Beiträge von dingo

    Die 4gramm hab ich schon weggemacht keine Angst,erzähl es aber keinen.

    War ja nur ein Gag. Ich glaube kaum, dass sich bei uns einer wegen 4 Gramm aufregt, da diese 4 Gramm sicherlich nicht leistungssteigernd sind!! Und deine Leistung beim Gauschießen war ja wirklich super! Gratulation

    Hallo,

    eine Irisblende mit Farbfilter kann ich dir nur empfehlen. Es ist sehr gut die Irisgröße und so die Lichtdurchlässigkeit zum Auge individuell einstellen zu können. Wenn das Auge nach einem anstrengenden Tag sehr stark ermüdet ist, dann drehe ich lieber etwas auf und wenn ich fit bin, dann darfs auch gern mal kleiner sein.

    Den Farbfilter kann ich auch empfehlen. Bei schlechter Sicht macht vor allem die gelbe Farbscheibe das Zielbild subjektiv heller (mir kommts halt dann so vor und das reicht ja).

    Beim Ringkorn ists wie kloaner_schütz beschrieben hat.

    Zur Gewehrwahl: Das ist wirklich Geschmacksache. Ich empfehle dir unvoreingenommen in ein gut sortiertes Fachgeschäft zu gehen, wo man sich auch Zeit nimmt für dich und dann einfach mal alle Gewehre durchprobieren, d.h. in den Anschlag gehen und ein paar Schuss machen (darum auch Schießjacke und Handschuh mitnehmen). Das darf ruhig 2-3 Stunden dauern.
    Hier eine Liste der Marken/Gewehre, die ich testen würde: Tesro (alle verfügbaren versch. Modelle), Walther (XT300 und Anatomic), Anschütz (8002 und 9003), Feinwerkbau P700, Steyr (ich glaube es heißt 100). Und andere falls vorhanden. Wenn du schon so viel Geld für ein Gewehr ausgibst, würde ich mir auch das Gewehr aussuchen, dass dir am besten lieg und nicht das, das 50 oder 100 Euro günstiger ist, denn sonst ärgerst du dich die ganze Zeit und das ist es nicht wert.

    Hallo,

    ich denke, dass das bei dir vor allem psychische Gründe hat, auch wenn es dir nicht bewusst ist. Die Gauoberliga ist wahrscheinlich die höchste Klasse bei euch im Gau, oder? Wir sind dieses Jahr auch in die höchste Gauklasse aufgestiegen. Ich verspüre hier einen ganz anderen Druck am Stand, auch wenn ich mir immer einrede, dass es ja auch nicht viel anders ist.

    Ich mache daher davor immer Entspannungstraining, höre ruhige Musik auf dem Weg zum Wettkampf, nehme mir vor dem Kampf 5-10 Minuten um mich top zu konzentrieren und schieße langsamer als früher. Außerdem muss ich mir bei jedem Schuss einreden: Sauber abziehen, nicht reißen, nur in der Mitte abdrücken, nachhalten.

    Und siehe da: Es lief, 383 Ringe im ersten Wettkampf und den Kampf um genau 1 Ring!! gewonnen. Ich bin mir sicher: Auch bei dir wird das wieder, nur nicht zu sehr verbeißen, denn dann ergibt sich nur der gegenteilige Effekt.

    Hallo,

    ich würde einfach mal zu Holme fahren und mich beraten lassen bzw. einfach mal verschiedene Jacken anprobieren. So kannst Du die einzelnen Materialien direkt mal ausprobieren wie sie dir gefallen bzw. taugen. Und Holme hat ja auch selbst verschiedene Materialien im Angebot (Finale II, Finale Matrix und die neue Finale III). Wenn du dich dann für einen Jackenhersteller entschieden hast, kannst du ja eine Maßanfertigung anmessen lassen. Dies bieten ja fast alle Hersteller an.

    Wobei ich noch einen Irrglauben beseitigen muss: Teuer heißt nicht unbedingt sehr gut und billig nicht unbedingt schlecht. Ich wollte mir vor 2 Jahren auch eine Maßjacke bei Holme kaufen. Doch dann habe ich einfach mal eine Jacke von der Stange anprobiert und war überrascht, dass sie gleich so gut passt und sich angenehm anfühlt (bin nämlich Linksschütze und etwas gut gebaut *gg*). Diese Jacke war von Gehmann. Die Verkäuferin sagte mir dann, dass dies eine der billigsten Jacken bei Ihnen ist (109 Euro). Ich habe sie genommen und letztes Jahr einen Wettkampfschnitt von 380,3 Ringen geschossen. Daher nicht den Preis sondern das Gefühl entscheiden lassen.

    Hallo chriwu,

    vielen Dank für deine Glückwünsche. Dieser Nachwuchsschütze ist ein gutes Beispiel, dass man nie aufgeben muss. Er schießt seit er 10 ist und hat die ersten 3 Jahre nie mehr als 120-130 Ringe zusammengebracht und erst die letzten ein zwei Jahre den Sprung auf 360-380 Ringe geschafft. Daher: Nie aufgeben und immer weitermachen mit der Jugendarbeit.

    Wir hatten am Freitag einen Wettkampf und direkt hinter mir war die Türe und vor dieser saßen zwei Tische mit Kartlern. Ich konnte jeden Stich und jede schwungvoll ausgespielte Karte live mitverfolgen bzw. mithören. Da war eine doppelte Konzentration nötig.

    Und sicherlich kann man sich ja auch arrangieren, d.h. es muss ja nicht den ganzen Abend laut gekickert werden. Nach ein paar Wochen bzw. Monaten nimmt das Interesse dann auch wieder von selbst etwas ab.

    Noch ein Tipp zum "Springen des Gewehrs": Überprüfe mal ob du das Gewehr eventuell mit Kraftanstrengung hebst oder mit angespannten Muskeln hälst. Das führt nämlich auch zu solchen "Springern". Der Stützarm sollte entspannt am Körper (ideal am Hüftknochen) aufliegen und so das Gewehr wie ein Brückenträger stützen.

    Und hier eine kleine Motivation: Habe in meiner Mannschaft einen 15-Jährigen Nachwuchsschützen, der mal bei den "Großen" mitreinschnuppern darf. Dieser hat am Dienstag 345 geschossen und heute im Wettkampf 368 Ringe, allein durch ein paar kleine Veränderungen am Anschlag. Den Wettkampf haben wir übrigens mit einem Ring Vorsprung gewonnen (mein Ergebnis: 383 Ringe).

    Schön zu sehen, dass es bei dem Thema doch so unterschiedliche Meinungen gibt. Ich werde dann mal den Ratschlag von "Kloaner Schütz" ausprobieren und sehen, ob es dann so besser läuft. Dafür ist das Forum ja da, wirklich toll.

    Puh... das ist ein richtig schwieriges Thema... den ich bin überzeugt, dass 80% aller schützen ihr Gewehr falsch eingestellt haben...

    Das kann man auch kaum vereinfachen... Dingo hat's versucht und so würde ich das auch formulieren, nur noch ein paar Anmerkungen zu Dingos post:

    1) Diopter: Abstand Iris zum Auge sollte um die 5-7 cm sein. Verstellbare Iris gibt hier auch noch ein wenig mehr flexibilität...

    2) Schwerpukt: Mir wurde immer gesagt der Schwerpunkt muss ein paar cm "vor" der Stützhand sein, so dass das Gewehr "leicht" Kopflastig ist, da der Schuss in der regel das Gewehr nach oben reissen will. Fragt sich ob das bei modernen LGs mit Absorbern noch nötig ist, bei KK Gewehren aber ganz sicherlich.

    Hallo,

    also was du hier schreibst, widerspricht dem, was ich "gelernt" habe. Unser Bezirkstrainer hat die Diopter immer möglichst nahe an das Auge geschoben, da damit einfach weniger Streulicht von der Seite hereinfällt. 5-7 cm halte ich hier für deutlich zu weit, was aber nicht heißt, dass einer mit so einem Abstand gar nichts trifft. Es ist halt anders besser (so wurde es mir gesagt).

    Die Regel mit dem Schwerpunkt leicht vorne kenne ich auch vom KK-Schießen. Da sich aber ein Luftgewehr beim Abziehen kaum bis gar nicht mehr bewegt, sollte hier das Gewehr schon wie beschrieben vom Gewicht her ausgeglichen sein.

    Das ist schon klar, dass sich so auch der Anschlag bzw. Schwerpunkt verändert. Das ist aber bei den anderen Methoden wie Beine näher zusammen oder Kappe verstellen auch der Fall. Es ändert sich immer etwas am Anschlag, auf das man sich wieder neu einstellen muss. Aber für das gibt es ja das Training und auch Gewichte.

    Da musst du aufpassen, dass dann die stellung nicht falsch ist, bzw der Schwerpunkt vom Gewehr ist dann neu einzustellen...

    Hallo,

    hier einmal eine kurze und hoffentlich verständliche Anleitung:

    Die Backe: Sie sollte so eingestellt werden, dass man mittig durch den Diopter schaut, wenn man den Wangenknochen auf die Schaftbacke legt.

    Die Kappe: Sie sollte etwas nach unten versetzt werden (beim Stehendschießen), sodass dass Gewehr etwas in die Höhe kommt, der Lauf vorne aber etwas nach unten geht. Hier ist die Feineinstellung Ermessenssache des Trainers bzw. Schützen.

    Der Diopter: Dieser sollte möglichst nah am Auge sein, dass nur wenig störendes Licht von der Seite hereinfällt, also möglichst nah an das Auge. Wenn der Schütze den Kopf weit nach unten bewegen muss, sollte man eine Visierlinienerhöhung benutzen.

    Länge des Gewehrs: Bei den meisten neuen Gewehren kann man auch die Länge des Gewehres einstellen. Hier gibt es einen einfachen Trick, natürlich kann auch hier die Feineinstellung abweichen. Das Gewehr mit der Schaftkappe in die Armbeuge am Ellenbogen einsetzen, nun sollte man den Griff des Gewehres schön umfassen können. Ist dies möglich, hat man die ungefähr richtige Länge.

    Gewicht: Hier darauf achten, dass das Gewehr gut austariert ist, d.h. dass wenn man es auf der Stützhand liegen hat und es nicht in der Schulter stützt, sollte das Gewehr darauf liegen bleiben und nicht nach vorne oder hinten kippen. Ansonsten Gewichte anbringen.

    Ringkorn: Auch hier ist wieder das Schützengefühl wichtig. Grundsätzlich gilt aber, bei Anfängern größer (ca. 4,0 oder mehr) und je besser der Schütze wird, desto kleiner kann auch das Korn werden.

    Ich hoffe, damit helfen zu können.

    Hallo,

    ich habe mich auf der Landesmeisterschaft in Hochbrück dieses Jahr bei mehreren Anbietern informiert und man kann als Komplettsetz pro Stand mit ungefähr 2.400-3.000 Euro rechnen. Ist aber nur eine grobe Einschätzung. Die Anbieter erstellen ein individuelles Angebot und bauen auch gerne einen Probestand auf der eigenen Anlage auf. Manchmal kann man sich auch einige Kosten sparen, indem man sich z.B. selbst Monitore besorgt.

    Bei uns im Gau sind die Mannschaften in Sechsergruppen eingeteilt und man schießt sowohl Hin- als auch Rückrunde. Es gibt einen Endtermin, an dem die Ergebnisse spätestens gemeldet werden müssen. Die Mannschaftsführer können aber einen früheren Schießtermin vereinbaren. Bei uns schießen nur 2 Verein pro Abend gegeneinander und so kommt auch das Gesellige nicht zu kurz.

    Nur ein "Problem" haben wir dieses Jahr in der Jugenklasse: Hier haben wir 8 Mannschaften und somit 14 Wettkämpfe in einer Saison - da gehts rund!!

    Hallo,

    ich habe ein paar Tipps für maßgeschneiderte Bekleidung, jedoch sehr weit im Süden des Landes liegend.
    Bei uns im Gau werden es eigentlich zwei "Ausrüster" bevorzugt.
    Der eine ist "csp-prien" und liegt bei Bernau am Chiemsee. Über Google auch online zu finden.
    Der andere ist "Holme" mit Hauptsitz in Erding bei München und Zweigstellen in Tittmoning und Schweinfurt. Auch er ist im Internet präsent.

    Bei Maßbekleidung kann man wirklich viel Geld auf den Tisch legen, aber wenn einem das Schießen Spaß macht und man es sich auch leisten kann und vor allem will, dann erachte ich so eine Kleidung auch für Hobbyschützen als sinnvoll. Und Landesmeisterschaft ist ja schon ein sehr hohes Niveau.

    Hallo,

    das mit dem Reissen ist durchaus möglich. Das machen auch Schützen im Erwachsenenbereich noch verkehrt.

    Ich sage meinen Schützlingen immer, dass sie nicht in die Scheibe reinziehen sollen, sondern abdrücken sollen, wenn sie auf der Scheibe draufstehen. Und ganz wichtig: nachhalten. Ich erklärs immer so: Sie sollen einfach zielen, zielen und weiterzielen. Und dazwischen einfach abdrücken aber genauso weiterzielen als ob der Schuss noch nicht gefallen wäre. So werden es auch weniger Ausreißer.