Beiträge von Parallax

    Kann es sein, dass das erst neu geregelt worden ist?

    Nein, das ist schon im WaffG von 1976 in der Version vom 21.11.1996 so gewesen:

    Zitat von § 3 WaffG vom 8. März 1976, zuletzt geändert 1996

    (2) Wesentliche Teile sind

    1. der Lauf, der Verschluss sowie das Patronen- oder Kartuschenlager, wenn diese nicht

    bereits Bestandteil des Laufes sind,

    Schiesse acht Jahre, allerdings kein OSP, Ersatzschlabo immer noch unbenutzt im Koffer!

    Ich schieße meine PARDINI SP seit 10/2007 und ...TOI TOI TOI ....

    immer noch der Originale Schlagbolzen verbaut.

    Super! Dann ist der Schlabo ja garantiert nicht das bekannteste Problem bei der SP und kann bei nicht-OSP nicht im Wettkampf brechen.

    xDextro den Tip also bitte gleich wieder ignorieren. Bei Hugo165 und maat.k is alles prima. Der Hersteller legt den Ersatzschlabo auch nur für Extrem-OSP-Schützen bei die dann auch Techniker dabei haben die in Windeseile im Wettkampf den Schlabo tauschen können (und das passende Werkzeug dabei haben, oder halt gleich ne Reservewaffe). Die Pardinischützen die von immer wieder brechenden Schlabos berichten (Bundesliga, international) reden alle Unfug und sind vermutlich auch nur zu blöd ihr Material richtig zu behandeln. Das ist alles nur Hörensagen und Stammtischerzählungen! :)

    Wieso war mir 100% klar das solche Kommentar sofort wieder kommen? Dieses Extrapolieren von persönlicher Einzelerfahrung auf Gesamtrisiko ist so absurd das es weh tut, aber halt wohl forentypisch. Warum der Hersteller meint sogar gleich einen Ersatzschlabo mitliefern zu müssen fragt Ihr Euch nicht, wa?

    Einen 2. Ersatzschlabo gleich mitzuordern um wieder einen Ersatz zu haben wenn der 1. Ersatz tatsächlich mal bricht ist persönliche Befindlichkeit. Ich will dann jedenfalls nicht dringend für neuen Ersatz sorgen müssen wenn es passiert. Also verhandele ich ihn gleich in den Paketpreis mit rein, zusammen mit dem Wechselverschluß der einen Fix im Wettkampf für Normalmensch erst realistisch macht. Siehe Schilderung Schlabotauschprozedur von Califax in RE: Abzug Pardini SP

    Mir sind da nur 2 bekannt die MG2e und die SSPe, die eine hat den Ruf extrem zu springen

    Das werde ich meiner SSP-E nicht erzählen - nicht, das sie plötzlich auch anfängt "extrem zu springen" wie angeblich alle anderen. :) Selbst wenn sie es täte (was ich nicht feststellen kann), habe ich eh nicht das Leistungsniveau oder schieße Disziplinen (außer gelegentlich zur Gaudi) bei dem das relevant werden könnte...

    Und ja, ich habe auch schon Pardini und MG2E geschossen, habe also (zumindest aus Erinnerung von den Testschießen) einen gewissen Vergleich, auch zu diversen GSP. Da fällt für mich die SSP subjektiv bzgl Hochschlag nicht negativ auf.

    Trotzdem werde ich mit meiner SSP-E nicht warm und komme auf keinen grünen Ast. Mir fehlt aber Erfahrung und externe Beobachtung um herauszufinden woran das liegt. Mit dem Hochschlagverhalten hat es allerdings nichts zu tun.

    Nicht nur knapp, sondern paßt nicht würd' ich sagen. SpO sagt: "Die Laufachse muss im Anschlag über der Beuge zwischen Daumen und Zeigefinger verlaufen". Bei der Alien liegt die Laufachse minimal unter dem Beavertail, und damit unter der Beuge, wenn man davon ausgeht das die Hand die Waffe ordentlich im Beavertail greift.

    Einen 6 cm feststellbaren Folder, den ich zum Gebrauch erst aufklappen muss, darf ich nicht mitnehmen aber das bis zu 12 cm lange Fixed (das ich nur aus der Hülle ziehen muss), ist erlaubt. Was von beiden sticht wohl tiefer?!

    Obwohl ich Deinem generellen Rant über den (Un)sinn vom 42a zustimme (siehe auch meinen Kurzrant dazu hier), vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Stichwort concealed carry.

    Die Medien sind heutzutage schwer von Propaganda geprägt. Neutrale Berichterstattung gibt es nicht mehr (falls es sie je gab).

    Und so bilden sich Meinungen im Volk die richtig gefährlich sind.


    Nehmen wir die "Hamsterkäufe" von Öl, Mehl und Senf.

    Hätten die Medien nicht in irgendwelchen Artikeln auf teilweise auftretende Hamsterkäufe dieser Artikel hingewiesen, würde es keine

    flächendeckenden Hamsterkäufe geben.

    Was willst Du nun eigentlich? "Neutrale" Berichterstattung (sagen, was passiert - egal was es ist), oder agendagerichtete Schreibe (selektive Berichterstattung, nach Einschätzung der Redaktion was dem Wohl [wessen?] dient)?

    Ich stelle immer wieder fest, das Tiraden über Medien die Begriffe "neutral" und "Propaganda" üblicherweise übersetzt werden können mit "meiner Meinung entsprechend" und "nicht meiner Meinung entsprechend".

    Letztlich wird agendageleitete Berichterstattung offenbar gewollt, halt aber eben nur nach eigenem Gusto, das nennt man dann "neutral". :)

    Ich finde die Idee für Fernwettkämpfe per Zoom mega! Die Konferenzen laufen über europäische Server und von daher wäre es auch vom Datenschutz her okay.

    Ein leider selbst in der IT-Fachpresse oft geäußerter Irrglaube, den die Marketingabteilungen von Firmen (diesseits und jenseits des Teichs) die damit potentielle Kunden einlullen wollen leider ungestraft verbreiten.

    Der Serverstandort ist völlig egal. Relevant ist, wer auf die Daten Zugriff hat. Und US-Unternehmen unterliegen rechtlichen Regelungen (z.B. CLOUD Act, FISA etc.), die derzeit fundamental mit der DSGVO inkompatibel sind. Das war schon immer so, aber die EU hat - da sie sich nicht getraut hat das auch einzugestehen und entsprechend zu handeln - halt Feigenblätter (Budenzauber) wie "Safe Harbour", "Standardklauseln" und "Privacy Shield" erfunden - in vollem Bewußtsein daß das nur sehr einfach gestrickte Geister überzeugen kann. Aber es hat Zeit gekauft bis halt jemand mal das Thema erfolgreich durchgeklagt hat.

    Dank Schrems und Co. gibts das mittlerweile auch hinreichend schriftlich vom EuGH.

    Das nächste Feigenblatt ist gerade wieder in Arbeit, die EU-Bürger werden weiterhin von der EU-Kommission verscheißert.

    Welche Handstände man machen muß, um wirklich halbwegs DSGVO-konform US-Services einkaufen zu können, siehe: https://www.heise.de/newsticker/mel…nd-4152650.html und warum das faktisch immer noch Hokuspokus ist/war: https://www.heise.de/select/ix/2018/9/1535787443285145

    Ignorance is bliss.

    Sorry fürs off-topic, aber das mußte mal raus. Ich kann diesen Unsinn nicht immer wieder unwidersprochen lesen...

    'Mit Verlaub, lieber Parallax, das ist definitiv kein Einzelfall und das mit der Hoffnung kannst Du auch ganz schnell knicken.

    Ich weiß nicht warum Du mich jetzt von der Seite anschießt, denn ich habe nur gefragt wie es gemeint war, ohne mir diese beispielhafte Interpretation zu Eigen zu machen. Ich bin auch nicht begeistert von dem Urteil, vor allem über den absurden Bedürfnisnachweis für jede einzelne Waffe. Kein Grund mich anzugehen.

    Carcanos Kommentar deutete darauf hin das es wahrscheinlich gewesen wäre, daß das BVerwG das Urteil bestätigt hätte. Mich interessiert die Herleitung/Argumentation, warum. Meine Frage war nicht rhetorisch. Aber offenbar möchte er sich nicht erklären und es bleibt beim Kommentar für Insider und Parallax hat nix gelernt - schade.

    Geschossen wird "nur" Luftdruckwaffen.

    Wird hier als Aufsicht eine Person mit dem Lehrgang für die Standaufsicht benötigt, oder genügt eine sachkundige und zuverlässige Person?

    Nach AWaffV § 10 muß der Standbetreiber eine oder mehrere Verantwortliche Aufsichten an den Start bringen, die "erforderliche Sachkunde" (nicht Waffensachkunde, sondern VA-Sachkunde) haben, und je nach Alter der Teilnehmer am Ostereierschießen auch den Nachweis der "Eignung zur Kinder- und Jugendarbeit" (DSB: Jugend-Basis-Lizenz) erbringen.

    Letztlich die gleichen Regeln wie auch bei nem ganz normalen Training.

    "Die Qualifizierung zur Aufsichtsperson oder zur Eignung zur Kinder- und Jugendarbeit kann durch die Jagdverbände oder die anerkannten Schießsportverbände erfolgen; bei Schießsportverbänden sind die Qualifizierungsrichtlinien Bestandteil des Anerkennungsverfahrens nach § 15 des Waffengesetzes."

    Die Details wie die Nachweise erbracht werden können sind also verbandsabhängig.

    Vor Corona: LP Training konstant 365-370. Wettkampf 340-350.

    Jetzt: Training 355-365, Wettkampf 330-340.

    Katastrophal unterirdisch und demotivierend. Aus dem Loch muß ich mich jetzt erstmal rausarbeiten.

    Das Trainingsdelta ist sicherlich mittlerweile mangelnde Kraft und Kondition - habe einfach nicht mehr die Halteruhe wie vor Corona. Aber meine Kopfprobleme die mich im Wettkampf so verk*cken lassen sind noch größer geworden, das ist besonders bitter das ich nicht mal ansatzweise mein eigentlich vorhandenes Leistungpotential abrufen kann wenn es "drauf ankommt" und Ergebnisse schieße wie in den ersten Tagen in denen ich ne LuPi in der Hand hielt (was allerdings auch erst ein paar Jahre her ist).

    PS: im Titel "nach Corona"? Hab ich was verpaßt?