Beiträge von Wilhelm

    aus Seite 67 Koalitionsvertrag
    Waffenrecht verschärfen
    Über eine Bundesratsinitiative werden wir eine Verschärfung des Waffenrechts angehen, insbesondere
    mit dem Ziel, ein generelles Verbot für den Privatbesitz von großkalibrigen Faustfeuerwaffen
    durchzusetzen (mit Ausnahme der Jäger). Auch die Kontrolle der so genannten Altfälle unter den
    Sportschützen im Waffenrecht muss strenger und rechtssicher geregelt werden. Wir werden zudem
    rasch die erforderlichen Konsequenzen aus der vom Landtag bereits beschlossenen Evaluation der
    Kontrollen von Waffen und Munition ziehen. Wir streben eine dauerhafte höhere Kontrolldichte
    durch die Waffenbehörden an.

    Ich kenne den Text und ich weiß auch um die Bedeutung.

    Nur um dieses Gedankengut zu einem verschärften Waffengesetz zu verhindern, muss sich das Schützenwesen insgesamt stark machen und sich nicht als ängstlicher, zerstreuter, gespaltener Bittsteller mit egoistischen Einzelansprüchen präsentieren Wir müssen uns auf unsere Stärken - und die sind aus meiner Sicht vielseitig und wertvoll - konzentrieren. Zu den Stärken zählt auch das großkalibrige Schießen von verantwortungsbewussten Sportlern.

    Alles Neue abzulehnen ohne sich selbst objektiv darüber informiert zu haben ist kontraproduktiv. Mit einem "Wir-Gefühl" und gemeinsamen Auftreten können unsere Interessen als Wähler allemal besser umgesetzt werden. Die Energie für zum Teil sinnlose Wortwechsel sollte eher verwendet werden für aktive Mitarbeit bei Öffentlichkeitsveranstaltungen, in der Jugend- und Nachwuchsarbeit, oder, wenn man sich nicht aktiv einbringen kann mit Schreiben an unsere möglichen Volksvertreter/Parteien.

    @ sobigruffti
    Über das Lichtschießen auf Kreisebene haben sich fünf neue Abteilungen in den Vereinen unseres Schützenkreises gegründet, was natürlich Personal bindet, aber auch Eltern von Kindern an die Vereine heranführt.
    Die Hallen- und outdoor-Veranstaltungen werden bis jetzt jährlich wiederholt. In diesem Jahr gab es in Zusammenarbeit mit dem Kreis Nordheide& Elbmarsch bereits eine Super-Cup-Serie von vier Einzelveranstaltungen.
    Die Meinungen zur Entwicklung des Lichtschießens sind weit gefächert. Die leistungssportliche Ausrichtung führte dazu, dass ein Verein jetzt mit 30 Kindern/Jugendlichen Sommerbiathlon anbietet und in diesem Jahr nacht entsprechenden Anschaffungen (3 Neue Biathlongewehre) bereits an Wettkämpfen im NSSV und NWDSB teilgenommen hat.
    Ein Schüler hat es bereits im letzten Jahr als LG-Schütze bis zur DM 4. Platz geschafft, auch in diesem Jahr hat er sich dafür qualifiziert.
    Verbandsübergreifend haben wir im vergangenen Jahr erstmalig ein Vergleichsschießen mit den unterschiedlichen Systemen im Lichtgewehr- und pistolenbereich durchgeführt. wird in diesem Jahr fortgeführt
    Die Vereine, die auch mangels Trainer und qualifiziertem Personal, sich auf allgemeine Jugendarbeit konzentrieren, bieten das Lichtschießen in allen Facetten beim Training oder im Rahmen von Veranstaltungen an.
    Der Traditionsbereich wendet das Lichtschießen seit 2004 beim Kreiskinderkönigsschießen und anderen Veranstaltungen an.

    Z.B das Verwehren von GK mit der Argumentation er müsse erst Luftdruck betreiben.

    BBF

    Hallo BBF,

    das Thema Sicherheitsregeln wurde bereits mehrfach hier und andernorts behandelt, mit den unterschiedlichen Auffassungen und dem Ergebnis, dass wir alle im Umgang mit Schusswaffen und auch Lichtpunktgeräten mit dem Ausbildungs- und Anwendungsziel "größtmögliche Sicherheit und Verantwortung" Einigkeit erzielt haben.

    Ich darf deshalb noch einmal an die Beantwortung der obigen Frage erinnern.

    Wo wird GK mit der Argumentation verwehrt, erst Luftdruck zu betreiben

    Und was machst Du, wenn es plötzlich heist: "Seht Ihr, es geht auch ohne Diabolo, Kleinkaliber- oder Großkalibermunition. Damit gibt es keinen Grund mehr, Luftdruck-, Klein- oder Großkaliberwaffen im Schützensport einzusetzen. Ihr könnt genauso gut mit Licht schießen!"

    Das Lichtschießen ist lediglich eine ideale Möglichkeit für die Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit sowie für Kinder im vorwaffenrechtlichen Alter eine Zuführdisziplin zum Schießsport, der mit Luftdruck- Kleinkaliber-, Großkaliberwaffen, Bogen, Armbrust ... weiter betrieben werden kann.

    Was der besondere sportliche Reiz, die besonderen Anforderungen in der jeweiligen Disziplin ausmachen, muss ich in diesem Forum mit Sicherheit nicht erklären, zumal dort jeder auch seine eigenen Schwerpunkte hat. Da für mich aber auch das Miteinander und - ja sogar die Traditionspflege - eine Bedeutung hat, gehört das alles für mich zum Gesamtangebot des Schützenwesens, aufgeteilt in mehrere Verbände.

    Das Lichtschießen ist nur ein weiteres Angebot und soll und wird aus heutiger Sicht auch nicht den Sport mit Schusswaffen ablösen. In einem freien Land mit verantwortungsvollen Bürgern gehört dann natürlich auch der Besitz von entsprechenden Schusswaffen dazu.

    @ BBF
    In diesem Thema geht es um die Mitgliederentwicklung. Diesem Thema stelle ich mich seit über 30 Jahren verantwortlich und sogar erfolgreich mit einer positiven und toleranten Einstellung im Rahmen meiner regionalen Möglichkeiten.

    Ich laufe vor dieser Verantwortung auch nicht weg, wie andere, die sich lediglich auf verbale, verantwortungslose Anti-/Angst-Debatten reduzieren und den oder die Schuldigen auf der Gegenseite sehen, bzw. sehen wollen.

    Wenn die Gegenseite auch noch Sportkameraden/innen sind, oder dazu gemacht werden, die nicht den Legalwaffenbesitz zum zentralen Bedürfnis ihres Engagemnts im Schützenwesen gemacht haben, fehlt mir dafür jedes Verständnis.

    Ehrlich gesagt, tust Du mir leid, weil du - so wie du hier auftrittst - nicht nur dir/deiner Familie sondern auch der Sache schadest. Versuche doch einfach mit mehr Toleranz gegenüber den wirklich vielfältigen Ausrichtungen im Schützenwesen und durch weiterhin aktive Mitarbeit im BDS oder in einem anderen Verband deinen/unseren Sport besser darzustellen.

    zum Thema Lichtschießen


    Zitat von »Katja Triebel«

    Lichtschießen hat m.E. nur einen Einsatzzweck: Werbung in Arkaden, auf Sportfesten etc.

    Aber es steckt - wie immer - Geld hinter der ganzen Sache. Lt. Gerüchten sollen Sony & Co. sich auf dieses Sigment stürzen, d.h. wir haben internationale Multi-Player, die Lichtschießen unterstützen, auch wenn das noch nicht in Bremen angekommen ist.
    Da ich bei Geld immer ganz misstrauisch bin (siehe Fußball WM in Katar), würde ich mich auch nicht 100%ig auf den ISSF verlassen, dass dies weltweit nicht geförder wird.


    Das sind wohl schon keine Gerüchte mehr. Dort, wo Bedarf besteht, werden von der Wirtschaft Angebote erstellt.

    Und der Konsum- und Sportbereich für Kinder ist riesig.

    Liebe Katja, das Lichtschießen bietet nach unseren Erfahrungen durch eine Vielzahl von selbst durchgeführten, unterschiedlichsten Veranstaltungen für Kinder - und auch auf Erwachsene - eine ideale, gefahrlose Möglichkeit den Ziel- und Schießsport alleine aber auch in Kombination mit anderen Sportarten aktiv durchzuführen. wir haben es geschafft mit Hallenbiathlonveranstaltungen eine Sporthalle mit eine Superstimmung und Superleistungen der Kinder zu füllen. Ergebnis nebenbei: Imageverbesserung für die durchführenden Schützenvereine, Mitgliedereintritte, Sommerbiathlon-abteilungen gründen sich ...
    Daneben führen wir auch für Kinder klassische Schießsportveranstaltungen mittlerweile bis zur LM durch. Aus diesen Kindern sind zum Teil schon DM-Teilnehmer in der Schülerklasse geworden.

    So, und mit ein bisschen Phantasie kann man sich jetzt auch vorstellen, dass sich der Schüler z. B. von seinem Konfirmationsgeld ein LG kauft, was der Industrie auch gefallen dürfte. Wie geht es dann wohl weiter?

    Somit hat das Lichtschießen nicht nur einen Einsatzzweck, sondern bietet mit Sicherheit mehrere Einsatzzwecke - auch für unser Schützenwesen.

    Lichtschießen hat m.E. nur einen Einsatzzweck: Werbung in Arkaden, auf Sportfesten etc.

    Aber es steckt - wie immer - Geld hinter der ganzen Sache. Lt. Gerüchten sollen Sony & Co. sich auf dieses Sigment stürzen, d.h. wir haben internationale Multi-Player, die Lichtschießen unterstützen, auch wenn das noch nicht in Bremen angekommen ist.
    Da ich bei Geld immer ganz misstrauisch bin (siehe Fußball WM in Katar), würde ich mich auch nicht 100%ig auf den ISSF verlassen, dass dies weltweit nicht geförder wird.

    Das sind wohl schon keine Gerüchte mehr. Dort, wo Bedarf besteht, werden von der Wirtschaft Angebote erstellt.

    Und der Konsum- und Sportbereich für Kinder ist riesig.

    Liebe Katja, das Lichtschießen bietet nach unseren Erfahrungen durch eine Vielzahl von selbst durchgeführten, unterschiedlichsten Veranstaltungen für Kinder - und auch auf Erwachsene - eine ideale, gefahrlose Möglichkeit den Ziel- und Schießsport alleine aber auch in Kombination mit anderen Sportarten aktiv durchzuführen. wir haben es geschafft mit Hallenbiathlonveranstaltungen eine Sporthalle mit eine Superstimmung und Superleistungen der Kinder zu füllen. Ergebnis nebenbei: Imageverbesserung für die durchführenden Schützenvereine, Mitgliedereintritte, Sommerbiathlon-abteilungen gründen sich ...
    Daneben führen wir auch für Kinder klassische Schießsportveranstaltungen mittlerweile bis zur LM durch. Aus diesen Kindern sind zum Teil schon DM-Teilnehmer in der Schülerklasse geworden.

    So, und mit ein bisschen Phantasie kann man sich jetzt auch vorstellen, dass sich der Schüler z. B. von seinem Konfirmationsgeld ein LG kauft, was der Industrie auch gefallen dürfte. Wie geht es dann wohl weiter?

    Somit hat das Lichtschießen nicht nur einen Einsatzzweck, sondern bietet mit Sicherheit mehrere Einsatzzwecke - auch für unser Schützenwesen.

    Hier waren es die jeweiligen Verbände, nicht die Politik!
    Die Politik wird aber sagen: "Seht Ihr, es geht doch auch so!"
    Insofern haben uns die Fünfkämpfer und die Biathleten einen Bärendienst erwiesen.

    Hallo Michael,

    du schreibst so, als wären es mehrere Verbände, die das Lichtschießen uns (Waffenbesitzern, Sportschützen?) "unterschieben" wollten.

    Das haben sie mit Sicherheit nicht getan um uns bewusst zu "entwaffnen".

    Der Einsatz der Lasertechnik ist für den Penthalon lebensnotwendig gewesen. Der Schalke-Biathlon ist wirtschaftlich induziert.

    Wer jetzt daraus schließt, dass diese Ansätze das "Aus" für den Schießsport sein sollen, hat Angst und gesteht sich ein, dass er in der Vergangenheit die Entwicklung in vielen Bereichen verschlafen hat. Da hilft auch verbaler Aktionismus nichts mehr.

    Anstatt auch hier zu verstehen, dass Schießsport vielfältig ist und toleriert, was sich in anderen Verbänden entwickelt, steht das Schützenwesen insgesamt zerstritten, gespalten und ohne Zukunftskonzept mit öffentlicher Akzeptanz dar.

    (der Junge, der auf andere zielte auf der Bayerischen, ich habe dies erzählt).

    Dass damit auch Hemmschwellen im Umgang mit Waffen gesenkt werden, haben wir an anderer Stelle schon angesprochen (der Junge, der auf andere zielte auf der Bayerischen, ich habe dies erzählt).

    Dingo, erzähle es mir bitte auch noch einmal. Da hat es einen Jungen gegeben, der mit einem Lichtpunktgewehr "auf andere zielte"?

    In dem Thread zur Teilziele - Ziel im Visier - Zukunft Schützenverein - Öffentlichkeitsarbeit - meisterschuetzen.net wird das „Lichtgewehrschießen“ als „latente Bedrohung“ für den Schießsport bezeichnet.

    "Natürlich gibt es latente Bedrohungen, wie z.B. die Linken, die Grünen, Lichtgewehrschießen, Aktionsbündnisse.

    Neuerliche Waffenbesitzdiskussionen brauchen wir hier aber nicht, hatten wir schon zur Genüge. Bei Interesse verweise ich hier auf Katja Triebel, Michael Kuhn, Dan More. Diese vertreten auch den "Angststandpunkt", den ich zwar verstehen kann, aber aus obigen Gründen nicht teile."

    Ich würde mich freuen, wenn hierzu konkrete Argumente gebracht werden können. Unsere Erfahrungen mit dem Lichtschießen sind hinsichtlich Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit durchweg positiv.

    Hallo Zebo,
    vielen Dank für den Hinweis auf das "Schützenduell". Bei Öffentlichkeitsveranstaltungen mit Lichtpunktgewehren (z. B. bei großen Jugend-Fußballturnieren) haben wir das Prinzip unter "Quick-Biathlon" angeboten. Das Interesse war riesengroß, den Kindern hat die Kombination aus Dynamik und Statik viel Spaß gemacht - und nicht nur den Kindern. Manches Duell wurde als Familien-Duell (Eltern-Kinder) ausgetragen.

    @ BBF

    BDS als Marke

    Mal angenommen, Du hättest es in der Hand, mit einem Positionspapier nicht den DSB sondern den von Dir bevorzugten Bund Deutscher Sportschützen 1975 e.V. ( BDS) zu beschreiben:

    Schwerpunktsetzung der BDS-Vereine zur internen und externen Profilierung
    Stärkung des BDS gegenüber den Mitgliedsorganisationen (intern) und der Öffentlichkeit (extern) durch Hervorhebung des „BDS-Profils“. Es soll zudem ein positives Bild (Marke) der Schützenvereine im BDS in der Öffentlichkeit präsentiert werden.

    Wie sollte aus Deiner Sicht konkret der „BDS als Marke“ oder das „Profil des BDS“ in der Öffentlichkeit dargestellt werden?