Beiträge von The Plinker

    Satire ist schon auch dabei - war noch ein zweiter Artikel dazu in der taz. https://taz.de/Traditionspflege-beim-Schuetzenfest/!6009947/

    Danach können Frauen tatsächlich nicht ohne weiteres mitmachen - oder wollen das womöglich auch gar nicht mehr. Und das geht so:

    Untertitelt: Schützenfest in Wildeshausen

    "Der vierte von links hat einen seltsamen Anschlag, hab sowas am Stand noch nie gesehen." " Das willste auch gar nicht sehen, besser iss das."

    Mag ja sein, daß das Spaß macht, mit Sportschießen hat das aber wenig zu tun. Ich verbinde Sportschießen immer mit Präzionsschießen.

    Angesichts der letzten Beiträge hier denke noch mal nach. Was macht den Schießsport auch interessant? Z. B. die Beherrschung Deines Sportgerätes. Bei KK und GK ist dies in den Standarddisziplinen direkt eingearbeitet. Erst die Serien Präzision, dann Duell. LP mehrschüssig - die habe ich mir auch mit dem Hintergedanken gegönnt, damit Duell zu trainieren. Was ist denn schlimm daran, die Fertigkeit zum reaktionsschnellen Schießen auch mal locker einzuüben, wenn die Sicherheit gewährleistet ist? Die beliebten Nikolausschießen auf Spaßscheiben bei vielen Vereinen - ist das jetzt rumballern? IPSC ist mir persönlich zwar zu teuer, ist aber Waffenbeherrschung durch und durch.

    Unser Sport hat viel von Präzision, Selbstbeherrschung und mentaler Stärke, darf aber auch Spaß machen - das kann nämlich die Ergebnisse verbessern. Dass der TE offenbar 'nur' plinken will, ist seine Sache. Aber hast Du gemerkt, wie sich einige Schreiber in diesem Thread bemüht haben, ihn in das Sportschießen mit Matchwaffen zurückzulocken?

    Jetzt kann ich doch nicht an mich halten und muss auch noch mal für das Plinken mit Matchwaffen werben: ich hab hier nämlich eine Steyr LP 50 RF, und das ist nur rattenscharf!. Ich geh ganz brav zum Training an den Stand, aber sobald ich meine 40 Schuß für die Wertung durch habe, wird das Ein-Schuss-Magazin durch ein 5-er getauscht und dann geht der Spaß richtig los. Im Moment überlege ich, wo ich günstig einen Klappscheibenkasten herkriege, um ihn in unserem Stand aufzustellen. In meinem vorigen Verein haben wir mit der RF mal zum Nikolausschießen einen dafür aufgestellten Weihnachtsbaum bekämpft, auch nett.

    Ich suche eine "günstige" Lupi, mit der ich meine momentane, wiederentdeckte Lust am Schießsport, im Keller / Garten, befriedigen kann.

    Alles gut. Wollte halt was vernünftiges empfehlen, und da sind für mich "günstig" und "billig" zwei grundsätzlich unterschiedliche Begriffe, die sich nicht decken.

    Mok wat Du wullt, de Lüüd schnackt doch. Gruß Jan

    Moin Axel,

    wenn Du schon im Verein geschossen hast, warum nicht da wieder ansetzen, bevor Du Geld für eine billige LP aus dem Fenster wirfst und dich anschließend ärgerst, weil die so gar nicht dem entspricht was heute geht. Die Chance, dass Du zeitgemäße Vereinswaffen in die Finger bekommst, ist nicht gering, und Du siehst gleich, ob Du mithalten kannst und willst. Durch Deine Vereinskameraden wirst Du vermutlich auch die Gelegenheit bekommen, aktuelle LP ausprobieren zu können.

    So hast Du vom Neustart weg mehr Optionen, und kannst Dich ganz ohne die Gefahr eines Fehlkaufs bei den richtigen Matchwaffen umschauen. Und Du wirst, falls Du dein Budget für den Waffenkauf eng halten möchtest, dann wahrscheinlich auch mitbekommen, was auch gebrauchte Matchwaffen leisten können. Nur mit der Obergrenze von 300 Ocken wird das eher nichts, hast ja weiter oben schon gelesen.

    Und wenn die Entscheidung für eine gebrauchte FWB, Steyr, Walther oder Tesro fällt, ist das eben immer noch eine FWB, Steyr, Walther oder Tesro. Die lassen sich ggf. auch problemlos warten oder reparieren. Ich habe über zehn Jahre zufrieden mit einer alten, grundehrlichen FWB 102 geschossen und mich damit die ganze Zeit auf Kreis-/Gauebene behaupten können - die meisten gebrauchten Matchwaffen schießen immer noch besser als viele Schützen :).

    Moinsen,

    ein befreundeter Verein hat von einem Altschützen eine äusserlich gut erhaltene Steyr LP für CO2 geschenkt bekommen. Leider kann ich an der Waffe keine Typenbezeichnung ausmachen, ich möchte aber herausfinden, ob dafür ein Pressluft-Umbaukit erhältlich ist.

    Wer kann uns näheres zu dieser Waffe sagen, und ob sie für einen solchen Umbau geeignet ist?

    Um es zu präzisieren, es gibt von der .22 lfB oder .22 lr zwar verkupferte Bleigeschosse, teils auch als Hohlspitz und dann in der Regel auch mit etwas mehr Bums ausgerüstet und mit höherer Geschwindigkeit unterwegs, sprich HV, es gibt meines Wissens aber keine richtigen Teilmantelgeschosse von der Patrone.

    Kleiner Exkurs in die Geschichte:

    Tatsächlich gab es mal .22 lr als Vollmantelgeschoss, in der Patrone M24 der US-Armee im Zweiten Weltkrieg.

    Das Mantelgeschoss wurde gefertigt, damit die Munition den Regeln der Haager Landkriegsordnung entspricht.

    Eigentlich deklariert als Munition gegen Kleinwild für Überlebenszwecke und für das Schießtraining, fand die M24 Verwendung beim OSS (Office of Strategic Services, dem Vorläufer der CIA) als Munition für die schallgedämpfte Agentenpistole HDM.

    Gruß Jan

    Warum wird Munition gefettet? Zur Unterstützung des Repetiervorgangs bei Pistolen?

    Ob das ein Grund ist, kann ich nicht sagen. Das das Fett eine solche Wirkung hat, konnte ich beobachten. Der Repetiervorgang läuft innerhalb von durch die Federn, das Gleitverhalten der beweglichen Teile, und die Eigenschaften der Munition bestimmten Grenzen ab, und bei KK spielt das Fett da zumindest mit.

    An einer High Standard Selbstladepistole von 1972 traten deutliche Repetierstörungen auf, als von einer stark gefetteten Standard Velocity Munition (CCL) auf eine kaum gefettete (Federal) gewechselt wurde. Testweise Abhilfe durch hauchartiges Einölen der Patronen stellte die Störungen sofort ab.

    Der Hanseatic Gun Club wird auch hier genannt. Laut Guardian soll der Täter auch gegen seine Aufbewahrungspflichten verstossen haben: ein unangekündigter Besuch der Behörde am 7. Februar soll zu einer verbalen Ermahnung geführt haben. Die schon vorher bei der Gesundheitsbehörde bekannten Informationen aus dem anonymen Brief (vom Januar?) seien nicht abgeglichen worden.

    Psychisch gestörte, angehende Täter sind eine Herausforderung, der wirklich schwer zu begegnen ist. Dieser Fall klingt ähnlich wie Hanau, dort war bei den Behörden jahrelang bekannt, dass der spätere Täter einen Knacks hatte. Und auch ganz ohne Schusswaffen kann das passieren, siehe der Germanwings-Pilot.

    Na ja, die olivgrünen Langen sahen auch am aktiven Soldaten nie besonders militärisch aus. Mehr wie eine, äh, Unnerbücks.

    Danke, das war jetzt echt ein netter Ausgleich für einen langen Arbeitstag 😃. Gibt von mir zwei Sterne.

    „Oliv ist so praktisch, oliv ist so schön - hab ich oliv an, kann mich keiner mehr sehn!“

    Da hat man Freiheit versprochen und alle Versprechen wurden gebrochen...

    Die Biologie des Infektionsgeschehens (z. B. die Mutationen) ist dynamisch, da hilft statisches Denken und Handeln leider nicht weiter. Das könnte schnell in sträflichen Leichtsinn umschlagen, wenn die Verantwortlichen nicht bereit dazu sind, nachzujustieren. Politische Entscheidungen sind dem Virus „sowas von egal“, die Evolution schreitet voran, egal was der Mensch anstellt. Alle Massnahmen dienen letztlich nur dazu, Auswirkungen und Infektionsverläufe zu mildern und eine völlige Überlastung unserer Gesundheitssysteme zu vermeiden.

    Deshalb stelle ich mich nicht hin und behaupte, Versprechen seien gebrochen worden.