Beiträge von Wilhelm

    @Wilhelm woher soll ich genaueres wissen? Gehört das nicht mit zu einem Teil der Allgemeinbildung, oder ist es unnützes Wissen, das die Indianerstämme im Amazonasgebiet liebend gerne mit Blasrohren gejagt haben und evtl noch heute damit jagen.

    @Karl Nullpunkt hat die Frage, die du an mich gerichtet hattest beantwortet. Wenn du nur beim Target Sprint warst dann warst du zumindest nicht wirklich in der Nähe des Standes.

    Und ein kleiner Tipp, wenn du in einem Thread was direkt an jemanden richtest, schreib am besten ein @vor dem Nick, dann bekommt derjenige eine entsprechende Nachricht und man wartet nicht "wochenlang" auf eine Antwort.

    Erzwo,

    es gehört wohl schon zur Allgemeinbildung. https://de.wikipedia.org/wiki/Blasrohr

    Hallo Karl,

    Blasrohrschießen (fällt bekannter weise nicht unter das Waffengesetz) gibt es schon viel länger als wir allgemein wissen - erzwo weiß da mehr!

    Meisterschaften gibt es m.W. bereits seit 2009. Auch Eventagenturen nehmen das "Spiel mit dem Blasrohr" auf, um Freizeit-Veranstaltungen durchzuführen. Blasrohrschießen kommt ebenfalls in Dart-Vereinen und Bogenabteilungen vor. http://www.tvtouring.de/mediathek/vide…-bad-kissingen/


    Ein ganz spezieller Aspekt des Blasrohrschießens betrifft die positive Wirkung auf die Gesundheit und die Anwendung des Sports für Menschen mit Behinderungen https://www.myhandicap.de/sport-behinder…rohr-schiessen/


    In der Presse kommt der Trendsport ebenfalls positiv vor.
    https://www.welt.de/regionales/ber…t-inklusiv.html

    Informationsfluss zwischen der NWDSB-Verbands- und der Vereinsebene soll gestärkt werden.

    Mit diesem Fazit endet ein Bericht des NWDSB-Geschäftsführers Andreas Viebrock zu einer „Gesprächsrunde der Präsidenten des NWDSB und Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde zur weiteren Zusammenarbeit“ http://www.nwdsb.de/index.php/verb…-zusammenarbeit , in der es darum ging, aus dem DSB ausgetretenen Vereinen, Wege zurück in die Dachorganisation DSB anzubieten und dabei auf individuelle Problemstellungen der Vereine Rücksicht zu nehmen.

    Ich meine: Eine – wenn auch späte – Einsicht, auf die in der Vergangenheit im Zusammenhang mit dem Projekt Landesleistungszentrum in Bassum unbeantworteten Fragen der ausgetretenen NWDSB-Vereine einzugehen. Eine Informationsveranstaltung am 30.11.2016 in Cappel soll es dazu geben. Wir dürfen gespannt sein :)

    Da es auch im Bezirksverband Osnabrück zu einer Austrittswelle gekommen war, würde es mich – und sicher auch andere Mitglieder – interessieren, ob es dazu ebenfalls eine Initiative gibt, ausgetretenen Vereinen oder einzelnen Mitgliedern, Wege zurück in den NWDSB/DSB aufzuzeigen.


    Wie man seine Mitglieder über größere Projekte informiert, zeigt m. E. aktuell der WSV. Dort gibt es nicht nur einen Newsletter sondern auch einen speziellen zum Schulungszentrum-Projekt eingerichteten Internetauftritt http://www.wsv-schulungszentrum.de/
    Es gibt also gute Beispiele für eine offene Informationspolitik der Verbände gegenüber den Mitgliedern/Mitgliedsvereinen.

    Blasrohrschießen – auchBlowgunning genannt – gehört zu den sogenannten Trendsportarten.

    Der BSSB hat das Blasrohrschießen offiziell in sein Sportprogramm aufgenommen.

    Informativ und lesenswert ist der folgende Artikel:http://www.merkur.de/lokales/erding…hr-6787386.html
    Die Einführung des Lichtpunktschießens findet im BSSB mit einem kleinen Zeitversatz gegenüber den übrigen Landesverbänden statt. Mit dem Blasrohrschießen gehen die Bayern in der Präsentation als zusätzliches Angebot und Übernahme in den Sportbetrieb als Pioniere innerhalb des DSB voran.

    Ich finde die Aktivitäten des BSSB sehr gut, um dem Schießsport in seiner Vielfalt aber auch hinsichtlich Gesundheit und Freizeitaktivitäten positiv darzustellen.


    Gibt es unter den Forum-Usern bereits Beispiele, praktische Erfahrungen zum Einsatz des Blasrohrschießens?

    Eine kleine Sonntagsaufgabe - nur noch heute, 16.10.2016: Klicken für einen guten Zweck - Unterstützung des SV Teltge, NSSV:

    Mathias Brtschitsch schreibt:
    Endspurt im Klickmarathon der KSK. Auch nachdem über 130 Tagen ist es noch saueng und es geht heute darum, ob mit 5.000€ eine Meyton-Anlage finanziert wird oder das Geld im Rollrasen eines 16-Meter-Raumes versenkt wird.
    https://www.perspektive150.de/foerderwettbew…tseite.php#cat4
    Bitte, liebe Freunde, unterstützt uns mit eurer Stimme für das Projekt "SV Telgte v. 1922". Ihr findet uns, wenn ihr auf der Seite nach "1922" sucht oder von ganz unten eine Seite hochscrollt. Danke für eure Hilfe!

    Hallo Schützenbrüder und Schützenschwestern

    was mich auf den letzten 10 Seiten in diesem Forum am meisten geärgert hat ist die Art und Weise wie hier miteinander unter dem Deckmantel der Anonymität umgegangen wird. Extreme Passagen sind ja mittlerweile gelöscht worden, aber eh ! - was soll einer von den Schützen denken der das hier liest.
    Kaum einer von euch hat den Schneid sich hier zu erkennen zu geben.
    Auch mein Verein leidet darunter das die Gelder gesperrt sind und mich stört auch das der Nachfolgeverein der Schützengesellschaft auf seiner Internetseite auftritt als gehöre ihm die Anlage für die er jeden Monat Pacht zahlt. Da braucht sich keiner wundern das hier immer wieder LLZ und Schützengemeinschaft in einen Topf geworfen werden.

    Ich habe für alle die es interessiert den Artikel aus dem Oeffentlichen Anzeiger vom Samstag den 11.06.16 angehängt

    Hallo Sascha,
    vielen Dank für Deine klaren, ehrlichen Worte und den Zeitungsbericht - aktuellste und beste Zustandsbeschreibung für das
    Schützenwesen einer ganzen Region.

    Hallo Moses,

    wenn ich PSSBler wäre würde ich mich von der recht formlosen "Einladung aller Sportschützen RLP" des Trägervereins LLZ nicht angesprochen fühlen. Nur wer an der Veranstaltung teilnimmt erhält die kompletten Unterlagen zum Beginn der Veranstaltung.

    Da kann man als nicht direkt betroffener Schütze nur hoffen, dass der eingeleitete Dialog wieder zu einem kleinen Anfang gemeinsamer Interessen führt und daraus ein tragfähiges Konzept für die Zukunft entsteht.

    Hallo Wegi82,
    hoffentlich sind auf der Playlist einige Heimatlieder enthalten, damit die "Verfremdung des Schießsports" für die Akteure nicht so extrem ausfällt. Müssen die Trainingspläne unserer Olympioniken noch ergänzt werden? Ist die Playlist schon final erstellt?

    Das war glaube ich zu erwarten (wäre vom NWDSB auch plötzlich ziemlich dämlich gewesen).

    Dann hoffen wir mal, dass das Gericht die richtigen Entscheidungen im Sinne des Schützenwesen trifft.

    Und vielleicht können dann auch mal so einige offene Fragen, die in der Verhandlung nicht ausreichend beantwortet werden konnten, beantwortet (siehe Schreiben NWDSB).

    Hallo Queel,
    was wären nach Deiner Meinung denn "DIE RICHTIGEN ENTSCHEIDUNGEN IM SINNE DES SCHUETZENWESENS"?

    Muss ein Verein/Verband jeden aufnehmen?
    http://www.lsb-berlin.net/nc/angebote/ve…nt.html?print=1
    Auszug
    Haben Vereine, insbesondere aber Verbände, eine überragende Bedeutung oder sogar eine Monopolstellung sind sie grundsätzlich zur Aufnahme verpflichtet. Das trifft zu, wenn z.B. ein Verein, der die Mitgliedschaft im Verband nicht besitzt, erheblich benachteiligt und in seiner Entwicklung behindert wäre. Eine Monopolstellung sowie überragende Bedeutung haben immer die Sportverbände. Monopolstellung daher, da es normalerweise nur jeweils einen Verband in der Region gibt, dem ein Verein beitreten könnte aber ohne die Mitgliedschaft nicht am Spiel- und Wettkampfbetrieb teilnehmen kann, weniger Förderansprüche besitzt oder keinen Versicherungsschutz hat. Wenn ein solcher Verband ohne sachlichen Grund in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise den Aufnahmeantrag eines Vereins ablehnt, kann dieser ein Recht auf Aufnahme, gestützt auf die §§ 826, 249 BGB, gerichtlich geltend machen.

    Keine Einigung

    Der vom OLG-Richter in der Verhandlung vom 9. Mai initiierte Vorschlag den Rechtsstreit NWDSB ./. BezSchVerb Brhv-WEM vor dem OLG Celle durch ein Einigungsgespräch der beiden Parteien zu beenden, ist gescheitert. Aus dem Gespräch am 30. Mai konnte keine Einigung erzielt werden. Eine Entscheidung wird jetzt durch das Gericht am 20. Juni erfolgen.

    Zur Klarstellung:
    Verursacher der Abwanderungswelle von Vereinen im/aus dem NWDSB ist allein die Verbandsführung, die es bis heute nicht geschafft hat, den überwiegend traditionell ausgerichteten Schützenvereinen den Mehrwert eines LLZ verständlich zu machen, Fragen zur Finanzierung und dem Gesamtkonzept nachhaltig zu beantworten.

    Jetzt, die aus den abgewanderten Vereinen übrig gebliebenen Sportschützen/innen den Zugang zu den DSB-Disziplinen in eigenen, neu gegründeten Vereinen zu versagen, halte ich für unlauter, ja skandalös.

    Allerdings halte ich es auch für unseriös, den abgewanderten Vereinen in ihren neuen Verbänden, die wahrscheinlich in Ihren Fahnen "Geiz ist geil" als zusätzliches Bekenntnis eingestickt haben, vorzugaukeln, mit den niedrigen Beitragssätzen und den unterschiedlichsten Selbstfinanzierungsmethoden zukunftsfähig zu sein.

    http://www.noz.de/lokales/hasber…der-anerkennung


    Nachdem der NWDSB zwischenzeitlich die Aussetzung der Ungültigkeitserklärung von Wettkampfpässen von SSG-Mitgliedern erklärt hat, dies im Präsidentenbrief 12/2016 erläutert hat, fand gestern der nächste Gerichtstermin beim OLG Celle statt:


    Auszug aus dem Präsidentenbrief des NWDSB aus 12/2015


    „Sachstand zur Klage zwischen dem Bezirksschützenverband
    Bremerhaven-Wesermünde und dem NWDSB
    Wie ihnen sicherlich bekannt ist hat der Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde gegen den NWDSB auf Aufnahme zweier neu gegründeter Schießsportgemeinschaften und die Ausstellung von Wettkampfpässen für die Mitglieder dieser Vereine geklagt.
    Am 09. September hat das Landgericht Verden zu dieser Klage ein Urteil gesprochen. Danach ist die Aufnahme der beiden Verein rechtmäßig wobei die Klage wegen Ausstellung von Wettkampfpässen abgewiesen wurde mit der Feststellung, dass der Bezirk in diesem Fall nicht klageberechtigt ist.
    Der NWDSB hat gegen den Teil des Urteils betreffend der Aufnahme der Schießsportgemeinschaften Berufung beim Oberlandesgericht Celle eingereicht. Der NWDSB hat sich bezüglich einer möglichen Berufung mit dem DSB und dem Landessportbund in Verbindung gesetzt und um Unterstützung gebeten.
    Mit einer Verhandlung vor dem OLG Celle und einem Urteil ist nicht vor Februar/März 2016 zu rechnen.“


    Die PRESSEMITTEILUNG des Präsidenten des BSV Bremerhaven-Wesermünde Jürgen Wintjen vom 9.5.2016:


    „über den Rechtsstreit Nordwestdeutscher Schützenbund /Bezirksschützenverband Bremerhaven –Wesermünde

    Die Verhandlung beim Oberlandesgericht Celle am 9. Mai2016 hat noch zu keinem abschließenden Ergebnis geführt.
    ln der Sitzung unter Leitung des Präsidenten des Oberlandesgerichts Celle wurde die Sach- und Rechtslage sehr ausführlich (mit Unterbrechung mehr als 100 Minuten) erörtert. Beide Parteien wurden auf ihre Risiken hinsichtlich des Ausgangs des Verfahrens hingewiesen.
    Insbesondere wiesen jedoch der Präsident des Oberlandesgerichts und die Berichterstatterin mehrfach darauf hin, dass es im lnteresse des gemeinsamen Ziels, Aufrechterhaltung und Fortentwicklung des Schützenwesens, sinnvoll wäre, eine gütliche Lösung herbeizuführen.
    Hierzu war der NWDSB, der in der Sitzung durch seinen Präsidenten Johnny Otten vertreten wurde, zunächst nicht bereit . Zum Ende der Sitzung ist jedoch vereinbart worden, dass die nächsten Wochen für entsprechende Gespräche genutzt werden sollen. Der NWDSB scheint auch die vom Präsidenten des Oberlandesgerichts mehrfach angebotene Mediation nicht mehr völlig auszuschließen.
    Sollte es in den nächsten Wochen nicht zu einer gütlichen Einigung kommen, wird das Oberlandesgericht am 20. Juni 2016 eine Entscheidung verkünden.
    lm Namen des Präsidiums des Bezirksverbandes Bremerhaven-Wesermünde bedanke ich mich bei allen Schützenschwestern und Schützenbrüdern, die an dem heutigen Termin die Öffentlichkeit repräsentiert haben. Auch der Senat des Oberlandesgerichts war offensichtlich davon überrascht, dass der Zuschauerraum bis auf den letzten Platz gefüllt war.
    09.05.2016
    Geschäftsstelle Bezirksschützenverband“

    Der Richter hat mit sehr viel Geduld und von Beginn an mit dem Hinweis auf die negative Außenwirkung der Auseinandersetzung für eine gütliche Lösung plädiert. Er stellte fest, dass der NWDSB eine Monopolstellung hat, wenn es darum geht, Schießsporttreibenden deren Sport in einem geordneten Meisterschaftssystem zu ermöglichen. Festgestellt wurde vom Gericht auch, dass gerade der NWDSB mit Herrn Otten das Projekt Ziel im Visier und damit Mitgliedergewinnung betreibe, auf der anderen Seite Sportschützen/innen in neu gegründeten SSGn sanktioniert, die aus Vereinen kommen, die den Nwdsb/DSB verlassen haben.

    Das Ergebnis des Gerichtstermins hätte man schon vor Monaten mit der Verdener Verhandlung vor dem Landgericht haben können: gemeinsam eine Lösung für den Schießsport zu finden.

    Ich bin sehr gespannt. :)