Beiträge von Wilhelm

    ... das finde ich ungewöhnlich und sehr gut, was die Offenheit gegenüber Jugendlichen betrifft. Damit solltet ihr auch Pluspunkte beim Werben um neue Mitglieder machen. Die Satzung ist damit auch "familientauglich".

    Für Eure Veranstaltung am Wochenende drücke ich Euch die Daumen.

    ... hallo Le_petit_Dibow,

    das mit der Schnelligkeit war eher Zufall.

    Du hast Recht, tiefgründig geht es bei den Netzathleten nicht zu.

    Der nicht zu unterschätzende Vorteil von Netzathleten.de ist m. E. jedoch die Wirkung der Bilder, Videos und Berichte, die von den Sportschützen/innen kommen und wir uns damit als Sportler/innen in der großen "Sportgemeinde" präsentieren. Ebenso deutlich wird die Vielfalt unseres Sports.

    Lichtschießen öffentlich vorzustellen, populär zu machen, gelingt dort sehr gut. Das Interesse ist dort sogar größer als in einigen Schützenforen. Der Austausch über "Persönliche Nachrichten" ist m. E. sehr effizient.

    Hallo le_petit _Dibow,

    ist es gewollt, dass auch noch nicht volljährige Mitglieder das volle Stimmrecht (§ 5 Nr. 6) haben?

    Es wird auch keine Unterscheidung in bestehende Abteilungen vorgenommen. D. h. , wenn es um Arbeitsdienste und Ersatzleistungen geht, wären Jugendliche als Aktive "voll dabei"?

    Nach der Satzung gibt es keine Mindestanzahl von anwesenden, stimmberechtigten Mitgliedern, die die Beschlussfähigkeit einer Mitgliederversammlung bestimmt. Ist das auch so gewollt?

    Unser nächster Versuch Jugendliche fürs Schießen zu begeistern wird jetzt am Sonntag auf der 3. Berliner Familien-Sportmesse statt finden. Wir gehen dann in eine Schule in unserer Nähe und werden dort das Sportschießen anpreisen. Mal sehen, was dabei rauskommt...

    Ich wünsche Euch dazu auch viel Erfolg.

    Schule und Schießsport, das gibt mit Sicherheit einige intensive Gespräche. Wie bereitet ihr euch darauf vor?


    Wie wollt Ihr den Schießsport für die Jugendlichen präsentieren?

    Hallo Pesca,

    vielen Dank für die Nachfrage. Es war ohne Übertreibung unglaublich gut. Trotz Voranmeldung (130) mussten wir während der Veranstaltung zweimal Urkunden, Medaillen und Pokale nachordern.

    Es waren 178! Teilnehmer/innen gekommen, die in 155 Einzelstarts und 46 Dreiermannschaften begeisternden Biathlonsport boten. Zusammen mit ca. 250 Zuschauern war die neue Dreifeldhalle bis zum letzten Platz gefüllt.

    Der Nachteil war allerdings die um 15 Minuten später beginnende Siegerehrung, die insgesamt zu lange dauerte. Allerdings haben wir auch den Anspruch, einmal den Namen der Aktiven zu nennen, um den/die Teilnehmer/in auch in den Mittelpunkt der Veranstaltung zu holen.


    Bericht und Bilder folgen noch.

    vG
    Wilhelm

    Hallo und "besten Dank" für Deine Info, Conni,

    und Gratulation zum Weitblick, den Schießsport im vorwaffenrechtlichen Alter via Lichtschießen der Bevölkerung und vor allem unserem dringend benötigten Nachwuchs näher zu bringen - egal ob als Biathlonwettbewerb oder traditionell in den statischen Ausprägungen.

    Dein und viele andere Landessportleiter stecken ob weiter fortschreitendem Mitgliederschwund in den Gewehr- und Pistolen-Disziplinen mit dem Rücken zur Wand. Bestärkt fühlen sie sich vielleicht heute noch von der Vorstellung, dass die Waffen- und Munitionsindustrie als Sponsor des traditionellen Schießsports ihnen mit ihrer kurzsichtigen Ablehnung beistehen.

    Nur das ändert sich momentan. Der Wind dreht sich, bzw. hat sich schon gedreht. Wenn Du die Entwicklungen der Industrie - hier die Firmen Weigt mit dem Produkt "IROSA" und Röhm - mitverfolgt hast, stellst du fest, dass beide Firmen mittlerweile Systeme anbieten, die Ringwertungen zulassen.

    Die Firma Walther, die sich bisher ganz aus dem Geschäft mit Lichtgewehren herausgehalten hat, hat zum Jahresbeginn den gesamten Waffenberich der Firma Röhm übernommen. Das war sicherlich etwas spät, dennoch eine kluge Entscheidung, denn bei vielen Sommerbiathlonveranstaltungen gehören Lichtpunktgewehre - hier allerdings die von der Fa. Anschütz - in Rahmenwettbewerben für Kids zum beliebten Standard. Beim Modernen Fünfkampf haben Lichtpistolen die scharfen Waffen bereits offiziell abgelöst.

    Entscheidend für die bundesrepublikanische Entwicklung ist allerdings immer das was im bayerischen Landesverband zum Standard erhoben wird. Und da hat es scheinbar in den letzten Wochen einen Richtungswechsel gegeben - siehe Bayerische Schützenzeitung 02/2010 auf den Seiten 44 bis 45.

    Dort wird das von nicht geringeren Persönlichkeiten wie Bundesjugendleiter Josef Locher sowie dem stellv. Bundessportleiter und 1. Landessportleiter Gerhard Furnier festgestellt, was 2004 bereits von Dieter Ohmayer in seiner Roadshow gefordert bzw. angekündigt wurde:
    keine waffenrechtlichen Beschränkungen, variable Einsatzmöglichkeiten ohne größere Aufwände, öffentlichkeitswirksam, geeignet um wieder junge Mitglieder für eine Mitgliedschaft im Schützenverein zu gewinnen.

    Unser Arbeitskreis hat sich genau diese Vorteile zunutze gemacht und mit diversen Veranstaltungen mit bis zu 450 Teilnehmern Biathlonveranstaltungen im Freien und seit 2008 auch in großen Dreifeldhallen angeboten. Alle Veranstaltungen wurden positiv angenommen von Kindern/Jugendlichen wie von Zuschauern.

    Auch die klassischen Wettbewerbe wurden für Kreis-Kinderkönigsschießen zu heiß begehrten Veranstaltungen, die doppelt so viele Teilnehmer/innen hatten wie die Wettbewerbe der Erwachsenen.

    Aber das allerbeste ist jedoch die Mitgliederentwicklung in den Vereinen, die eine Kindergruppe aufgebaut haben und dort das Lichtschießen aktiv anbieten. Diese Vereine haben seit 2004 - dem Beginn des Arbeitskreises - bis Ende 2009 exakt 10 Prozent mehr Mitglieder in ihrem Mitgliederbestand vorzuweisen. Dagegen haben die traditionellen Vereine mit dem gewohnten Blick auf Tradition und Altbewährtes einen Mitgliederschwund von 10 Prozent zu beklagen.

    In meinem Seminar "Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit mit Lichtpunktgeräten" im Dezember vergangenen Jahres, welches der NWDSB sogar für die Verlängerung der Trainerlizenz C anerkannte, ist nach Aufklärung zu den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, zur Öffentlichkeitsarbeit und zur kindgerechten Heranführung an den Schießsport bei fast allen Teilnehmern/innen die anfängliche Ablehnung durch Überzeugung ersetzt worden, dass wir mit dem Lichtschießen früher an am Zielsport interessierte Kinder herantreten können, den anderen Sportarten sozusagen bei der Mitgliedergewinnung auf Augenhöhe begegnen können. Es fiel auch der Satz: "Stell dir vor, du bist Trainer und es gibt niemanden mehr, den du trainieren kannst."

    Sollte es in den nächsten Monaten tatsächlich zu einem Umdenken auf DSB-Ebene kommen, fängt die Arbeit aber erst richtig an. Dazu müssen nach unseren Erfahrungen neue Strukturen im DSB und vor allem in dessen Untergliederungen implementiert werden.

    Ich will es nicht hoffen, aber wenn wir bei der WM in München sportlich nicht die hohen Ziele erreichen, wird man sicherlich auch in die Zukunft schauen und nach Ursachen dafür suchen. Die Regelungen des Waffenrechts mit dem Eintrittsalter 12 Jahre können dann kein zutreffendes Argument mehr sein.

    Hallo zusammen,

    Trommeln gehört zum Werbegeschäft. Wenn ich unsere Veranstaltung am 28.02.2010 in Bleckede/Niedersachsen als einzigartig ankündige fragt mich der Redakteur, wie ich das denn behaupten kann.

    Meine Antwort: Lichtschießen gibt es noch nicht sehr lange. Die Vereine in Deutschland tuen sich schwer mit lautlosen Gewehren und trauen sich damit auch nicht in die Öffentlichkeit um dann auch noch größere Veranstaltungen damit durchzuführen. Kurz: Ich habe bisher nicht von ähnlichen Veranstaltungen gehört.

    Frage an das Forum: Habt ihr schon von Hallenbiathlon-Veranstaltungen gehört?, Wo haben sie stattgefunden? Könnt ihr uns bitte Adressen von Veranstaltern mitteilen.

    Hallo zusammen,

    Lichtpunktschießen im Schützenkreis Bleckede

    Unter der Schirmherrschaft des Schützenkreises Bleckede veranstaltet die Schützengilde Bleckede am Sonntag, den 28.02.2010 ab 13 Uhr in der neuen Dreifeldhalle an der Lüneburger Straße einen Hallen-Biathlon mit Lichtpunktgewehren für Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 1994 bis 2004.

    Herausforderung

    Damit führt der Verband mit seinen 1700 Mitgliedern in 17 Vereinen seine 2004 im Arbeitskreis für Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit begonnene erfolgreiche Arbeit um neue Mitglieder und Erweiterung des Sport- und Freizeitangebotes fort. Trotz der räumlichen Einschränkung durch eine Halle ist es den Organisatoren gelungen, eine Laufstrecke mit integriertem Schießstand zu konzipieren. Dies ist besonders für die Zuschauer wegen der besseren Übersicht interessant.
    In den vergangenen zwei Jahren sorgten die jeweils ca. 150 Zuschauer in vollen Hallen für eine tolle Wettkampfstimmung und würdige Kulisse bei der abschließenden Siegerehrung.

    Damit die Veranstaltung erfolgreich verlaufen kann, sind insgesamt über 20 Helfer/innen im Einsatz, die sowohl aus der Bleckeder Schützengilde als auch aus anderen Vereinen des Schützenkreises kommen. Sie werden neben der Cafeteria mit Kaffee und Kuchen auch die weiteren Angebote wie Tischfußballturnier, Hüpfburg und das Lichtpunktschießen betreuen. Biathlon-Neulinge haben die Möglichkeit, in einem abgetrennten Teil der Halle zunächst an Übungsanlagen zu trainieren, bevor sie sich in den Wettkampf wagen.

    Warum Lichtpunkschießen?

    Im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vertritt der Deutsche Schützenbund als viertgrößter Sportverband hinter Fußball (6,7 Mio), Turnen (4,9 Mio.) und Tennis (1,5 Mio.) noch 1,5 Millionen Mitglieder. Seit 1998 (1,6 Mio. Mitglieder) sinken die Mitgliederzahlen jedoch kontinuierlich. Das sehr strenge deutsche Waffenrecht erlaubt die Benutzung von Sportwaffen erst ab 12 Jahren, bis auf wenige, schwer zu erreichende Ausnahmen. Dadurch haben die Sportschützen ein erhebliches strukturelles Problem in der Nachwuchsarbeit, die durch die gesetzlichen Vorgaben grundsätzlich erst in einem Alter beginnen kann, in dem weit über 90 % der 12-jährigen bereits einem Verein angehören oder einer anderen individuellen Freizeitgestaltung nachgehen und somit für den Schießsport faktisch nicht erreichbar sind. Mit Einführung des Lichtschießens mit absolut gefahrlosen Technik ist es jetzt möglich, Kinder ohne besondere Ausnahme- und Genehmigungsverfahren mit dem Ziel- und Schießsport vertraut zu machen.

    Die vier Vereine, die sich intensiv mit dem Angebot des Lichtschießens befassen, konnten in den letzten 5 Jahren einen Mitgliederzuwachs von insgesamt 10 Prozent verbuchen. Die übrigen 13 Vereine des Schützenkreises Bleckede, die das Lichtpunktschießen nicht anbieten und vielleicht darauf warten, dass sie auf andere Art neue Mitglieder gewinnen können, haben im gleichen Zeitraum in Summe einen Mitgliederschwund von 10 Prozent zu beklagen, der auch nicht durch die Bogenschützen positiv beeinflusst werden konnte.


    Sport- und Freizeitangebot

    Die ersten offenen Kreismeisterschaften 2009 und das schon traditionelle Kreis-Kinderkönigsschießen – ebenfalls mit den verschiedenen Lichtpunkt-/Infrarotgewehren ausgetragen – sorgen mittlerweile im Bereich des Schützenkreises Bleckede für ein fast vollständiges Sport- und Freizeitangebot des Schieß- und Zielsports im vorwaffenrechtlichen Alter.

    Auch sportlich hat der Schützenkreis mit dem Lichtpunktschießen zugelegt. Mit dem Alt Garger Dennis Knecht, der als Achtjähriger zum Lichtpunktschießen kam, hat der Bleckeder Verband erstmalig einen leistungsstarken Luftgewehrschützen im Nachwuchskader des Nordwestdeutschen Schützenbundes (NWDSB) in seinen Reihen. Die bärenstarke Abteilung Lichtpunktschießen des SV Hubertus Reinstorf hat bei den ersten Landesmeisterschaften des NWDSB im Lichtpunktschießen mit mehreren Landesmeistertiteln und Medaillen überaus erfolgreich abgeschnitten und ist dafür bei der Sportlerehrung des Landkreises und der Hansestadt Lüneburg ausgezeichnet worden.


    Technisches Prinzip der Lichtpunkt-Zielgeräte

    Alle Geräte, egal ob als Gewehr oder Pistole konzipiert, funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Über den Abzugsmechanismus wird aus handelsüblichen Batterien ein Lichtstrahl der Laserklasse 1 erzeugt, der wiederum einen Lichtpunkt auf die getroffene Zielfläche projiziert und eine Trefferanzeige auslöst. Die Geräte sind wesentlich leichter als die Sportgeräte, die ab 12 Jahren zum sportlichen Einsatz kommen. Diese neu entwickelten Lichtpunktgeräte sind speziell auf die kindlichen Gegebenheiten zugeschnitten und können sowohl von der Größe, als auch vom Gewicht her ständig neu angepasst werden. Neben der Lichtpunkttechnik wird auch die ebenfalls gefahrlose Infrarottechnik in den Gewehren und Pistolen, die nur äußerlich an Schusswaffen erinnern, eingesetzt. Mittlerweile werden von der Industrie bereits Geräte und Anlagen angeboten, die über das Biathlon-Prinzip (Treffer ja oder nein) hinaus, genaue Schusswerte mit Zehntelwertung anzeigen und auswerten können.


    Wozu ist Zielsport gut?

    Durch den Biathlonsport mit dem Lichtgewehr können sich die Kinder und Heranwachsenden spielerisch an die Einhaltung von Regeln gewöhnen. Insbesondere für Kinder ist der Wechsel zwischen dem Ausdauersport- und Konzentrationsteil eine Herausforderung, die spielerisch gelöst wird. Die Kinder erleben ihren Körper im sportlichen Wettkampf. Selbst gemachte Erfahrungen führen zu einem eigenen, bewussten Körpergefühl. Da Biathlon nicht nur ein Einzel-, sondern auch ein Teamsport ist, wird auch das Verantwortungsbewusstsein gefördert.. Die Schulkinder können ihre Koordinationsfähigkeit schulen und trainieren und erleben, dass sie leistungsfähig sind und nicht bei jeder Gelegenheit die Flinte gleich ins Korn werfen müssen. Sie können sich auch einem Wettkampf stellen und das Ergebnis ertragen. Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen dem zunehmenden Bewegungsmangel der Kinder und ihren schulischen Leistungen, ihrer Konzentrationsfähigkeit sowie der geistigen Entwicklung. Die Art und Weise des Funktionierens ähnelt von der eingesetzten Elektronik her schon den virtuellen Spielen vieler Kinder und sie verstehen deshalb die Funktionsweise sehr gut. Im Unterschied zu den Computerspielen müssen die Kinder im realen Wettkampf aber ihren ganzen Körper und alle ihre Sinne einsetzen, um dieses Gerät bedienen zu können. Das ist der Trick an der Sache. Sie merken gar nicht, wie sie sich immer besser konzentrieren können, wie sie sich immer mehr körperlich betätigen und auch Leistung bringen können. Die Sorge, Kinder könnten durch das Heranführen an den Schießsport zu größerer Aggressivität verleitet und die Sportgeräte für gewalttätige Handlungen benutzt werden, hat sich in keinem Fall bestätigt. Das Gegenteil ist der Fall, wie eine empirische Untersuchung der Universität München ergab.


    Wettbewerbe am 28.02.2010 in Bleckede für jedermann

    Die in Bleckede stattfindenden Hallen-Biathlonwettbewerbe sind so ausgerichtet:

    Nach einer Laufrunde von 90 Metern folgt bereits die erste Schießeinlage mit fünf Schüssen auf die in 10 Meter Entfernung aufgebauten fünf elektronischen Biathlonziele im Liegendanschlag. Jedes Ziel ist dabei nur 35 Millimeter im Durchmesser groß. Danach laufen die Sportler eine 2. Runde, schießen dann erneut im Liegendanschlag . Mit einer 3. Laufrunde nach dem 2. Schießen wird der Einzelwettkampf abgeschlossen. Für jeden Fehlschuß werden zur tatsächlich gelaufenen Zeit 4 Sekunden hinzugezählt. Das ergibt die Wettkampflaufzeit.

    In den Staffelwettbewerben stehen 2 Lauf- und zwei Schießeinlagen der jeweils dres Teammitglieder auf dem Programm. Da sich neben den Jugendlichen aus den Schützenvereinen bereits mehrere Jugendfeuerwehren und Schulklassen angemeldet haben, werden dafür jeweils gesonderte Team-Wertungen vorgenommen. Ansonsten wird bei den Staffeln in zwei Altersgruppen unterschieden: Die Einzelwettbewerbe werden in vier unterschiedlichen Altersklassen gewertet, Mädchen und Jungen ebenso getrennt wie Mitglieder aus Schützenvereinen und Teilnehmer, die keinem Schützenverein angehören, und das „Biathlon-Feeling“ einfach mal ausprobieren wollen.


    Anmeldungen und Zeitplan
    siehe auch unter http://www.sk-bleckede.de/ego1.htm und „Ergebnisse“


    Anmeldungen können noch bis zum Freitag, 25.02.2010 erfolgen.

    Die Startkarten können am Sonntag bereits ab 12 Uhr abgeholt werden. Ab 13 Uhr beginnen nach der Begrüßung durch die Veranstalter die Einzelwettbewerbe für jedermann. Startgeld Einzel (1,00 €) und Mannschaft (3,00€).

    Die letzten Startkarten werden um 13:30 Uhr ausgegeben.

    14.30 Uhr Pause

    Ab 15:00 Uhr Staffelläufe

    Ab 16:00 Uhr Finale LaserPower Shooting

    Ab 16:30 Uhr Siegerehrung (jede/r Teilnehmer/in erhält eine Urkunde

    Fahnen, Banner, oder Standarten dienten ursprünglich als Orientierungspunkt für die Soldaten und Truppenteile. Die Fahne gilt auch als Symbol für militärische Ehre und Treue (Fahneneid).

    In der heutigen Zeit symbolisieren sie mit Farben, Bildern und Inschriften auf einem zumeist rechteckigen Tuch versehen, eine Gemeinschaft, wie zum Beispiel einen Schützenverein.

    Ausgehend von unserer Vereinsfahne weiß ich, dass immer noch sehr viele Emotionen und Geld mit der Präsentation sowie der Pflege und Erhaltung eingesetzt werden.

    Es wäre für mich interessant zu erfahren (natürlich auch mit Bildern), welche Fahnen, Banner und Standarten gibt es.
    Wann werden sie eingesetzt?
    Haben sie noch eine Bedeutung?

    Medienarbeit selbst gemacht

    In unserem Arbeitskreis für Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit im Schützenkreis Bleckede kam die Idee auf, dass über einen Wettbewerb der Jungschützenabteilungen ein Filmbeitrag von 10 Minuten über den eigenen Verein und speziell über die Jungschützenabteilungen berichtet werden soll.

    Damit der Anreiz zum Mitmachen verstärkt wird, hat unser hiesiger Freundeskreis für den Schießsport die Absicht bekundet, für den besten Beitrag 300 Euro sowie 200 und 100 Euro für die nächstplatzierten Beiträge zu investieren.

    Hat jemand schon Erfahrungen mit einem ähnlichen Projekt gemacht? Wenn ja, welche?

    Unsere Aufgabenstellung lautet zur Zeit:

    Stellt Euren Verein und Eure Jungschützenabteilung als Werbefilm mit einer handelsüblichen Videokamera für die Öffentlichkeit dar,
    der aufzeigt,
    wie Ihr euren Verein seht,
    was bietet der Verein/die Jungschützenabteilung möglichen Neumitgliedern?
    welche Ziele hat der Verein/die Jungschützenabteilung?

    Wir sind etwas unsicher, ob die Fragestellung nicht zu weit gefasst ist.

    Wir hoffen, dass sich damit auch die PC-Freaks unter den jugendlichen Mitgliedern angesprochen fühlen, etwas für die Gemeinschaft zu leisten, den Verein besser kennenlernen und als „Filmteam“ gruppendynamische Prozesse“ auch im Austausch alt und jung in Gang setzen.

    Über Anregungen/Kritik würde ich mich sehr freuen.

    Die Einzelbeiträge wollen wir dann im Arbeitskreis dazu verwenden, einen „Imagefilm von unserem Schützenkreis“ vorzustellen.

    Dieser Filmbeitrag hat seitens der ARD-Macher nur ein Ziel gehabt, unseren Sport negativ darzustellen. Dazu wurden negative Meinungen, Vorurteile themenartig abgearbeitet.

    Das wirklich dumme an dem Endergebnis ist jedoch, dass es Schützen gegeben hat, die diese Absicht einer negativen Darstellung auch noch in Szenen gesetzt haben. Der Fußballer spricht vom "Eigentor".
    Warum?

    Was hat die mitmachenden Schützen im Vorwege bewogen, bei den Aufnahmen mitzuwirken?
    Kennen sie bestimmte Grundregeln aus dem WaffG nicht?
    Wie sehen sich die Schützen und der Verein nach dem Filmbeitrag?
    Wie können wir uns davor schützen, von den Medien zukünftig missbraucht zu werden.
    Was können wir selber tun, um ein positives Image vom Schießsport - ja letztenendes vom Schützenwesen in der Öffentlichkeit - zu entwickeln?

    Die Idee, mit einem Flyer auf euch, auf den Verein aufmerksam zu machen, finde ich gut.

    Allerdings fehlt mir persönlich mehr Vereinsprofil. Wenn ich die Botschaft des Flyers kurz wiedergeben sollte, dann warten in einem Traditionsverein 45 Vereinsmitglieder jeden Alters (auf dem Bild vermisse ich zwei und mehr Jugendliche) auf Gäste (gemeint sind doch Mitglieder) die ihrem Hobby, dem Schießsport nachgehen wollen. Dazu gehören Uniformen und Ausmärsche. Der Schießsport wird klar beschrieben, scheint jedoch nur für Individualisten zu sein (auf den Bildern werden nur zwei Schützen bzw. einer - der auch noch in Uniform auftritt - mit dem Gewehr gezeigt. Das Luftpistolenschießen wird mit den Bildern nicht gezeigt.

    Es wird der Verband zu oft und ohne Bezug genannt. Wenn möglich würde ich schon erwähnen, das es sich um einen Landesverband mit x Mitgliedern im viertgrößten Sportverband mit 1,5 Mio. Mitgliedern, dem DSB handelt.

    VG
    Wilhelm