Unterschied sofort. Hier meine subjektive Wahrnehmung:
    Anschütz 2002 (ohne Absorber!): deutlicher Impuls und hüpft etwas. Also genau das, was man eigentlich nicht will (sowohl in Alu- als auch in Holzschaftausführung)
    FWB P700: Ganz ruhig bei der Schussabgabe, jedoch fühlt sich das Gewehr für mich bei der Schussabgabe "leer" an. Das P 70 fühlt sich für mich da besser an.
    Walther LG 400 Expert: Ebenfalls sehr ruhig, nur unmerklicher Impuls ist spürbar.
    Steyr LG 110: am ruhigsten, der Wahnsinn, man merkt gar nichts mehr beim Abziehen.

    Habe mich aus bereits an anderen Stellen im Forum genannten Gründen trotzdem für das LG 400 von Walther entschieden.

    Hallo Klaus,

    eine wirklich schöne Homepage, jedoch sind im Bereich "Preise" einige Tippfehler (einmahlig ohne "h" schreiben, Wochendenden ist ein "d" zu viel), würde ich noch rausmachen.

    Und außerdem wäre eine Rubrik "Referenzen" ganz schön, damit man sieht, welche Stars oder Nachwuchsstars du schon hervorgebracht hast.

    Ansonsten weiter so und alles Gute!

    Mit Jane kann ich zwar nicht ganz mithalten, aber auch bei mir gehts mit dem neuen Gewehr wieder bergauf.

    Habe nun ca. 470 Schuss mit dem neuen Walther LG400 Expert abgegeben und jetzt endlich komme ich in Schwung.

    Habe wieder ein Ergebnis wie früher geschossen, 387 Ringe mit 96 97 98 96. Das Gefühl ist endlich wieder da, der Anschlag passt, einfach wunderbar. Jetzt fehlen nur noch die Top Ergebnisse und die Konstanz.

    Komme schön langsam mit meinem neuen Anschlag und meinem neuen Gewehr besser in Fahrt, auch wenn immer noch 5-8 Ringe auf die alten Ergebnisse, bzw. 10-15 Ringe auf meine Spitzenleistungen fehlen. Aber das kommt noch, muss mich ja an einen komplett neuen Anschlag gewöhnen.

    Am Freitag 377 Ringe mit 96, 93, 92, 96, jedoch auf den letzten acht Schuss mit 79 Ringen ausgeschossen und das Gefühl bleibt jetzt im Kopf. Früher wär ich mit so einem Ergebnis am Boden zerstört gewesen, jetzt kann ich ihm sogar etwas Positives abgewinnen - komisch wie man innerhalb von ein paar Wochen zum Umdenken kommen kann.

    Leichter gesagt als getan, aber versuch einfach mal nicht an ein Ergebnis bzw. Gesamtergebnis zu denken. Versuche bei jedem Schuss nur an diesen einen zu denken und sage dir: Ich schieße den Schuss sauber, komplett vom Aufbau bis zum Nachzielen und dann werden die Zehner schon fallen.

    Ich denke, dass ist bei dir wohl vor allem eine Kopfsache.

    Die von brigge67 zitierte Seite sind die Monatsangebote von Holme und die haben zur Zeit die beiden Munitionen im Angebot.

    Im Test hatte ich bestimmt 10-15 verschiedene Lose der Royal Match getestet, manche gingen besser, manche nicht ganz so stark, aber sie waren allesamt besser als der Rest (mit Ausnahme der bereits genannten Munitionen weiter oben). Will damit sagen: Aus meinem Lauf liefen so ziemlich alle Lose richtig gut. Trotzdem würde ich nie ohne testen eine teurere Munition kaufen.

    Übrigens: Dies war mein erster Munitionstest, habe das Gewehr mittlerweile 4 Jahre, wollte es zuerst sauber einschießen (es heißt ja, dass sich die Laufatmosphäre anfangs noch ändert).
    Zum Test selbst gibts ja zig Weisheiten, ob mit oder ohne Schaft, manche "streicheln" nach dem Schließen des Verschlusses nochmals über den Lauf, damit Schwingungen abnehmen, etc.

    Aber eins wär noch schön: Kann jemand dem Threadersteller beantworten, um welche Munition es sich bei der eingangs genannten handelt, denn mittlerweile sind wir mit der Holmediskussion ziemlich OT gekommen (entschuldige bitte, denn ich war der Auslöser!!)

    Ja ich habe die Munition getestet bei Holme. Das System wird aus dem Schaft genommen und in einen Stahlblock geschraubt, der dann in einen Schraubstock eingespannt wird. Ich habe über 2 Stunden getestet, alles mögliche aus diversen Preiskategorien und diversen Herstellern (z.B. RWS, eley, GECO, Schönebeck und andere) und natürlich auch die Holme Eigenmarken, alles noch mit verschiedenen Losnummern, also wirklich eine große Auswahl.

    Am besten liefen bei mir die schwarze Eley, die Holme Royal Match und zu meinem Erstaunen (hab die nur probiert, weil eine Schachtel auf dem Stand lag) auch die Bayern Express. Und aufgrund des Preises habe ich mich dann für die Eigenmarken entschieden, da die Schussleistung annähernd gleich waren.
    Früher waren die Royal Match von Eley, mittlerweile sind es die RWS R50, laut Holme-Mitarbeiter. Holme hat dabei mit verschiedensten Gewehren verschiedene Lose getestet und dann die Munition fürs Eigenlabel ausgewählt. So wurde es mir halt erklärt.

    Nicht 8002, ich hatte das Vorgängermodell 2002, wie ich auch geschrieben habe. Problem: Kein Absorber, kein Trockentrainingsabzug und ich wollte einfach mal ein neueres Gewehr.

    Jedoch komme ich auf ca. 10 Ringe nicht mehr an meine alten Ergebnisse ran, hoffe aber, dass sich das noch bessert.

    Bei uns war vorab ein langes Interview mit Barbara Engleder im Sportteil der Tageszeitung abgedruckt (sie stammt aus der Region), mit großem Foto und interessanten Fragen. Immerhin eine halbe Seite!

    Schade nur, dass sowohl Pfeilschifter, als auch Engleder in London "nur KK" schießen - sind halt unsere schießsportlichen Aushängeschilder, ist aber anscheinend der neue Weg des DSB, sodass sich die Atlethen wirklich auf eine Disziplin konzentrieren können. (Engleder sagte auch, dass sie jetzt nur noch KK schießen werde, um für London gerüstet zu sein, hoffentlich nützt es und es läuft so wie 2010 in München!!)

    Ich habe ein Anschütz 2002 Pressluft im Aluschaft geschossen (bzw. wenns so schlecht weitergeht mit dem Walther, werde ich damit sogar noch die Saison beenden und erst in der Sommerpause auf das neue Gewehr umsteigen. Ich habe wirkliche Umgewöhnungsprobleme, die viele andere hier aber nicht hatten)

    Also ich habe im Dezember Munition getestet und bei mir lief die GECO mit am Schlechtesten.

    Ich habe nun Holme Royal Match (angeblich eine RWS R50) und fürs Training die Bayern Express, ebenfalls von Holme (dahinter steckt angeblich die RWS Target Rifle). Beide Munitionssorten liefen erstaunlich gut in meinem Anschütz KK 1907.

    Kein Problem Wollvieh und danke Murmelchen. Habe mich damals nur auf die Aussage von Quigon verlassen, aber mit den Fotos sehe ich selbst, dass da einiges nicht stimmt. Doch da waren dann andere mit den Tipps eh schneller.

    Mitch
    Hüfte gerade nach vorne schieben. Somit zeigt der Bauchnabel direkt zu deinem Standnachbarn. Wenn du dir noch Seilzuganlagen vorstellst: Die Hüfte wird nach vorne geschoben, in der Flucht des Seils, also "entlang" der Seile, sprich ganz gerade und nicht nach links oder rechts verdrehen.

    Beim 8002er musst du schauen. Es gibt zur Zeit öfters mal Angebote mit "Stabilisator" (so heißt der Absorber bei Anschütz), anscheinend verkauft Anschütz das 8002er mittlerweile auch "serienmäßig" mit Absorber.

    Ich habe neuerdings ein Walter LG 400. Es absorbiert den Rückschlag wirklich gut, man merkt nichts mehr, aber genau da liegt für mich das "Problem" - nämlich im Umstellen vom Rückschlag auf das nun rückschlaglose Schießen.

    Ich habe mir das hier im Forum angebotene Gewehr gekauft, also Linksausführung, blau lackiert, Expert-Version mit Anatomic-Anbauteilen.
    Ansich bin ich sehr zufrieden mit dem Gewehr, saubere Schussabgabe, guter Absorber, fühlt sich gut an.
    Negativ ist, dass es keinen Triggerstopp gibt

    Aber: Ich komme einfach noch nicht damit zurecht, was aber auch damit zusammenhängen kann, dass sich auch an meiner Kleidung einiges durch Gewichtsabnahme geändert hat. Ich bekomm das Gewehr einfach nicht ruhig, habe mir damit gestern den RWK mächtig versaut. Wir haben zwar gewonnen, aber ich bin über 10 Ringe unter meinem RWK-Schnitt gelegen, sogar 16 Ringe unter meinem Saisonbestergebnis.
    Hatte nur 373 Ringe mit 94 95 95 89, und 4 Achter in der letzten Serie.

    Daher meine Entscheidung: Ich baue Abzugszüngel, Irisblende, Ringkorn und MEC-Peak wieder auf mein altes Anschütz 2002 Alu zurück und schieße mit diesem Gewehr die Saison noch fertig. Erst danach im Sommer stelle ich auf das neue Gewehr um.
    Ich kann einfach nicht sagen, ob es am Gewehr liegt oder an der Bekleidung, dass ich einfach nicht mehr so sauber hinkomme. Will lieber eins nach dem anderen machen.

    Ich habe zwar keinen Sportordnungsbeweis, aber nen Praxisbeweis, dass das Stativ auf der Brüstung stehen darf:
    Schaut euch doch mal den Bundesligaschützen hier aus dem Forum an, Hotwheel. Der schießt auch ohne Stativ, dafür mit einem Pflanzhocker, der auf der Brüstung steht und den er als Ablage benutzt. Ist dann ja auch quasi ein Stativ und das steht ja auf der Brüstung.

    Daher meine Meinung: Ja, es darf auf der Brüstung stehen.

    Ich habe auch die MEC Contact III, weil sie bei meinem Gewehr dabei war. Hatte vorher die Anschütz-Alukappe und kann keinen gravierenden Unterschied feststellen.

    Sitzt die Kappe nicht richtig in der Schulter oder wackelt sie am Gewehr? Wenn sie nicht richtig in der Schulter sitzt, tippe ich stark auf Johanns Punkte, und zwar dass die Kappe falsch eingestellt ist. Vor allem zu kurze Gewehre habe ich in letzter Zeit viele gesehen, vor allem bei Leuten in deinem Alter, da ihr dort bekanntlich am schnellsten wachst. So kann ein Gewehr, dass vor 2-3 Monaten noch gepasst hat heute schon zu kurz sein.

    Ich würds dir wie Johann empfehlen: Kauf dir für das Geld lieber ein verstellbares Ringkorn oder noch besser, falls du noch nicht hast: Kauf dir lieber eine Irisblende mit Farbfilter (kostet ein paar Euro weniger als die MEC Contact III)