Eher nicht. Nehmen wir das Beispiel von backtotheroot, dann gibt es sehr wohl Situationen, in denen es notwendig werden kann, eigene Beobachtungen nicht für sich zu behalten.
Wir Sportschützen sind, wie die Jäger, der primäre Pfad, um in unserem Land legal an Schusswaffen zu kommen. Das zieht leider auch Menschen mit anderen Absichten an, z. B. Reichsbürger und Rechtsextreme, die niederschwellig an legale Waffen kommen wollen. Wir haben da sehr wohl eine Verantwortung, und es ist kein Blockwartgehabe oder Denunziantentum, wenn ich diese Verantwortung wahrnehme.
Im Verein ist man nicht alleine, und kann meist mit anderen vernünftigen Menschen drüber sprechen. Muss man sich auch erst mal trauen. Zur Polizei zu gehen wäre bei der Befürchtung einer Straftat nicht auszuschliessen, u. U. staatsbürgerliche Pflicht.
Fakt ist, man ist mit sowas erst mal sehr allein, und es wäre immer sinnvoll, den eigenen Eindruck mit Personen Deines Vertrauens abzusichern, wenn es nicht offensichtlich auf die Vorbereitung einer Straftat hinausläuft.