Beiträge von Wilhelm

    Da mich das Thema interessiert, habe ich nachgefragt, was aus dem Aufruf an die Schützenvereine aus dem WSB geworden ist.

    Danach haben sich sechs Vereine gemeldet, die bereit waren, Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Ein Verein war sogar bereit, dafür das Schützenfest ausfallen zu lassen.

    In allen Fällen konnten die Angebote von den Verwaltungsstellen nicht angenommen werden, da die Anforderungen von den Vereinen hinsichtlich der Größe – Unterbringung von 300, 500 oder 800 Menschen – nicht erfüllt werden konnten. Auch die Anforderungen an sanitäre Einrichtungen ließen es nicht zu, dass die Angebote der Schützenvereine angenommen werden konnten.

    Mehr als der DSB geht der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) auf die aktuelle, eskalierende Situation durch den ungezügelten Zustrom der Kriegsflüchtlinge und Asylanten ein. Mit seiner Leitbilddebatte aber auch durch den jüngsten Versuch einer Vereinnahmung der Grundwerte Glaube, Sitte, Heimat durch die Pegida-Bewegung stellen sich die BHDS-Schützen der öffentlichen Diskussion.
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/le…a-aid-1.5493540

    Beispiele, mit denen Schützen aktiv werden, nehmen zu.

    http://www.derwesten.de/staedte/nachri…id11139671.html

    Erfolgreiche Premiere einer überregionalen Meisterschaft im Lichtpunktschießen im LLZ Bassum

    Der NWDSB war erfolgreicher Ausrichter des 1. Norddeutschland-Cup im Lichtpunktschießen. Mit 128 Kindern aus 28 Vereinen und zwei Landesverbänden (NWDSB und NSSV) verlief die Premiere mit sehr guter Vorbereitung und starken Leistungen der Kinder insgesamt sehr erfolgreich. 2016 findet die Veranstaltung im Bundesleistungszentrum in Hannover mit dem Ausrichter NSSV statt.

    http://www.nwdsb.de/?p=7064

    Hallo erzwo,

    das Urteil stellt klar, dass die zwei Schießsportgemeinschaften als Vereine im NWDSB korrekt aufgenommen wurden.

    Die Klageanträge zur Ausstellung von Wettkampfpässen für die Mitglieder der SSG - was im Ergebnis eine Dienstleistung des Bezirkes gegenüber seinen Mitgliedern aber auch bei der Bearbeitung der Pässe in der NWDSB-Geschäftsstelle darstellt - wurde vom Gericht mit der Begründung einer fehlenden Aktivlegitimation des BSV abgelehnt. "Denn ein Anspruch auf Erteilung bzw. Änderung einer Wettkampferlaubnis ist von den einzelnen Sportschützen selbst geltend zu machen, nicht aber vom Kläger als Bezirksverband, in dem der Sportschütze über seinen Verein lediglich mittelbares Mitglied ist."

    Queel,
    Deinen Unmut kann ich nachempfinden. In der Außenwirkung und den Folgewirkungen wird das gesamte Schützenwesen darunter leiden.

    Dabei solltest Du aber erkennen, dass der Treiber dieser unheilvollen Entwicklung die selbstherrliche Führungsspitze des NWDSB ist, nicht die Kritiker, die sich für die Basis einsetzen und im Ergebnis mit der Kritik, den Anmerkungen immer richtig lag.

    Sich offen zu Fehlentscheidungen zu bekennen, sie im Diskurs mit den Mitgliedern zu korrigieren, eigene Versprechen zu mehr Transparenz und Verbindlichkeit einzuhalten, sollte nicht schwer sein und würde von den Mitgliedern mit Sicherheit auch anerkannt werden.

    Auch wenn ich den DSB in dieser Situation nicht verlassen würde, akzeptiere ich die Entscheidung derjenigen, die aufgrund des Vertrauensverlustes und der erkennbaren, weiteren negativen finanziellen Entwicklungen sich aus dem NWDSB verabschieden und sich in der Vereinsausrichtung mehr den scheinbar finanziell günstigeren, traditionellen Werten widmen.

    Wer weiterhin seinem Sport nachgehen will, kann und darf dies ohne Sanktionen (Gruppenhaft) in Vereinen, die nur sportlich ausgerichtet sind, tun. Die Ungültigkeitserklärung des Wettkampfpasses sowie die Weigerung des NWDSB, keine neuen Wettkampfpässe für die SSG-Mitglieder auszustellen, die SSG-Mitglieder aufzufordern in einen anderen anerkannten Mitgliedsverein zu wechseln um darüber eine Wettkampfpassänderung mit neuer Startberechtigung zu beantragen, ist ein weiterer Meilenstein der Fehlentscheidungen der Führungsspitze. Eigentlich unglaublich, aber Realität.

    Die Geschäftsstelle des NWDSB wird in diesen Tagen ein erhöhtes Post- und Arbeitsaufkommen zu bewältigen haben.

    Am vergangenen Wochenende 3./4.10.2015 fand nach 2012 zum vierten Mal das offizielle Aktions-Wochenende im Projekt Ziel im Visier des DSB und seiner Landesverbände zur Mitgliedergewinnung statt.

    Von den per 31.12.2015 14.623 im DSB organisierten Vereinen sind unter http://www.ziel-im-visier.de/inhalt/Vereinssuche.php#content mit Stand heute 4.928 Vereine erfasst. Nach dem verheissungsvollen Auftakt der Aktion Ziel im Visier in 2012 mit 4.393 angemeldeten Vereinen, die bundesweit am Projektwochenende mit Unterstützung des DSB für die Schützensache geworben haben, ist die Teilnehmerzahl rapide gesunken:
    2012 - 4.393
    2013 – 1.136
    2014 - 315
    2015 - 233.
    Das 2012 vom Projektleiter DSB-Vize J. Otten nach Vorarbeiten durch die Führungsakademie des DOSB ausgerufene Ziel in 2018 wieder - wie zuletzt 1998 - 1,5 Mio Mitglieder zu haben, ist auch in 2015 erneut in weite Ferne gerückt, nicht zuletzt durch die erheblichen Mitgliederverluste seines Landesverbandes, dem NWDSB mit über 14 Tausend Austritten. Davon mögen teilweise die Westfalen durch Übertritte in deren Verband profitiert haben. Mit über 5 Tausend zusätzlichen Mitgliedern schlossen sie 2014 in der Zugangsstatistik auf Platz eins ab. Auf die Plätze zwei und drei kamen die Landesverbände Brandenburg und Berlin mit einem leichten Zuwachs von 592 bzw. 133 Mitgliedern.

    An der Aktion Ziel im Visier beteiligten sich in diesem Jahr nur noch 1,6% aller DSB-Vereine. Mit einer Beteiligungsquote von 4,7% (Westfalen) und 3,9%(Brandenburg) lagen die zwei erfolgreichsten Landesverbände in der Zugangsstatistik auch weit über dem o.g. Bundesschnitt. Vielleicht ein Indiz für die Teilnahme am ZIV-Projekt?

    Projektleiter J. Otten dazu:
    http://www.ziel-im-visier.de/inhalt/Wochene…ereine_2015.php
    Interessant an dessen Statement sind die Zahlen:
    Danach nehmen 227 und nicht 233 Vereine teil, wie aus der Länderübersicht zu entnehmen:

    http://www.ziel-im-visier.de/inhalt/Teilneh…ereine_2014.php

    Laut DSB-Vereinsstatistik waren per 31.12.2014 insgesamt 14.623 Vereine angemeldet. Laut Pressemitteilung sind es schon 14.938 Vereine.

    Axel fragte:
    "Hm, wenn du "alle Schützen aus ganz RLP" schreibst, bedeutet dies dann auch für die BDS, BDMP und DSU Schützen?"

    Das ist natürlich ein sehr bedenkenswerter Einwurf. Ich teile Deine Meinung, dass ein großes Zentrum möglichst umfassed genutzt werden sollte, und nicht leer stehen sollte. Vermietungen an andere Vereine - auch zur Einkommenssicherung - sind sinnvoll und entsprechend auch dem Gesichtspunkt der Brüderlichkeit und Solidarität unter Schützen.


    Carcano

    Eine sehr gute Idee. Sollte sich daraus eine Arbeitsgruppe entwickeln, schlage ich vor, auch die Schützenschwestern und Schützenbrüder in Führungsrollen des NWDSB einzuladen.

    Hallo Adlerauge 05,

    zu „Schmarotzen“ gibt es drei Synonymgruppen

    • Vorteil ziehen aus
    • Ausbeuten
    • Schnorren.

    Vllt. nimmt sich cumec heute abend einmal die Zeit und geht die Synonyme bezogen auf
    a) den Verband NWDSB,
    b) die Verantwortlichen des Verbandes,
    c) die ausgetretenen Vereine und
    d) die Sportschützen, die Ihrem Sport nachgehen wollen, durch

    und erklärt uns dann noch einmal sein „Schmarotzermodell“ – quasi als verlängertes Sprachrohr der Führungskräfte des NWDSB?.


    Dabei kann er gerne auf die - wie immer beispielhafte - Informationsweitergabe / Pressemitteilung des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven –Wesermünde an seine Mitglieder zurückgreifen.

    Mit der grünen Schützenpost wurde die Urteilsbegründung des Verdener Landgerichts zur Klage des BSV Bremerhaven-Wesermünde zur Ausstellung von Wettkampfpässen für die SportschützenInnen in den zuvor vom BSV aufgenommenen Schießsportgemeinschaften Nordholz und Wesermünde abgegeben.

    • Es wurde bestätigt, dass die Aufnahme der zwei neuen Vereine durch den BSV wirksam ist und deren Vereinsmitglieder mittelbare Mitglieder des beklagten Landesverbandes NWDSB sind. Ein Ausschlussgrund ( „Tatsachen, die einen groben Verstoß gegen die allgemeinen Interessen des Schützenwesens“) konnte vom NWDSB in der Verhandlung nicht bewiesen werden. Das Gericht wies auch darauf hin , dass der NWDSB seine Mitglieder nicht auf Zwang verpflichten kann, die Entscheidungsfreiheit aus einem Verein auszutreten bei jedem Mitglied selbst liege, auf der anderen Seite auch keine Sanktionierungsmöglichkeit für die einmal ausgetreten Mitglieder eröffnet werden kann, indem einmal ausgetretenen Mitgliedern die erneute Mitgliedschaft in einem anderen Verein verweigert wird. „Es werden im Ergebnis keine Beitragspflichten umgangen, sondern der Beklagte hat nach Aufnahme der im Vergleich zu den früheren Vereinen kleinen Schießsportgemeinschaften nach den massenhaften Austritten eine reduzierte Anzahl weiterer beitragspflichtiger Mitglieder dazubekommen“
    • Die Klageanträge zur Ausstellung von Wettkampfpässen für die SSG-Mitglieder wurde vom Gericht mit der Begründung einer fehlenden Aktivlegitimation/Prozessführungsbefugnis des BSV abgelehnt. „Denn ein Anspruch auf Erteilung bzw. Änderung einer Wettkampferlaubnis ist von dem einzelnen Sportschützen selbst geltend zu machen, nicht aber von dem Kläger als Bezirksverband, in dem der Sportschütze über seinen Verein lediglich mittelbares Mitglied ist.“

    Ich bin gespannt, wie sich das Thema weiter entwickeln wird. Wird es Sportschützen/Innen geben, die jetzt gegen den NWDSB klagen: Entgangene Teilnahme an den sportlichen Wettbewerben der vergangenen Saison?

    Wird der NWDSB die nächst höhere gerichtlich Instanz anrufen, obwohl deutlich gemacht wurde, dass das Vorgehen der SSG und der einzelnen Schützen zwar kontrovers diskutiert wird, dies jedoch keine Umgehung der Beitragspflicht darstellt und damit juristisch zulässig ist?

    Soweit mir bekannt, hat der NWDSB die mehrfachen Vorschläge des BSV zu einer außergerichtlichen, gütlichen Regelung im Sinne der Sportschützen nicht angenommen. Das Urteil wird Konsequenzen haben.

    Für einige Bezirke und Vereine, die auf der letzten Delegiertentagung des NWDSB scheinbar noch geschlossen hinter dem NWDSB standen, sich zwischenzeitlich aber auch mit der Austrittsfrage beschäftigen, bzw. diese schon durch Austritt beantwortet haben, kommen unruhige Zeiten auf sie zu. Mir bleibt die Hoffnung, dass der Grund für die Austrittswelle, die Intransparenz und die Fehler bei der Planung und Durchführung der Baumaßnahmen zum LLZ endlich behoben und den Mitgliedern ein verlässliches, vollständiges Konzept und Zahlenwerk für die Zukunft vorgestellt wird.

    Frank, du wirst es nicht schaffen diese Leute auf ihrem Weg zur Zerstörung des Schießsports aufzuhalten. Da das finale Ereignis natürlich mit einer echten Schusswaffe stattfinden wird, werden sie jegliche Verantwortung für die Erschaffung des Waffen feindlichen Ökosystems abstreiten.


    Axel

    Hallo Axel, Scherge und Karl,

    was versteht Ihr unter "finales Ereignis natürlich mit einer echten Schusswaffe" und "Verantwortung für die Erschaffung des Waffen feindlichen Ökosystems"? Ich verstehe es nicht?

    Ein Besuch der Veranstaltung in München wird sicherlich interessant und informativ hinsichtlich der neuen Entwicklungen der Geräte-Anbieter sein. Vllt. ist auch der DSB bzw. die DSJ mit einem Angebot für zukünftige Veranstaltungen dort vertreten.

    Wer Informationen zum praktischen Ansatz und Einsatz der neuen Sportgeräte erhalten möchte, ist bei der Hallen-Biathlon-Veranstaltung am kommenden Sonntag (13.09.) ab 10 Uhr in der Bardenhalle, dem 2. Barden-Hallenbiathlon, sicherlich am richtigen Ort.

    Bilker Schützen "Wer hetzt, der fliegt"

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/du…t-aid-1.5362887


    Der Vorsitzende des 700 Mitglieder starken Bilker Schützenvereins in Düsseldorf, Hans-Dieter Caspers, hat mit einem offenen Brief an die Mitglieder dargelegt, dass er im Verein keine Mitglieder dulde , die sich bei Anschlägen auf Asylbewerberheime oder bei der Hetze im Internet gegenüber den Flüchtlingen beteiligen.

    "Leider gibt es in der Bevölkerung - und damit auch in unserem Verein - einige, die das Recht auf freie Meinungsäußerung dahingehend missverstehen, mit ihren Äußerungen das verbriefte Recht auf Unversehrtheit zu missachten", schrieb der Schützenchef auf der Internetseite des Vereins und bei Facebook.“

    "Wir werden als Schützen völlig zu Unrecht immer wieder in die rechte Ecke gestellt", sagt Caspers auch mit Blick auf die jüngst öffentlich geführte Auseinandersetzung mit der Linkspartei, die dem Schützenverein in Oberbilk einen Zuschuss nicht gewähren wollte. "Da möchte ich bestimmt nicht einen von uns in einem solchen Hetze-Forum finden", sagt Caspers, das würde den Vorwürfen nur neue Nahrung geben und darüber vergessen lassen, dass "Schützen" zwar von "Schießen" kommt, aber auch mit Schutz zu tun hat. "Wir helfen den Schwächeren, kümmern uns um die Benachteiligten", sagt Caspers. Und folglich wollen sich die St. Sebastianer auch in Bilk mit ganzem Herzen für Flüchtlinge einsetzen - und nicht dagegen Stimmung machen.

    Ich finde diese Maßnahme und die Stellungnahme gut. Auch der Hinweis, dass die Wurzeln des Schützenwesen in der gegenseitige Hilfeleistung für Menschen in Not liegen, sollte zum Nachdenken führen, sich sachlich mit dem Thema zu beschäftigen.

    Hallo Sebastian,
    vorab möchte ich Dir meinen Respekt und die Anerkennung für Deine wahrscheinlich vielfältige Arbeit im Verein mitteilen. Auch Dein Wunsch, Deine Arbeit mit der HP von anderen bewerten zu lassen, finde ich aufrichtig und mutig.

    Die HP finde ich insgesamt gelungen, da sie dem heutigen Zeitgeist entsprechend, für den Betrachter auf der ersten Seite aktuell die wesentlichen Informationen bietet (Termine und Berichte mit Bildern (teilw. mit Bildunterschriften).

    Wer mehr wissen will steigt über die Themenleiste tiefer ein.

    Meine Gedanken/Ideen:
    - Verein - es fehlen m.E. Angaben über den Mitgliederstand, Struktur, Abteilungen, Satzung, Aufnahmeantrag
    + Grußwort des 1. Vorstandes
    0 Die Vorstandschaft - Zuordnung der Personen auf dem Bild zur Auflistung der V. durch Bildunterschrift?
    0 Das Vereinsheim - so vorgesehen für Vermietung, dafür könnten noch weiter Informationen geliefert werden (Fläche, Stühle, Leinwand, ...
    +++ Der Schießstand - klasse, vllt noch ein Bild im Vollbetrieb
    0 Training - m. E. gehören die Bilder und Kontaktdaten des Trainer-Teams an dieser Stelle dazu
    + Kontakt

    - Chronik würde ich unter den Verein platzieren, der wichtige Zeitabschnitt mit dem Bau des Vereinsheimes 2003 - 2008 fehlt.

    -- Fotogalerien entweder liegt es an meinem PC, oder zu den Teilüberschriften gibt es nicht mehr als 1 Bild
    0 Mannschaften - m. E. optimierbar durch Bild mit Bildunterschrift, ist auch persönlicher
    0 Vereinsaktivitäten - Tradition iO, der Sport spielt wahrscheinlich keine so große Rolle - oder?

    + Termine hoffentlich arbeiten Dir alle Terminverantwortlichen rechtzeitig und selbständig zu.
    + Impressum
    + Links reichen vollkommen aus, man könnte Werben und ggf auf kommerzielle Partner hinweisen, Link zu https://meisterschuetzen.org/www.meisterschuetzen.net ist wahrscheinlich in Arbeit?

    Fragen:
    Seit wann läuft der Besucherzähler (2.112 am 3.9.15 11.43 Uhr).
    Wie ist das Feedback zur Vereins-HP seitens der Mitglieder?
    Interessant: Welche Aufgaben hat die Mitgliederbeauftragte?

    Hallo Meisterschütze111,

    du bist mit dieser Meldung zu früh. Heute haben wir den 1.9.2015, nicht den 1.4.2016.
    Das kann nicht sein!


    Am 31.8. war die Steuererklärung abzugeben. Hoffentlich wurden die Unterlagen nicht vertauscht ?(

    Hallo Murmelchen,

    für Dich gilt das Gleiche wie fürJohann. Du bist herzlich eingeladen, Dir die Hallenbiathlon-Veranstaltung inBardowick direkt vor Ort anzusehen.

    Damit Du Deine Bedenken zum Einsatzvon Lichtpunktgewehren im Bereich der Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeiteinmal einem größeren Publikum vorstellen kannst, können wir diese auch gernein einer Podiumsdiskussion in der Wettkampfpause mit den Kindern undJugendlichen, Eltern, Trainern und Zuschauern diskutieren. In der Wettkampfpausehaben wir sonst Erwachsenen (Zuschauer, Eltern, Trainer …) Biathlonläufeangeboten.

    Mach die Augen auf und schaue Dirmal die Programme und Angebote bei den ZIV-Aktivitäten an. Du wirst feststellenkönnen, dass das Lichtpunktschießen immer stärker und erfolgreich genutzt wird, keine Notlösungist.

    Laserpistolen und-gewehre sind die vom DSB geforderte Antwort auf das hoheZulassungsalter im Schießsport, vom DSB gewollt, von der Industrie mittlerweileangenommen mit einer eigenen Produktlinie und permanenten Verbesserungen und invielen Facetten nutzbar.

    Hier geht es im Zielbild um Biathlon. Innerhalbkürzester Zeit haben es zwei Vereine aus dieser Region geschafft über die Hallen-und Outdoor-Biathlonveranstaltungen Nachwuchsgruppen aufzubauen, die z. T. mitAusnahmegenehmigungen Kinder und Jugendliche zum Sommerbiathlon-Sport bis hinzu Deutschen Meisterschaften geführt haben. Zu allem Überfluss sind sie dortauch noch sehr erfolgreich:, Deutsche Meister in der Jugendklasse.


    Eine Ausnahmegenehmigung für denEinsatz von Luftgewehren im Rahmen von Hallenbiathlonveranstaltungen, an denenauch Nichtschützen teilnehmen, dafür ein sichererer LG-Stand aufgebaut undabgenommen werden muss? Nein, zu viel Bürokratie und auch unnötiger Material-,Kosten- und Zeitaufwand. Für die Altersgruppe bis 12 Jahre wären dieLuftgewehre auch als Jugendgewehre in der Regel viel zu schwer (ca. 3500 g –Laserpower III ca. 1800 g).

    Auf Deinen letzten Absatz gehe ichnicht ein, da dieser erneut boshafte Unterstellungen enthält und nicht derWahrheit entspricht.

    Mit den persönlichen Wünschen für weniger Bedenkenträgerei, weniger Pessimismus und dafür Freude an erfolgreicher Nachwuchsarbeit
    verbleibe ich mit sportlichen Grüßen

    Hallo Johann,
    es ist immer schwer, mit Postings, die nicht zum Thema passen, andere zu überzeugen. Mach doch einen eigenen Thread auf, wo Du genau das was Deine Meinung zum Lichtpunktschießen ist, zur Diskussion stellst.

    Zu diesem Thread, dem Veranstaltungshinweis auf eine Hallen-Biathlonveranstaltung für Kinder und Jugendliche bist Du inhaltlich nur insoweit eingegangen, dass Du mir unterstellen willst, ich würde das Lichtpunktschießen auch für den Erwachsenenbereich bewerben. Dies ist, wie oben dargestellt: Falsch!

    Deine juristische Zuordnung von 18- und 19-jährigen zu den „Erwachsenen“ ist richtig, ebenso treffen die Erläuterungen zum Begriff Jugend zu:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Jugend.
    Dort finden wir: Unter Jugend versteht man in der westeuropäischen Kultur und der deutschen Strafmündigkeit die Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein, also etwa die Spanne zwischen dem 13. und 21. Lebensjahr. Dieser Lebensabschnitt wird auch als Adoleszenz bezeichnet, wobei im genannten Zeitabschnitt bei juristischen Auseinandersetzungen das Jugendrecht zum Tragen kommt.


    Da wir mit dem Hallen-Biathlon eine sportlich geprägte Veranstaltung für Kinder und Jugendliche anbieten, wo Lasergewehre zum Einsatz kommen, Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit im Schützenwesen gefördert wird, kann ich Dir nur empfehlen, die gewonnene Zeit (durch unterlassene Postings in diesem Thread) für einen Besuch dieser Veranstaltung zu nutzen. Ich würde mich freuen – ehrlich.