Beiträge von The Plinker

    Eher nicht. Nehmen wir das Beispiel von backtotheroot, dann gibt es sehr wohl Situationen, in denen es notwendig werden kann, eigene Beobachtungen nicht für sich zu behalten.

    Wir Sportschützen sind, wie die Jäger, der primäre Pfad, um in unserem Land legal an Schusswaffen zu kommen. Das zieht leider auch Menschen mit anderen Absichten an, z. B. Reichsbürger und Rechtsextreme, die niederschwellig an legale Waffen kommen wollen. Wir haben da sehr wohl eine Verantwortung, und es ist kein Blockwartgehabe oder Denunziantentum, wenn ich diese Verantwortung wahrnehme.

    Im Verein ist man nicht alleine, und kann meist mit anderen vernünftigen Menschen drüber sprechen. Muss man sich auch erst mal trauen. Zur Polizei zu gehen wäre bei der Befürchtung einer Straftat nicht auszuschliessen, u. U. staatsbürgerliche Pflicht.

    Fakt ist, man ist mit sowas erst mal sehr allein, und es wäre immer sinnvoll, den eigenen Eindruck mit Personen Deines Vertrauens abzusichern, wenn es nicht offensichtlich auf die Vorbereitung einer Straftat hinausläuft.

    Danke für den Punkt. Die allgegenwärtige Alltagsdummheit verdirbt jede rationale Diskussion.

    Autofahren oder Massen-Freizeitsportarren wie Skifahren tun eine Menge Leute, die sofort sagen: was ich mache, ist doch nicht gefährlich - in völliger Verkennung des realen Risikos, welches sie ihren Mitmenschen damit aufbürden.

    Für diese nicht ganz wenigen Menschen in der Gesellschaft ist der Sportschütze von nebenan ein gefährlicher Gunslinger und Waffenhorter. Eine weit verbreitete, mangelnde Sachkenntnis, gepaart mit begrenzter Urteilskraft, macht es leicht, uns Schützen als untragbare Risikogruppe zu verurteilen.

    Das gleiche Muster hör ich als Hobbypilot auch oft - dabei ist das bei Weitem Gefährlichste am Fliegen die Autofahrt zum Flugplatz.

    Der Kopf verfällt in gleichmässige Schüttelbewegungen....

    Dem Schießsport wurde kein Bärendienst erwiesen - dem Täter dürfte unser Schießsport komplett egal gewesen sein, ausschließliches Mittel zum Zweck der Waffenbeschaffung.

    Wir sind nicht grundsätzlich gefeit gegen Leute, die uns für ihre kriminellen Absichten missbrauchen wollen. Und jemanden mit bösen Absichten rechtzeitig erkennen zu können, trau ich mir jedenfalls nicht vollständig sicher zu. Bedauern kann man nur die Opfer solch einer Tat.

    Es gibt keine völlige Sicherheit, da will ich auch gar nicht hin, denn dann kannste unsere Freiheit komplett vergessen (ist aber ein anderes Thema).

    Nett, daß Du das erwähnst - ältere Waffen. In einer Originalanleitung des US-Matchpistolen-Herstellers High Standard von 1972 wurde für die Reinigung kerosene, also Petroleum, empfohlen. Das waren brünierte, teils auch phosphatierte (parkerized) Ganzstahlpistolen ohne sonstige Werkstoffe, die evtl. leiden oder sich verfärben könnten. Petroleum ist ein altbewährtes Reinigungs- und Pflegemittel für Stahlteile, es hat genau wie Dieselöl selbstschmierende Eigenschaften, entfettet das Werkstück also nicht. Macht mechanisch durchaus Sinn.

    Allerdings halte ich es für die normale Reinigung eher mit etwas Ballistol und einem weichen Lappen, Öl gibt m. E. doch eher einen etwas solideren Film auf den Oberflächen gegen ggf. Korrosion. Zur Lagerung packe ich ein ganz leicht ölhaltiges Tuch auf die Waffe, das schadet ihr und dem Waffenschrank nicht.

    Beim Zusammenbau jedenfalls sparsam ölen, Filz durch den Lauf, feuerbereit.

    Nicht schön, wenn der Stand während eines öffentlichen Wettkampfs so unaufgeräumt ist. Ist eine Gelegenheit für aufmerksame Aufsichten - da die Schützen ggf. durchaus unter Wettkampfstress stehen, können die Aufsichten, die ja am nächsten dran sind, hier sehr wohl helfen.

    Kam das Foto von der Presse, kann man nichts machen, der Fehler wurde vorher gemacht. Wurde es von irgendeiner offiziellen Seite (Veranstalter, Verein, Verband etc.) veröffentlicht, war es Unaufmerksamkeit oder Dummheit - Tomaten auf den Augen. Den Bildausschnitt geringfügig geändert, und die Buddel iss wech.