Beiträge von Wilhelm

    Hallo Nullpunkt,
    Gewünscht war sicherlich die Konfrontation mit den Sachfragen, auf die scheinbar die Mehrheit der Präsidiumsmitglieder aber auch die Mehrheit der Delegierten kein Interesse hatten.


    Das alte LLZ war schon lange vor 2009 nicht akzeptabel. Die Suche nach Alternativen hat mehrere Jahre gedauert. Warum es kein Neubau werden sollte, weiß ich nicht. Die Entscheidung für die KMH-Hallen ist scheinbar aus dem Bauch erfolgt - ohne detailliertes Konzept und Nutzungsstrategie.

    Dass jeder, auch unser Landesverband gegenüber seinen Mitgliedern Verpflichtungen hat, sehe ich genauso. Auch besteht für uns die Verpflichtung den Verband dabei zu unterstützen. Nicht zuletzt deswegen versuche ich mich hier und auch finanziell mit einzubringen.

    Meine Vorstellung ist, dass wir mit einem funktionalem Llz wieder den Anschluss an die übrigen Landesverbände in sportlicher und organisatorischer Sicht bekommen. Durch bessere Möglichkeiten mit einem funktionierendem LLZ sollten auch mehr unterstützende Maßnahmen aus dem Betrieb des LLZ möglich sein. Bestenfalls gibt es dazu schon konzeptionelle Vorstellungen. Das wichtigste Ziel ist dabei den Mitgliederschwund von jährlich durchschnittlich 1,5% zu stoppen.

    Dass Großprojekte nur selten Cent-genau abgerechnet werden liegt in der Natur der Sache. Wenn wir hier zur Zeit die Investitionssumme von ursprünglich 3,5 auf 4,0 Mio EURO gestiegen ist, ist dass für mich kein Thema, zumal auch erläutert wurde, woran es im Wesentlichen lag ( Brandschutz und Belüftungsanlagen). Kritisch ist nur die Art und Weise, wann und wie es kommuniziert wurde. Lange Zeit wurde an den 3,5 Mio festgehalten, seit dem 17.08. sind es jetzt offiziell 3,8 Mio. Dabei wurde aber vergessen, dass in dem Buchwert 2,8 Mio schon gebuchte Abschreibungen iHv 0,2 Mio enthalten sind. Werden die in den Vorjahren vorgenommenen Abschreibungen hinzugerechnet ( ua. die für die aufgelöste 6b-Rücklage (0,13 Mio.) werden und die noch ausstehende genannte Investitionssumme von 1,04 Mio, dann ergibt das die aktuell richtige Investitionssumme von 4,04 Mio.

    Dass die durchgeführten Baumaßnahmen als gelungen gezeichnet werden können, möchte ich auch bestätigen. Ich bin allerdings kein Handwerker und kann nichts über die dauerhafte Qualität sagen. Dass wäre Aufgabe eines Fachmannes, eines Architekten. Um Geld zu sparen, wurde die teure Lösung durch eine billige Lösung ersetzt. M.w. Ist der monatlich für 4200 Euro Angestellte Fachmann Elektriker. Sollten Schäden in der Bauausführung durch polnische Unternehmer nachträglich festgestellt werden, sieht es wohl schlecht aus, Gewährleistungsansprüche tengeltend zu machen. Dafür sollte schon jetzt eine Rückstellung gebildet werden, was angesichts der momentanen finanziellen Situation utopisch erscheint. Diese Frage wird den Bauverantwortlichen sicherlich auch von der nächsten Bank, bei der ein Kreditgesuch gestellt wird, gefragt. Der Bank geht es dabei auch um die dauerhafte Werthaltigkeit der Vermögenswerte.

    "Der prognostizierte Finanzierungsrahmen sieht auch im Jahr 2013 so aus wie in 2009"
    Wenn man den Finanzierungsrahmen mit dem Volumen beschreibt, hat er sich - wie oben beschrieben - erhöht. Die Situation ist allerdings vergleichbar: ebenso wie in 2009 lassen sich die Bauverantwortlichen darauf ein "ins Blaue zu finanzieren". Es wäre besser , ja vernünftig gewesen, vorab von der Bank eine Fianzierungszusage unter vllt sogar verschiedenen Prämissen zu erhalten und diese dann den Delegierten vorzuschlagen. Jetzt laufen wir wieder den Banken hinterher und werden das an Kredit erhalten was seitens einer Bank mögliche ist. Das können Kredite zwischen Null und 620.000 Euro sein. Nur gut, dass allein zu diesem Punkt j.Otten eingeschränkt hat: wenn es keinen Kredit gibt, ist auch die Nachfinanzierung von 3x1,50 (vorgezogene Sonderbeiträge 2027 bis 2029) erledigt.

    Ich finde es nicht ordentlich, wenn ein Kassenprüfer an der Erstellung des Finanzberichtes mitwirkt! Der Finanzberichtes steckt übrigens voller Fehler. Ich habe mir vor drei Wochen erlaubt nachzufragen. bin mal gespannt, ob ich auf meine Fragen und Hinweise eine Antwort erhalte.
    Allein die substantiellen und formalen Fehler im Bericht wäre für mich Anlass genug, dem Vorstand die Entlastung für 2012 zu erteilen.

    Der Landesverband mag kein Geld aus dem Fenster werden, er sollte sich allerdings schleunigst auf den Weg machen um verlorenes Vertrauen und Motivation zu finden und ein Auseinanderbrechen des NWDSB zu verhindern.

    Hallo Nullpunkt,

    Stimmt, es fand keine Diskussion zum wichtigsten Thema LLZ statt, d. h. auf Fragen an das Präsidium gab es keine Antworten. Das schafft irgendwie kein Vertrauen.

    Der Ansatz zu einer Lösung wären Antworten auf gestellte Fragen gewesen. Die Chance wurde verpasst und die Eskalation damit gefördert.

    Miteinander kommunizieren ist immer besser um eine optimale Entscheidung zu treffen, die hoffentlich so ausfällt, dass die Mitgliedschaft im DSB nicht gekündigt wird, weil man erkennt, dass die Gründung eines neuen Verbandes evt. noch höhere Beitragsaufwände jedes Mitgliedes als bisher erfordern. Das ist jetzt nur eine Annahme von mir, die erst belegt werden muss. So wie ich die Vertreter beider Bezirke kenne, werden sie diese und andere Fragen für die Mitglieder so beantworten, dass diese abschließend entscheiden können.

    Schnecke, solltest Du vor der Öffentlichkeit des Forums Angst haben, dein Wissen / deine Meinung kund zu tun, dann kannst Du mir das auch als PN mitteilen - oder einfach unterlassen.

    Zum "Eigentor" unter Anleitung meine ich, dass die Abstimmung möglichst glatt erfolgen sollte. Das hat auch schon im Vorfeld der Versammlungsleiter angekündigt. Das Präsidium konnte sich der Mehrheit sicher sein. Mir kam der gesamte Abstimmungskomplex zur Nachfinanzierung und zur Entlastung wie ein gut inszeniertes Spiel vor, dass nur schnell genug umgesetzt werden sollte um den Kritikern keine große Plattform zu bieten. Von vertrauensbildenden Informationen/Antworten zu den Fragen war weit und breit nichts zu sehen.

    Ja, Schnecke, wenn auf der Delegiertentagung keine Diskussion erfolgt, dann tauscht man sich halt in Foren oder in Netzwerken aus.

    Hallo Schnecke,
    die ao DelTagung hatte nur zwei wichtige Ziele:
    1. Beschluss zur Nachfinanzierung,
    2. Entlastung des Präsidiums 2012.

    Beide Ziele wurden mehrheitlich erreicht. Grund genug um zu feiern.

    Die Tatsache, dass wichtige und richtige Fragen zu diesem Thema bewusst nicht diskutiert, beantwortet wurden, hat dazu geführt, dass sich die scheinbaren Sieger selbst ins Hintertreffen gebracht haben. Mit dem angekündigten Austritt von Osnabrück hat man sich bereits am 17.08.2013 die nächste Beitragserhöhung verpasst. Im Fußball nennt man das ein "Eigentor". Kurios ist hierbei nur, dass sich das wohl der Trainerstab ausgedacht hat.

    Genau, dafür habe ich micht bedankt!

    Was ich erwarte? Dass man sich an einen "Runden Tisch" setzt und ohne gegenseitige Beschuldigungen versucht, eine für alle Seiten akzeptabele Lösung zu finden!

    Guten Morgen Schnecke,
    ein "runder Tisch" ist m. E. eine Delegiertentagung. Davon hat es nun schon zwei gegeben - ohne dass die gestellten Fragen beantwortet wurden. Wieviel Delegiertentage sollen denn noch stattfinden?

    Einem berechtigten Interesse am LLZ und Verantwortung gegenüber den Mitgliedern, die das LLZ schließlich finanzieren, wird nur Ignoranz der Bau-Verantwortlichen entgegengesetzt. Das darf nicht sein.

    Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass die Verantwortlichen zum einen das Problem haben, zuzugeben, dass z.B. die 2009 von Jürgen Wintjen vorgetragenen Bedenken zum LLZ und dessen Finanzierung eingetroffen sind und dass es an der Fachlichkeit auf Seiten der Bauverantwortlichen mangelt, so z.B. es bisher keinen Finanz- und Liquiditätsplan gibt. Selbst den von mir vorbereiteten Excel-Plan hat man zur Delegiertentagung am 17.8. nicht genutzt.

    Nordwest,
    Ich hoffe, eure Planungen sind besser und klarer hinsichtlich der Ziele und Auswirkungen auf die Zukunft und den zu finanzierenden Kosten für eine Neugründung und den laufenden Verbandsbetrieb! Wartet doch die Entwicklung im NWDSB ab. Die Wahrheiten werden früher oder später aufgedeckt werden.

    @schnecke
    Wofür hast Du dich bedankt? Dafür, dass Du auf einer "anderen Veranstaltung" warst??
    Welche Informationen hast Du erwartet und welche hast Du erhalten? Wie wird es Deiner Ansicht nach mit dem Llz weiter gehen?

    Hallo Queel,
    was auf einer Gesamtpräsidiumssitzung beschlossen wurde, ist im Zweifel für die Regelungen einer Delegiertenversammlung nicht maßgeblich.

    Dein Beitrag unternimmt m. E den unzulässigen Versuch, Opfer- und Täterrolle zu vertauschen. Fakt ist, dass auf mehrfach zum Themenkomplex LLZ gestellte Fragen von Delegierten, keine Antworten gegeben wurden, wie z. B. auf den Antrag zum Verzicht auf den pauschalen Beitrag für das Landeskönigsschießen oder den flächendeckenden Ausbau der Talentnester. Warum bestand seitens des Vorstandes nur bei Nicht-LLZ-Themen Auskunftsbereitschaft? Der Vorstand ist damit auf der Versammlung seiner Auskunftspflicht nur teilweise nachgekommen. Der überwiegende Teil der Delegierten hat dies jedoch nicht sanktioniert.

    Hallo erzwo,
    Ich würde dem Verein beitreten, wo ich für meinen Beitrag den größten Mehrwert erhalte.

    Da ich den sportlichen Aspekt etwas höher ansetze, würde ich bereit sein - und bin es auch noch - dafür mehr auszugeben. Deshalb bin ich auch für die Fertigstellung des Llz. Mit dem Betrieb des Llz erwarte ich allerdings auch ein erhöhtes Leistungs- und Nutzungsangebot für alle Mitglieder, Vereine, Kreise und Bezirke.

    Leider gibt es noch kein offizielles Nutzungskonzept.

    Vor dem 17.08. habe ich noch damit gerechnet, dass sich der Präsident zurückzieht, damit Osnabrück und Bremerhaven doch noch im Nwdsb bleiben, das Llz fertiggestellt werden kann.

    Im Verlauf der Versammlung wurde mir jedoch klar, dass er nicht daran denkt, weil es ihm gelungen war, die Mehrheit der Delegierten für sich zu gewinnen. Dabei muss er dann eigentlich auch davon ausgehen, dass die Endfinanzierung des Llz wieder unsicher wird, der nicht Kosten deckende laufende Beitrag dann auch noch zusätzlich erhöht werden muss. Die verbleibenden Mitglieder müssen dann auch die bisher von den austretenden Mitglieder gezahlten Beiträge auffangen. Letzterer Umstand wird wiederum weitere Austritte zur Folge haben. Damit wird sich eine Lawine in Gang setzen, die doch nwdsb-seitig eigentlich keiner will, oder? Bis jetzt haben nur wenige die Auswirkungen des letzten Delegiertentages verstanden.

    Interessant ist auch die Frage nach der Einstellung des DSB. Dem sollte es auch nicht egal sein. Auch der DSB ist auf jeden Beitrags-Cent seiner Mitglieder angewiesen.

    Hallo Schnecke,

    Dein letzter Beitrag verwirrt mich. Die Bezirke wurden formal beachtet, nur die dafür abstimmenden Delegierten wurden gefühlt nicht beachtet mit der Absicht einer Bestrafung?

    Wer war wie verwundert?

    Ich hatte nicht den Eindruck, dass die beiden Bezirke mit Nichtachtung gestraft wurden, eher war man verwundert...
    Ich als Delegierte fühlte mich eher von einem Teil meiner Kollegen/Kolleginnen mit Nichtachtung bestraft.....


    Meine Verwunderung bestand darin, dass ich die Passivität von beiden Seiten hinsichtlich der erwarteten Diskussion ausgeblieben ist.
    Z. B. Welche Auswirkungen hätte ein Verlust von 20 Tsd Mitgliedern auf den Fortbestand und die Finanzierung des Nwdsb ?

    Wo waren die Versuche, den sich abzeichnenden Spaltungsprozess aufzuhalten?

    Eigentlich sollte es um das LLZ gehen, also um die Sache selbst.

    Für den Vorstand sollte es um Vertrauensbildung gehen.

    Beide Ansprüche wurden m. E. nicht erfüllt. Die Versammlung hätte auch per Telefonkonferenz mit zwei Abstimmungspunkten geführt werden können.