Ich finde die Idee für Fernwettkämpfe per Zoom mega! Die Konferenzen laufen über europäische Server und von daher wäre es auch vom Datenschutz her okay.
Ein leider selbst in der IT-Fachpresse oft geäußerter Irrglaube, den die Marketingabteilungen von Firmen (diesseits und jenseits des Teichs) die damit potentielle Kunden einlullen wollen leider ungestraft verbreiten.
Der Serverstandort ist völlig egal. Relevant ist, wer auf die Daten Zugriff hat. Und US-Unternehmen unterliegen rechtlichen Regelungen (z.B. CLOUD Act, FISA etc.), die derzeit fundamental mit der DSGVO inkompatibel sind. Das war schon immer so, aber die EU hat - da sie sich nicht getraut hat das auch einzugestehen und entsprechend zu handeln - halt Feigenblätter (Budenzauber) wie "Safe Harbour", "Standardklauseln" und "Privacy Shield" erfunden - in vollem Bewußtsein daß das nur sehr einfach gestrickte Geister überzeugen kann. Aber es hat Zeit gekauft bis halt jemand mal das Thema erfolgreich durchgeklagt hat.
Dank Schrems und Co. gibts das mittlerweile auch hinreichend schriftlich vom EuGH.
Das nächste Feigenblatt ist gerade wieder in Arbeit, die EU-Bürger werden weiterhin von der EU-Kommission verscheißert.
Welche Handstände man machen muß, um wirklich halbwegs DSGVO-konform US-Services einkaufen zu können, siehe: https://www.heise.de/newsticker/mel…nd-4152650.html und warum das faktisch immer noch Hokuspokus ist/war: https://www.heise.de/select/ix/2018/9/1535787443285145
Ignorance is bliss.
Sorry fürs off-topic, aber das mußte mal raus. Ich kann diesen Unsinn nicht immer wieder unwidersprochen lesen...