Beiträge von The Plinker

    Danke für Deine Umsicht. So kann Eigenverantwortung im Umgang mit der Pandemie aussehen.

    Sich impfen lassen, und sich zusätzlich als Eigen- und Gemeinschaftsschutz zu testen/testen zu lassen, selbst wenn es nicht ausdrücklich vorgeschrieben wird. Eben eigenverantwortlich zu höherer Sicherheit für uns alle beitragen.

    Mache ich insbesondere, wenn ich absehen kann, dass ich andere Menschen treffen werde, egal ob beruflich oder privat.

    Das nutzt auch denen, die sich nicht impfen lassen können.

    8)

    ... ist zutreffend und richtig, angesichts der undifferenzierten und immer hysterisierteren Hetzkampagne, die gegen sie pauschal gefahren wird. Ekelerregend.

    Die anderen, die das Wettkampfthema wieder nach vorne gebracht haben, mögen mir verzeihen, aber ich muss noch mal nachhaken:

    Nein, Carcano. Ekelerregend für mich war VU's Korrelation von Ungeimpften mit den Juden. Absolutes No-go, und vollkommen indiskutabel.

    Fest steht, dass wir scheinbar ein schwerwiegendes Problem in unserem Gesundheitswesen haben und es in fast zwei Jahren nicht lösen konnten oder wollten. Das Operationen aus Personalmangel verschoben werden darf nicht sein. Weil eine Station ausgelastet ist, müssen andere die Versorgung reduzieren.

    Dass wir das innerhalb von zwei Jahren unter Pandemie-Bedingungen nicht lösen konnten, ist etwas nachvollziebarer, wenn man bedenkt, dass unsere Gesundheitsversorgung seit Jahrzehnten Schritt für Schritt kaputtgespart wurde. Gesundheits- und Altenpflege marktwirtschaftlich auszurichten ist vielleicht doch keine so gute Idee.... (aber da gehe ich jetzt OT)

    Interessant, dass es ihren Partnern wichtig genug gewesen sein muss, ein Stoppschild gegen die allgemeine Entwaffnung aus dem grünen Grundsatzprogramm in den Koalitionsvertrag hineinzuschrauben. Das schwurbelige Zurückrudern im grünen Wahlprogramm hat den anderen jedenfalls nicht gereicht - immerhin.

    Unsere RWK-Hinrunde in der Gauoberliga ist seit voriger Woche durch. Ein ungeimpfter Mannschaftsschütze hat beim letzten Kampf daheim im Keller vorgeschossen, das wurde noch akzeptiert. Ob die Rückrunde zustandekommt, wird sich aus dem Pandemie-Geschehen ergeben.

    2G erlaubt mir in meinen Vereinen weiter zu schießen, das ist gut. Ansonsten sorgfältig Eigenschutz betreiben und Infektionsrisiken mindern, und im Dezember meinen booster shot. Jeder schützt sich selbst, und damit auch die Gemeinschaft. Als Sportler gewährleisten wir so auch, dass unsere Vereine weiterarbeiten können.

    PS: wunder Dich nicht, dass ich hier ein Ökoprojekt zitiert habe, es kommt nicht drauf an, worum es ging. Es kommt drauf an, dass es sein zentrales Wahlversprechen zu der Zeit war. Kaum war er gewählt und am Verhandeln, wurde das beiseitegeworfen, um mit am Tisch sitzen zu dürfen.

    Hubsi Aiwanger als Retter in der Not?

    Karl, das ist doch der, der bei den Bayern-Koalitionsverhandlungen mit da CSU als erstes bei seinem heiligen Wahlversprechen „Keine dritte Startbahn in MUC“ eingeknickt ist wie a laarer Pappkarton. Der hat eher das Rückgrat einer Nacktschnecke.

    Als Witz wäre der ja gut, aber welche Konsequenzen sollten die FW im Bundestag haben?

    Erfahrungswerte hab ich keine, aber zwei Gedanken zum Konzept:

    Wichtig wäre mir zum einen, dass die Verwendung eines Smartphones nicht zur zwingenden Voraussetzung für die sportliche Arbeit im Verein/Verband wird. Will sagen: alles, was angeboten wird, sollte immer auch auf mindestens einem anderen Weg - ohne Smartphone - möglich sein. Es rennen zwar heute alle Altersstufen mit den Dingern herum, aber eben nicht alle Leute - mit einer Alleinstellung kann ich auch Menschen abhängen. Ich selbst muss das Smartphone beruflich schon genug nutzen, da sind mir meine analogen Sportarten und Hobbies sehr angenehme Abwechslung.

    Zum anderen die App selbst. Es ist immerhin kein Freebie, die Vereine/Verbände finanzieren den Aufwand für Hosting, Pflege und Weiterentwicklung mit. Das ist auch nur fair. Allerdings bekundet der Anbieter, dass er Tracking einsetzt, was ich weniger begrüße. Bei Durchsicht der Webseite fiel mir auf, dass er nicht offenlegt, welche Trackingmechanismen er genau verwendet - so viel Transparenz sollte sein. Ist ein Tracking das Betriebssystem oder datengierige Drittanbieter wie Google und Fratzenbuch und die Gewinnung von Trackingdaten durch andere Apps ausgeschlossen? Hier fehlt die vollständige Offenlegung, am liebsten wäre mir bei einem solchen Projekt die Verwendung von Open Source-Software und die Offenlegung allen Trackings - oder noch besser der bewusste Verzicht auf jegliches Tracking. Vereinsarbeit hat viel mit Kindern und Jugend zu tun, und die sollten mindestens im Sport gegen Tracking geschützt werden.

    Und da lande ich am Schluss wieder beim Smartphone selbst: Die allermeisten Smartphone-Betriebssysteme betreiben herstellerseitiges Tracking, weshalb ich Smartphones als ein primäres Kommunikationsmittel in meiner Freizeitgestaltung nicht besonders gerne sehe.

    Darauf ham wa gewartet - der erste Praxistest Grün-Schwarz seit dem unseligen Grundsatzprogramm liegt vor: der BaWü-Koalitionsvertrag.

    Was steht zu unserem Reizthema drin? Vier Zeilen in der Rubrik 'Zusammenleben in der offenen Gesellschaft sichern' auf Seite 100:

    "Die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur konsequenten Durchführung der waffenrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfung und Entwaffnung von Reichsbürgerinnen und Reichsbürgern setzen wir mit großem Nachdruck fort."