Beiträge von Backtotheroot

    Ist der von Kollege Pistolfan in Posting #138 gepostete Beschlussempfehlung gefällt mir die Änderung von §42

    Darin steht....

    "In den Sätzen 2 und 3 wird bestimmt, dass die Verordnungen nach Satz 1 eine Verbotsausnahme für Fälle des berechtigten Interesses vorsehen sollen. Wichtige Fallgruppen, in denen ein berechtigtes Interesse anzunehmen ist, sind dabei zur Veranschaulichung in Form von Regelbeispielen benannt. Hierdurch soll ein Verbot alltäglicher Verhaltensweisen (etwa das Mitführen eines Messers durch Handwerker oder Angler, Benutzung eines Messers beim Restaurantbesuch) vermieden werden. Auch für Inhaber waffenrechtlicher Erlaubnisse ist eine Ausnahme vorgesehen, da diese bereits behördlich hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit überprüft sind. Die Verbotsausnahmen sollen in der Rechtsverordnung selbst geregelt werden, einer Entscheidung der zuständigen Behörde bedarf es insoweit nicht."

    Ohne juristische Kenntnise lese ich als Normalbürger daraus, daß man als Inhaber einer WBK künftig sein Einhandmesser legal (außerhalb Waffenverbotszonen) mitführen kann.

    Oder täusch ich mich?

    Aussagen wie „ ich treffe mit der Munition XY soundsoviel Ringe“ und „die ist gar nicht so schlecht“ sind absolut nichtssagend so lange
    kein Munitionstest gemacht wurde und man dies danach objektiv beurteilen kann.

    Mir ist echt nicht verständlich wie man dies nicht verstehen kann/will.

    Mir ist durchaus bewußt, auf was du in der Theorie raus willst.

    Aber solange das Ergebnis wiederholbar passt, ist es mir persönlich Jacke wie Hose, ob der Streukreis umschlossen im eingespannten Zustand 10mm, 15mm oder 20mm beträgt. ;)

    Die erste Zeit habe ich auch gedacht, günstige Munition kann ja soo viel nicht ausmachen. Bis ich meine (CCI)dann mal eingespannt geschossen habe, weil meine Trefferbilder katastrophal waren und die Ergebnisse schlecht (um die 260-270 Ringe).

    Ergebnis: Etwa 30 mm Durchmesser.

    Mit der Vereinsmunition (Federal) wurde es schon 10 Ringe besser, obwohl die auch nur um 4 Euro das Päckchen kostet.

    Jetzt nutze ich die RWS Rifle-Match, mit der liege ich bei 290+ Ringen. Ich werde Sonntag mal eingespannt ein paar Schuss machen, aber 10 mm ist schon verdammt eng.

    Ich schieß mit der CCI auch 291 Ringe. So schlecht kann die günstige Munition pauschal also nicht sein.

    Paßt halt aus deinem Lauf möglicherweise nicht.

    GF kenne ich nicht. WO ist mir schon mehr als genug braun-blau durchsetzt (weshalb ich da auch nur gelegentlich reinschaue, und immer wieder angewidert abwende ob der allerorts durchscheinenden Haltungen - ein echter Bärendienst am Sportschützenwesen und Steilvorlage für Gegner unseres Sports).

    Braun-blau durchsetzt?

    Ist dir rot-rot-grün lieber? Die sind aber auch keine Freunde des Sportschützenwesens und stellen quasi die Hauptmacht "unserer" Gegner.

    Als Beispiel nenne ich einmal die regelmäßige Überprüfung der Aufbewahrung im heimischen Waffenschrank, auf die ich mich auch regelmäßig "freuen" darf.

    Ich habe in den letzten Jahren keine Waffen ge-, oder verkauft. Mein Wohnort hat sich nicht verändert, etc. Dennoch kommt mich regelmäßig das Amt besuchen um die ordnungsgemäße Aufbewahrung zu überprüfen.

    Es gibt keine generelle regelmäßige Überprüfung der Aufbewahrung im heimischen Waffenschrank.

    Wenn die bei dir öfters vorbeikommen hast du entweder Pech und der Behörde ist langweilig oder die Behörde hat einen triftigen Grund warum sie dich mehrfach (und regelmäßig) überprüfen.

    Bei mir war noch nie jemand. Trotz Umzug. Es kam einmal per Brief eine Aufforderung die Aufbewahrung mittels Fotos und Rechnungen zu dokumentieren.

    Seitdem ist Ruhe. Selbst in unserem Schützenverein mit 160 aktiven Schützen war nur vereinzelt einmalig mal jemand vom Amt zu Besuch.

    Und das ist gut so! Die Welt wird dadurch auch nicht sicherer.

    Ich hab grad mal an meinen Eisen gewackelt, weil es mich interessiert hat.

    Glock: Lauf hat im Verschluss gefühlt null Spiel. Der ist bombenfest verriegelt. Der ganze Schlitten wackelt halt etwas. Das ist aber nicht verwunderlich, wenn man die vier kleinen Führungsstücke sieht, auf denen er läuft. Außerdem ist das für den Einsatzzweck vmtl. Absicht. Das Teil muss auch laufen, wenn man damit durch den Amazonas geschwommen und durch die Sahara gekrabbelt ist.

    STI (2011er): Die .45er hat einen Bull-Barrel ohne Bushing. Da wackelt auch nichts.

    ... für 25m ist der Abzug ungefähr so wenig geeignet wie der von einer sehr bekannten Pistole aus einem Alpenstaat,

    Ich würd mir die Glock für 25m Präzision auch nicht mehr kaufen. Schade um den verschenkten Voreintrag.

    Mir hat sie halt damals gefallen, günstig war sie auch, deshalb hab ich sie mir gekauft. Verarbeitung ist super. Schlitten hat Spiel. Dienstpistole halt. Von der Präzisionspassung meiner STI meilenweit entfernt.

    Mein Augenmerk lag damals wie heute allerdings auf .22lfB SpoPi, deshalb ist die Glock eigentlich nur ein GK-Spielzeug für kleines Geld.

    Der Abzug ist tatsächlich gewöhnungsbedürftig. Präzise ist die Glock allerdings.
    Mich haben damals viele belächelt, als ich meine Plastikpuffe auspackte und die mit ihren sündteuren LesBear, HKs und SW Revolvern antraten.

    Hinterher war dann der ein oder andere vom Gegenteil überzeugt. Also mit etwas Übung kann man vernünftige Ergebnisse schießen.

    Topergebnisse sind natürlich nicht zu erwarten. Für jemanden der auf sportliche Erfolge (außer IPSC) aus ist absolut ungeeignet.

    Wenn man Den Abzug nach dem 1. Schuss nicht ganz loslässt, sondern langsam nach vorne bewegt, gibts irgendwann ein fühlbares "Klick".

    Dann hat man für den nächsten Schuss sowas wie einen Druckpunkt. Allerdings ist der nicht besonders trocken. Aber deutlich besser

    als der Gummiabzug beim 1. Schuss.

    Die originale Plastikvisierung ist auch eher ungeeignet. Ich hab mir damals eine LPA Visierung drangebastelt.

    Wer wäre denn so bescheuert und würde einem ihm wildfremden Menschen seine WBK zuschicken ?

    Theoretisch wäre noch denkbar, daß man sich einen Scan der WBK zusenden lässt.

    Mit diesem Scan geht man dann zu seiner Behörde und lässt sich die darauf angegebenen Angaben bestätigen.

    Dann wäre man als Verkäufer auch aus dem Schneider, da sichergestellt ist, daß alles korrekt ist.

    Interessant wäre auch, welches Vorgehen das Amt empfiehlt.

    Na.........ich kenne niemanden (das muss allerdings nicht viel heißen), der wie im genannten Beispiel des älteren Herrn, von der Waffenbehörde genötigt wird, sein Bedürfnis nach langjährigem bestehenden Waffenbesitz nachzuweisen.

    Nach meinem Rechtsempfinden heißt es dann:

    a.) alle müssen es nachweisen

    b.) keiner muss es nachweisen

    Aus diesem Grund kursiert doch gerade die Meldung, daß ab 10 Jahren Waffenbesitz eine Mitgliedschaft in einem Schützenverein ausreichend ist, um das Bedürfnis nachzuweisen. Wie man den alten Herren jetzt derart gängeln muss, ist mir schleierhaft und zeigt mal wieder, was da für Leute in den Ämtern sitzen. Wenn es so einen "Ermessenspielraum" gibt, dann sollte der auch mit dem angemessenen Feingefühl eingesetzt werden und nicht willkürlich wie in diesem Beispiel.

    Das Ganze ist jetzt schon möglich und wird auch praktiziert. Einem älteren Schützenkammeraden hat die örtliche Waffenbehörde die Führung eines Schießbuches zur Auflage gemacht. Bei einer Kontrolle stellte sich wohl heraus, dass er nicht mehr regelmäßig Trainiert bzw. Schießt. Jetzt muss er 12 Einträge im Jahr vorweisen, ansonsten erlischt das Bedürfnis und die Waffe wir eingezogen. Bei dem "Haustermin" hat er sich offensichtlich unbedacht geäußert, schon wurde diese Auflage kreiert.

    Hier stellt sich allerdings die Frage, ob dies geltendem Recht entspricht.

    Mir scheint es eher so, als würde hier mal wieder ein Amt ein Süppchen nach eigenem Gutdünken kochen.

    Das Gute daran ist, daß man sich gegen illegale Anordnungen wehren kann.

    Derzeit überlegen wir, ob sich der Kauf einer LP 500 Lupi für unsere Tochter, aus diesem Grund überhaupt noch lohnt oder die in 5 bis 10 Jahren ein verbotener Gegenstand ist.

    Mich wundert, wie ihr überhaupt das Wagnis einer Beziehung eingehen konntet aus der eine Tochter entsprungen ist.

    Bei soviel Zukunftsängsten könnte doch morgen schon alles zu spät sein. Oder?!

    JETZT auf irgendwas zu verzichten, weil es vielleicht irgendwann mal irgendwie eingeschränkt und verboten wird ist irgendwie.....paranoid.

    Aber wie die Erfahrung zeigt haben viele Waffenbesitzer diese Art Paranoia in ihren Genen. Vor 20 Jahren wurde in einem anderen deutschen Waffenforum hinter jedem Baum ein Waffenverbot vermutet. In tausenden Beiträgen wurden Schreckensgespenster an die Wand gemalt, Verschwörungstheoretiker liefen zur Höchtform auf, es wurden Pläne geschmiedet wie man gegen die Enteignungen vorgehen könnte.....etc.etc.. Und was ist passiert? Nichts.

    Was lohnt sich im Leben? Der Gang ins Restaurant? Morgen hat man wieder Hunger. Der Urlaub? Nach kurzer Zeit ists vorbei. Außerdem regnets vielleicht. Oder der Zimmernachbar schnarcht. Vielleicht ist auch das Meer zu kalt. Möglicherweise wird es aber ein Traumurlaub. Und eine Lupi für die Tochter mit mehr als 10 Jahren Verwendungsgarantie? Vielleicht interessiert sie sich in drei Jahren nur noch für ihren Freund und nicht mehr für ein angestaubtes Hobby? Hat sich das Teil dann gelohnt?

    Auf der anderen Seite... Wer heute ernsthaft überlegt, ob Luftdruckwaffen in 5-10 Jahren verbotene Gegenstände sind, sollte vielleicht tatsächlich keine Waffen mehr kaufen. ;)

    Der Originalkoffer der Steyr ist der schlechteste auf dem Markt.

    Dieses Plastikding erfüllt tatsächlich gerade mal die Minimalanforderungen, die man an so ein Behältnis haben kann.

    Eine Stufe niedriger wäre das Gerät in ein Handtuch eingewickelt zum Stand zu tragen.

    Ich bin ja ein großer Fan von Peli-Cases. In den 1450er bringe ich senkrecht stehend meine drei scharfen KW + Mun + Magazine +Reinigungsschnüre + WBK und Kugelschreiber unter.

    Für die Abmessungen der LP (lang, schmal, flach) hab ich in deren Produkt-Portfolio leider noch nichts passendes gefunden.

    Wenn der Berechtigte alleine zu Hause ist und seine Wohnung versperrt ist, muß er die Waffen gar nicht wegsperren. Es ist ja niemand da, der sie sich unberechtigt aneignen könnte. Ordnungsgemäß versperren muß man sie aber beim Verlassen der Wohnung, damit sie für Eindringlinge nicht einfach zugänglich sind oder wenn andere Personen anwesend sind, die selbst keine Waffen besitzen dürfen.

    Das muss ich in D auch nicht. :)

    Und die Wegsperrgründe sind wohl auch in Ö und D gleich.

    Ich kenne keinen (richtigen) Sportler im Bekanntenkreis, der nicht permanent am jammern wäre, weil ihm irgendwas weh tut.

    Kreuz, Sehnen, Muskeln, Krämpfe, Verspannungen. Ein Elend.

    Diejenigen, die keinen Sport treiben, jammern lustigerweise nicht. Denen tut nichts weh.

    Soviel zu "Sport ist gesund". Vmtl. trifft wohl eher die altbekannte Weisheit "Sport ist Mord" zu.

    Mir tut bei einer >1000 hm Bergwanderung irgendwas im Knie höllisch weh. Damit war ich beim Orthopäden. Seine Empfehlung "Gehen Sie halt keine 1000 Höhenmeter mehr". Die Antwort ist zwar unbefriedigend aber richtig, wenn ich keine Schmerzen haben will.

    Das heißt für dich....

    a.) soviel trainieren, bis sich dein Körper an die Belastung gewohnt und keine Überforderungsschmerzreize mehr absondert.

    b.) nur soviel trainieren bis keine Schmerzen mehr auftreten.

    c.) den Schmerz mit Schmerzmitteln (welche Form auch immer) bekämpfen. Allerdings bekämpft man damit nur die Auswirkung aber nicht die Ursache. Der Auslöser des Schmerzes bleibt, nur der Reiz wird nicht mehr (vollständig) übertragen.