Beiträge von Wilhelm

    Hallo Katja,

    natürlich gab es beim Debüt der bundesweiten Aktion Im vergangenen Jahr Probleme, die aber wahrscheinlich nur im kleinen Kreis besprochen und festgestellt wurden. Leider wurden die mitmachenden Vereine nicht an einen gemeinsamen Tisch zur Nachbesprechung geholt, damit ein Erfahrungsaustausch stattfindet, und zwar dort, wo man daraus direkt lernen könnte, Mut entwickeln könnte, es im zweiten Anlauf besser zu machen und das Ziel der Mitgliedergewinnung weiter im Auge zu behalten.

    Informationen und Hilfen hat der DosB genügend mitgeliefert, theoretisch und strukturiert. Nur wie sollen Schützenvereine oder Vereine allgemein mit diesen Werkzeugen ohne Anleitung und Erfahrungsaustausch umgehen? Try And See? Es sind übrigens viele Unterlagen dabei, die auch schon der DTB erhalten hat, als er ein ähnliches Mitgliederprojekt initiiert hat um dem dramatischen Mitgliederrückgang etwas entgegenzusetzen.

    Es fehlte wahrscheinlich wieder das Geld, um z. B. in Workshops bundesweit Erfahrungen aus dem ersten Wochenende der Schützenverein in 2012 auszutauschen und partiell die angebotenen Hilfen zu erklären, eben mit Hilfe von professionellen Eventmanagern oder Vereinsberatern - zum Beispiel in Zusammenarbeit mit den Kreis- und Landessportbünden. So bleibt es wieder jedem Verein selbst überlassen "etwas daraus zu machen" - oder auch nicht: nach 2012 mit rund 4500 teilnehmenden Vereinen, werden es in diesem Jahr voraussichtlich nur ca. 1300 Vereine sein, die das große Ziel anvisieren, in 2018 dem DSB wieder eine Mitgliederzahl von 1,5 Mio zu bieten.

    Nun ja, ich war ebenfalls auf dem Landesdelegiertentag anwesend. Der letzte Finanzbericht war für mich einer der schlechteren von H. Kruse gewesen.

    Mittlerweile gibt es einen neuen "Kassenwart", der sich auch erst einmal einarbeiten muss. Gebt ihm die Chance dazu. Ich gehe davon aus, dass er nach genauer Sichtung aller Fakten einen vernünftigen Bericht liefern wird.

    Und ich habe nach wie vor Vertrauen in unseren Vorstand!

    Wenn ich auch zugebe, dass die Informationspolitik in dieser ganzen Angelegenheit unterirdisch war.

    Gruß

    Eigentlich könnte alles so einfach sein, wenn gegenseitige Bereitschaft bestünde Hinweise, Bedenken, wie sie z.B. zum Beginn des LLZ-Vorhabens von engagierten Schützen wie dem Bezirkspräsidenten von Bremerhaven/Wesermünde Jürgen Wintjen ernst genommen wären.

    Statt Hilfe anzunehmen, wurde im stillen Kämmerlein gewerkelt - wieder im Gegensatz zum Wunsch der Basis nach Transparenz.

    Urtica nennt es unterirdisch, ich nenne es "Das Spiel mit dem Feuer"!

    Hallo cumec,

    die Asbestbelastung besteht durch das Bedachungsmaterial der Halle 1 (sofern ich richtig informiert wurde). Es soll gefahrlos sein so lange die Dachplatten nicht bearbeitet werden und dabei Stäube entstehen ( wie z.B. beim Aufbringen von Solaranlagen).

    Die Bodenkontamination soll sich aus dem vorherigen Betrieb einer Tankstelle ergeben haben. Wieviel qm wie tief betroffen sind kann wohl zur Zeit niemand sagen. Vllt. steht das in einem Gutachten drin.

    Bist Du sicher, dass der Nwdsb eine Controllerin eingestellt hat?

    Von welchen Anschaffungs- und Herstellungskosten für Grund und Boden, Gebäude und Inventar ist man denn in dem Vortrag ausgegangen?
    Sind dazu auch Unterlagen mitgegeben worden?

    Ich glaube, wenn sich jeder Verein einmal richtig mit allen Mitgliedern mit dem Thema Vereinsprofil beschäftigen würde, dabei herausbekommt wofür der Verein steht bzw. stehen möchte, kann man damit in die Öffentlichkeit gehen und versuchen, dieses "Profil zu verkaufen". Ist das Profil interessant, weckt es Neugierde, bietet es für ein Nichtmitglied evt einen persönlichen Mehrwert ist Interesse vorhanden, welches beim ersten direkten Kontakt mit dem Verein natürlich von den auftretenden Vereinsmitgliedern im positiven Sinne bestätigt werden muss. Werbung bzw. Öffentlichkeitsarbeit für den Verein muss deshalb eine Gemeinschaftsaufgabe sein.

    Vertrauen ist die subjektive Überzeugung von der Richtigkeit, Wahrheit bzw. Redlichkeit von Menschen, von Handlungen, Einsichten und Aussagen eines anderen oder von sich selbst (Selbstvertrauen). Dazu gehört auch die Überzeugung der Möglichkeit von Handlungen und der Fähigkeit zu Handlungen/Zielerreichungen, die das Vertrauen im positiven Sinn bestätigen. Negative Erfahrungen bewirken das Gegenteil - Misstrauen!
    Allein schon der Umgang mit dem Thema "Asbestbelastung" wo im Sinne von Fürsorge und Gesundheit der Hallennutzer eine hohe Sensibilität und Gefahrenvermeidung gefragt sind, zeigt, dass in der Führungsarbeit Defizite bestehen.

    Ich kann nur hoffen, dass am 17.8. die Delegierten aus den Bezirken, die bisher aus Präsidiumssicht verlässliche Mehrheitsbeschaffer waren, ihrer Verantwortung gerecht werden und erst dann Entscheidungen treffen, wenn alle Fragen zweifelsfrei beantwortet wurden.

    M.E. handelt es sich auch um eine irrige Annahme zu Glauben, dass mit der kurzfristigen Entscheidung zur Nachfinanzierung Ruhe einkehrt. Asbestbelastung, Bodenkontamination, Kosten- und Mitgliederentwicklung, Ausbildungsstand, Motivation der Ehrenamtlichen usw. können nicht negiert werden, müssen aktiv und mit hohem Anspruch auf zukunftsgerichtete Lösungen bearbeitet werden.

    Hallo Nordwest,
    wenn zu den 3,8 Mio noch bereits vorgenommene Abschreibungen iHv 0,2 Mio hinzugerechnet werden, betragen die tatsächlichen Anschaffungskosten 4,0 Mio.
    2009 wurden 3,5 Mio veranschlagt. Dazu könnte man stehen. Es sind längst keine Verhältnisse wie beim Berliner Flughafen oder der Elbphilharmonie. Warum der Verband abweichende Zahlen nicht bestätigen kann, verstehe ich nicht.

    Bei ehrlicher und rechtzeitiger Info an alle Beteiligten wäre das für mich kein Thema.

    Thema ist jetzt aber schon die Organisation des Rechnungswesens im Nwdsb. Wer gibt wann wie gut abgestimmte Zahlen und Informationen heraus?
    Z.B. Hatte der Bezirkspräsidenten auf der ao DelTagung des Schützenkreises Bleckede am 3.8. nur die Zahlen vom 31.12.2012. Anderes Beispiel: Während der Nwdsb-Präsident am 3. 8. die Existenz von Asbest belasteten Materialien auf einer Tagung in Osnabrück verneint, bestätigt der neue Schatzmeister dies am selben Tag auf einer Veranstaltung des BSV Bremerhaven-Wesermünde.

    Aufklärung meiner Mitglieder würde für mich bedeuten, die Wahrheit mitzuteilen und die möglichen Kosten für einen Materialaustausch allein schon für ein Worst-Case-Szenario zu ermitteln.

    Der Auffassung von Nordwest stimme ich ebenfalls zu. Kein Mitglied kann in Zwangshaft zur Beitragszahlung genommen werden. Deshalb sollten die Verantwortlichen für den 17.8. neben Plan A "Nachfinanzierung" auch Plan B "Austritt ganzer Bezirksverbände" auch Plan C "Auswirkungen auf den laufenden Beitrag" in der Argumentation bereit halten.

    Aktuell habe ich erfahren, dass die Bezirke Bremerhaven und der Bremer Schützenbund die Beitragsvorziehung ablehnen (Bremen mit über 90%).

    Auf der gestrigen Gesamtpräsidiumssitzung wurde der Osnabrücker Antrag abgelehnt und soll auf dem Delegiertentag ebenfalls abgelehnt werden. Der Vorschlag des stelv. Schatzmeisters Friedhelm Schäfer wurde nicht einmal besprochen.

    Die Kuh ist also noch lange nicht vom Eis. Auch der angekündigte 3monatige Präsidentenbrief wird nicht alle Mitglieder von neuer Transparenz überzeugen.

    Wenn die Osnabrücker die Bedingung zu einem "ja, Nachfinanzierung 3x 1,50€ " die Erfüllung des Osnabrücker Antrages http://www.sport-id.de/files/mediaFiles/15440.pdf ist, dann sind schon drei Bezirke gegen eine Nachfinanzierung gem Präsidiumsvorstellungen. Es droht sogar der Austritt des Osnabrücker Verbandes aus dem NWDSB. Die finanzielle Folge daraus wäre ein Zusatzbeitrag für den Laufenden Beitrag von rund 80 Cent für jeden verbleibenden NWDSBler, da die Mitgliederstärke dann von rd. 132 auf 110 Tsd sinkt.

    Die auf der ao Delegiertentagung des Schützenkreises Bleckede am vergangenen Sonnabend vom Lüneburger Bezirkspräsidenten Erwin Rose vorgetragene Auffassung, dass die von den Osnabrückern - rd 22 Tsd Mitglieder - mitgetragene Entscheidung zum Bau des neuen LLZ in 2009 sie dann nicht von der Entrichtung des Finanzierungsanteils von 20 Jahre x 1,50 € befreie, würde dann sicherlich einer gerichtlichen Klärung zugeführt werden. Mit einem Austritt stünden dann auch rd 33 Tsd € aus der laufenden jährlichen LLZ-Finanzierung nicht auf der Habenseite.

    Der neuralgische Punkt des Osnabrücker Antrages ist:
    7. Den bisher mit der Baumaßnahme befassten Personen ist ihre Zuständigkeit zu entziehen. An ihrer Stelle soll künftig ein Gremium ehrenamtlich Tätiger für den Bereich a) finanzielle Regelungen und b) Bauausführung tätig sein, das vom Gesamtpräsidium eingesetzt und kontrolliert wird.

    Mexichriss und Kogge,
    Ich kann Eurer Einstellung zur Öffentlichkeitsarbeit nur zustimmen. Wer es wirklich und dauerhaft will und daran arbeitet, der hat auch Erfolg.
    Mal darüber gesprochen zu haben reicht nicht - auch nicht, es mal versucht zu haben.

    Aktuell werden von den Mitgliedern folgende Beiträge an den NWDSB abgeführt:
    Schüler/Jugend 4,22 Euro,
    Jun. B 5,22 Euro
    Jun. A 5,22 Euro
    Ab 21 Jahre 5,22 Euro

    Anmerkung:
    In den Beiträgen sind jeweils 0,72 Euro Versicherungsbeitrag und 1,50 Euro Sonderbeitrag für die Finanzierung des im Bau/Umbau befindlichen Landesleistungszentrums in Bassum (bis 2029) enthalten

    Hallo zusammen,
    mich würde an dieser Stelle interessieren, wie hoch die Beiträge bzw. Beitragsteile für die einzelnen Landesverbände im DSB sind, die damit ihren Verwaltungs-, Sport- und Geschäftsbetrieb finanzieren.

    Hintergrund meiner Frage sind aktuelle Diskussionen in Teilen des NWDSB, die aufgrund von Unzufriedenheit mit der Verbandsführung, den Austritt, einen Landesverbandswechsel oder gar die Neugründung eines eigenen Landesverbandes zum Inhalt haben. Am Ende der Diskussion steht dann oft die Frage, was kostet eigentlich die Mitgliedschaft?

    Zur Klarstellung: außer bei der Diskussion zur Bildung eines gemeinsamen großen niedersächsischen Landesschützenverbandes sehe ich keinen Sinn darin, den NWDSB zu zersplittern, evt. sogar einen komplett eigenen Geschäftsbetrieb aufzuziehen.

    Ich bin auf die Antworten gespannt.

    Karl, .....
    ... und es gibt Vereine, die im letzten Jahr aufgrund des Aktionswochenendes 15 Neuaufnahmen hatten. Alles Kinder und Jugendliche, die jetzt Luftgewehr, Luftpistole und Lichtgewehr/Pistole schießen - mit Spaß und Erfolg.

    Dieser Verein wird sich auch in diesem Jahr wieder der Bevölkerung vorstellen, nur nicht im Rahmen des Aktionswochenendes.

    Der Umbau und der laufende Geschäftsbetrieb mit der konzeptionellen Umsetzung der Llz-Nutzung können nur zusammen betrachtet und entschieden werden. Allein nur den Umbau und dessen unheilvolle Finanzierung zu betrachten war ein Fehler, der sich jetzt nicht noch einmal wiederholen sollte.

    Hallo Axel,

    ich glaube nicht, dass der Nwdsb-Präsident gescheitert ist. Ich gehe auch davon aus, dass das Llz - wie auch immer - fertiggestellt wird.

    Wenn auch sehr spät, aber m. E. dennoch rechtzeitig vor der außerordentlichen Delegiertentagung des NWDSB am 17.08.2013 um 10 Uhr in Neubruchhausen im Hotel „Zur Post“ hat sich der Präsident mit einem Brief auf der HP des NWDSB zu Wort gemeldet.
    So sehr wie ich den Versuch zur Transparenz in der Angelegenheit „Landesleistungszentrum des NWDSB“ wegen der Bedeutung begrüße, so sehr bin ich auch enttäuscht ob der Unvollständigkeit bzw. Nichtbehandlung der Themen aus unterschiedlichen Gerüchteküchen.

    So war auch auf der LM zu erfahren, dass in den Hallen Asbestmaterial verbaut und der Boden in Teilen kontaminiert sein soll. Im Präsidentenbrief finden sich darüber keine Informationen, die Entwarnung geben.

    Auch die Frage, wer nach der Trennung vom Architekten verantwortlich für die Bauplanung, Aufsicht und Durchführung ist, wird nicht tangiert.
    Auf der vorangegangenen ordentlichen Mitgliederversammlung im April d. J. war dem NWDSB-Präsidium gerade wegen fehlender Informationen zur Entstehung einer erst spät entdeckten Finanzierungslücke von 620.000 Euro und insbesondere zum Abbau dieser, keine Entlastung erteilt worden. Der Schatzmeister wurde altersbedingt nicht wiedergewählt.

    Mittlerweile wurden in den Bezirks- und Kreisverbänden Infoveranstaltungen mit sehr unterschiedlichen Verläufen abgehalten. Während es viele Mitglieder gibt, die die Baumaßnahmen mit einer weiteren Geldspritze möglichst bald abschließen wollen, gibt es auch Mitglieder bzw. Verbände, die den Austritt aus dem NWDSB beabsichtigen. Sh. Oben.
    Im aktuellen Diskussionsstadium zum kurzfristigen Ausgleich der Finanzlücke für die Baufertigstellung fehlen übrigens genau die Informationen, die der zurecht kritische Bezirkspräsident Jürgen Wintjen ( Wesermünde) bei dem unsäglichen Finanzierungsbeschluss in 2009 (20 Jahre 1,50 Euro = ges. 30 Euro pro Mitglied) eingefordert hat: belastbare Zahlen über den Fertigstellungszeitpunkt hinaus, auch für den laufenden Betrieb des Llz. Erst mit der mittelfristigen Betrachtung, die den laufenden Geschäftsbetrieb mit den vier Hallen sowie den der Stadt Bassum zugesagten Hallennutzungen in best- und worst case-Szenarien nach einem Geschäftsplan berücksichtigt und wahrscheinlich gleichzeitig eine überfällige Beitragserhöhung zu Tage fördert, dürfen die Entscheidungen über Fertigstellung, Baustopp, Einstellung etc. getroffen werden.

    Ich möchte den Präsidenten nicht in Schutz nehmen, da er im Ergebnis schon die Verantwortung für die Entwicklung des NWDSB trägt. Nur in diesem Fall war wohl die Schatzmeisterei auch in Abstimmung mit dem Bau- und Finanzausschuss etwas überfordert.

    Bei der Offenlegung des Nutzungskonzeptes sind u.a. der nicht unerhebliche Mitgliederrückgang aber auch die rückläufigen Teilnehmerzahlen bei den Landesmeisterschaften zu berücksichtigen.
    Die Entscheidung der Delegierten für die Fortsetzung der Baumaßnahmen dürfte damit stark davon abhängen wie überzeugend das Nutzungs- und Wirtschaftlichkeitskonzept des Präsidiums für den laufenden Betrieb vorgestellt wird. Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Baumaßnahmen fortgesetzt würden, denn ohne LLZ würden sich die anhaltenden negativen Entwicklungen sowohl im sportlichen als auch im Mitglieder- und Finanzbereich weiter verstärken.

    M. E. liegt außer einer Absichtserklärung (LLZ als Anlaufpunkt für alle Schützen aus dem Nordwestdeutschen Raum, Trainingsmöglichkeit für Kaderschützen und Vereine, Ort für Aus- und Fortbildung) keine belastbare Wert- und Liquiditätsentwicklung vor, aufgrund deren Informationen die Delegierten ihre Entscheidungen für die Zukunft mit ruhigem Gewissen treffen können und im zweiten Schritt auch die Entlastung für die Arbeit des Präsidiums im vergangenen Jahr zu erteilen.

    Anstatt emotional zu handeln, ist Sachlichkeit geboten, Kritik notwendig und Solidarität bei der Zukunftsgestaltung unerlässlich. Den Nwdsb zu verlassen, um einen eigenen Verband zu gründen, ist für alle Beteiligten der schlechteste Weg.

    In diesem Zusammenhang könnte man vielleicht wieder darüber nachdenken, alle Schützen/innen in Niedersachsen nur in einem - starken - Verband zu organisieren.