Beiträge von Wilhelm

    Hallo le_petit_Dibow,

    ihr habt es durch eure Ideen und Arbeiten erfolgreich geschafft bei mindestens 73 Nichtschützen ein Interesse am Schießsport zu wecken. Eure Kunden haben sich euer Schaufenster angesehen und ein Bedürfnis entwickelt, den Verein, die Mitglieder, das Vereinsangebot oder auch alles zusammen kennenzulernen. Dabei muss davon ausgegangen werden, dass jeweils unterschiedliche Interessenlagen vorliegen. Diese würde ich erst Filtern um so im Rahmen der Probemitgliedschaft/Schnupperabende o.a. wirklich individuell darauf einzugehen.

    Eine persönliche, individuelle Betreueung der Interessenten ist m. E. das Wichtigste um der Aktion Nachhaltigkeit auch bei ausbleibender Mitgliedschaft zu geben. Die Nachhaltigkeit, die bewusste Hinwendung zu den Interessenten muss allerdings vom gesamten Verein so verstanden und gelebt werden. D. h. alle Mitglieder wissen, worum es geht. Die fachlich und kommunikativ kompetentesten Mitglieder sollten als Gesprächspartner, Betreuer zur Verfügung stehen. Meine Erfahrung ist, dass häufig die besten Schützen/innen bei der Präsentation des Sports und des Vereinslebens bei sich selbst "hängen bleiben". Das schreckt Interessierte ab. Niemand will als Anfänger wissen, wo die Vereinsrekorde stehen und wer wieviel Kilo Orden und Urkunden zu Hause aufbewahrt.

    Um erfolgreich mit der "Masse der Interessenten" weiter zu arbeiten, habt ihr ja schon einen weiteren Termin eingerichtet. Das finde ich super, da dort mit jedem Interessenten in Ruhe - ohne den vielleicht störenden Vereinsbetrieb - die persönliche Einführung (= Wertschätzung des I.) beginnen kann und wirklich individuell und kompetent auf die Interessen eingegangen werden kann. Hier zählt allein Klasse in der Kommunikation mit den Interessenten. Wahrscheinlich habt ihr je nach vorhandenem Vereinsangebot ein "Kompetenzteam" mit Vereinsmitgliedern oder Trainern gebildet, die auch entsprechende Zeitfenster eingeplant haben.

    Zitat

    Ich bin echt sprachlos!!!

    Am Ende haben wir 73 Groupon Deals verkauft!!! Damit haben wir nie im Leben gerechnet und freuen uns echt darauf, mit den Leuten zu arbeiten und vielleicht den einen oder anderen dann als festes Mitglied gewinnen zu können...

    Hallo le_petit_Dibow,
    ehrlich gesagt, bin ich auch sprachlos. Ich hätte diese Zahl verkaufter Groupons nicht erwartet.

    Steckt die oft verwendete Formulierung "Was nichts kostet, kann auch nichts wert sein!" dahinter?

    War es die effektive Werbung über Bekannte und Freunde auf die Veranstaltung hinzuweisen?

    War es die individuelle Ansprache, Betreuung der Gäste?

    Oder war es einfach der Mix, der den Anfangserfolg gebracht hat?

    Der nächste Schritt ist dann das aktive Schnuppertraining und die Betreuung durch Aktive, die den Sport vor Ort gut transformieren können.

    Wenn dann 5% der Interessierten eine Mitgliedschaft beantragen, wäre das nach meinen Erfahrungen eine strategischer großer Erfolg.

    Die, die eine Vereinsbindung grundsätzlich ablehnen, sollten - sofern sie der Schießsport und nur der Schießsport so wie sie ihn interessant finden - mit weiteren spezifischen Aktionen an den Verein - ohne Mitgliedschaft - gebunden werden.

    Fragt sie doch, ob sie evt. eine Freizeitgruppe aufbauen wollen, weitere Interessierte kennen, die dann gemeinsam in Jedermann-Veranstaltungen, die der Verein anbietet, mitmachen wollen. Fragt Sie und nehmt ihre Vorstellungen vom Freizeit-Schießsport ernst.

    PS
    Vielen Dank für die Informationen
    Ich würde mich über weitere Informationen zur weiteren Entwicklung dieser Aktion sehr freuen.

    Die Deutsche Sporthilfe ist sicherlich eine sinnvolle Einrichtung, die unterstützt werden sollte:

    "Leistung. Fairplay. Miteinander. – Das ist unser Leitmotiv.

    Die Deutsche Sporthilfe ist eine bürgerschaftliche Initiative, die seit 1967 erfolgreich den deutschen Nachwuchs- und Spitzensport unterstützt. Über 40.000 Sportler wurden bereits von uns gefördert und haben 90% der deutschen Erfolge bei internationalen Wettkämpfen eingefahren, darunter über 200 Goldmedaillen bei Olympischen Spielen.

    Derzeit fördert die Sporthilfe rund 3.800 Athleten in über 50 Sportarten und rund 600 junge Talente in Internaten, sportbetonten Schulen und Eliteschulen des Sports und wendet dafür jährlich zwischen 10 und 12 Millionen Euro auf. Dabei unterstützt die Sporthilfe unsere Athleten nicht nur finanziell, sondern auch bei ihrer Karriereplanung und in der Persönlichkeitsentwicklung.

    Die Sporthilfe fördert materiell, ideell und sozial Sportlerinnen und Sportler, die sich auf sportliche Spitzenleistungen vorbereiten, solche erbringen oder erbracht haben und die durch ihr Auftreten und ihre Leistungsbereitschaft national und international als Leitbilder für die Bundesrepublik Deutschland und ihre Gesellschaft stehen sowie als Motivatoren für die Breitensport-Bewegung.

    Die Sporthilfe steht dabei für Leistung, aber gegen Leistungsmanipulation, sie steht für Fairplay, und sie sieht ihre Aufgabe darin, für die Integrität des Sports zu kämpfen und seine Bedeutung für ein friedliches und soziales Zusammenleben in unserer Gesellschaft hervorzuheben. Sie sieht die Förderung sportlicher Eliten und Vorbilder als einen wichtigen Schritt, die Botschaft des Sports in die Gesellschaft zu transportieren. Denn Leistung. Fairplay. Miteinander., das sind Werte, die auch unser Land stärken."

    Der DSB nimmt als Verein mit insgesamt 27 Sponsoren bereits daran teil. Ich würde mich auch temporär und im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten daran beteiligen, wenn ich wüsste, dass meine Beiträge auch direkt dem Schießsport zufließen.

    Eine Förderung in den großen Topf käme auch in Frage, wenn damit - meinetwegen auch mit Wertangabe/Herkunft der Sponsorenleistung - die Unterstützung des nationalen Spitzensports durch die Sportschützen deutlich sichtbar werden würde und wir auch als Sportler wahrgenommen werden.

    Ich denke schon, dass bei den in der Bevölkerung vorhandenen Befindlichkeiten Schaden angerichtet werden kann. Wir wollen uns als Waffenbesitzer präsentieren. Verkaufstechnisch kann man mit einer Präsentation die "Testkunden" vorgeführt wird bestimmt immer etwas optimieren.

    Ich kann Dir leider nicht sagen, was derartige Studien von Marktforschungsunternehmen kosten. Einfach fragen. Z. B. auch Katja.

    Vllt. gibt es auch jemand aus diesem Wirtschaftszweig unter den Waffenbesitzern, der beraten kann.

    Grundsätzlich finde ich es immer gut, die Bevölkerung über unseren Sport und die aktuelle Situation zur Verschärfung des Waffenrechts usw. zu informieren. Am besten durch persönliche, eigene Aktivitäten.

    Diese angedachte Aktion ist mutig aber ehrlich. Verstehen alle "Nachbarn" das auch so?

    Ich würde deshalb vorab mit einer kleinen Studie durch ein professionelles Marktforschungsunternehmen die Wirkung der Worte und Bilder vielleicht sogar in unterschiedlichen Varianten in Erfahrung bringen lassen.

    Hallo Carcano,

    was ist los?
    Du hast viele Worte verwendet um

    4.) zu dem Ergebnis zu kommen „Gerüst einreißen“

    Welches Gerüst meinst Du?
    Den föderalen Sportverband Deutscher Schützenbund e.V mit seinen Untergliederungen, 20 autonomen Einheiten/Landesverbänden und rund 15.000 unterschiedlichen Vereinen?

    Steckt dahinter ein Bauplan für einen zentralistisch geführten Verband um zukunftsfähig zu werden?

    Wie soll so ein „sektorweiter Ansatz“ aussehen? Etwa eine linienkonsistente Anwendung der gemeinsam evt. regional unterschiedlich zu bestimmenden Maßnahmen?

    Die hier vorgestellten Maßnahmen sind m. E. nur eine begrenzte Auswahl eines Werkzeugkoffers für die Vereine und Verbände. Je nach individueller Ausgangssituation und Auswahl der Teilziele sollen bestimmte Maßnahmen zur Anwendung kommen.


    Das Problem ist allerdings aus meiner Sicht und Erfahrung:

    Wer macht sich überhaupt Gedanken um die Zukunftsfähigkeit seines Vereins/Verbandes aus ganzheitlicher Sicht?
    Wer analysiert den Status Quo mit den aktuell vorhandenen Schwächen und Stärken um überhaupt eine Plattform für Entscheidungen zu schaffen?
    Scheinbar hat es die Kommission für die Vereine und für den DSB mit seinen Untergliederungen ja gemacht und gleichzeitig schon Werkzeuge bereitgelegt.

    Welche Teilziele sollen erreicht werden? Alle oder gibt es keine Ziele mehr?

    Wer sind die Gesellen und Meister, die renovieren, Zwischenwände abreißen oder gar ein neues Gebäude errichten?

    Gibt es sie schon, die Gesellen und Meister oder müssen sie erst ausgebildet werden?

    Welcher Finanzmitteleinsatz ist erforderlich?

    Wird die Initiative auf allen Ebenen (Verein, Kreis, Gau, Bezirk, Land und Bund) mit der gleichen Stringenz
    1. als notwendig und
    2. mit Aktivitäten von den Mitgliedern angenommen?


    Zu 1.)
    1,5 Mio. Mitglieder soll das Endziel in 2018 sein. Vollkommen willkürlich und irreal. Es hätte ausgereicht, den seit 1997 stattfindenden Mitgliederschwund zu reduzieren. Die Vereinsmitglieder haben keinen Bezug zu den DSB-Werten, interessieren sich wenn überhaupt doch nur für die greifbare Mitgliederentwicklung im eigenen Verein.

    Zu 2.) Zustimmung 100%. Fast alle großen Sportverbände sehen aufgrund der demographischen Entwicklungen bereits stagnierende Mitgliederzahlen in deren Zukunftsplanung auch zur Finanzierung der Verbandsarbeit als Erfolg an.

    3.) Habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden. Überleitung zu 4.?
    Ja, sh. oben.

    Hallo Kim,

    bevor ich nachträglich gratulieren muss, möchte ich Dir jetzt noch alles Gute für Deinen Geburtstag und das neue Lebensjahr wünschen. Ich wünsche Dir Gesundheit und viel Erfolg in der Schule und Deinem Sport.

    Wilhelm, Sezessionsbestrebungen gibt es ja nicht nur in der Pfalz (PSSB <-> RSB), sondern auch im NWDSB. Ein solcher - vielleicht anfänglich nur als verbandspolitischer Hebel intendierter, dann aber erstaunliche Egendynamik entwickelnder - Versuch konnte vor zwei Monaten ja in letzter Minute von Jony Otten abgewehrt werden. Die Presse vor Ort hatte erstaunlich gut und neutral berichtet.

    Du bist ja nun vor Ort, ich nicht. Wie ist denn jetzt der aktuelle Stand - und was waren die tatsächlichen (vermutlich multifaktoriellen) Hintergründe für die Übertritts"drohungen"? DAs neue LLZ in Bassum wurde mehrfach genannt; aber war das der eigentliche Streitpunkt, oder nur vorgeschoben? Sicher muss man einräumen, dass Otten erhebliche Kommunikationsprobleme im Umgang mit seinen Untertanen hat - so sieht er die Situation -, und einen vielleicht kleinen Teil diese Probleme kenne ich zudem auch aus erster Hand; aber worum ging oder geht es bei dem innerverbandlichen Unmut noch?

    Carcano


    Schützenwesen im NWDSB

    Die Wechselgedanken des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde (86 Vereine mit rund 11.000 Mitgliedern) vom NWDSB zum Schützenverband Hamburg gründeten sich final an der Informationspolitik des NWDSB zum geplanten neuen Landesleistungszentrum in Bassum.

    Der Bezirkspräsident Jürgen Wintjen bezweifelt, dass das Finanzierungskonzept über zwei Jahrzehnte tragfähig ist. Die NWDSB-Mitglieder sollen nach einem Beschluss 20 Jahre jeweils 1,50 Euro pro Mitglied zur Finanzierung beitragen. Die Auskünfte des Verbandes zum Zahlenwerk für das Millionenprojekt sind für viele Vereinsvorstände nicht zufrieden stellend.
    Eine ursprünglich publizierte Bürgschaft seitens des Landes wurde verworfen, Bankdarlehen konnten ebenfalls trotz Hinzuziehung eines Finanzberaters nicht abgeschlossen werden, eine Sonderaktion mit der Vereine eine „rabattierte Umlage“ leisten konnten, wenn sie ihren Finanzierungsanteil gleich für zwanzig Jahre leisteten (oder in größeren Teilbeträgen), brachte ebenfalls nicht den gewünschten Erfolg.

    Die Bausteinzeichnung brachte m. E. ebenfalls keinen großen Erfolg. Nordwestdeutscher Schützenbund :: : Bausteine


    In einem „Runden-Tisch-Gespräch“ versprach NWDSB-Präsident Missverständnisse auszuräumen und mehr Informationen zum LLZ bereitzustellen.

    Nordwestdeutscher Schützenbund :: : Aktuelle Details[pointer]=2&tx_ttnews[tt_news]=850&tx_ttnews[backPid]=12&cHash=04be3425a09417de944ac9bccd34b754


    siehe nachfolgend Informationen des BSV

    Praesident%20raeumt%20Fehler%20ein%20NZ%2009.03.11.pdf

    Die Bezirksdelegiertenversammlung hat sich nach dem „Runden Tisch“ gegen einen Verbandswechsel entschieden.

    Die mit dem 1. Info-Brief zugesagten "zukünftigen Informationen in unregelmäßigen Abständen" sind bisher ausgeblieben, obwohl zwischenzeitlich durch sehr hohen ehrenamtlichen Arbeitseinsatz die Hallen im Juni/Juli Austragungsorte der LM im LD-Bereich waren.

    Ja, ich erwarte wirklich, dass die Vorarbeiten zur Initiative Informationen und Anregungen für die Praxis liefern.

    Die Ausarbeitungen des DOSB haben Geld und Zeit gekostet. Die bis dahin vorgestellten Ergebnisse fand ich schon interessant.

    Auf den Regionalkonferenzen konnten sich abschließend noch einmal die "Praktiker aus den Vereins- und Verbandsvorständen" mit ihren Vorstellungen und Ideen einbringen.

    Allerdings war ich schon zu dem Zeitpunkt irritiert ob der geringen Teilnehmerzahl (hier im Norden (NSSV/NWDSB/HH/ND) in Verden/Aller, die das im Vorbericht beschriebene geringe Interesse der Vereine zur Gestaltung ihrer Zukunftsfähigkteit bestätigte.

    Nein, das nicht, Wilhelm. Ich glaube vielmehr, dass Deine Frage falsch gestellt war. Deshalb die geringe Anzahl der Antworten.

    Carcano

    Hallo Carcano,

    meine Fragestellung hier und die Fragestellung nach den Maßnahmen habe ich an die veröffentlichten Ausarbeitungen des DSB angelehnt.

    Absicht war/ist, anzuregen, sich mit dem Thema, was uns der DSB ja vorstellt, zu beschäftigen und eine Tendenz von der Basis zu erfahren.

    Wie hättest du die Frage gestellt?

    @ BBF & Carcano
    Danke für die Informationen. Ich frage häufiger nach, nicht um zu provozieren sondern um mich zu informieren. Ich denke ich bin hier im Schützenkreis Bleckede (NWDSB) zu weit weg, um diese Infos als "Allgemeinwissen" zu erhalten. auch ist das GK-Schießen hier nicht so ausgeprägt in BDS, DSU usw.

    @BBF
    menschlich, hoffe ich, bin ich nicht so weit weg, um zu verstehen, was du fühlst und welche Gedanken du hast, wenn man deine Schützen-Vita der letzten Jahre liest. Ich kann es verstehen, wenn man trotz Hilfsbereitschaft, Arbeit, Verantwortung so von hinten "abserviert" wird. Ich habe ähnliches erlebt.

    @ BBF
    Das mit der "Arbeitsbiene", zu der du Dich erkoren hast, war natürlich ironisch gemeint. Ich habe dies auch bereits wieder herausgenommen. Es tut mir leid, dass dein Misserfolg zu deiner Frustration geführt hat. Dass ausschließlich und einfach "die Arroganz und die Bedenkenträger der einzig wahren DSB/ISSF Schützen zum Hals raus hängt" kann allein wohl auch nicht der Grund für den Rückzug (Flucht?) sein.

    Wie stand es denn mit Teamarbeit? Warum hast Du das Amt übernommen, wenn Du annehmen musstest, dass du es nur mit "Schafmützen" zu tun hast?

    Dan More wünsche ich Erfolg. Ich denke, dass er in diesem Forum auch einige gute Ansätze finden wird, diese erfolgreich in die Praxis umzusetzen. Er wird hoffentlich seine Erfolgserlebnisse bekommen.