Beiträge von Senior

    Da würde ich die Finger davon lassen. Ein Bekannter hat den umgekehrten Weg probiert: Sein Walter-System auf einen 54-er Lochschaft. Die Bohrungen haben überhaupt nicht gepasst, die Bettung war eine andere. Das System hat beim Schusss gewackelt.

    Mit einem Original-Adapter (falls es sowas gibt) kann es anders aussehen. Dann lieber einen Schaft eines Drittanbieters (z.B. Tesro) der auf das System abgestimmt ist.

    Gruß
    Manfred

    Es stehen ja in diesem Jahr etliche Wahlen an und da kann einiges zurecht gerückt werden. Der WSV hat bei den politischen Parteien nachgefragt, wie Sie zum Waffenbesitz stehen. Die Antworten dazu (zumindest von den wichtigen) unter "http://www.WSV.8150.de".

    Ich glaube, was da steht hilft bei der Meinungsbildung weiter.

    Blöd nur, wenn jemand als Sportschütze gegen Stuttgart21 ist. Der hat dann ein Problem (aber gibts so jemand überhaupt?) :-))

    Hallo,

    also mein Optiker ist vom Bayerischen Sportschützenbund zertifiziert, dass er auch Schießbrillen machen kann bzw. darf (dürfen tut es eigentlich jeder, aber halt ohne hinreichender Qualität). Vielleicht gibt es ja so einen auch in deiner Nähe?

    Er sagte zu mir jedenfalls, dass ich mein Gewehr mitnehmen sollte zu ihm ins Geschäft. Er hängte dann einen LG-Streifen an die Wand und ich musste darauf visieren. Dann kam das übliche Spiel mit den unterschiedlichen Stärken in der Brille und so suchten wir eine Stärke aus, die mir am besten passte (denn es gibt ja unterschiedliche "Zieltypen": die einen wollen nur das Korn scharf haben, was auch richtig ist, die anderen die Scheibe und manche wollen eine Art Mischung). Ich habe nun ein Glas in der Schießbrille, das um 0,25 Dioptrien schwächer ist als meine normale Brille. Und ich treffe ganz gut damit.

    Er hängte dann einen LG-Streifen an die Wand und ich musste darauf visieren.


    Mann Dingo,

    das hast Du so gegen ziemlich alles verstossen, was nach dem WaffG möglich ist. Pass in Zukunft besser auf mit solchen Aussagen.

    Gruß
    Manfred

    Hallo Christian,

    eigentlich gibt es keinen Unterschied - wenn man das Glas immer so stellt, dass man schön in der Mitte durchschaut. Beim großen Glas kommt man ab und zu halt in Versuchung, nicht genau mittig zu Positionieren. Das passiert besonders leicht beim Dreistellungskampf, wo bei jedem Stellungswechsel das Glas anders eingestellt werden muss.

    Beim kleinen Glass erkennt man sofort die Unstimmigkeit und ist aufgrund der Nähe des Glasrandes sofort interessiert, die Mitte neu einzustellen.

    Das eigentlich Entscheidende ist aber die Einstellung des Glases: Unerfahrene Optiker reden einem ein Glas einer normalen Lesebrille ein. Das ist absoluter Quatsch. Entscheidend ist die Entfernung zum Korn. Einfach die Entfernung zwischen Auge und Korn abmessen und für diese Weite ein Glas anpassen lassen. Das klappt mit den normalen Optikerinstrumenten nicht - da muss manuell nachgeholfen werden.

    Die Schärfe der Scheibe ist dabei unwichtig. Die regulierst Du nachher über die Öffnungsweite der Diopterscheibe. Das ist wie die Tiefenschärfenregulierung beim Teleobjektiv!

    Ich hoffe, das hilft Dir

    schöne Grüße
    Manfred

    PS: An meinem Nick-Name kannst DU unschwer erkennen, dass ich da wohl einige Erfahrung habe .-))

    Wir betreiben seit 9 Jahren 5 Häring Stände 50 m. Am Anfang gab es zeitweilige Probleme mit nicht abgegeben Schüssen. Bis wir herausgefunden haben, dass im Kugelfangbereich Schallwellen von der Betonwand reflektiert uns als Treffer gewertet wurden. Abhilfe war, nachdem der Grund klar war einfach: Einen einfachen Schallschlucker (Vorhang) im Scheibenbereich. Häring misst mit Ultraschall.
    DIe 5 Häring-Stäönde benötigen an jedem Stand einen Windows-PC (bisher ein 75 MHZ Kistchen das 15 Jahre auf dem Buckel hat).

    Der Nachbarveiein hat 5 Meyton Stände auf 50 m und würde DAS NICHT MEHR WÄHLEN. Einfachste administrative Dinge machen Probleme: Druckertausch! Da kein Linux-Kenner zur Verfügung steht war es nicht möglich, einen geigneten Druckertreiber zu installieren. Meyton wollte dafür ein kostenpflichtiges-Software-Update. Seither wird das Ergebnis abfotographiert.

    Ein anderer Verein hat berichtet, dass die Messung bei Meyton während des Wettkampfes ausgefallen ist, weil im Messrahmen die Sensoren verstaubt waren.

    Für Häring spricht hier eindeutig der Preis. Der war damals halb so hoch wie bei Meyton (und ist das glaube ich immer noch). Ausserdem kann man hier bei den Rahmen und der Verkabelung erheblich Eigenleistung einbringen, was den Preis nochmals verbilligt.

    Hallo an Alle,

    ich habe den Tesro-KK-Schaft jetzt ein knappes Jahr auf mein 34 Jahre altes Anschütz-Supermatsch montiert. Und ich muss sagen, alles was mich am vorherigen (genauso alten) Lochschaft gestört hat ist weg. Verstellbarkeit und Handhabbarkeit sehr gut. Liegt sehr schön im Anschlag. Lediglich der etwas ausgeprägtere Rückschlag beim Schuss war nach dem Holzschaft ungewohnt. Der Impuls kommt jetzt satter. Der Preis schlägt natürlich allen anderen Hersteller um Längen. Tesro ist hier in der gegend recht stark vertreten. Soviel ich weiß, haben die Probleme die imense Nachfrage zu erfüllen.

    Mich stören einzig und allein die Schrauben zum Verstellen der Backe und der Kappe. Dazu brauchts einen Imbus. Ein Aufsatz auf der Schraube, dass sich das Ganze von Hand verstellen lässt wäre noch schön.

    Ansonsten: Falsch machen kann man damit nichts.

    In meiner Heimatstadt wurden laut Zeitung-Bericht auf die bekannte AKtion hin rund 200 Waffen abgegeben. Das wurde auch schön ins Bild gesetzt von der örtlichen Presse. Nur, was war auf dem Bild zu sehen? Alte Wehrmachtskarabiner (die keiner für einen Amoklauf nutzen kann) und wohl vom Opa vererbt wurden und Diana-Kipplaufgewehre (LG!) aus den 60-igern.

    Das ist also der Erfolg der Amnestie. Das Zeug das in der Regel abgegebn wurde, konnte man allenfalls umgekehrt am Lauf fassen und als Prügel benutzen. Da ist aber ein Baseball-Schläger handlicher und effektiver (ist der eigentlich noch erlaubt?).

    Man darf dabei eines halt nicht vergessen:

    Ein PC und noch mehr ein PC-Verbund ist keine Kaffeemaschine die man einschaltet und sie läuft.

    Für elektronische Anlagen - egal welcher Art - muss jemand da sein, der sich mit der Technik auseinandersetzt und eingreifen kann. Da ist schon mehr Know-How gefragt als wenn beim heimischen PC mal ein Stück SOftware aufgespielt wird!Die althergebrachte Zuganlage ist da einfacher zu bedienen (obwohl die auch gelegentlich mal stehen bleibt).

    Auf Grund der eingesetzten Technik (abgesehen vom Anschaffungspreis) und bezogen auf die erweiterbaren Möglichkeiten gibt es ganz klar nur einen Favoriten:

    MEYTON

    Die Anlagen sind einfach nicht zu toppen.

    Stimmt so nicht!

    Die verwendeten Terminalserver und der zentrale Linux-Rechner machen Probleme wenn sich im Verein damit niemand auskennt. Schon das Auswechseln einer Druckers (!) führt dann dazu, dass keine Ergebnislisten mehr rauskommen und die Bildschirme abfotografiert werden.

    Ausserdem sind mir einige Installationen bekannt, die nicht "rund" laufen und der Meyton-Service per Remote-Support eingeschaltet werden muss. Was dann auch zeitaufwendig ist.

    Da laufen unsere 5 Häring-Anlagen (windows-PC)schon sicherer - wenn man sie regelmässig wartet (will sagen die Gummibänder austauscht).
    Kürzlich schoss ich auf einer Meyton mit der Sonne im Rücken: Das Schwarze der Scheibe war nicht mehr schwarz sondern grau-weis wie die Kugelfangschüttung. Der Kontrast zur weisen Scheibe somit nicht mehr gegeben (trotz Filter). Da gibt es also einiges zu beachten.

    Disag arbeitet mit der gängigen Windows-Technik was die technische Seite in dem Fall etwas vereinfacht.


    Schöne Grüße

    Das kann auch etwas Gutes haben: Jetzt kommen die wieder ins Schützenhaus, die sich irgendwann mal eine Waffe zugelegt haben und die im Nähkästchen verstaubt ist .-))

    Vieleicht gehts es auch anders herum: Die geben ihre Waffen ab und melden sich in den Vereinen ab - dann haben wir eine Austritttswelle auf die Vereine zukommen.

    Ich sehe da eine ganze Menge Leute die gelegentlich mal zum schießen kommen - aber auf 18 Übungen pro Jahr kommen die nicht.

    Und diejenigen, die achtzehn mal im Traum schaffen werden mit dem bürokratischen Aufwand konfrontiert, jede Trainingseinheit zu regsitrieren und sich diese auch noch bestätigen zu lassen. Ich nehme mal an, da gehts es nicht nur um das böse GK sondern auch die vielen KK-Waffen die dem selben Regelungsmechanismus unterliegen.

    Trotzdem: Mit SCHÜTZENGRUSS

    Elektronisch zu schießen macht schon Spass – ganz besonders beim 3-Stellungskampf. Da ist das lästige Scheibenwechseln im Training ohne Helfer kein Thema mehr.
    Hallo Miteinander!

    Aber Vorsicht! Hatte letztes Jahr ein Erlebnis der negativen Art bei der DM: Der Schützenkamerad neben mir hatte einen Waffendefekt und 2 Schüsse in die Wand gejagt. Ich habe davon nichts bemerkt und normal weiter geschossen. Nach dem 38. Schuss war mein Programm zu Ende und ich wunderte mich noch – na ja wahrscheinlich bei den Diabolos verzählt.

    Denkste: Die 2 Fehlschüsse des Nachbarn in der Wand wurden bei mir als Null gewertet. Mit Einspruch war nichts mehr, weil der Zusammenhang erst klar war, als bereits der nächste Durchgang vorbereitet wurde. Nebenbei war damit auch die Mannschaftswertung im Eimer!

    So viel zu der Müncher High-Tech!

    Gruß Manfred