Ja bei uns im Bregenzerwald gehen die Uhren etwas langsamer, das heißt die alten Standschützenstände vom Kaiserreich mit 150 m sind noch mehrfach vorhanden. Habe zwei Munition Sorten, getestet auf 50 m SK plus, aber 150 m ist was anderes. 70 m neben meinem Haus ist so ein Stand. Bei Ely muss ich beim Diopter einen Millimetern weniger unterlegen. Testen konnte ich auf 100 m Stand. Unser Bezirkscup beinhaltet 50 m drei, 100 m einmal, 150m einmal. 150 m ist eine wunderbare Herausforderung, da spielt die Natur noch mehr hinein 😁😜😂
Beiträge von Fendt312v
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Ja da hast sicher recht dass es bei kk schwieriger ist. Die Auswahl ist bei Fröwis sicher ordentlich umfangreich. Eine zusätzliche Herausforderung ist dass wir dort 50, 100 und 150 m schießen. Wenn es auf 50m gut ist kann es auf 150 anders sein. Ohne testen ist im Auflage Schießen nur mit Glück was zu holen. Und Glück ist kein Dauerbegleiter.
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wo er Recht hat, hat er Recht.
SO UND NIX ANDERES...................
Genau so ist es!
In der heutigen Zeit ist es doch ein leichtes seine passende Munition heraus testen zu lassen. War letztens beim Händler LG testen, ganze 38 verschiedene
Diabolo von vier Herstellern lagen bereit. Nach 12 Versuchen wurde es wieder die China Training Grade. Das gibt ein gutes Gefühl und ich habe keinen Müll im Kasten. Das was ich kaufe ist auch das Geld wert.
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12 fache Vergrößerung, oh das muss ich mal versuchen zu erleben. 🙂
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Das kenne ich bei uns nicht. 🤔
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Ja kein schlechtes Thema. Nur kann hier keine Erfahrung berichten. Habe bei uns in
Vorarlberg noch nie jemanden mit Zielfernrohr gesehen. Meine Frage ist gibt es in Österreich überhaupt eine Disziplin dafür?
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Diese geht sicher nicht weil die 1,5 fach vergrößert. Es gibt welche die nicht vergrößern, sind aber sehr teuer. Außerdem ist es wichtig auf dem Brillenpass zu schauen wie das mit der Augachse und dem zylindrischen Wert aussieht. Da gibt es das ZLO von Gehmann was aber auch wieder vergrößert. Also wird kein Weg an einem Brillglas vorbei führen.
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Servus Murmelchen, doch hast es sehr verständlich geschrieben. Nur der Haken dabei ist dass ein ZLO genau auf meine Grade festgeschraubt werden muß. Eine Optik mit Filter ist da was anderes. Ich habe mein ZLO versuchsweise 90 Grad verdreht und gekontert und hat nichts gebracht. Also ist das nicht schuld. Ist ja auch den ganzen Sommer im kk im Einsatz gewesen. Habe am Mittwoch etwa einen halben Millimeter Karton unterlegt gehabt und 424, 4 geschossen. Mit der Unterlage kein Problem. Wollte es nur noch hier berichten wenn jemand ein ähnliches Problem hat. Es läßt sich lösen. 😉😃
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Heute habe ich den Alukeil gemacht. 0,45 hat es erfordert. Jetzt ist der Korntunnel genau in der Mitte von meinem Sichtfeld. Wo die Ungenauigkeit ist habe ich noch nicht herausgefunden. Wenn ich das ZLO drehe verändert das nur eine Kleinigkeit. Der neue Spy Diopter wird wohl passen hab ich gedacht, es kommt aber fast nichts anderes in Frage. Am alten Diopter habe ich das Zlo noch nie drauf gehabt. Nur den Filter mit Optik von Centra.
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Wie sieht es nach einem Jahr nun aus? Kein Drang zum basteln? Kurzarbeit hätte das noch fördern können.
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Ne sind schon 150 m Stand ist 80 m neben meinem Haus und Hof 😃
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Glückwunsch. Wobei ich 100m kk als einfach empfinde. Ist für mich fast wie Lg schießen 😉. Denke, dass es hier auch um aufgelegt ging.
Danke. Ja Hobbyklasse aufgelegt. Von der Scheibe her etwas einfacher als 150 m, da Verhältnis größer. Interessant war nur dass alle Standnachbarn gejammert haben dass der Wind schwierige Situationen schaffe. Ich hatte das Glück und die Ruhe es durch zu ziehen. Bin dieses Jahr das erste Mal beim KK dabei gewesen.
Grüße Jakob
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Hallo Freunde,
die Gesetzmäßigkeiten, welche zwischen Visierung, Lauf und Treffpunkt bestehen und welche Auswirkungen eine Visierlinienerhöhung hat, lassen sich sicher am besten anhand einer Zeichnung verdeutlichen.
Da ich aber auf die Schnelle keine passende zu Hand habe, versuche ich es erst mal mit einer Beschreibung, verbunden mit der Hoffnung, mich trotzdem einigermaßen verständlich auszudrücken.
Die Visierlinie ist eine Gerade, welche durch das Ziel und das Auge des Betrachters festgelegt ist. Als Hilfspunkte dienen dabei die jeweiligen Mittelpunkte von Ringkorn und Diopterscheibe.
Nehmen wir der Einfachheit mal an, diese Visierlinie verlaufe zum Ziel hin waagerecht. Dann muss der Lauf, der ja quasi unter dieser Visierlinie hängt, mit der Mündung etwas nach oben zeigen, damit das Geschoss oder Projektil das Zentrum, also den Punkt, auf den die Visierlinie weist, trifft. Würde der Lauf unter der Visierlinie auch waagerecht ausgerichtet sein, also parallel verlaufen, dann würde das Geschoss immer ein Stück unterhalb des Ziels einschlagen. Das ist so, weil das Geschoss während des Fluges eine sogenannte ballistische Kurve beschreibt, verursacht durch die Erdanziehung und Luftreibung, welche bewirken, dass die Geschossbahn sich mit zunehmender Entfernung immer stärker zur Erde hin neigt. Lauf und Visierlinie verlaufen also nicht parallel zueinander, sondern stehen in einem bestimmten, wenn auch recht kleinen Winkel zueinander.
Vergrößert man jetzt den Abstand zwischen Visierlinie und Lauf durch eine Visierlinienerhöhung, also durch jeweils ein Klötzchen gleicher Stärke unter Korntunnel und Diopter, dann verschiebt sich der Treffpunkt im Ziel um genau diesen Betrag nach unten. Der Lauf wird also quasi tiefer gelegt. Um diese Treffpunktverlagerung wieder auszugleichen, muss man entweder das hintere Klötzchen, also das unter dem Diopter, etwas stärker wählen, oder zusätzlich ein weiteres entsprechender Stärke unterlegen, oder aber die Diopterscheibe nach oben hin verschieben, was aber durch den begrenzten Verstellbereich auch wieder nicht beliebig geht.
Bedingt durch den obigen Sachverhalt ergibt sich auch noch ein weiteres Problem. Der Korntunnel und das Diopter sitzen auf allen mir bekannten Gewehren jeweils parallel zum Lauf, allerdings eben mit dem beschriebenen Höhenversatz. Damit diese beiden Zieleinrichtungen aber auch richtig fluchten, müssten sie bedingt durch diesen Höhenversatz auch jeweils leicht winklig zum Lauf ausgerichtet sein. Visierlinienerhöhungen vergrößern diesen Fluchtfehler auch noch zusätzlich, da sie auch nur wieder den Abstand zum Lauf um den jeweils gleichen Betrag vergrößern und damit eben auch den Höhenversatz zwischen Korntunnel und Diopter noch weiter vergrößern. Man kann das übrigens auch ganz gut mit eigenen Augen sehen, wenn man z. Bpl. eine weit ausladende Irisblende mit vielen Filtern am Diopter anbringt. Schaut man dann wirklich gerade durch die Diopterscheibe, also wirklich kreisrundes Loch, dann sieht man, dass der Korntunnel eigentlich schon zu tief sitzt, also dass die beiden Zieleinrichtungen nicht wirklich fluchten. Sauber wäre es, wenn sowohl der Diopter als auch der Korntunnel jeweils etwas nach vorne geneigt auf dem Lauf sitzen würden.
Für eine saubere Lösung müssten aber die beiden Klötzchen nicht nur die nötige Vergrößerung des Höhenversatzes berücksichtigen, sondern auch leicht keilförmig gefertigt werden. Da es aber bedingt durch die vielen Parameter, welche diesen Winkel gegenüber dem Lauf beeinflussen, dafür keine Einheitslösung geben kann, wird man wohl auch in Zukunft mit dem leichten Fusch leben müssen. Man sollte sich aber an diesen Sachverhalt erinnern, wenn man eine sehr große Visierlinienerhöhung verwendet und den Eindruck hat, man sieht nicht mehr richtig rund durch das Diopter.
Apropos, die Sportordnung legt das Maximalmaß von 60mm zwischen Lauf und Kornmittelpunkt fest. Das bedeutet zwangsläufig, dass man dann hinten am Diopter einen größeren Abstand zwischen Lauf und dem Mittelpunkt der Diopterscheibe hat. Erklärung siehe weiter oben.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Danke Frank, dein Beitrag hat mir sehr gut geholfen.
Grüße Jakob
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Bitte bewerte verbissen nicht als negativ, sondern für die ganze Situation und für dich wie auch Vereine als positive Eigenschaft. Wir brauchen jeden einzelnen. Dabei ist es aber sehr notwendig dass nicht eine Disziplin als nicht nötig erklärt wird. Freut euch doch wenn es den anderen gut geht. Es könnte sogar so sein dass ich die Eigenschaft auch habe. Es gelang mir vor 14 Tagen bei 100 m KK bei 30 Schuß Cupbewerb 300 Ringe zu erreichen. Das motiviert und wurde gefeiert ☺️☺️
Grüße Jakob
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Wegi reg dich ab. Bei uns wären alle Hobbyschützen gar nicht anwesend, also tote Hose im ganzen Verein. Senioren 3 ist erst ab 70 Jahren möglich und somit nicht machbar. Alles andere braucht verbissene wie dich, und das ist ganz sicher nicht unser Wille. Halt einfach Hobby und dabei den Verein so nebenbei am Leben erhalten. Im Bezirk sind ganz sicher 50 % der Schützen ebenfalls gar nicht da. Also auch am absterben. Wir betreiben das Schießen zum runter fahren nicht zum nochmals am Abend Anspannung zu suchen.
Ist halt unsere Situation.
Mit Gruß Jakob
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Was soll hier eine Katastrophe sein? Wirst ziemlich sicher auch jeden Tag älter. Bist eventuell froh wenn du da auch noch mal dabei sein darfst.
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Danke für die Antworten.
Hab nochmal die beiden Diopter ausgemessen. Tragen beide die 24 mm auf zur Irisblende. Habe aber auch ein ZLO drauf und es ist diese Optik die mir den Kreis vorgibt. Damit das Korntunnel in die Mitte kommen würde wären 10 mm erforderlich. Da brauchst eine Tür als Zielscheibe 😜. Diesem einstellen sagt man fluchten der Visierlinie. Da gibt es auch im Forum etwas zu lesen. Wenn ich hinten 0,3 mm unterlege passt es ja. Nur meine Frage ist was für Material dafür das beständigste wäre. Werde wohl eventuell einen Aluminium Keil anfertigen müssen.
Liebe Grüße Jakob
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Habe einen neuen Diopter aufgesetzt. Durch die viel engere Gegenlichtblende des Spy ist mir das Korntunnel im unteren Bereich des sichtbaren Kreises. Habe jetzt hinten am Diopter einen dünneren Karton eingeklemmt und siehe da so passt es. Ich traue nur dem Karton nicht eine Dauerhaftigkeit zu. Wie habt ihr das gemacht?


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Ich kenne auch niemanden der das abbaut. Wenn eingestellt bin ich mir ziemlich sicher dass am gleichen Stand gleich ein zehner fällig ist. Standwechsel bedeutet meistens schrauben.