Beiträge von Enomis

    Hi zusammen,

    ich merke das gerade bei mir als Wiedereinsteiger auch, dass ich an den Wettkämpfen sehr aufgeregt bin.

    Ich habe festgestellt, je mehr Zeit ich vor einem WK habe, desto nervöser werde ich. Für mich ist es gut, ins Schützenhaus zu kommen, kurz aufzuwärmen und los geht's.

    Wenn ich da erst noch sitzen und warten muss, dann werde ich immer nervöser.

    Die Nervosität legt sich dann meist nach den ersten Probeschüssen, der Puls schnellt beim ersten Wertungsschuss aber wieder hoch, was nicht sehr hilfreich ist.

    Mir hilft es, wenn ich mich wirklich auf meine Technik konzentriere. Ich versuche (es klappt tatsächlich nicht bei jedem Schuss) auszublenden, dass ich ne 10 haben will.

    Das Ergebnis muss mir "egal" sein, dann schieße ich am entspanntesten.

    Bestes Beispiel dazu war mein letzter RWK: ich habe es völlig vermasselt und mir auf der 2ten Scheibe eine 6 tief reingehauen (nicht abgesetzt und gerissen). Danach habe ich mir gedacht, nun ist es eh Wurscht, nimm es als Training. Ich habe mich aufs Atmen konzentriert, aufs Korn, auf den Druckpunkt und eine 48er Scheibe geschossen- mit einer 8. Daran sehe ich dann, wie wichtig diese "blöde" Schießtechnik ist und das Ausblenden von dem ganzen anderen Mist.

    Klappt wie gesagt längst nicht immer, deshalb nehme ich jeden Wettkampf mit, den ich kriegen kann, um mich dieser Situation auszusetzen.

    Aus dem Grund mache ich auch beim Stammschießen mit, indem ich mir vorher sage: heute ist Fernwettkampf, das Ergebnis gilt, egal was bei rauskommt. Und dann nehme ich das auch.

    Das rote Fähnchen garantiert bei Luftdruckwaffen nicht den Zustand "ungeladen". Wann kapierts endlich mal jemand?

    Ja okay, du hast natürlich Recht, ein Diabolo könnte, im Gegensatz zu einer Patrone mit Hüsenrand, mittig im Lauf stecken. Nichtsdestotrotz ist ein auslösen der Treibladung mit steckendem Fähnchen mit Böppel doch auch nicht möglich...oder geht das bei einigen Luftdruckwaffen trotz offenem Verschluss?

    Und ja, es geht um die Begrifflichkeit "geladen". Auch da hast du Recht, das geht sichtbar nur mit Schnur.

    Das rote Fähnchen konntest du nicht auf die Entfernung erkennen?

    Frage: inwieweit unterscheidet sich das Fähnchen von der Schnur? Es muss beides jedesmal rein- und rausgefummelt werden.

    Insofern verstehe ich den Vergleich nicht.

    Ich persönlich fand die Schnur zunächst ernsthaft übertrieben. Andererseits sind Luftdruckwaffen für viele der Einstieg- wieso nicht von Beginn an die Sicherheit schulen?

    Früher galt mal Finger weg von Waffen und Waffenteilen, wenn jemand vorne rumläuft, also wenn "Sicherheit" gemeldet. Ich sach mal so: hätte sich da jeder dran gehalten, müssten wir hier weder über Schnüre, noch über Fähnchen unterhalten.

    Und mir wird durchaus selber mulmig, wenn ich Leute auf dem Stand habe die ich nicht kenne und ich muss vorlaufen. Insofern finde ich Fähnchen, Schnüre usw. für Aufsichten echt einfacher, weil sichtbar Sicherheit herrscht.

    Und bevor wieder die DSB-Fan-Keule kommt: ich schieße auch IPSC. Und da gruselts mich oft genug....

    Wo ist das Problem?

    Lustig, Mivo....selten so gelacht ;)

    Es ist natürlich genau so, wie 199 gesagt hat. Zum normale Papierscheiben abfotografieren ist TargetScan super und wertet den Verlauf super aus.

    Nur möchte ich natürlich auch die Trainings auf dem E-Stand einpflegen, um die Trainingsverläufe vollständig zu haben.

    @ Backtotheroot: ich würde evtl alle 5 Schuss fotografieren, denn wie du schon richtig schreibst, machen alle 40 auf einmal wenig Sinn.

    Ich hatte halt gehofft, dass jemand Erfahrungswerte hat. Wahrscheinlich werde ich aber die Schüsse "händisch" einpflegen müssen....

    Hat den Nebeneffekt, dass ich zwangsläufig langsamer schieße, auch gut :D.

    Servus,

    hat zwischenzeitlich mal jemand Erfahrungen gemacht mit dem abfotografieren eines Meyton-Bildschirmes?

    Da wo ich elektronisch schieße geht der Drucker nicht, abgesehen davon finde ich es blöd, was auszudrücken um es nachher wegzuwerfen.

    Also- hat jemand ne Idee, wie man das mit Meyton am Besten anstellt?

    Huhu, mein Ergebnis für Februar LP40:

    87,93,93,95:368

    Ich bin jetzt einigermaßen versöhnt, nachdem die letzten Ergebnisse eher mau waren. Die Arbeit am Griff (und vor allem an mir selber) die letzten Tage haben sich gelohnt.

    Enomis Der Dampfer ist im prinzip der richtige, jedoch:

    ein schwaches Handgelenk (wie bei mir!!) wirst du damit nicht korrigiert bekommen!
    denn, so spricht das Handgelenk zu sich, sacke ich halt von etwas weiter oben nach unten ab.

    Das verstehe ich jetzt nicht. Bei den von mir vorgeschlagenen Änderungen steht das Handgelenk in der exakt gleichen Schießposition wie vorhanden- nur dreht man sozusagen die Waffe in der Hand. Irgendwann kann so ein Handgelenk ja nicht weiter absacken, das geht schon anatomisch nicht.

    Bist du sicher, dass du mit der für dich besten Griffneigung schießt?

    Ich bin da leidgeplagt, weil Arthrose im Handgelenk und diverse Überlastungsschäden, aber nach einigem Probieren habe ich die für mich richtige Position gefunden- seitdem wackelt da nichts mehr und das Korn bleibt auch wo es soll.

    Servus,

    sehr durchwachsenes Ergebnis für Januar LP 40:

    87, 87, 86, 80; 349

    Anbei die Scheibe mit dem aufgedruckten Gesamtergebnis.

    Äh ich sehe grade, dass es nicht nur mit dem schießen nicht geklappt hat, sondern auch mit dem tippen ^^.

    Die letzte Serie war eine 89, so stehts auch auf der Ergebnisscheibe. Ergebnis ist also 87, 87, 86 und 89, gesamt 349.

    Laut einer Pressemeldung soll Herr Innenminister Strobel (CDU) dann auch gleich nach einer Verschärfung des Waffenrechts geschrien haben.

    Und das zu einem Zeitpunkt, wo die Hintergründe noch nicht mal ansatzweise geklärt sind. Ich meine: es zieht doch keiner los, und bringt seine gesamte liebende Familie um, wenn alles 100% super lief- da muss es doch irgendeinen Grund für geben.

    Soweit so richtig......ABER..... es ist rechtlich halt eben nicht zulässig (und auch nicht im Sinne des Erfinders und auch nicht im Sinne des Geldgebers) RLP-Geld nach NRW zu transferieren....das kann man drehen und wenden wie man will, ist eben so. Und das macht’s dann eben im Fall RSB so überkompliziert dass man eben über die Grenzen schon mal nachdenken kann und sollte.

    Wieso eigentlich? Grundsätzlich muss haushalterisch doch jeder Zuschuss Centgenau erfasst und nachgewiesen werden, nirgends gibts so viele verschwurbelte Nebenbestimmungen als in staatlichen Zuschussanträgen bzw. Bewilligungen. Ergo müsste der Verband dem Land doch (theoretisch) genau nachweisen können, wo was hin ging.

    Nebenbei bemerkt: ist es nicht so, dass RLP ein Nehmerland im Länderfinanzausgleich ist? Das würde bedeuten, dass indirekt ganz andere Bundesländer den Sport finanzieren.... Nee, das geht dann jetzt doch zu weit. ;)

    Als ehemaliger Schütze im RSB (im RLP-Teil) empfinde ich das Ganze nicht als Problem- ist aber meine persönlich Meinung, es darf ja gerne jeder eine andere haben.

    Karl, das Problem sind nicht mehrere Verbände in einem Bundesland, das funktioniert z. B. in BaWü auch.

    Problematisch ist ein Landesverband der sich über 2 Bundesländer erstreckt, die aus Steuermitteln finanzierte Sportförderung aber aus Landesmitteln kommt und es zum Beispiel der RLP-Finanzminister nicht gerne sieht wenn RLP-Steuergeld an einen Verband geht der seinen Sitz in NRW hat (wie die Vergangenheit gezeigt hat haben diese Bedenken ja auch eine begründeten Hintergrund).

    Genauso fließen aber auch umgedreht quasi NRW-Steuergelder über die Sportförderung an Verbandsangehörige Vereine in RLP oder sehe ich das falsch?