Beiträge von Backtotheroot

    Mahlzeit.

    Hab seit dieser Woche einen Schichtholzgriff von Rink für meine Steyr Evo 10. Auf dem Griff ist LP10 eingeprägt.

    Nachdem der originale Keil nicht in die Aufnahme des Schichtholzgriffes passt und eine ähnliche Bauform des originalen Metallwinkels schon im Rink Griff eingeschraubt wird, gehe ich davon aus, daß der originale Keil nicht mehr benötigt wird.

    Mir ist aber aufgefallen, daß die eigentliche Luftpistole dann viel tiefer im Griff sitzt und der Abzug folglich auch weiter unten ist. Man müßte also den Abzugsfinger deutlich weiter nach unten biegen.

    Ist euch das auch aufgefallen?

    Ich hab das jetzt so gelöst, daß ich die vorderen beiden Schrauben unten in der Luftpistole (zur Veränderungung der Lage) etwas herausgedreht habe und das Abzugszüngel entsprechend nach oben gesetzt habe. Die damit überstreckte Handposition find ich gut und kann damit leben.

    Ich versteh nur den Grund nicht, warum Rink das ohne den Keil macht bzw. das Design so gestaltet, daß sich oben geschilderte Sachlage ergibt.

    Gibts da Erfahrungswerte und/oder Meinungen?

    Wie sähe eine Bundesliga aus, die sich streng auf örtlich oder regional vorhandene Schützen beschränken muss?

    Wie sähe eine Deutsche Bundesliga aus, in der kein einziger Deutscher vertreten ist?

    Nur, damit sich irgendein Verein mit der nötigen Kohle in der Hinterhand einen Meistertitel auf die Krawatte schreiben kann?

    Ich persönlich versteh das nicht. Entweder ich schaffs mit dem Material was ich hab, bild es selber aus oder halt eben nicht.

    Aber der Geltungsdrang bzw. der Eifer nach Erfolg mancher ist offensichtlich gigantisch.
    Allerdings ist mir persönlich eigentlich wurst was andere machen. Ich denk mir nur meinen Teil. Und mit dem muss niemand konform gehen.

    Und wenn nichts mehr verboten ist, verwenden alle, sogar Waffenbesitzer ihr Hirn??

    Sagt dir Armatix und/oder Trustlock was?

    Das war damals nach dem Amoklauf von Erfurt in einer politischen Diskussion, ob nicht alle Legalwaffenbesitzer per Gesetz verpflichtet werden sollten, all ihre Waffen mit diesen Gerätschaften zu sichern. Glücklicherweise wurde diese (und ähnliche) Idee(n) verworfen.

    Denkst du, diese Verschärfung hätte faktisch und nachweislich mehr Sicherheit generiert?

    Ich hoffe übrigens, daß alle Legalwaffenbesitzer ihr Hirn benutzen. Ausnahmen bestätigen bekanntlicherweise die Regel.

    Ein unbekanntes Gewehr von der Wand zu nehmen, dieses auf seine Freundin zu richten und dann den Abzug zu betätigen zeugt von wahrhaftig geistiger Leistung. Manche Fehler im Leben werden unglaublich hart bestraft.

    Überheblichkeit braucht sich überhaupt niemand anmaßen, denn bis auf wenige Ausnahmen gibts immer einen, der besser ist.


    Wir haben im Verein pro (Winter-) Saison (LP/LG) ca. 22 Schießabende. Für mich persönlich bestehen diese aus 100-120 Schuß auf 10er Serien verteilt.

    Das dauert 2-2,5 Stunden. Im Anschluß hat irgendwer was schönes gekocht und wir sitzen alle im Schützenhaus beim Essen mit 1-2 Bierchen und haben....ganz wichtig!.....eine verdammt gute Zeit.

    Wettkampfstress tut sich da niemand an. Wer mag findet immer einen auf ähnlichem Niveau, mit dem er sich im kleinen Rahmen messen kann.

    Man wird zwar gefragt, ob man beim Rundenwettkampf mitschießen will aber wenn man nicht mag, ist das in Ordnung. Ich hab das früher bei KK gemacht. Brauch ich aber nicht mehr. Ich schieße für mich. Und für niemand anderen! Im Verein bin ich ausschließlich, weil dort die Infrastruktur bereitgestellt wird und ich nette Menschen treffe.

    Es gibt im Verein genug Leute, die den Schießsport ernster betreiben. Unter anderem hat unsere Doppeltrap Mannschaft vor zwei Wochen bei der Deutschen Meisterschaft Gold geholt.

    Fazit: Den im ersten Post dieses Threads geschilderten Zustand kenne ich nicht.....und bin auch froh drum. Schützen 2. Klasse (nur weil sie "schlechtere" Ergebnisse schießen) geht gar nicht.

    Irgenwie hört man in letzter Zeit nur noch von "Restriction" und "Verboten"......

    Zum Wohl des Klimas, zum Wohl der Gesundheit, zum Wohl der Gesellschaft.

    Irgendwann muss man zum Lachen in den Keller. Irgendjemand könnte sich gestört fühlen, außerdem hat dann irgendeine Kommission herausgefunden, daß es gesundheitsschädlich ist.

    Verrückte, arme Welt in der wir leben.

    Glücklicherweise wird selten irgendwas so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

    Es gibt auch keinen Grund. Geschossen werden darf eh erst im Revier. Oder von mir aus um ein zusammengefahrerens Wild am Straßenrand zu erlösen.

    Aber da kommts garantiert nicht auf die paar Sekunden an, die der Ladevorgang an Zeit in Anspruch nimmt.

    So tragisch solche Vorfälle sind, so lehrreich sind sie hoffentlich für das typische Klientel, das ähnliche Angewohnheiten pflegt, wie der Vater der jetzt keine Tochter mehr hat und bis an sein Lebensende mit der Schuld leben muss.

    Warum ist es aber kein Problem, andere ebenso sinnvolle Vorschriften umzusetzen? Muss ich ein gefülltes Magazin beim Transport meiner Automatik aus der Waffe entfernen?

    Ich nehm an, die fett markierte Frage ist nicht ernst gemeint.

    Unterschied ist, die eine Sache ist gesetzlich verboten, für die andere Sache gibt es keine Regelungen.

    200bar Kartuschen werden mit 50% Überdruck (300bar) geprüft. Folglich sollten die 220bar die Kartusche nicht ansatzweise interessieren.

    Von der Sinnhaftigkeit einer solchen "Überfüllung" will ich aber gar nicht sprechen.

    Wenn die Kartusche am Stand leer ist, schraub ich meine Ersatzkartusche auf oder dreh mich um und geh die 5m zur großen Flasche zur Nachbefüllung.

    Soll aber jeder so machen wie er meint.

    Ich werd am 01. September hinfahren. Als Zuschauer. Ich bin bei den Qualifikationen mangels Zeit schon seit Jahren nicht mehr angetreten.

    Ein Vereinskollege hats mit der Standardpistole bis zur DM geschafft.

    Der muss hinterher bei einem Bierchen dann getröstet werden. ;)

    Da es von mir nur ca. 40 Minuten mit dem Auto sind, hält sich der Aufwand in Grenzen. Wird jedenfalls bestimmt interessant.

    Was sollte es da zu beachten geben?

    Den mitgelieferten Adapter auf die Pressluftflasche schrauben (falls nicht schon ein passender aufgeschraubt ist), Kartusche handfest aufschrauben, Drehrad an der Flasche aufdrehen, 5 Sekunden warten, Drehrad zudrehen, Kartusche abschrauben, den eigenen Adapter abschrauben, fertig.

    Im Idealfall zeigt das Manometer dann 200 bar an (falls die Pressluftflasche voll war).

    Bei meiner Hämmerli 480K war im alten Jahrtausend nur eine Kartusche dabei.

    Hab das Ding aufgeladen, auf die Pistole geschraubt und bin zur oberbayrischen Meisterschaft nach Hochbrück gefahren.

    10 Schuss Probe einwandfrei. Nach 5 Wertungsschuss waren die Schüsse nicht mehr auf der Scheibe. Wettkampf vorbei.

    Mit einer zweiten Kartusche wär mir das nicht passiert.

    Gratulation zur Steyr Evo 10.

    Ich hab mir das Teil letztes Jahr im Oktober für 1509 Euro inkl. Koffer und zwei Kartuschen beim Holme gekauft.

    Anfahrt 5 km. :)

    Macht höllisch Spaß das Gerät, der (mechanische) Abzug ist klasse. Ich freu mich schon auf die neue LP-Saison, die Ende Oktober beginnt.

    Hab mir kürzlich bei RInk einen Schichtholzgriff bestellt. Wird Anfang September geliefert. Wird bestimmt super.

    Die Schattenseiten der Emanzipation.

    Überall fühlen sie sich herabgestuft, erniedrigt, 2. Wahl. Müssen den Mann in sich beweisen. Sogar beim Kampfeinsatz im Krieg.

    Eine eigene Klasse reicht ihnen jetzt auch nicht mehr.

    Bald kritisiert dann die erste, weil sie auf der Männertoilette nicht im stehen pinkeln darf.

    Schaut man sich die Limits und Ergebnisse der Landesmeisterschaften an, würden sich die Damen gesamt betrachtet keinen Gefallen

    mit einer derartigen Forderung tun.

    Meiner Berechnung zur Folge befindet sich das Geschoss ca. 0.003 bis 0.005ms im Lauf (Im Diagramm Breite des grünen Strichs dargestellt).

    0,003 ms sind 3 Nanosekunden.

    Leg mal deinen Rechenweg dar.

    Ich hab bei 160m/s und einer Lauflänge (im Beispiel der EVO 10) von 233mm was ganz anderes errechnet, nämlich 1,46 ms.

    Ich war noch nie ein Mathegenie aber deinen Rechenweg würd ich gerne verstehen.

    Entschieden habe ich mich schlussendlich für die Evo 10 mit manuellem Abzug. Wieso ? Ich kann nicht genau sagen wieso ich mich für einen manuellen Abzug entschieden habe, es war einfach mein Bauchgefühl mit der Waffe welches gepasst hat. Ich kann jeden verstehen der sich für einen elektrischen Abzug entscheidet, aber auch die andere Seite welche sich für einen manuellen Abzug entscheidet. Der Kauf bzw. die Entscheidung für eine Waffe sollte jeder immer selbst für sich treffen. Ich kann nur empfehlen sich Infos und Erfahrungsberichte einzuholen was Service, bekannte Probleme o.ä. anbelangt da diese beim "Probeschiessen" logischerweise nicht getestet werden können. Am Ende muss die Waffe euch liegen.

    Ersetze "manuell" mit "mechanisch", dann paßts.

    Manuell ist auch der elektronische (nicht elektrische) Abzug, da er ja auch mit der Hand bedient werden muß.

    Dies nur als etwas Klugscheißerei. ;)

    Du wirst jedenfalls viel Spaß mit dem Gerät haben. Ich freu mich auch schon wieder auf die Saison 2019/2020. Dauert aber noch.

    das Diabolo hat den Lauf längst verlassen beim Springen. Bei der Sportpistole springt die Pistole doch auch oder kennt ihr eine die sich nicht bewegt.:/

    Die KK Mun fliegt aber wesentlich schneller.

    Die Luftpistole hat einen relativ langen Lauf und eine Vvon etwa 160m/s.

    Die KK-Pistole hat einen deutlich kürzeren Lauf und eine V0 von deutlich über 200m/s.

    Das Diabolo aus meiner Steyr seh ich manchmal fliegen.

    Das .22er Projektil aus meiner GSP verschossen hab ich noch nie fliegen sehen.

    Die Ergebnisse der Morini Schützen sind trotzdem unbestritten.

    Ist halt viel Hokuspokus dabei. Wie z.B. auch die Thematik E-Abzug sinnvoll ja oder nein.

    Mir taugt mein mechanischer Abzug. Wenn andere der Meinung sind mit (und wegen) "E" ein paar Ringe mehr zu schießen....von mir aus.