Beiträge von Wilhelm

    Könntest du bitte erläutern warum Sport oder Tradition getrennt nicht wertvoll sein sollen?
    Axel

    Stärke hat grundsätzlich auch immer etwas mit Größe zu tun.

    Meine Vorstellung vom Schützenwesen - sie mag zu idealistisch sein - ist jedoch, dass die Gesamtheit, d. h. auch die Vielfältigkeit als Angebot und die ursprünglichen Werte für die Entwicklung im Schützenwesen vorteilhaft für die zwei Säulen Sport und Tradition sind. Zur Vielfältigkeit gehört auch das Bestehen und die gegenseitige Anerkennung aller Verbände mit ihren unterschiedlichen Satzungszielen, die sich dem Schützenwesen verpflichtet haben. Vielfältigkeit bedeutet jedoch auch eine Anpassung an die heutigen Bedürfnisse der Mitglieder.

    Die Trennung und die leider nicht nur von wenigen Akteuren aktiv betriebene Polarisierung unterschiedlicher, ja oft persönlicher Interessen, führt insgesamt zur Schwächung des Schützenwesens in dieser Gesellschaft. Die kleinen und großen Grabenkriege der Verbände, der Sportler, Traditionalisten, Sammler, Jäger, der sog. ehrenamtlichen Funktionäre schaden
    a) dem Image (besser tragen aktiv dazu bei, die Außenwirkung weiter zu verschlechtern) und
    b) der inneren Bereitschaft notwendige Reformen auf den Weg zu bringen.

    Ich will nicht ausschließen, dass sich in 10 Jahren das Schützenwesen aus pekuniären Gründen aufgespalten hat in reine Traditionsvereine mit relativ niedrigen Beiträgen und Schießsportvereinen mit sehr hohen Beiträgen. Ich halte diese Konstellation aus heutiger Sicht jedoch dazu geeignet, den Niedergang zu beschleunigen, das Schützenwesen in die Bedeutungs- und Wertlosigkeit zu treiben.

    Hallo Karl.

    die Analyse der Mitgliederentwicklung des Alpenvereins, meinetwegen auch noch im direkten Vergleich mit der des Motorsports (Formel1) überlasse ich gerne den Praktikern der nutzlosen Querdenkerei aus dem Stamme der Nörgler, Verhinderer und Bedenkenträger.

    Fakt ist, dass die Vereine, die sich strukturiert und bewusst von der Basis her mit ihrer Zukunftsentwicklung beschäftigen, bereit sind, gemeinsam machbare Ziele zu erreichen, diese auch erreichen werden.

    z.B.
    Rückzug auf die Traditionswerte mit/oder ohne Verbleib im DSB,
    Fokussierung auf den Sport, durch weitere Sportangebote Bogen, Bogenlauf, Großkaliberschießen, Biathlon (Crosslauf oder/und Target-Sprint),
    Entwicklung zu einem Freizeitverein, der in verschieden Sparten Breitensport und gesellschaftliches Engagement anbietet,
    Ausrichtung auf einen reinen Förderverein (passiv) um Nachwuchsarbeit, Schützenvereine, Sammlervereinigung o.ä. fördern,
    reiner Schießsportverein mit dem Ziel Ausübung von Leistungssport,
    Einbringung des Vereins als neue Sparte in einen bestehenden Mehrspartenverein,
    Fusion mit anderen Vereinen,

    ...

    Wichtigste Bedingung ist das Erkennen eines Handlungsbedarfes, eine schonungslose Analyse der Ist-Situation (Stärke-Schwächen-Profil) und die mehrheitliche Bereitschaft aller die gemeinschaftlich erarbeiteten Ziele durch Arbeit zu erreichen. "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."

    Hallo GroMar,

    was ist für Dich die Basis:
    90 % Traditionsschützen/innen?
    10 % Sportschützen/innen?

    Warum sollte der DSB Reformen einleiten, wenn für 1,2 Mio. Mitglieder Bedürfnisbefriedigung bei der Teilnahme und dem Feiern auf Schützenfesten stattfindet? Die niedrigen Mitgliedsbeiträge über die Vereinsebene hinaus notwendiges Übel für die Finanzierung der erhofften langjährigen Anwesenheits- und Erinnerungsnadeln darstellen? Was haben also die schönen Stunden auf den Schützenfesten für Otto Schütze mit einem Reformbedarf des DSB zu tun?

    Warum sollte sich denn ein/e Sportschütz/e/in mit einer Strukturreform des DSB auseinandersetzen, wenn der DSB schon im Sport für ständigen Unmut durch die vielen Änderungen in der Sportordnung sorgt, immer höhere Beiträge von den 0,2 Mio. Sportschützen/innen verlangt?

    Wenn die Querschnittsumme aus Sport und Tradition, die sog. Ehrenamtlichen als Funktionäre dann auch noch ihren Interessen nachgehen sollen, bleibt in der Tat niemand mehr für Reformen übrig.

    Deshalb kann ich nur hoffen, dass am Ende von vielen Informationen, Transparenz und Aufklärungsarbeit durch den DSB und einiger Landesverbände irgendwie die Einsicht und Vernunft siegen werden.

    Wir und unser Sport und die Tradition sind wertvoll - aber nur gemeinsam!

    Karl,

    zu Deinem letzten Beitrag sei gesagt, dass es sich bei „den Medien“ nur um die öffentlich rechtlichen TV-Sender ARD und ZDF handelt. Meine Auswertung das ZIV-Jahr 2014 und nicht 2013 betraf, in der festgestellt wurde, dass in 2013 4 Stunden und 23 Minuten über Schießsport berichtet wurde, was dem Umstand geschuldet ist, dass der DSB im TV33-Vertrag der 33 Spitzensportverbände im DOSB eingebunden ist. Dieser Vertrag ist übrigens jetzt für 32 Verbände bis Ende 2017 erneuert worden
    http://www.handelsblatt.com/allgemein-ard-…n/11299254.html

    Der Vertrag gilt für folgende Sportarten:
    Aero
    Badminton
    Behindertensport
    Billard
    Boxen
    Eislaufen
    Eisschnelllauf
    Eisstockschießen
    Gehörlosensport
    Gewichtheben
    Judo
    Ju-Jutsu
    Kanu
    Karate
    Kegeln und Bowling
    Minigolf
    Moderner Fünfkampf
    Motorsport
    Motoryacht
    Radsport
    Rasenkraft- und Tauziehsport
    Roll- und Inlinesport
    Rudern
    Schach
    Segelsport
    Skibob
    Sportakrobatik
    Sportschießen
    Squash
    Taekwondo
    Tauchsport
    Wasserski und Wakeboard


    Dass Schießsport nicht attraktiv ist, nehme ich dir auch nicht ab. Vielleicht meinst Du aber nur, dass eine Berichterstattung für bestimmte Sportarten und Medien ökonomisch noch nicht attraktiv ist. Was wäre Winter-Biathlon ohne Schießsport?

    Wenn man sich einmal die Mitgliederentwicklungen der Landesverbände ansieht, die bei ZIV beteiligungsmäßig die fünf höchsten Quoten hatten (9,6% der Vereine im LV MV) und vergleicht die Entwicklungsergebnisse mit den Landesverbänden, die sich scheinbar gar nicht mit der Initiative ZIV beschäftigen ( Schlusslicht LV Pfalz: 1 Verein von 275, 0,4%), fällt auf, dass die „ZIV-Aktiven“ in 2014 nur einen Mitgliederrückgang von 0,05% hatten. Die „Looser 2014“ sind die Passiven Landesverbände mit einem Mitgliederrückgang von 0,45%.

    Der Mitgliederrückgang von 0,45% liegt zwar weit unter dem bundesweiten Rückgang iHv 0,91%, der im Ergebnis auf die besorgniserregenden Entwicklungen im NWDSB (-10,6%) und Rheinland (-3,3%) zurückzuführen ist, zeigt m. E. aber, dass ZIV eine positive Entwicklung bei der Zukunftsgestaltung der Vereine hat. Deshalb ist es für den DSB um so wichtiger, die eskalierenden Entwicklungen im NWDSB und Rheinland zu stoppen.

    Auszug aus dem nicht unterschriebenen Berichtsexemplar der Rechnungsprüfer zum NWDSB-Jahresabschluss 2014

    „Buchhaltunq und Bilanz
    Die Buchführung wurde mit Hilfe von elektronischer Datenverarbeitung (Finanzbuchhaltungsprogramm Ro - S o f t ) erstellt. Die Verbuchung der Geschäftsvorfälle erfolgte anhand der Grundaufzeichnungen und Belege, die handelsüblich aufbewahrt werden. Ab dem Kalenderjahr 2014 wurde der bisherige Kontenplan in Anlehnung an den Kontenplan DATEV SKR 49 umgestellt. Aus diesem Grunde fehlen im Finanzheft 2014 wegen unterschiedlicher Kontenbebuchungen die Vergleichszahlen des Kalenderjahres 2013. (Keine Übereinstimmunq des alten mit dem neuen Kontenrahmen).“


    Natürlich müssen die Vorjahreszahlen genannt werden.

    Wohl wahr, die Nichtinformation "hat sich ja auch die letzten Jahre bewährt".

    Hallo Karl,

    ich hoffe, dass die momentane Orientierungslosigkeit einiger Leser und Schreiber in diesem Threat nicht auch mit dem NWDSB zu tun hat.

    Für die überwiegende Anzahl von Themen unter der Überschrift „Schützenwesen im NWDSB“ liegt doch ein roter Faden als Orientierungshilfe aus – oder nicht?

    Einige Themen haben auch einen Bio-Rhythmus. Kurz vor dem Delegiertetag geht es um die Kasse, Rechnungslegung, den Prüfbericht und um die Entlastung durch die Delegierten. Das Besondere in diesem Jahr ist der Rücktritt des „unparteiischen Rechnungsprüfers“, von dem ich gerne wissen möchte, ob er den Rechnungsprüferbericht mit unterschrieben hat.

    Nicht ohne Grund ist mit Schreiben vom 28.03.2015 ein Kassenprüfer des NWDSB, Andreas Grewe, von seinem Amt als "unparteiischer Rechnungsprüfer" zurückgetreten.

    " Die Entwicklung im Schützenwesen, insbesondere das Verhältnis zwischen dem Nordwestdeutschen Schützenbund und dem Schützenbund Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, der vergangenen Tage, Wochen und Monatehat gezeigt, dass das Vertrauen gebrochen ist. Die "Strafaktionen" des NWDSB-Präsidiums sind ungeheuerlich und beispiellos im Schützenwesen. Sie sind dazu geeignet, dem Schützenwesen maßlosen Schaden zuzufügen"

    Ich hätte mir gewünscht, dass in der Begründung für den Rücktritt auch aufgabenspezifische Gründe als Kassenprüfer genannt worden wären, auch um sich von einigen Darstellungen im Jahresabschluss 2014 zu distanzieren, bzw. in einigen Punkten eine eigene, fachliche Sicht für die Delegierten zu nennen.

    Gründe dafür gibt es m. E. einige, und nicht ohne Brisanz.

    „Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt“

    ist der zweite Vers der vorletzten Strophe aus Goethes Ballade Erlkönig. Es ist die letzte Aufforderung des Erlkönigs an den Jungen im Arm des Vaters, mit ihm zu gehen. Im Gedicht ist der Erlkönig ein dämonischer, todbringender Verführer. Heute wird das Zitat scherzhaft verwendet, wenn man Schwierigkeiten bei bestimmten Handlungen und Anweisungen hat und glaubt, nur mit Gewalt weiter zu kommen.

    Wie kann man ständig von den Stärken des Schützenwesens sprechen, wenn man aufgrund selbst verschuldeter Unzulänglichkeiten die Menschen (wir nennen uns Schützenschwestern und Schützenbrüder) dafür bestraft, eigene, berechenbarere Wege zu gehen , die aufgrund von Mehrheitsbeschlüssen autonomer Vereine unter angepassten Bedingungen ihren Sport ausüben wollen. Die Verbands-Verantwortlichen für die Abkehr vieler Mitglieder und Vereine vom Verband drehen mit diesen verzweifelten Maßnahmen (Verweigerung der Sportpässe, Entzug der Lizenzen ....) - die Führer nennen es Machtausübung -weiter an der Eskalationsschraube.

    Meisterschaftsehren als Alleinstarter/in?

    Schmidtchen schrieb in einem anderen Thread:

    ….. „Dazu kommt, dass viele nicht besonders viel oder effektiv trainieren, aber sehr wohl den Anspruch haben, noch ein Nädelchen mitzunehmen, obwohl die erbrachte Liestung oft eher zweifelhaft ist. Aber in kleinen Untergliederungen sind ja oft so geringe Starterzahlen, dass da fast jeder Starter auch auf dem Podest steht und Nadel/Urkunde bekommt. Und das kann's aus meiner Sicht doch nicht sein.“
    …..

    In einer Sportausschusssitzung meines Schützenkreises habe ich den Vorschlag gemacht, wenn Alleistarter/innen in einem Wettbewerb im Ergebnis ohne Wettkampf (im Zweifel gegen sich selbst) den unvermeidbaren 1. Platz belegen, dafür Nadel und Urkunde erhalten (Kosten angenommen 3 Euro), doch im Erwachsenenbereich auf die teuren Auszeichnungen verzichten sollten, u. a. auch um die schwache Kasse zu entlasten.

    In der folgenden Abstimmung gab es für diesen Vorschlag eine Mehrheit. Zwischenzeitlich wurde der Beschluss wieder einkassiert, wohl nachdem die betroffenen Sportler/innen festgestellt haben, dass ihnen etwas weggenommen werden sollte und nun dagegen argumentieren.

    Wie seht ihr das?

    Gibt es Regelungen, die z. B. ein niedrigeres Startgeld bei Verzicht auf teure Auszeichnungen vorsehen und es für die Organisation und Durchführung einer Meisterschaft lediglich darauf ankommt für Alleinstarter/innen die sportliche Qualifikation für die nächste Ebene zu schaffen?

    ISSA Shootoff in Brand-Langenau (Sachsen)

    Sogar die Freie Presse (sachsenweite Lokalzeitung) berichtete!

    Artikel in der Freien Presse

    Und nein, ich war weder involviert noch dabei. Kenne allerdings ein paar der Veranstalter persönlich.
    Es sollen nach dem Match 11 Aufnahmeanträge eingegangen sein, wenn ich das richtig verstanden habe!

    Der große Erfolg der Veranstaltung wird auch in den Kommentaren zum Pressebericht deutlich.

    Hallo Urtica,

    zum Teil nur anders beschrieben trage ich 10 Punkte dazu:


    1.) Erstellung und Vorlage des Haushaltsplans, Haushalts-Controlling,

    2.) Ausführung des Haushaltsplans nach den Beschlüssen der zuständigen Organe, Erstellen von Finanz- und Investitionsplänen (z.B. Bau eines LLZ!), der Haushaltsplan ist zu gliedern in die Tätigkeitsbereiche:
    ideeller Bereich
    Vermögensverwaltung
    Zweckbetriebsbereich
    wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb
    ggf. Kostenstellenrechnung, Projektplanrechnungen


    3.) Erschließung von Einnahmequellen, Sponsorengewinnung, Beantragung von Zuschüssen aus öffentlichen und privaten Quellen,


    4.) Zuverlässige Abwicklung des Geldverkehrs, Verwaltung Giro- Festgeld-, Sparbuch- Depotkonten, Unterschriftenregeln, Vollmachten, Geld- und Bankkarten, Beitragseinzugsverfahren


    5-) Verantwortung für die sachgerechte Buchführung, einschließlich vorschriftsmäßiger Belege, Anwendung der GoB, GoS, Kontenplanerstellung und Fortführung, Einhaltung der Aufbewahrungsfristen, Führung von Vertragsunterlagen Versicherungen, Pachten, Mieten u.a. mehr


    6.) Verantwortung für Einzug und Abrechnung der Mitgliedsbeiträge sowie für die
    Mitgliederbestandsverwaltung, Mahnwesen,


    7.) Ordnungsgemäße Verwendung von Zuwendungen nach Beschlüssen des Vorstandes,


    8.) Verwaltung des Vermögens, Führung Vermögens- und Inventarverzeichnis, Abschluss von Versicherungsverträgen,


    9.) Erstellung des Jahresabschlusses, Ermittlung von Kennzahlen, Statistiken,


    10.) Weiterleitung und Präsentation von Jahresabschluss, Mitgliederstatistik und Beitragsrechnung an die übergeordneten Ebenen, Kassenprüfern, Mitgliederversammlung

    Der/die Schatzmeister/in, Kassenführer/in, Kassenwart/in gehören zum geschäftsführenden Vorstand.

    Da m. E. auch der NWDSB ein Interesse an Rechtsklarheit hat, bzw. haben sollte, kann man den finanziellen Einsatz des BSV Wesermünde-Bremerhaven - 11 T€ ? - sachbezogen auch als Unterstützung/Leistung für den NWDSB sehen. Oder nicht?

    @ Erzwo & Queel
    Wie seht ihr das? Wenn es Sportschützen/innen gibt, die sich auch gerne mit euch im sportlichen Wettkampf vergleichen möchten, am Meisterschaftssystem teilnehmen möchten - ihnen dies jedoch aus übergeordneter Verbandssicht formal nicht zugestanden wird, der Bezirksverband sich für diese Sportkameraden einsetzt, dann hat das doch etwas mit dem Sportschießen zu tun? Ihr habt doch einen guten Draht zum LV. Fragt doch einmal nach.

    Hallo Erzwo, hallo Queel,

    wenn angeblich " ? " zum Thema Sportschießen gesagt wurde, was ich mir nicht vorstellen kann - gab es keine Sportberichte ? - dann wäre es euch doch während der Versammlung aufgefallen und ihr hättet Eure Fragen stellen können.

    Was fehlte euch denn zum Thema Schießsport?

    Wer von euch hat welche Fragen gestellt?

    Die Zulassung eurer Sportkameraden/innen in den SSGs ist kein Thema des Schießsports?

    Hallo Erzwo,

    worüber wurde denn nicht gesprochen? Ich habe meine Informationen aus einem Pressebericht zur Delegiertenversammlung.

    Queel,
    kommt noch etwas?
    Was sagen denn die nach der Austrittswelle übrig gebliebenen Sportler, die ihren Sport weiterhin betreiben wollen? Du hast dich als Sportschütze bestimmt für die Interessen deiner Sportkameraden eingesetzt? Oder?

    Präsidentschaftswahlen im NWDSB

    Einen hoffnungsvollen Verlauf nahm die Bezirksdelegiertenversammlung des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde am vergangen Freitag in Lintig.
    Trotz großem Engagement im Hintergrund, dem amtierenden Bezirkspräsidenten Jürgen Wintjen einen Gegenkandidaten bei den anstehenden Wahlen zu stellen, verlief die Wahl mit 82 zu 49 Stimmen deutlich für den Amtsinhaber.
    Die Delegierten stimmten somit für ein klares Konzept von Wintjen, der sich in den nächsten vier Jahren der Jugendförderung, der Seniorenarbeit, Mitarbeiterschulung und der stärkeren Einbindung des Behindertensports einsetzen werde. Auch will er sich dafür einsetzen, dass die ausgetretenen Vereine sich wieder dem NWDSB anschließen. Dabei hofft er auf geänderte Rahmenbedingungen. Der vom Südkreis ins Rennen geschickter Gegenkandidat Torsten Sulenski versprach den Bezirks-Delegierten dagegen, sich für die Fertigstellung des NWDSB-Landesleistungszentrums in Bassum sowie die Beendigung der Gerichtsverfahren zur Aufnahme der Schießsportgemeinschaften einzusetzen.

    Schließlich machte Wintjen noch einmal deutlich, dass er nie für einen Austritt vieler Vereine aus seinem Bezirk geworben und das Schützenwesen auch nicht beschädigt habe. Die Austritte erfolgten durch die Mehrzahl der Vereinsmitglieder weil sie das Vertrauen gegenüber dem NWDSB verloren hätten. Für demokratische Prozesse dürfen die Vereine deshalb nicht gebrandmarkt werden. Vielmehr müssen weiterhin Gespräche geführt werden, auch zum Strukturpapier des Deutschen Schützenbundes, welches im Ergebnis eine Entmachtung der Bezirksverbände zugunsten der Landesverbände bedeute.

    Ich finde die HP schon gut.
    Meine Vorschläge/Hinweise:
    1. Die Sponsoren würden sich bestimmt darüber freuen, wenn auf der HP auch deren zur Verfügung gestellten Firmen-Logos und Links nutzbar wären.
    2. Auf korrekte Firmenbezeichnungen achten, gilt für Sponsorenseite wie für Links.
    3. Unter Links findet sich "Deutscher Schützenverband e.V." Gemeint ist sicherlich der DSB, Deutscher Schützenbund.
    4. die Infos zu MV vernetzt (links) und Kontakt (rechts) würde ich tauschen,

    Hallo Meisterschuetze111,

    vor über einem Jahr habe ich für Barrierefreiheit/Kosten der Inklusion vorsichtig mit 200 T€ geschätzt. Eine Antwort habe ich nicht erhalten.

    Kannst Du uns mitteilen, was geschätzt veranschlagt werden muss, damit der NWDSB seine Verpflichtung / Zusage zur Inklusionsfähigkeit erfüllen kann?

    Einfache Rechnung für die Mitglieder: 2 Euro x 120.000 Mitglieder = 240.000 €. Enthält die Tagesordnung für den kommenden Delegiertentag bereits einen TO "Beitragsumlage zur Herstellung der Inklusionsfähigkeit"?

    Wenn der Finanzierungsbedarf bereits 2013 bekannt war, warum ist das nicht mit in die Beschlusslage für die Beitrags-/Umlageanpassungen und in den Haushaltsentwurf 2014 eingeflossen?