... und die Vereine, die es nicht können, bzw. es nicht können wollen, sollten es lieber auch erst gar nicht versuchen. Das Frustrationsergebnis ist oftmals bei Veranstaltern als auch Besuchern von einem schlecht durchgeführten "Tag der offenen Tür" irreversibel.
Beiträge von Wilhelm
-
-
Sehr interessante Diskussion. Ich denke das hängt sicher auch stark von der jeweiligen Disziplin ab. Wer normalerweise bei 16 bis 24 Grad schießt, der tut sich halt schwer mit extremen Abweichungen nach oben oder unten, auch weil man dafür schlicht die falsche Ausrüstung verwendet. Aber wer hat schon ein Sommer- und Winteroutfit?

Sommerbiathleten haben es einfacher. Einige lesen und verstehen auch Wetterberichte. Sie sind auch in der Lage verantwortlich Entscheidungen zu treffen, sich anzupassen, wenn die Temperaturen Höchstwerte erreichen. Das Training wird dann halt von 10 auf 7 Uhr vorverlegt oder in die kühleren Abendstunden.
Für die Wettkampfsituation unter extremen Bedingungen werden in diesen besonderen Trainingseinheiten auch besondere Maßnahmen besprochen um im Ernstfall individuell zur Anwendung zu kommen.
-
Hallo Karl,
der Thread ist hier zwar wieder aus dem Ruder gelaufen, dennoch die Frage, wie Du zur Annahme kommst, dass im Norden die Motivation der TeilnehmerInnen an Preisschiessen eher weniger mit der Absicht erfolgt, beim Schießen einen guten Preis zu gewinnen?Was sind denn aus Deiner Sicht ordentliche Preise, die es lohnen, nach Südtirol zu fahren, um an einem traditionellen Preisschiessen teilzunehmen?
-
Hallo Ludwig,
bevor erneut die sog. bürokratischen Hürden zusammengetragen werden, von denen es schon seit Jahren immer weniger geben soll, diese in der Praxis allerdings ständig zunehmen, ist mein Vorschlag, ehrenamtliches Engagement in der gesamtgesellschaftlichen Wahrnehmung mit mehr Anerkennung und Wertschätzung auszustatten. Dazu gehört m. E. auch die Verwendung zeitgemäßer Begriffe wie „Freiwilligenarbeit“, „Bürgerschaftliches Engagement“, die dem Strukturwandel des Ehrenamts eine zeitgemäße Hülle in unterschiedlichen Beschreibungen geben:
- von der langfristigen Bindung hin zum zeitlich befristeten Engagement für Projekte/Aktivitäten;
- von einer diffusen, ideellen Aufgabenstruktur hin zu eher thematisch strukturierten konkreten Aufgaben;
- von der Anbindung an eine Organisation hin zu selbst organisierten Gruppierungen.
- Ehrenamtliche Tätigkeiten sind zunehmend als anspruchsvolle, spezielle Qualifikationen voraussetzende Tätigkeiten zu charakterisieren, - also "Wie geht etwas!"
- Erhöhung des Anspruchsniveaus der Ehrenamtlichen selber.
- Ausweitung selbstbestimmter Tätigkeitsanteile.
- Individualisierung der Entscheidung für ehrenamtliches Engagement
-
Wer eine bestimmte Sportart betreibt, sollte auch in der Lage sein, zusammen mit anderen Wettkämpfern mit den extremen Bedingungen fertig zu werden. Wenn die Gesundheit dabei Schaden nehmen könnte, sollte vorab vernünftig abgewogen und ggf. eine Teilnahme abgesagt werden.
Mitunter ist auch schon die Herausforderung einen Wettkampf z. B. bei großer Hitze zu bestreiten, ein besonderer Anspruch und eine Erfahrung wert.
M. E. gibt es auch keine absolute Chancengleichheit - wozu auch?
-
Da frag ich mich auch, von welch vielen Vereinen Du das erwartest?
Ernsthaft erwarte ich nicht mehr so viel von Schützenvereinen, die sich, ihren Sport - so er denn jemals wirklich von der Masse der Mitglieder so gesehen und evt. sogar praktiziert wurde. Allerdings gibt es ja auch noch die Vereine mit einem vitalen Interesse an Zukunftsgestaltung. Diesen Vereinen traue ich zu, Informationen vom/über Schießsport der Extraklasse und gelungener medialer Aufbereitung einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
-
Wie wird eigentlich im deutschen Schützenwesen, insbesondere im DSB das Traditionswesen definiert?
Hallo wegi82,
Neben den im Link aufgeführten Traditionsschießen
- Einladungsschießen
- Preisschießen (zum Beispiel zu jahreszeitlichen Gelegenheiten)
- Königsschießen (in allen Ebenen bis hin zum Bundeskönigsschießen)
- Vogel- oder Adlerschießen
- Blattlschießen
gibt es keine weiteren Hinweise auf weitere Ausprägungen der Traditionen. Der DSB verweist dazu auf die Brachtumspflege in den Untergliederungen mit regionalen Besonderheiten.
Der einfache Schütze würde auf deine Frage vermutlich antworten, dass alles was nicht direkt mit dem Schießsport nach Sportordnung zu tun hat, sich aus der Vergangenheit heraus bewährt hat, den Anspruch von Tradition erfüllt - also Schützenfeste organisieren und feiern, geselliges, soziales Vereinsleben, usw.
-
Hallo Carcano,
nicht nur ich warte noch auf eine Antwort zu der von Geronimo im Posting #31 https://meisterschuetzen.org/thread/5627-wi…r-offenen-tuer/
gestellten Frage, was Deiner angedeuten Meinung nach denn der Zweck eines „Tag der offenen Tür“ in einer Sportschützen-Abteilung eines Sportvereins ist?Sollte es etwa einfache Öffentlichkeitsarbeit sein?
Subjektive Kritik kann objektiv hilfreich für zukünftige, bessere Ergebnisse sein. Man muss nur in die Lage kommen, Argumente für und wider offen auszutauschen.
- Ansprechpartner,
- Anfahrtskizze und
- Ende der Veranstaltung
- Hinweis auf Bundesliga-Verein
- Qualifizierte Trainer auch im Jugendbereich.
Fotomaterial wäre vorhanden:
http://www.badische-zeitung.de/schiessen-5/au…--99041438.htmlAblauf, Rahmenprogramm? –Fehlanzeige. Dafür wird dem Interessierten, möglichen Besucher schon die Problemhaftigkeit des Schießsports angedeutet.
http://www.esv-sportschuetzen.de/ueber-uns/erfolge/
M. E. wäre es für den Verein/die Abteilung der Sportschützen besser, sich selber erst in die Lage zu versetzen, Öffentlichkeitsarbeit (Ziele, Werkzeuge, Maßnahmen usw.) strukturiert zu betreiben. ÖA schüttelt man nicht einfach so aus dem Ärmel. Neben einem Seminarbesuch wäre auch die Überarbeitung der „drögen“ und unvollständigen HP-Seiten (Impressum, Antrag auf Mitgliedschaft in der Sportschützenabteilung) empfehlenswert. Wie gesagt, nur meine Meinung.
-
Da ist ein offener Gedankenaustausch zwischen Verein, Landeskader, Kreis-/Bezirkstrainer auf jeden Fall ein sehr guter Ansatz.
Ich bin kein Trainer, kann mir jedoch sehr gut vorstellen, dass eine Hospitation bei z.B. Landeskaderlehrgängen von angehenden oder/und unerfahrenen jungen Trainern, Trainern ohne Trainingsgruppe aber auch engagieren Trainern vorteilhaft für alle Beteiligte sein kann, im Ergebnis auch für eine Lizenzverlängerung dienen sollte.
Was für die A-Trainerausbildung vorgesehen ist, kann für die C-Trainer-Ausbildung auch nicht verkehrt sein.
-
Hallo Hokusbogus,
... und wenn Du schon beim Fragen bist, frage ihn doch auch nach seinen Lieblingsfächern in der Schule und warum er nach/mit Fußball/Tischtennis jetzt auch zum Schießsport gekommen ist.
-
Hallo Königstiger,
Ja, es sind auch m. E. sehr gute Videos von sehr hochklassigen und spannenden Finals.
Bestimmt gibt es viele Vereine, die gerade ihr Schützenfest feiern, die Leinwände aufgestellt haben um den Schießsport in seiner Ausprägung als Hochleistungssport sowohl den Schützen an der Basis als auch den vielen Schützenfestbesuchetn einmal vorzustellen? -
Hier gibt es mehr dazu: http://www.dsb.de/termine/event/71315-ISSF-Target-Sprint/
-
OT
Karl, was und warum würde deinem Vorschlag nach bei/mit den Fußballern besser? -
Was wäre denn beim Thema Inklusion so heikel?
-
Gratuliere zur erfolgreichen ÖA.
Habt ihr dabei auch das Thema Inklusion behandelt? -
Eine interessante Einladung
-
@'Carcano,
Du meinst wahrscheinlich Ines Michel? -
Hallo Nordwest,
Die auch hier in Schützenfest- und Verbandsreden oft gepriesene Stärke des regionalen Schützenwesens mit den Vereinsangeboten Tradition
und Sport, fest auf zwei Beinen in der Gesellschaft zu stehen, halte ich aufgrund meiner Schützen-Vita und trotz gegenläufiger Ansätze immer noch für erstrebenswert um eine aktive Zukunftsgestaltung der Schützenvereine unter sich ständig ändernden Rahmenbedingungen zu betreiben. Alles ist möglich, man muss es nur tun.Die im NOZ-Bericht herausgestellten Aktivitäten der „Jungschützen“ die damit eher den gesellschaftlichen, traditionellen Teil des Vereinsangebotes abdecken ist für das Vereinsleben insgesamt förderlich.
M. E. ist es für den Fortbestand der Schützenvereine nicht erforderlich, dass beide Standbeine gleich stark ausgeprägt sind. So wie es sich mir zeigt, bestehen zudem regionale Schwerpunkte, wo es durchaus sein kann, dass Schützenvereine fast ausschließlich Traditionen wahren und damit mehr Menschen ansprechen als mit schießsportlichen Aktivitäten.
Neu, aber nachhaltig muss Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden, damit der Verein mit seinen Angeboten (=Mehrwert) in seiner Umgebung positiv wahrgenommen wird und auch wirtschaftlich Handlungsspielräume erlangt.
Für sehr bedenklich halte ich allerdings die aktuelle Entwicklung, die „Separierung der Traditionsvereine“ aus dem großen Verbund des Schützen.
-
Hallo Nordwest,
nach meinem Verständnis hat Geronimo den NWDSB-Thread wegen "Überhitzung" einiger User/innen nur für das verlängerte Wochenende geschlossen. -
M.E. sollte dem DSB daran gelegen sein, sein Wissen, einen einheitlichen Informationsstand für alle Verbandsmitglieder zur Verfügung zu stellen.
Hier kommt mir schon wieder der Verdacht, dass in kleinkarierter Weise versucht wird, ökonomische Vorteile zu ziehen, die in ebenso kleinkarierter Denkweise der Delegierten dem Spitzenverband die notwendige Erhöhung des Verbandsbeitrages versagte.