Yep. Die Beiträge wurden erhöht, die Energiepauschale wurde eingeführt.
Gruß,
KabalMSU
Welche Beträge /Prozent kamen zur Anwendung?
Yep. Die Beiträge wurden erhöht, die Energiepauschale wurde eingeführt.
Gruß,
KabalMSU
Welche Beträge /Prozent kamen zur Anwendung?
Vereinsauflösungen in allen Teilen der Republik - eine Auswahl :
Altbach-Schützen müssen sich auflösen - Wittibreut (pnp.de)
Großgemeinde verliert weiteren Schützenverein (donaukurier.de)
Insolvenz: Edewechter Schützenverein ist jetzt Geschichte (nwzonline.de)
100% Quote Insolvenzverfahren Schützenverein 1884 e.V. Weende (hausherr-steuerwald.de)
Die Überschrift "Wenn das Licht im Verein ausgeht" würde ich gerne erweitern: "
"Wenn das Licht und Gas im Verein ausgehen".
Gibt es schon Vereine, die auf die explodierenden Energiekosten (Steigerung um 300%) reagieren?
Vorgestern fand eine Mitgliederversammlung des Schützenvereins Köstorf-Harmstorf-Dahlem mit 19 Teilnehmern/innen statt. Anstelle der Neubesetzung von Vorstandsposten, traten nun auch noch der Vereinssportleiter und die Präsidentin zurück. Fazit: Es gibt keinen handlungsfähigen Vereinsvorstand mehr.
Die nächste einzuberufende Mitgliederversammlung müsste m. E. formell die Auflösung des Vereins durch die Mitglieder zum Inhalt haben. Dies soll bereits durch einen Rechtspfleger erfolgen.
Ein Funken Hoffnung auf eine Vereinsfortführung besteht jedoch noch. Ein Vereinsmitglied würde die Aufgabe als Vereinsvorsitzender übernehmen - aber nur dann, wenn die übrigen Vorstandsämter besetzt werden.
Zur Information
Merkblatt - Auflösung und Liquidation eines eingetragenen Vereins
Merkblatt - Auflösung und Liquidation eines eingetragenen Vereins
Herunterladen (PDF, 189KB, Datei ist nicht barrierefrei)
Wie Du einen Verein auflöst | Vereinsmeier - Erfolgreich mit Deinem Verein
Der DSB und die Carl Walter GmbH haben die bestehende Partnerschaft um die Kampagne „Jugendtrifft“ erweitert. Der Startschuss der Kampagne erfolgt bereits am 15. Mai, wo im Rahmen des ISSF Junioren-Weltcups in Suhl der Wettkampf Lichtschießen (Deutsche Meisterschaft Lichtschießen) durchgeführt wurde.
Auszug aus der DSB-Mitteilung: „Unser Ziel ist es, den Schießsport in Deutschland in der Jugendarbeit zu fördern und ihm eine erfolgreiche Zukunft zu ermöglichen“, so Bernhard Knöbel, CEO der Carl Walther GmbH. Dazu haben sich die beiden Partner ein attraktives „Paket“ ausgedacht: Bei der Deutschen Meisterschaft Lichtschießen erhalten zukünftig in der ältesten Altersklasse die jeweils drei Erstplatzierten ein Luftgewehr (LG 400) bzw. eine Luftpistole (LP 500). Doch damit nicht genug: Die Sportgeräte werden mit dem Slogan „Jugendtrifft“ gebrandet und sind somit echte Raritäten.
Die Industrie im Bereich Schießsport hat es mittlerweile in zunehmendem Maße verstanden, dass Schießsport im Nachwuchsbereich mit besonderen Angeboten auch der Nachhaltigkeit und Sicherung wirtschaftlicher Ziele dienen kann.
Die Fa. Walther springt auf den fahrenden Zug auf. Trittbrettfahrer?
Die Veranstaltung war ein großer Erfolg - auch wenn die Ergebnisliste nicht vollständig angezeigt werden kann. Die Lichtschützen aus der Schützengilde Bleckede konnten vordere Plätze belegen.
Sh. DSB-Bericht vom 17.05.2022.
DSJ: Faszination Lichtschießen – Erfolgreiche Breitensportveranstaltung für unsere Jüngsten (dsb.de)
Infos allgemein zur Landtagswahl NRW am 15.05.2022
NRW-Wahl: Kutschaty - wer Rot-Grün will, muss SPD wählen - waz.de
Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in NRW am 15. Mai 2022 (faz.net)
Landtagswahl NRW: Wahlprogramme bleiben schwer verständlich | Presseportal
Angaben zum Suchbegriff „Waffen“:
Wahlprogramm_20der_20CDU_20Nordrhein-Westfalen_20_281_29.pdf (cdu-nrw.de)
1 Eintrag auf Seite 14:
Wir werden uns dafür einsetzen, dass die im Internet kursierenden „Lehrvideos“, wie man mit Waffen umgeht und Menschen schwer verletzen oder töten kann, gelöscht werden.
20220209_Kurzprogramm.indd (gruene-nrw.de)
Keine Treffer
Wahl-Programm zur Landtags-Wahl von der SPD Nordrhein-Westfalen (spd-simmerath.de)
Keine Treffer
FDP_NRW_Kurzwahlprogramm_LTW2022_DE_1.pdf
Keine Treffer
Programm zur Landtagswahl 2022 | AfD NRW
Ein Eintrag auf Seite 17:
2019 sorgten zahlreiche, überwiegend türkisch- und arabischstämmige Hochzeitsgesellschaften für chaotische Szenen auf Straßen und Autobah[1]nen in NRW. Sie blockierten Fahrbahnen und setzten Pyrotechnik und sogar Schreckschusswaffen ein. I
Kurz zu der bevorstehenden Landtagswahl:
Die insoweit schon seit längerer Zeit sehr kontinuierlichen Umfragen lassen vermuten, dass die bestehende CDU-Grüne-FDP-Koalition bestätigt werden wird, mit leichter Schwächung der in Opposition befindlichen SPD, leichter Stärkung der Grünen und etwas deutlicherer Stärkung der CDU.
Waffenrechtliche und jagdrechtliche Vorstöße sind seit dem Ausscheiden des unsäglichen Peter Harry Carstensen aus der Politik hier in Schleswig-Holstein - anders als in Nordrhein-Westfalen - eher nicht zu erwarten.
Carcano
Beeindruckend treffsicher!
Einigen wir uns doch darauf, dass jeder Verein das Sportangebot anbieten soll und kann, was er darstellen kann und will.
Und wenn Blasrohr gut für den Verein ist, warum nicht.
Aber: Wenn der GK-Schießsport verboten worden ist, bin ich raus aus der Nummer.
Dann gibt es auch von mir kein Kindertraining mehr mit Licht- und Luftpistole. Dann können die in München blasen, was sie wollen, aber ohne mich.
Und da die Gedanken und Meinungen frei sind, ist die Vorstellung des Blasrohrschießens in einer Gruppe mit vorwiegend weiblicher Beteiligung im Erwachsenenalter der Gefahr ausgesetzt, dass durch Wortspielereien die Konzentrationsfähigkeit nachlässt und vom eigentlichen Thema abgewichen wird. ![]()
Alles anzeigenEs ist gut und befruchtend, wenn wir hier unsere Argumente austauschen!
Und manch einer bekommt dadurch auch einen Denkanstoß in die andere Richtung (ich auch).
Wäre ja voll langweilig, wenn alle die gleiche Meinung hätten. Und wir sollten anderen Meinungen und Anregungen mit Respekt begegnen.
Ja, es stimmt, die passiven Mitglieder sponsern die aktiven Mitglieder mit ihren Beiträgen.
Ist bei uns auch so. Dass sie es wirklich gern tun ... nunja ... - die Anträge, die regelmäßig auf Mitgliederversammlungen gestellt werden, sprechen eine andere Sprache.
Allerdings sind Schützenvereine in den Neuen Ländern auch ganz anders sozial eingebunden als vielleicht in Blackwood Forrest oder den dörflichen Gemeinschaften Niedersachsen oder der Oberpfalz ... - hier spielt sich eben NICHT das Dorfleben ab, sondern es sind eher Schießsportvereine oder Vereine von eher sportlich wenig ambitionierten Legalwaffenbesitzern, sogenannten Breitensportlern im doppelten Sinne. Oder meist die Mischung daraus.
Bogenschützen dagegen sind im Verein prozentual viel stärker sportlich aktiv. Denn sie haben keine WBK zu verlieren und zahlen ihren Beitrag für die Ausübung ihres Sportes. Bei aktiven Blasrohrsportlern gehe ich ebenfalls davon aus, reine Annahme meinerseits.
Also warum sollen diese im Verein die (teuren) GK-Sportler sponsern, wenn sie einen eigenen (billigen) Verein haben könnten?
BTW: Wir haben auch Blasrohre in München + Zubehör für unsere Schießkinder gekauft. Aus hygienischen Gründen jedoch noch nicht "in Betrieb genommen" zur auflockerung des Trainings insbesondere während der Trainingslager. Blasrohr geht eigentlich - zumindest während der aktuellen Hysterie - nur mit persönlichen Sportgeräten.
Es gibt hier in D nicht den Schützenverein, den wir mit drei Standardaussagen beschreiben können. Vielleicht doch nach Satzungszweck:
1. Förderung des Schießsports
2. Förderung der Tradition, insbesondere bei historischen Vereinen
3. Anwendung demokratischer Regeln (Aufbau, Struktur, Führung und Kontrolle).
Die Grundpfeiler der Vereine haben in den Zeiten nach dem Krieg und des Wiederaufbaus Angebote für Freizeit, Sport aber vor allem Gemeinschaft geboten. Es war für viele Menschen ein echtes Bedürfnis, Schützenfeste zu besuchen. Allein dieses Angebot hat ohne weitere Öffentlichkeitsarbeit ( das Wort gab es damals glaube ich gar nicht) den Schützenvereinen einen großen Zulauf gebracht.
Mit dem wirtschaftlichen Aufstieg und einer Mobilität, die insbesondere ein neues Freizeit- und Urlaubsverhalten brachte, nahm das Bedürfnis auf Gemeinschaft - und damit auch die Bindung an Vereine - ab.
Über das Luftgewehr- und KK-Schießen kamen viele Sportler zum bezahlbaren GK-Schießen, was u. a. dazu geführt hat, dass sich weitere neue Verbände auch im Bogenbereich gegründet haben, was aus meiner Sicht eigentlich dazu führen sollte, dass die Gemeinschaft der Schützen:innen an Bedeutung und Interessenvertretung zunimmt.
Leider ist das eine Fehleinschätzung gewesen.
Die Polarisierung und öffentliche Abgrenzung durch die einzelnen Verbände nutzen die mittlerweile durch absolute Negativ-Beispiele des Waffenmissbrauches gefütterten Waffengegner um den Schießsport pauschal zu diskreditieren, ja sogar verbieten zu lassen.
In dieser Situation ist es m. E. absurd, die Polarisierung von GK-Schützen:innen und Schützen:innen in traditionellen Vereinen, die nicht GK-Sport betreiben weiter anzutreiben.
Wenn die traditionellen Vereine mit Bogen, Lichtgewehren/-pistolen und jetzt Blasrohrschießen Angebote schaffen, die nachweislich dazu führen, ein Interesse für einen Vereinseintritt zu wecken, dient es dem Erhalt des Schützenwesens.
Einen Verein zu leiten, der auch den vielfältigen Schießsport anbietet, der zudem zukunftsfähig bleiben oder werden soll, muss bessere Argumente als die Gegner des Schießsports und die vermeintlichen Gegner aus den eigenen Reihen haben.
Wer im Verein Beitragsdumping verlangt, hat scheinbar sein Bedürfnis auf Mitgliedschaft in dieser Gemeinschaft verloren.
Mein erster Präsident hat mir immer gesagt: Im Verein sind Eintritt und Austritt freiwillig. Im Verein gibt es für jedes Mitglied - also auch für die Jugendlichen - eine demokratische Pflicht zur Unterstützung des Vereins.
Vielen Dank.
Leider bin ich auch Betroffener, der bereits darauf hingewiesen wurde, dass man jetzt nichts machen könne.
Doch werde ich darauf bestehen, die
a) Diagnosen schriftlich mitzuteilen ,
b) erfahren, ob die mitgeteilten Nebenwirkungen gemeldet wurden.
Auszug aus dem Bericht:
Betroffene müssen ernst genommen werden
Für Betroffene sei es besonders bedrückend, dass sie mit ihren Beschwerden oft nicht ernst genommen würden. Niedergelassene Ärzte würden entsprechende Symptome zu oft nicht mit den Impfungen in Verbindung bringen, weil sie entweder nicht darauf vorbereitet seien oder weil sie sich in einer aufgeheizten politischen Stimmung nicht positionieren wollten.
Davon zeugten auch die vielen Zuschriften an Studienleiter Professor Matthes, in denen Betroffene ihre oft monatelange Suche nach wirksamer ärztlicher Hilfe und Anerkennung schildern. Sie zeigen, dass Verdachtsfälle nicht offiziell gemeldet werden. Und so liegen die Zahlen schwerwiegender Impfreaktionen beim Paul-Ehrlich-Institut mit 0,2 Meldungen pro 1.000 Impfdosen auch deutlich niedriger als in der Studie der Charité.
Die Murmel habe ich nicht zuletzt wegen seiner herablassenden Art gegenüber anderen Usern ausgeblendet. Hinzu kommt die ständig wiederholten obskuren Angstausbrüche und Verweigerung realer Entwicklungen.
...
Abgesehen davon, wenn Weiße nicht mal mehr Rasta-Frisuren tragen dürfen, ohne von ultralinken Spinnern angefeindet zu werden, was wird uns dann bezüglich der "kulturellen Aneignung" von indigener Waffentechnik blühen? Das Totalverbot!
Ja, wir leben in einer Welt, in der Kinder keine Indianer darstellen dürfen, aber erwachsene Männer eine Frau.
Aber man spuckt ganz sicher nicht durch ein Rohr, .. meine Meinung.
Gut erkannt.
Noch einige Infos zum Blasrohrschießen vom DSB:
" Blasrohrschießen im DSB: Ein perfekter Breitensport für alle
Blasrohrschießen im DSB: Ein perfekter Breitensport für alle
28.02.2022 14:18
Im Deutschen Schützenbund gibt es eine neue Disziplin: das Blasrohrschießen. Wie die Anfänge verlaufen, was sich dahinter verbirgt, was man als Verein machen muss, um den Sport auszuprobieren, beantworten Georg Bergmann und Jürgen Woodfin, die die Sportart im Bayerischen Sportschützenbund etabliert haben und nun auch im DSB vorantreiben, im Doppel-Interview.
Foto: DSB / Eine neue Disziplin innerhalb des DSB: das Blasrohrschießen.
Wie kam die Idee, Blasrohr zu schießen und im DSB zu etablieren?
Bergmann: „Ich habe vor sechs Jahren das Blasrohrschießen beim Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) eingeführt, um den Schützenvereinen etwas Neuartiges anzubieten und damit bereits Kinder ab sieben Jahren anzusprechen.“
Woodfin: „Wie war der Schritt in Richtung DSB? Wir hatten von Anfang an bei den Bayrischen Meisterschaften sowie auch etwa seit drei Jahren bei den Deutschen Meisterschaften in München Infostände mit der Möglichkeit zum Blasrohrschießen betrieben. So wurden auch Schützen und Funktionäre der anderen Landesverbände auf den damals noch exotischen Sport aufmerksam. Natürlich gab es nicht nur positives Feedback, meist waren die Argumente, dass man nicht noch eine Disziplin bräuchte und was das überhaupt mit Sportschießen zu tun habe. Generell hielt man das eher für eine "Pausenbeschäftigung". Noch vor Covid19 wurden wir vom DSB eingeladen, im Rahmen der Fachvorträge bei den Deutschen Meisterschaften unsere bayerische Disziplin in einer Präsentation vorzustellen. Danach kam der DSB im November 2020 auf die Landesverbände zu, um gemeinsam zu besprechen, ob und wie das Blasrohrschießen seinen Weg im DSB starten könnte.“
Gab es Widerstände?
Bergmann: „Es gibt immer zwei Lager. Die einen, die begeistert sind, die für etwas Neues aufgeschlossen sind. Widerstände gab es eher im Leistungsbereich, die natürlich Welt- und Europameister kreieren wollen. Die haben das Thema Breitensport nicht so drauf, obwohl aus dem Breitensport die späteren Europameister kommen. Das gerät immer ein wenig in Vergessenheit.“
Woodfin: „Wir präsentieren den Sport auf vielen Veranstaltungen: Wir waren schon mit Info- und Schießständen u.a. im bayerischen Landtag, auf Messen, Olympischen Ballnächten, Landeschützentagen, Sportlerehrungen. Viele Leute, die vom Blasrohrschießen hören und sich vielleicht das Falsche darunter vorstellen, sind skeptisch. Aber sobald die Leute informiert und "am Rohr" sind, haben wir eine sehr hohe Akzeptanz. Der erste Satz, der dann meist kommt, lautet: „Das macht ja Spaß!“ oder "das hatte ich mir schwieriger vorgestellt, das wäre was für unseren Verein". Nur das reine Zuschauen langt meist nicht, um den Funken zu entfachen.“
Wie ist der Zuspruch?
Bergmann: „Der Zuspruch ist sehr gut, hauptsächlich bei den Kindern. Was toll ist: Es schießen oft Kinder, Eltern, Oma und Opa zusammen. Und genau das ist das, was wir vorhatten als Familien und Breitensport im Schützenverein.“
Foto: DSB / Die Blasrohr-Experten in Bayern und im DSB: Georg Bergmann (links) und Jürgen Woodfin.
Was toll ist: Es schießen oft Kinder, Eltern, Oma und Opa zusammen!
Georg Bermann über das Blasrohrschießen als Sport für die ganze Familie
Sehen Sie das auch als Einstiegsmöglichkeit, Kinder und Jugendliche für den Bogen- und Schießsport zu begeistern?
Woodfin: „Ja! Mit dem Blasrohr haben wir die tiefste Einstiegsaltersgrenze aller Disziplinen im Schützenwesen. Überraschenderweise hat sich über die vielen Turniere, die wir in Bayern durchgeführt haben, eine zweite Gruppe herauskristallisiert, mit der wir nicht gerechnet hatten: Die über 50-Jährigen und Senioren. Ein großer Anteil dieser Gruppe ist bereits Mitglied in einem Schützenverein, hatte aber meist aus gesundheitlichen Gründen mit dem aktiven Sportschießen abgeschlossen. Und diese sind nun durch das Blasrohrschießen wieder aktiver im Verein geworden. Das führt dazu, dass wir in Bayern und der Oberpfalz in einigen Vereinen sogar "Blasrohrabteilungen" haben mit eigenen T-Shirts und originellen Gruppennamen wie „Pusteblume“ oder „Pustefix“ und ähnlich. Und das mit einer Altersspanne von fünf bis 80 Jahren.“
Was hat bisher an Aktionen und Maßnahmen stattgefunden?
Bergmann: „Das größte Ereignis war bisher der Weltcup 2019 in München mit fast 250 Personen aus neun Nationen, die an zwei Tagen Blasrohr geschossen haben.“
Woodfin: „In Bayern haben wir über das Jahr verteilt acht bis 13 Turniere mit in Summe 600 bis 1000 Teilnehmern und derzeit ca. 450 Vereine, die das Blasrohr im Verein unterschiedlich nutzen. Entweder bei Werbeschießen zur Mitgliedergewinnung, z.B. Tag der offenen Tür oder Ortsvereinsschießen, der Vereinsmeisterschaft oder zum Ausschießen des Schützenkönigs, bis hin zu Turnieren und Meisterschaften. Darauf wollen wir aufbauen, sodass auch die anderen Landesverbände Turniere anbieten und eben im Verein als Werkzeug nutzen, allgemeine Jugendarbeit voranzutreiben und Ältere wieder zu aktivieren. Das Interesse hat sich stetig und massiv erhöht, auch in Zeiten der Pandemie konnten wir viele Anfragen per E-Mail aus den Vereinen im DSB beantworten.”
Wie sieht es europäisch oder international aus? Gibt es schon so etwas wie eine Blasrohr-Szene?
Woodfin: „Es gibt eine Blasrohrszene mit eigenen Vereinen und Verbänden in einigen Ländern Europas und vielen Ländern auf den anderen Kontinenten, zum Teil auch schon mit Wettkämpfen, aber alles außerhalb der jeweiligen nationalen Schützenverbände. Das Problem ist: Das Blasrohrschießen ist in vielen Ländern per Gesetz verboten.
Vielleicht können wir als DSB das Interesse wecken und andere Schützennationen auf unseren Sport und dessen besondere Möglichkeiten aufmerksam machen, sodass wir vielleicht auch in Zukunft internationale Wettkämpfe durchführen können, wenn sich das in anderen Ländern etabliert. Beim ISSF Weltcupfinale 2019 in München waren einige Nationen an unserem Infostand und haben sich informiert und eingekauft. Momentan sind wir Vorreiter und wissen nicht, wie es international angenommen wird. Wir versuchen es erst einmal in Deutschland voranzubringen.“
Was kostet das Blasrohrschießen?
Bergmann: „So eine persönliche Einsteiger-Blasrohrausrüstung kostet so ab 50 Euro aufwärts. Das ist natürlich verschwindend gering, wenn man das z.B. mit einer Luftgewehr-Ausrüstung vergleicht. Jeder Verein kann sich die notwendige Vereinsausstattung (Pfeilfangstative und Scheiben für zwei, drei Stände) sehr kostengünstig anschaffen. Das Gute ist: Man kann es in jedem Schützenhaus oder Bogenverein anbieten. Es ist nicht kostenintensiv und schnell auf- und wieder abgebaut.“
Was gibt es sonst noch zu erwähnen?
Bergmann: „Wichtig zu erwähnen, ist noch der Gesundheitsaspekt. Man trainiert die Lungenvitalkraft, für Personen mit Lungenleiden oder im Rollstuhl sitzend ist das Lungen-Training. Da gibt es schon Expertisen von (Lungen-)Ärzten, die das als sehr vorteilhaft ansehen.“
Woodfin: „Der Sport ist auch absolut integrativ und inklusiv. Alle können mitmachen, ob Handicap oder nicht, wir stehen/sitzen alle gemischt in einem Turnier-Durchgang an der Linie, also keine nach Altersklassen sortierten Wettkämpfe. Die Bedienunsgweise ist schnell erklärt und das Regelwerk auf wenigen Seiten festgehalten.“
Wie sieht das Wettkampfformat aus?
Woodfin: „Wir schießen auf 5 Meter für die Jüngsten und auf 7 Meter für alle anderen Altersklassen, 60 Pfeile unterteilt in 10 Passen à 6 Schuss. Wir haben sechs Scheibenspiegel (zwei vertikal nebeneinander angebrachte 3-er Spots), wie sie bei den Bogenschützen in der Halle benutzt werden, die in freier Reihenfolge je einmal beschossen werden. Das Maximal-Ergebnis sind 600 Ringe, beim Weltcup war das Top-Ergebnis 591 Ringe. Ähnlich wie beim Bogenschießen gibt es Kommandos per Pfeife oder Lichtsignalen für Start und Stopp und Sicherheitswarnungen, die Auswertung erfolgt durch die Sportler selbst. Der Wettkampf dauert knapp über eine Stunde.“
Worauf kommt es beim Blasrohrschießen an? Was sind die wichtigsten Eigenschaften?
Bergmann: „Es sind die Dinge gefordert, die auch bei allen anderen Schießsport-Disziplinen relevant sind: Atmung, Konzentration, Auge-Hand-Koordination, sicherer Stand. Das kann jeder schnell erlernen. Es benötigt zum ersten Start nur fünf Minuten Instruktion: Stand, Atmung, Pfeil einlegen, visieren über das Rohr und nach fünf, sechs Schuss weiß jeder, wie es funktioniert und man trifft sofort im Wertungsbereich.“
Woodfin: „Ab dann gilt es nur noch, im Training Automatismen zu erzeugen und das Wettkampfformat zu verinnerlichen, wie in den anderen Disziplinen auch. Der Spaßfaktor ist immens, man trifft sofort und kann auch nach nur wenigen Trainingseinheiten bereits an Wettkämpfen teilnehmen.“
In diesem Jahr sollen fünf Regionalturniere stattfinden und im Anschluss ein Bundesfinale!
Jürgen Woodfin über die nächsten Schritte innerhalb des DSB
Wie geht es weiter beim DSB?
Woodfin: „Wir haben derzeit eine Arbeitsgruppe mit den bereits vorhandenen Blasrohr-Landesreferenten bzw. Sportleitern, da wurde u.a. das DSB-Regelwerk erarbeitet, das muss jetzt in die Ausschüsse und wird im Frühjahr 2022 verabschiedet werden. In diesem Jahr sollen fünf Regionalturniere stattfinden und im Anschluss ein Bundesfinale. Zudem werden alle weiteren notwendigen Themen zur Entwicklung unseres Sports besprochen und in die richtigen Bahnen gelenkt. Wenn die Resonanz flächendeckend gegeben wäre, könnte man in ferner Zukunft auch weitere Disziplinen mit dem Blasrohr erarbeiten z.B. Parcours, Duathlon etc. kämen da in Frage.
Generell sind wir in der Testphase und müssen sehen, wie es aussieht, wenn es zu großen Meisterschaften kommt, ob es dann zu einem Finale oder ähnlichem kommen kann. Je mehr Turniere wir flächendeckend anbieten können, umso mehr können wir absehen, was notwendig ist. Oftmals ist es so, dass wir bei Turnieren schon in Sporthallen ausweichen müssen, weil zum Teil zwischen 100 bis 160 Schützen an nur einem Tag Ihren Wettkampf bestreiten und auch bewirtet werden müssen“.
„Gut Schuss“ und „alle ins Gold“ wünscht man Sport- und Bogenschützen. Was sagt man bei Blasrohrsportlern?
Bergmann: „Beim Blasrohrschießen eigentlich auch Gut Schuss“.
Weiterführende Links
Blasrohrschießen im DSB "
Der absolute Tiefpunkt !!! Nur noch lachhaft. Man könnte echt denken es ist der 1.April.
Wilhelm ich glaube du wählst tatsächlich die Grünen.
Du scheinst, die Entwicklung im Bereich Blasrohrschießen verpasst zu haben.
Es laufen bereits Rundenwettkämpfe. Sh. Anlage
Auszug aus der NWDSB-HP
Liebe Sportfreunde,
der Blasrohrsport hat es geschafft. Er ist jetzt offiziell vom DSB abgesegnet und in die Sportordnung aufgenommen worden. Das freut uns sehr, und gibt uns Grund zur Hoffnung, dass es mit der Verbreitung dieses tollen und leicht zu erlernenden Sports jetzt schnell vorangeht.
Eine gute Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu treffen und sich miteinander diesem Sport zu widmen ist die offene Landesmeisterschaft Blasrohr am 21.05.2022 im LLZ in Bassum. Eine vorherige Qualifikation ist nicht erforderlich. Es ist auch leicht zu erlernen. Wenn man es 1-2 mal gemacht hat, dann weiß man schon ziemlich genau, worauf zu achten ist. Wenn in eurem Verein noch keine Möglichkeit besteht den Blasrohrsport auszuüben, dann fragt doch mal in den Nachbarvereinen, oder ihr kontaktiert mich. Ich versuche dann, ein Ausprobieren zu ermöglichen. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich viele Teilnehmer finden würden. Anmelden können sich alle Mitglieder eines dem NWDSB angehörigen Verein. Der Meldeschluss ist der 05.05.2022. Meldungen bitte direkt an blasrohr@nwdsb.de und meldung@nwdsb.de. Hier finden die Ausschreibung und das Meldeformular.
Es wird Zeit, diesem Sport den richtigen Rahmen zu verleihen. Also los, auf zu neuen Taten. Wir sehen uns in Bassum.
Claudia Möhlenbrock, Beauftragte Blasrohrsport des NWDSB
Alles anzeigen2020 (ich glaube), bin ich mal schnell nach Hochbrück zur DM rübergefahren (als Zuschauer), da hatte der Dachverband einen Blasrohrstand vor der KW-Halle aufgebaut.
Wir wurden zwar freundlich aber durchaus aufdringlich gefragt (aufgefordert), das mal auszuprobieren.
Wenn die potentielle Kundschaft schon kein Interesse zeigt (nicht mal ansatzweise), dann sollte man sich ewige Nachfragerei auch sparen.
Manchmal kommts mir so vor, als wären manche einer Gehirnwäsche unterzogen worden und müßten nun alle Welt von ihrer vermeintlich neuen und besseren Ideologie überzeugen.
Wilhelms Prophezeiung in Posting #28 kann ich nicht unterschreiben.
Weder findet das Lichtgewehr bei unserer Jugend Anklang, noch hat bisher irgendwer Interesse am Blasrohrblasen geäußert.
Aber ich will keine Illusionen zerstören...
Hallo Backtotheroot,
Öffentlichkeitsarbeit sollte nie aufdringlich sein. Du magst es deshalb von vornherein abgelehnt haben, das Angebot anzunehmen?
Warum solltest Du zur „potentiellen Kundschaft“ für das Blasrohrschießen gehören? War das die Annahme der ÖA?
Also die Gehirnwäsche sehe ich eher bei den GK-Schützen, die bei allen Neuerungen, die sie, was die Nachwuchsförderung und Mitgliedergewinnung in ihren Verbänden betrifft, sofort in die Opposition gehen, als gäbe es neben GK-Sport nichts anderes im Schützenwesen. Ganzheitlich betrachtet, besteht die altersbedingte „Schützen-Laufbahn" doch ab vorwaffenrechtlichem Alter, dass über Sondergenehmigungen, Lichtpunktschießen, Bogenschießen, Luftdruckwaffen, KK-Waffen viele Akteure beim GK- oder Wurfscheiben-Schießen landen.
Seinen GK-Sport gegenüber den ideologisierten Waffengegnern zu verteidigen, sieht anders aus.
Wenn ich mich für das Lichtschießen und Blasrohrschießen engagiere, bin ich allerdings davon überzeugt, insbesondere auch Kindern und Jugendlichen Angebote im Schießsport anzubieten, wenn sie für die Entwicklung der Kinder auch erhebliche Vorteile bieten (was für viele Sportarten auch zutrifft.
Vielleicht sind es bisher über 900 Teilnehmer/innen auf von mir durchgeführten ÖA-Veranstaltungen, die sich getraut haben, gelernt haben und erfolgreich waren, ihre Ziele mit dem Blasrohr zu erreichen. Es macht mir übrigens sehr viel Spaß den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit des Blasrohrschießens zu bieten. „Bezahlt“ werde ich mit einem fröhlichen Lächeln der Teilnehmer/innen und mitunter der Vorstellung der Eltern, die es dem Kind nachmachen sollen (Zielen und Treffen). Die vermutete Illusion ist in der Realität Neugierde, Freude, Spaß an der Sache, Erfolg.
Etabliert ist für mich das Lichtpunktschießen wenn z.B. schon seit mehreren Jahren in einigen Landesverbänden regelmäßig LiPu-Landesmeisterschaften mit Rekordteilnehmerzahlen ausgerichtet werden.
Mit der Erstellung einer eigenen Sportordnung und der Durchführung von Landesmeisterschaften Blasrohrschießen halte ich auch das Blasrohrschießen für etabliert.