Die Medien sind heutzutage schwer von Propaganda geprägt. Neutrale Berichterstattung gibt es nicht mehr (falls es sie je gab).
Und so bilden sich Meinungen im Volk die richtig gefährlich sind.
Nehmen wir die "Hamsterkäufe" von Öl, Mehl und Senf.
Hätten die Medien nicht in irgendwelchen Artikeln auf teilweise auftretende Hamsterkäufe dieser Artikel hingewiesen, würde es keine
flächendeckenden Hamsterkäufe geben. Diese Art der Berichterstattung ermutigt die Leute erst Hamsterkäufe zu tätgen, weil sie denken
"Uh.........alle hamstern. Jetzt kauf ich auch lieber mal 5 Flaschen Sonnenblumenöl und 10 kg Mehl, weil vielleicht gibts ja bald keins mehr".
Das erst dieses Verhalten dazu führt, dass es tatsächlich keins mehr gibt ist einzig und allein den Medien und den nicht reflektierenden Lesern zu verdanken.
Und beim Waffengesetz ist das nicht anders. Geschätzt (von mir) 80% der Bundesbürger haben keinen Bezug zum Waffenrecht.
Treten dann Vorkommnisse wie Erfurt auf, werden diese bis aufs letzte von Aktionsbündnissen und den Medien ausgeschlachtet.
Jeder der nichtswissenden und unreflektierten Bürger ist plötzlich der Meinung, das er in permanet lethaler Gefahr, ausgehend vom legalen Waffenbesitz, schwebt.
Das doppelt soviele illegale Waffen in D herumschwirren, die ein noch so strenges Waffengesetz nie tangieren wird, wird von den Medien unter den
Teppich gekehrt und von den oben genannten Bürgen daher auch nicht als Gefahr erkannt.
Aber immer schön drauf und immer noch mehr stumpfsinnige Verbote fordern.
Mich regt nach wie vor die immerwährende Diskussion zum §42a auf. Vom Gesetzgeber mit einem bestimmten Hintergrund (Schwerpunkt Rotlichtbezirke) in einer Nacht- und Nebel-Aktion ins Leben gerufen und viel zu schwammig formuliert.
Jetzt macht sich jeder ins Höschen, wenn er einen Folder (neudeutsch: gefährliches Einhandkampfmesser) oder ein Fixed über 12 cm in der Hosentasche hat. Die Zielgruppe, die man damit erreichen wollte lacht sich ins Fäustchen (weils ihnen egal ist) aber der Michl dreht schon vorher am Rad, wenn er für den Campingausflug überlegen muss, was er einpacken darf.
Nochmal zur Verdeutlichung der Idiotie..... Einen 6 cm feststellbaren Folder, den ich zum Gebrauch erst aufklappen muss, darf ich nicht mitnehmen aber das bis zu 12 cm lange Fixed (das ich nur aus der Hülle ziehen muss), ist erlaubt. Was von beiden sticht wohl tiefer?!