Beiträge von Enomis

    Hast du schonmal von Gorilla Plastic gehört? Sind kleine Kunststoffkügelchen, die man einfach in heißes Wasser werfen kann, dann sind sie formbar. Nach dem aushärten ist das ganze dann bockelhart. Wenn's nicht gefällt wirft man es wieder in heißes Wasser und kanns wieder umformen.

    Lässt sich in diversen Farben einfärben. Vielleicht könnte man ein Züngel auch daraus herstellen?

    So, dann will ich auch mal meinen Griff zeigen: ich habe die Borma Holzpaste verwendet, Farbton Nussbaum dunkel. Die geschliffenen Stellen habe ich abschließend, weil sie doch sehr hell waren, ein wenig mit dunkler Holzbeize bestrichen. Muss man natürlich nicht, aber ich finde, es sieht einfach besser aus.

    Was habe ich gemacht? Zunächst hatte ich festgestellt, dass das Korn stark links stand. Also war für mich klar, ich muss mit der Hand weiter im Griff herum. Deshalb habe ich hinten so weit aufgefüttert, dass das Korn mittig steht.

    Dann steht, aufgrund meiner eingeschränkten Handgelenkneigung (Arthrose :() das Korn ständig zu hoch, weshalb ich hinten unter dem Hörnchen etwas aufgefüttert habe, um die Waffe vorne tiefer zu bekommen, die Verstellmöglichkeiten des Griffes hatte ich nämlich schon nahezu ausgereizt.

    Weiterhin bin ich ein Schütze, der die Waffe mit möglichst wenig Handkraft halten möchte, also habe ich gerne das Gefühl, meine Hand ist schön "eingebettet".

    Das letzte Problem, was ich gestern angegangen bin, war die daumenlage: der lag nämlich zu hoch, bzw ich musste den fast krampfhaft in die dafür vorgesehene Rille pressen, was ja nicht zielführend ist. Also habe ich ihn lose hängen lassen, was aber aufgrund der Griffkante nicht wiederholgenau möglich war- gestern konnte ich mich dann endlich überwinden, dort mal den Fräser anzusetzen. Jetzt liegt der Daumen locker und entspannt genau parallel zum Abzugsfinger- und ich drücke die Waffe nicht mehr bei jedem Schuss nach rechts. Mal sehen, wie sich das im Wettkampf auswirkt, die heutigen Kontrollschüsse haben sich jedenfalls gut angefühlt.

    Der Ladehebel aus Holz ist übrigens eine Eigenkreation und fasst sich um Längen besser an als jedes Metall- oder Kunststoffteil. Wir dann noch passend gebeizt sobald ich weiß, welche Farbe ich nehmen soll ^^.

    Jo, eine zu kurze Visierlinie ist denke ich mal der Präzision etwas abträglich, allerdings wird die Waffe unglaublich ruhig erscheinen. Ob das bei 10cm so viel ausmacht, müsstest du einfach mal testen.

    Wobei ich persönlich auch eher ein breiteres Korn nutzen würde.

    Hi, würde mich auch interessieren. Meine (grüne) WBK ist von 97, ich hatte bis Mai 19 auch dauerhaft was eingetragen. Ich habe dann aber die eingetragene Waffe verkauft. Gelten für mich trotzdem auch die 10 Jahre? Oder werde ich jetzt "zurückgesetzt", weil ich zur Zeit keinen Eintrag habe?

    Hi dshkyra,

    zum Thema Verarbeitung: ich habe seit knapp 4 Wochen ne Steyr Evo 10. Was mir auch als erstes auffiel: der Kack-Koffer. Okay, den kann man austauschen, nebensächlich. Was mich aber seit dem ersten Tag stört: wenn ich den Ladehebel betätige, reibt dieser leicht am Waffenkorpus. Ich sehe da tatsächlich schon leichte Schleifspuren. Finde ich bei so einem Preis auch nicht prickelnd.

    Aber: ich habe einen anderen Abzug montiert und Probleme mit dem gehabt, der ließ sich einfach nicht feststellen. Also habe ich eine Mai verfasst an Steyr. Ich konnte kaum glauben, nichtmal eine Stunde später hatte ich eine fundierte Antwort. Ich finde, das ist nicht selbstverständlich und sollte auch positiv bewertet werden.

    Zum Griff: ich selber habe zwischen der P8x und der Steyr geschwankt. Ich habe beide geschossen und mich dann für die Steyr entschieden. Der Griff der FWB lag mir direkt super in der Hand, die Waffe hat mir auch gut gefallen. Aber die Griffeinstellung ist für mich tatsächlich bei der Steyr durchdachter: einmal ziemliches Gefummel bis alles passt, danach kannste den Griff aber tauschen, ohne dass die Einstellung sich verändert.

    Ich frage mich, wieso du jedesmal die Kabel für den Abzug wieder anschließt, obwohl du deine Griffeinstellung nicht abschließend vorgenommen hast. Geh sauber in den Anschlag mit geschlossenen Augen, schau dann, wo dein Korn steht und nimm dann die Einstellung an den Schrauben vor. Griff wieder drauf, das ganze wieder probieren- so lange, bis es passt. Dann erst den ganzen Kruscht wieder verkabeln und den Deckel drauf. Das wäre irgendwie logischer, oder habe ich wiedermal grandios was missverstanden?

    Im Endeffekt rate ich dir: nimm die Waffe, die dir von der Handhabung besser gefällt. Der Griff lässt sich anpassen, da haben die anderen schon Recht. Das subjektive Gefühl aber lässt sich nicht verändern, und wenn du mit der Walther eher zufrieden bist, dann ist das halt so.

    Sind den die Liste B Disziplinen kein "Sportschützeneinsatz"? Meine Waffe für 2.53 hat im übrigen auch ein Magazin welches mehr als 20 Schuss fasst. Bist du auch einer der alles was nicht olympisch ist, für unnötig ansieht?

    Ich will nochmal drauf hinweisen: die Sache mit der Magazinbegrenzung war die Umsetzung der EU-Richtlinie. Das ist auch dann auch nicht mehr diskutierbar, man hat das umzusetzen.

    Im Übrigen wäre es doch schön, wenn Schützenkollegen mit anderer Meinung als die eigene nicht sofort als Nestbeschmutzer o.ä. abgestempelt werden.

    An welcher Stelle soll @DMP sich denn in dieser Form geäußert haben? Sein tatsächlicher Hinweis ist hingegen völlig berechtigt und kann in jedem Geschichtsbuch nachgelesen werden

    Äh Momentchen mal: DMP vergleicht die Abfrage durch den VS mit der Volksbefragung, Datenspeicherung und anschließender Separierung Andersdenkender im dritten Reich.

    Wenn ihm das einen Vergleich wert ist muss ich doch annehmen, dass er sich auch schon dementsprechend durch das heutige System bedroht fühlt.

    Was das Andere betrifft Murmelchen: stimmt, das habe ich beim erstmaligen Lesen tatsächlich anders verstanden, nämlich dass er durch die Ü2 jetzt Systemseitig erfasst ist und alleine dadurch schon zu den "bösen Buben" gehört. Nach deinem Vorwurf an mich habe ich das nochmal gelesen und stelle tatsächlich fest, dass du das auch anders herum gemeint haben könntest.

    Enomis Ich will mal hoffe, dass du noch sehr jung und unerfahren bist.

    Nein bin ich nicht. Was bringt dich zu der Annahme? Nur weil ich kein OVS (Oberverdachtschöpfer) bin wie du und dazu noch in der Lage bin, Fakten und Entscheidungen auch mal objektiv zu betrachten? Alle, die deiner Meinung widersprechen, müssen automatisch jung und unerfahren sein? Eine sehr erwachsene Logik, ich muss schon sagen. Vielleicht mal überlegt, dass es Leute gibt, die täglich Sachen sehen, an die du nichtmal denkst? Sei dafür lieber einfach dankbar und schwätz nicht so einen Mist daher.

    Murmelchen: Genau wie Backtotheroot habe ich auch eine Ü2 über mich ergehen lassen müssen, ebenfalls dienstlich. Und jetzt? Deswegen habe ich keinerlei Einbußen bei gar nichts. Seltsam...oder?

    Außerdem meine ich gelesen zu haben, was genau die Verfassungsbehörden (ja genau, diverse Behörden weil im Gesetzesentwurf nämlich was von den Landesbehörden drinsteht wenn ich mich nicht täusche), abfragen und speichern dürfen. Und ganz ehrlich: ich habe nichts zu verbergen. Von mir aus könnten, so wie in Norwegen z.B. auch, überall Kameras hängen. Juckt mich nicht. Aber es bringt sehr wohl etwas für die Sicherheit.

    Wenn die Verfassungsschutz-Behörden nämlich zukünftig speichern können, wer wegen eines Bedürfnisses angefragt wurde, haben die ganz andere Möglichkeiten des Handelns. Wenn nämlich von einer solchen Person dann bekannt wird, dass er nur noch von der BRD-GmbH schwadroniert- dann sollen dem auch bitte die Waffen entzogen werden. Bisher waren die Behörden dahingehend ja nicht vernetzt, was die Arbeit ja so immens schwierig macht.

    Wer nicht bereit ist, sich den hiesigen Gesetzen zu unterwerfen, der darf auch nicht das Zubehör zur Hand haben, andere zu verletzen.

    Wobei ich ehrlicherweise auch zugebe, dass ich die Frage, was wird da eigentlich gespeichert, auch gestellt habe. Ich möchte schon wissen, was wird da abgefragt und in welcher Kartei landet mein Name. Nur: ich habe grundsätzlich keine Angst davor.

    Ja, ich gebe euch auch damit Recht, dass ich als Waffenbesitzer nicht per se kriminalisiert werden will und ja, ich bin auch der Meinung, dass die meisten Gestörten ihre Knarren viel leichter aus dem Darknet bekommen, als über die Bedürfnisprüfung.

    Aber es ist nun mal wie es ist und das Gejammere und das Selbstmitleid über die böööösen Entscheider - hilft das in irgendeiner Form weiter? Ich verstehe überhaupt nicht, wieso man da so viel Zeit drauf verschwendet sich uffzuregen , statt die Knarre einzupacken, zum Stand zu fahren und einfach mal entspannt n bissel zu schießen.

    Sind vor allem immer die gleichen hier, die auch bei wirklich allem das Haar in der Suppe finden.

    Achtung Sarkasmus: Vielleicht täte euch die ständige Bedürfnisprüfung sogar gut, dann müsstet ihr öfters auf den Stand....;)

    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich verstehe den Sturm der Entrüstung nicht. Das für uns wirklich schlimmste wäre diese ständige Bedürfniskontrolle gewesen. Die vorherige Abfrage beim Verfassungschutz finde ich angemessen, die Deckelung der gelben WBK auch.

    Wieso regt sich hinterher jeder auf? Lasst euch in die Verbände oder in die Gremien wählen, macht ehrenamtliche oder politische Arbeit, dann könnt ihr auch direkt mitgestalten. Wer dazu keine Zeit oder Lust hat, der muss sich eben mit den getroffenen Entscheidungen abfinden, denn: Demokratie lebt vom Mitmachen.