Beiträge von Wilhelm

    Hallo zusammen,

    die Rechnungs- oder Kassenprüfer sind ein wesentlicher Teil der rechtsrelevanten Tätigkeit eines gemeinnützigen Vereins. Sie dienen den Interessen der Gesamtheit der Mitglieder und sind bedeutend für den Fortbestand des Vereins (z. B hinsichtlich Gemeinnützigkeit).

    Die Prüfung erfolgt nach eigenem Ermessen der Kassenprüfer unabhängig und neutral mit dem Ziel einer objektiven Berichterstattung zur Einhaltung der Grundsätze einer ordnungsgemäßen, transparenten, vollständigen und richtigen Buchführung und zu den Auswirkungen und Veränderungen der Vermögenslage. Die Prüfer genießen Einsichtsrecht in alle Unterlagen und sind nach außen hin zur Verschwiegenheit verpflichtet.

    Das grundsätzliche unbeschränkte Einsichtsrecht in den Jahresabschluss, die Buchhaltung, in relevante Vereinsbücher/Aufzeichnungen/Unterlagen sowie in Belege ergibt sich mittelbar aus § 317 HGB.


    Zu Kassenprüfern sollten solche Personen gewählt werden, denen eine Affinität zu finanztechnischen Fragen nachgesagt werden kann. Die aktive Mitwirkung der Rechnungsprüfer bei der Aufstellung der Jahresabschlüsse ist aufgrund der Prüfungs- und Redepflicht der Prüfer auf der Mitglieder- oder Delegiertenversammlung ausgeschlossen. Eine Prüfung der Unterlagen, die der Prüfer zuvor selbst erstellt hat, ist nicht erlaubt.

    Hallo zusammen,

    wenn man gemeinsam etwas erreichen möchte, halte ich es für außerordentlich wichtig, dass dafür notwendige Entscheidungen, eine breite Zustimmung von allen – auch den passiven - Mitgliedern erhalten. Das gilt insbesondere dann, wenn dadurch alle Mitglieder Pflichten auf sich nehmen, z.B. durch Beitragsleistungen betroffen sind. Dass die Umsetzung weit reichender Beschlüsse ordentlich verläuft, wird vorausgesetzt.

    Per Gesetz und Satzung gibt es doch dafür die Möglichkeiten der Kontrolle, sich die Berichte auf den Mitgliederversammlungen anzuhören und nachzufragen. Die bedeutendste Rolle nehmen aus Mitgliedersicht dabei die Rechnungsprüfer ein, von denen der NWDSB zwei hat.

    Auszug aus der NWDSB-Satzung vom 9.04.2011§ 22 Rechnungsprüfung

    1. Es sind zwei Rechnungsprüfer und zwei zugeordnete stv. Rechnungsprüfer zu wählen. Zum Rechnungsprüfer bzw. stv. Rechnungsprüfer kann nur gewählt werden, wer weder dem Gesamtpräsidium angehört noch Referent oder Trainer des NWDSB oder Stellvertreter in einer dieser Funktionen ist.
    2. Die Amtszeit der Rechnungsprüfer und der stv. Rechnungsprüfer beträgt 4 Jahre. Wieder-wahl ist einmal zulässig. Im übrigen gilt § 18 Ziff. 4. Satz 1, Ziff 6. und 7. entsprechend.
    3. Durch zwei Rechnungsprüfer ist mindestens zu Beginn des Geschäftsjahres eine Prüfling der Buch- und Rechnungsführung des Vorjahres vorzunehmen. Eine zweite Prüfling kann einmal im Jahr, auch als unvermutete Prüfling, durchgeführt werden.
    4. Über das Ergebnis der Prüfling ist dem Präsidium, dem Gesamtpräsidium und dem Delegiertentag schriftlich, erforderlichenfalls auch mündlich zu berichten.
    5. Die Rechnungsprüfer stellen den Antrag auf Entlastung des Präsidiums und des Gesamtpräsidiums.

    Anmerkung: Die Schreibfehler habe ich übernommen.

    Auch wenn Absatz Nr. 5 darauf hindeutet, dass die Entlastung des Präsidiums und Gesamtpräsidiums das primäre Ziel der Rechnungsprüfung sein soll, ist doch der eigentliche Sinn und Zweck eines Kassen- oder Rechnungsprüfers die objektive, sachbezogene Berichterstattung gegenüber den betroffenen Mitgliedern – eng betrachtet – gegenüber den Bezirken bzw. deren Delegierten.

    Ich vermisse in der gegenwärtigen Situation auch den aktiven Einsatz der Rechnungsprüfer, die im Sinne der Mitglieder und Beitragszahler eine Zwischenprüfung durchführen. Weiss jemand, ob evt. die Rechnungsprüfer doch schon von ihrem Auskunftsrecht gebrauch gemacht haben?


    Andererseits ist , wenn es zutrifft, dass Rechnungsprüfer in der Vergangenheit an der Aufstellung der Jahresabschlüsse mitgewirkt haben, auch an dieser Stelle nicht viel an Objektivität und Informationsgehalt zu erwarten.

    Die Bezirkspräsidenten(Innen) sind jetzt in der Pflicht, die erforderlichen Informationen, für ihre Mitglieder, einzufordern. Also Präsidenten(Innen) der Bezirke stellt doch mal die richtigen Fragen.

    Hallo Meisterschuetze111,

    die Bezirkspräsidenten/innen waren bzw. sind als Vertreter/innen der unmittelbaren Mitglieder des NWDSB (sh. §8 Arten der Mitgliedschaft in der NWDSB-Satzung vom 11.04.2011) schon immer in der Pflicht gewesen, Informationen über oder vom NWDSB an die Mitglieder und Beitragszahler in den Vereinen weiter zu leiten.

    Die Frage ist nur inwieweit sie alle Informationen vom Schatzmeister sowie von den Mitgliedern des Bau- und Finanzausschusses tatsächlich erhalten haben. Angesichts der scheinbar kritischen Liquiditätssituation, dem Zustand der Gebäude und dem aktuellen Stand der Arbeiten zum LLZ obliegt ihnen aber auch eine Holschuld, der sie unweigerlich nachkommen sollten, wenn sie erkennen müssen, dass die Erfüllung der Bringschuld durch die Verantwortlichen der Verbandsführung nicht ausreichend erfolgt.

    Die richtigen Fragen sind auch schon gestellt worden!

    Dass Du eine Diskussion über passive und aktive Schützen als kontraproduktiv siehst, verstehe ich nicht.

    Hallo,

    wir sollten hier keinen Unterschied zwischen Sport- und Traditionsschützen machen. Hätte es eine seriöse Bau- und Finanzplanung gegeben,
    hätten wir jetzt keine Diskussion über Sinn, Unsinn oder die Finanzierbarkeit des LLZ. Über die Größe und die Art/den Ort des LLZ kann
    man unterschiedlicher Meinung sein (aber nicht mehr zu ändern), aber entscheidend ist doch, dass der NWDSB endlich mal mit der Wahrheit herausrückt und
    offenlegt was uns der Weiterbau des LLZ kosten wird. Nur dann wird vielleicht endlich mal wieder Ruhe in den Verband einkehren.
    Solange diese Informationen aber nicht kommen, werden die Chancen für einen Konsens zwischen Pro und Contra immer geringer.

    Gruß Adlerauge 05

    Hallo Adlerauge 05,
    ich denke, dass es schon Unterschiede zwischen Sport- und Traditionsschützen gibt, die auch offen diskutiert werden sollten. Es wäre aus meiner Sicht ein großer, fortgesetzter Fehler die unterschiedlichen Interessenlagen unberücksichtigt zu lassen.

    Vor der Bau- und Finanzplanung hätte eine ordentliche, transparente Bedarfsplanung gehört. Damit fängt für mich das gesamte Problem an. Nicht von ungefähr sind es die Traditionsschützen, die jetzt aufgewacht sind und sich nach dem Sinn des gesamten Vorhabens fragen und Abwanderungsgedanken entwickeln.

    Hallo Gerhard,
    danke für die Hilfe.

    Ich habe die Zitatfunktion hier angewandt und dann normal den Text hier geschrieben. Das sah auch alles normal aus. Leider habe ich nicht darauf geachtet, wie der Text nach dem Hochladen aussah.

    Hallo Meisterschuetze 111,
    stimmt, da sind einige Buchstaben in der endgültigen Version/Darstellung anders ausgefallen als bei der Texterstellung. Konvertierungsfehler? Wer kann mir sagen, was da schief gelaufen ist?

    Wer ist Jürgen A.?

    Einfach ausgedrückt: wem nützt das LLZ, wenn es die überwiegende Zahl der NWDSB-Mitglieder scheinbar überhaupt nicht interessiert, was da in Bassum um- und neugebaut wird?

    Hat es seitens der Entscheider überhaupt eine belastbare Bedarfsermittlung gegeben?

    <p>

    </p>

    <p>&quot;K&ouml;nigstreue&quot; und Mitl&auml;ufer wird es immer geben.&nbsp;<br />
    Viel wichtiger ist doch, dass endlich alle Mitglieder alle ! Informationen ungefiltert erhalten, die sie brauchen, um sich Ihre eigene Meinung zum Thema LLZ &nbsp;bilden zu k&ouml;nnen. Nur so werden die Aufgaben in der Zukunft zu meistern sein.

    </p>

    <p>Hallo Adlerauge,</p>

    <p>am vergangenen Samstag hatte ich w&auml;hrend unserer Kreismeisterschaft im Lichtpunktschie&szlig;en - mit 40 TeilnehmernInnen - ein interessantes Gespr&auml;ch, in dem es um die vielen Fragen und Entwicklungen zum LLZ ging. Mein Gespr&auml;chspartner hatte sich dar&uuml;ber bisher keine Gedanken gemacht, hatte auch keine Informationen zum derzeitigen Stand erhalten. Darauf befragt, wie er denn die weitere Entwicklung sehe, antwortete er, &nbsp;dass es ihn und mit Sicherheit auch die &uuml;berwiegende Mehrheit seiner Vereinsmitglieder &uuml;berhaupt nicht interessiere, was und wie es mit dem LLZ weitergehe. Er und die anderen Mitglieder h&auml;tten nicht nur aufgrund der Entfernung keinen Bezug zum LLZ. Dass es &uuml;ber die Mitfinanzierung in H&ouml;he von zur Zeit 30 Euro pro Vereinsmitglied schon einen Bezug gibt, stimmte ihn dann allerdings doch nachdenklich, da der Verein selbst aktuell jeden Cent f&uuml;r seine Arbeit ben&ouml;tigt.</p>

    <p>Was mich nachdenklich gemacht hat, ist die Best&auml;tigung, dass das LLZ f&uuml;r die Mehrheit der Mitglieder kein Interesse findet, keinen Mehrwert bietet. Ich komme dabei zu dem Ergebnis, dass die Investitionsentscheidung scheinbar losgel&ouml;st von einer vollst&auml;ndigen Bedarfsanalyse erfolgt ist, die vorgegebenen Gr&uuml;nde f&uuml;r die Aufgabe des alten LLZ (Lage, Ausstattung, Entwicklungsm&ouml;glichkeiten, Steigender Erhaltungsaufwand &nbsp;...) wohl nur die halbe Rechnung war.</p>

    <p>Ja, zu den K&ouml;nigstreuen und Mitl&auml;ufern m&ouml;chte ich auch die Kritiker z&auml;hlen, die im Sinne von best practice unterwegs sind und das LLZ als wichtigen Baustein f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Entwicklung des hiesigen Sch&uuml;tzenwesens betrachten - nur was ist mit denen, die schon in der Vergangenheit stehengeblieben sind, mit einem LLZ nichts anfangen k&ouml;nnen?</p>

    Hallo NSV,

    Dies sehe ich auch so. Setzt allerdings voraus, dass die Basis dann von ihren übergeordneten Verbänden auch korrekt informiert werden. Ob dies, was das LLZ betrifft, überall geschehen ist.Was die Mitarbeit in einem Präsidium des NWDSB betrifft, egal ob im jetzigen oder einem neugewählten, würde ich mir, wenn ich Präsidiumsmitglied wäre, schon überlegen, ob die Mitarbeit eines ewig nörgelnden und besserwisserischen Mitglieds Sinn macht.

    auch das ist Ansichtssache und eine Frage der Bereitschaft zur Zusammenarbeit.

    Ich sehe in Kritik immer einen Ansatz über das eigene Tun nachzudenken, Informationen in der Sache aufzunehmen um die besten Entscheidungen zu treffen. Kritik in der Sache sehe ich ausschließlich positiv.

    Wenn ich jedoch so oft zutreffend kritisiert werde, nachweislich Fehler gemacht habe, sollte ich erkennen, dass ich der Sache nicht mehr gewachsen bin und meine Aufgaben an andere weitergeben. Eigene Interessen - sofern sie auch nicht von existenzieller Bedeutung sind - sollten dem Gemeininteresse hinten angestellt werden.

    Meine Erfahrung ist, dass die besten Ergebnisse immer dann erzielt werden, wenn echtes Teamwork vorhanden ist und dabei unterschiedliche Meinungen, Informationen zu einem gemeinsamen Ziel führen. Das hat natürlich nichts mit "Management by Nadelöhr" zu tun.

    20410

    Hallo Adlerauge 05, hallo Karl,
    das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung muss natürlich wirtschaftlich stimmen. Darüber muss gesprochen werden, Queel, darüber sollte man auch Informationen offen austauschen können.

    Liegen ausreichend Informationen vor, kann entschieden werden, nicht von wenigen, sondern von möglichst vielen Mitgliedern.

    Ohne ein breites, bewusstes Mandat der Basis geht m. E. gar nichts - im Kleinen, wie im Großen.

    Die Krise des Nwdsb hat m. E. auch damit zu tun, dass die Basis nicht ausreichend mit einbezogen wurde, sich jetzt wieder der Dauerstreit zwischen Tradition und Sport unter einem Dach offenbart. Wenn dazu noch handwerkliche Fehler in der Führung kommen, scheint die Situation ausweglos zu sein.

    20238

    Warum meint ihr eigentlich, dass man professionelles Training ohne Kosten bekommen könnte? Tennistrainer nehmen 15€/Stunden. Also so gesehen ist Erzwos Ansatz gar nicht so verkehrt.

    Axel

    Das sehe ich auch so. Die Zeiten, wo man ausschließlich auf ehrenamtliche Arbeit gesetzt hat, sind schon lange vorbei. Verbände und Vereine müssen wie Unternehmen unter betriebswirtschaftlichen Ansätzen geführt werden. Erfolgreiche Verbände und Vereine tun dies bereits.

    Hallo Adlerauge 05,

    Es klingt vielleicht paradox, aber Deine Frage, "Sollen die Vereine noch mehr Geld bezahlen?" würde ich eindeutig mit "Ja" beantworten. Allerdings würde ich die höhere finanzielle Belastung auch stringent mit Konzepten belegen, die transparent sind, als Investitionsbeiträge für die Zukunftsgestaltung dienen. Sparen als Konzept für eine Verbandsführung bedeutet m. E. unweigerlich den Niedergang eines Verbandes.

    Hallo Schnecke,

    solltest Du mich mit auch zu den permanenten Kritikern zählen, kann ich Dir und allen anderen hier versichern, dass ich gerne auch etwas Positives über den Nwdsb schreiben würde. Nur was ist in der letzten Zeit positiv berichtenswert?

    Die Entwicklungen in den Bereichen Wurfscheibenschießen, im Bereich Sommerbiathlon mit Sicherheit ja. Auch die Entwicklung im Lichtschießen halte ich für berichtenswert. Hinter allen Erfolgen stecken engagierte Persönlichkeiten, die dafür hart gearbeitet haben.

    Schnecke, welche Themen hältst du denn für so positiv, dass darüber berichtet werden sollte?

    Hallo zusammen,

    Adlerauge und dododogge beschreiben den aktuellen Zustand des Nwdsb m. E. vollkommen richtig.

    Es geht in erster Linie um die inhaltliche Klärung von Sachproblemen. Diesbezüglich sind die aktuell Verantwortlichen gefragt.

    Wenn sie es tatsächlich auch wollten, dass man ihnen hilft, hätten sie z. Beispiel einen von mir schon im August erstellten Fragenkatalog mit Hinweisen, Arbeitshilfen und Klarstellungen zum Anlass genommen, in der Sache voranzukommen. Weder mein Bezirkspräsident, gleichzeitig Mitglied im Finanz- und Bauausschuss, noch die angeschriebenen Schützenbrüder Viebrock (Geschäftsführer), Warncken (Schatzmeister) und Wichmann (jüngster Vizepräsident) haben darauf reagiert.

    18830

    Interessant zu lesen: 17090

    Zum Austritt der Twistringer Schützen, die die Tür zum NWDSB noch nicht ganz zugeschlagen sehen.
    Die Tür endgültig zuschlagen will der Vereinsvorsitzende allerdings nicht: „Wenn es eine Neuausrichtung gibt, die uns passt, sind wir gerne wieder bereit einzutreten.“

    http://www.weser-kurier.de/startseite_art…rid,711154.html


    Zur Kündigung der Mitgliedschaft im OEGB/Auflösung des Schützenkreises Iburg

    http://www.schuetzenverein-schwege.de/index.php?nid=48&PHPSESSID=48fd941451e8c632ebed2c64b7458f09

    Hallo erzwo,

    auch von mir gibt es Lob und Anerkennung für euren Sieg gegen Anderlingen.

    Deinen Vorschlag, einen Vermittler einzusetzen, um die gegensätzlichen Parteien wieder zusammenzuführen halte ich in der Aufarbeitung der Sachthemen nicht für erforderlich, da hier der NWDSB eigentlich nur seine Hausaufgaben machen müsste.

    Ob er Konzept und Zahlen tatsächlich im Griff hat, kann zur Zeit bezweifelt werden. Es wäre m. E. ein Leichtes mit korrekten Zahlen und Informationen alle Fragen und Bedenken auszuräumen und wieder Vertrauen in die Arbeit der Geschäftsleitung bzw. des Präsidiums zu erhalten. Sollte die Geschäftsführung damit überfordert sein, wäre anstelle eines Vermittlers professionelle Unterstützung z. B. durch ein Wirtschaftsprüfungsunternehmen sinnvoller.

    Hallo ERZWO,


    sorry, dass ich Dich jetzt womöglich noch von guten sportlichen Erfolgen ablenke – wofür Ich Dir und Deinem Team jedoch gerne die Daumen drücke!


    Auf unserer außerordentlichen Kreisdelegiertentagung zur Festlegung des Abstimmverhalten unseres Schützenkreises Bleckede anlässlich der ao NWDSB-Delegiertentagung im August d. J. wurden bereits drei Namen genannt, die in Verbindung zur Misere um das LLZ gebracht wurden – ohne inhaltlich konkret darauf einzugehen.


    Hätte man das fair und objektiv gemacht, hätten die Anwesenden erfahren, dass diese drei, Jürgen Wintjen und Gerd Hillebrandt aus dem BSV Bremerhaven-Wesermünde sowie Andeas Grewe vom Schützenbund Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim e.V. mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten kritisch und sachlich Fragen zum LLZ gestellt haben, die bis heute größtenteils nicht beantwortet worden sind, Warnhinweise z. B. zur Finanzierung wurden ignoriert. Dies haben sie nicht aus Eitelkeit oder selbstdarstellerischer Absicht, sondern für jedes einzelne Mitglied in ihrem Verantwortungsbereich ja schon pflichtgemäß getan.


    Wer die langjährige Schützen-Vita von Jürgen Wintjen kennt, muss einfach feststellen, dass er als demokratisch gewählter Repräsentant eines großen Bezirksschützenverbandes diese Aufgabe als Selbstverpflichtung im Dienste seiner Schützen, egal ob jung oder alt, intensiv und engagiert mit dem Anspruch Tradition, Recht und Ordnung zu wahren, ausübt. Ich wünschte, es gäbe mehr engagierte Führungspersönlichkeiten im Schützenwesen, die sich hart in der Sache aber immer fair gegenüber dem Andersdenkenden einsetzen und Zukunft gemeinsam gestalten. Sein uneigennütziger Einsatz für das Schützenwesen kennt auch keine regionalen Grenzen. Dort wo es brennt, ist er zur Stelle. Wo andere Schweigen oder inaktiv sind, gewinnt seine Stimme Gewicht wie zum Beispiel

    bei der Verhinderung von Zwangsmitgliedschaften der Schützenvereine im Landessportbund Niedersachsen und dem Erhalt des NWDSB in seiner traditionellen Form,
    bei der Weiterentwicklung der NWDSB-Satzung,
    bei der Ausrichtung des unvergessenen Landesdelegiertentages und Landeskönigsballs 2007 in Bremerhaven
    bei der jährlichen Ausrichtung des Bezirkskönigsballs als Event mit jetzt über 1000 Teilnehmern
    bei der Verbandsorganisation mit Schwerpunkt Nachwuchsarbeit (Bezirksjugendkader, spezielles Jugendförderprogramm)
    mit der Initiierung des Projektes „Sportschießen in der Schule“ unter Mitwirkung von Uwe Knapp – welches leider durch den Amoklauf in Winnenden gestoppt wurde (mit einer Unterschriftensammlung mit 90.000 Befürwortern!!).
    durch Einführung kostenloser Schulungen und Infoveranstaltungen für Vereinsfunktionäre.
    Legendär ist sein Einsatz zusammen mit Ingo Buchenau gewesen, als es darum ging die Einführung der Waffensteuer in Bremen zu verhindern. Wäre es dazu gekommen, hätte es einen Flächenbrand gegeben, der bundesweit alle Sportschützen betroffen hätte. Die Frage, die sich viele gestellt haben, Wo ist bei diesem so wichtigen Thema in der Diskussion der NWDSB vorgekommen?
    Jürgen Wintjen hat dafür gesorgt, dass Sportschützen, deren Vereine nicht im KSB sind, auch Ehrungen seitens des Landkreises Cuxhaven erhalten, dies war bisher nur für Schützen möglich, deren Vereine dem KSB angehörten.

    Es nimmt schon groteske Züge im hiesigen Schützenwesen an, wenn erfolgreich Schützenbrüder und –schwestern, die nur ein wenig kritischer gegenüber den Führungsgremien argumentieren, Vorgänge hinterfragen und dafür diskreditiert werden, ja teilweise sogar beleidigt und denunziert werden. Anstatt ihre Mitarbeit einzufordern, werden sie bewusst ausgegrenzt. Dies geschieht im aktuellen Fall zum Teil auch, um von eigenen Fehlern und Einstellungen zur Sache abzulenken.


    In der momentanen Situation besteht m. E. keine Hoffnung mehr, für gemeinsame, sachliche Gespräche, die vor allem wieder bei den Mitgliedern und Mitgliedsvereinen zu Vertrauen in die Verbandsarbeit führen. So wie es hier jetzt schon beschrieben wird, wird es wahrscheinlich dazu kommen müssen, dass der NWDSB zerfällt, das LLZ schon vor der Fertigstellung zum Kostengrab wird. So werden die, die geglaubt haben, ein LLZ zu bauen und damit für sich ein Denkmal zu setzen, in der zukünftigen Geschichtsschreibung auch ihre Erwähnung finden.


    Bei mir ist spätestens seit dem selbst zerstörerischen NDR-Interview des Verbandsvorsitzenden zur Meldepraxis des Osnabrücker Schützenbundes klar geworden, dass es kaum noch Sinn macht, das Vorhaben LLZ zu unterstützen. So wie ich es mitbekommen habe, gibt es nicht nur Austritte gesamter Schützenkreise (Iburg?), sondern vielfach wieder die Überlegungen, die Traditionsschützen abzumelden und nur noch die Sportschützen im NWDSB zu belassen. Diese Trennung ist doch auch schon die bei Dir im GTV Bremerhaven praktizierte Regelung. Ihr seid eine reine Sportschützenabteilung innerhalb des Großvereins? Ist doch so - oder?


    Es geht jetzt nur noch um Schadenminimierung für die Vereinsmitglieder, denn die müssen mit höheren Beiträgen rechnen, was sie in den kommenden Wintermonaten auf deren Vereinsversammlungen schon ansprechen sollten.

    Hallo Erzwo,

    dein letzter Beitrag besteht doch eigentlich nur aus der Feststellung, dass Du die Gelegenheit hattest, die Zahlen des NWDSB zu sehen. Das ist schön für Dich. Besser für alle wäre, wenn Du uns darüber auch konkret berichten könntest, welche Zahlen Du mitgeteilt bekommen hast.

    Wer sind denn für Dich die Gegner?

    Warum glaubst Du, dass Du „die vollständigen Zahlen“ kennst. Woran machst Du das fest?

    Kannst Du mir bitte erklären (auch gerne als PN) warum die Verantwortlichen des NWDSB – wenn sie denn alle Zahlen vollständig haben – diese nicht allen Mitgliedern mitteilen?

    Hilfreich wäre es gewesen, wenn Du als „Eingeweihter“ auf die berechtigten Fragen von Adlerauge 05 eingegangen wärst.

    Hattest Du Gelegenheit, die Mitgliederentwicklung 2013 zu erfahren. Welchen Mitgliederbestand hat der NWDSB noch?

    Vllt. Solltet Du den letzten Thread löschen, weil Du damit den nächsten Topf Unreines in die Gerüchteküche setzt.

    Was fakt ist:
    Ich habe Zahlen veröffentlicht vom NWDSB gesehen und ich habe Zahlen gesehen die von anderer Stelle veröffentlicht wurden.

    Die Zahlen die von anderer Stelle veröffentlicht wurden waren bis auf einige AUSGELASSENEN Zahlen identisch mit denen vom NWDSB.

    Hallo ERzwo

    Viel interessanter als die bekannten Zahlen - ob richtig oder falsch - sind die Zahlen, die bisher zurückgehalten werden und deshalb die Gerüchteküche bedienen.

    Hallo zusammen,

    wenn schon jemand im NWDSB-Betrieb entlassen werden sollte, wird es wohl der sog. Bauleiter (lt Pressebericht 40.000 Euro Jahresgehalt) sein, da er vermutlich zur Zeit nichts zu tun hat, die wesentlichen Baumaßnahmen wegen der offenen Finanzierungsfrage gestoppt wurden.
    Aber das wird wohl auch nur ein Gerücht sein, dem der NWDSB öffentlich widersprechen könnte. Mutig war er ja schon mit dem NDR-Interview zum Thema "nicht vollständige Mitgliedermeldungen".