Beiträge von Backtotheroot

    Obwohl ich Deinem generellen Rant über den (Un)sinn vom 42a zustimme (siehe auch meinen Kurzrant dazu hier), vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Stichwort concealed carry.

    Ich hab meine 10-12cm Fixed am Innenbund an meiner rechten Arschbacke kleben, da siehst du von außen gar nichts.
    Und es stört absolut nicht beim Tragen. Ein ESEE3 bspw. passt mit Scheide in die rechte Hosentasche und schaut nicht weiter raus als mein Spyderco mit dem Standard-Clip. Und wer (als Cop) ein Auge für so einen Clip hat, weiß eh was Sache ist. Also wäre ich da eher vorsichtig.

    Ich find den Ausdruck Rant übrigens lustig. Mußte 2x drüber nachdenken bis ichs geschnallt hab, daß es kein Rechtschreibfehler ist.

    Bei uns sagt ma dazu Grant. :)

    Schöne Analyse. Ernsthaft. Dann würde ich mich persönlich für selektive Berichterstattung entscheiden.

    Der Sack Reis, der in China umfällt interessiert auch niemanden. Steht aber tagtäglich überall in den Nachrichten.

    Und wenn irgendwo in irgendeinem Supermarkt ein paar Hamsterer unterwegs waren und dieses Einzelevent einen Schmetterlingseffekt mit aktuellem flächendeckendem Ausmaß hervorruft, dann liegt das in der Verantwortung der Redaktion(en).

    Schau dir den Lauterbach mit seiner "Warnung" über den "Killervirus" im Herbst an. Das drucken die Medien stumpf ab. Jeder ließt "Killer" in der Headline und macht sich ins Hemd. Im Kleindgedruckten steht dann irgendwo am Ende ".....so tödlich wie Delta". Ja, Delta war ja der totale Killervirus. Alle sind tot.

    Aber erstmal ne tolle Schlagzeile (Clickbait) generiert, Werbeeinnahmen gescheffelt (wie überall zählt wohl auch hier nur die Kohle), die Leute verrückt gemacht. Klasse. Solche Nachrichten braucht kein Mensch. Vor allen Dingen da keiner weiß, obs wirklich eintrifft.

    Aber weiß jemand, warum die Maschine 460 als Kaliber verwendet? Gibt es eine Messtoleranz von 0,1mm die einfach so beim Kaliber dazugerechnet wird?

    Aus messtechnischer Sicht würde ich die Frage mit ja beantworten. Kaliber + Toleranz.

    Einfach deshalb, damit auch bei einer Messungenauigkeit (die jedes Gerät hat) nach unten (wenn man von 0,1mm Toleranz ausgeht) mindestens die 4,5mm als Projektildurchmesser hat. Womöglich sind auch die leicht ausgefransten Kanten der Scheibe mit einkalkuliert. Der Diabolo reisst ja etwas mehr Material aus dem Papier und das resultierende Loch ist minimal größer als 4,5mm.

    Das sind aber nur meine Vermutungen.......also ohne Gewähr.

    Denn dummerweise widerspricht diese These dem Wert für KK, denn dort ist der Wert auf 558 eingestellt. Die offizielle Bezeichnung lautet bei KK "5,6 x 15". Der tatsächliche Geschossdurchmesser liegt aber bei 5,72mm. Vielleicht nimmt man da einen kleineren Wert an, da ein KK-Geschoss nicht so schöne Löcher stanzt wie ein Diabolo oder eine Wadcutter.

    Sind wir doch mal ehrlich.......

    Wer sich einigermaßen mit Hirn ernährt, sich nicht unmittelbar vorm Wettkampf an Schweinshaxn und ein paar Bierle reinstellt, sondern

    normal gefrühstückt hat und vielleicht für zwischendurch noch ne Banane oder nen Müsliriegel in der Tasche hat, der macht bestimmt nichts falsch.

    Derjenige braucht bestimmt keine Ratschläge einer "Führungsakademie" (bei solchen Titeln fallen mir Bilder aus anderen Epochen ein) und

    eine Analyse inkl. Spezialanpassung seiner Essgewohnheiten.

    Aber ich sehs schon wieder vor mir........ Einbildung und Helikopterschützen.... Hauptsache good-prepared. In jeglicher Hinsicht.

    Und schlussendlich macht dann die Nervosität 20 Ringe platt.

    Die Medien sind heutzutage schwer von Propaganda geprägt. Neutrale Berichterstattung gibt es nicht mehr (falls es sie je gab).

    Und so bilden sich Meinungen im Volk die richtig gefährlich sind.

    Nehmen wir die "Hamsterkäufe" von Öl, Mehl und Senf.

    Hätten die Medien nicht in irgendwelchen Artikeln auf teilweise auftretende Hamsterkäufe dieser Artikel hingewiesen, würde es keine

    flächendeckenden Hamsterkäufe geben. Diese Art der Berichterstattung ermutigt die Leute erst Hamsterkäufe zu tätgen, weil sie denken

    "Uh.........alle hamstern. Jetzt kauf ich auch lieber mal 5 Flaschen Sonnenblumenöl und 10 kg Mehl, weil vielleicht gibts ja bald keins mehr".

    Das erst dieses Verhalten dazu führt, dass es tatsächlich keins mehr gibt ist einzig und allein den Medien und den nicht reflektierenden Lesern zu verdanken.

    Und beim Waffengesetz ist das nicht anders. Geschätzt (von mir) 80% der Bundesbürger haben keinen Bezug zum Waffenrecht.

    Treten dann Vorkommnisse wie Erfurt auf, werden diese bis aufs letzte von Aktionsbündnissen und den Medien ausgeschlachtet.

    Jeder der nichtswissenden und unreflektierten Bürger ist plötzlich der Meinung, das er in permanet lethaler Gefahr, ausgehend vom legalen Waffenbesitz, schwebt.

    Das doppelt soviele illegale Waffen in D herumschwirren, die ein noch so strenges Waffengesetz nie tangieren wird, wird von den Medien unter den

    Teppich gekehrt und von den oben genannten Bürgen daher auch nicht als Gefahr erkannt.

    Aber immer schön drauf und immer noch mehr stumpfsinnige Verbote fordern.

    Mich regt nach wie vor die immerwährende Diskussion zum §42a auf. Vom Gesetzgeber mit einem bestimmten Hintergrund (Schwerpunkt Rotlichtbezirke) in einer Nacht- und Nebel-Aktion ins Leben gerufen und viel zu schwammig formuliert.

    Jetzt macht sich jeder ins Höschen, wenn er einen Folder (neudeutsch: gefährliches Einhandkampfmesser) oder ein Fixed über 12 cm in der Hosentasche hat. Die Zielgruppe, die man damit erreichen wollte lacht sich ins Fäustchen (weils ihnen egal ist) aber der Michl dreht schon vorher am Rad, wenn er für den Campingausflug überlegen muss, was er einpacken darf.

    Nochmal zur Verdeutlichung der Idiotie..... Einen 6 cm feststellbaren Folder, den ich zum Gebrauch erst aufklappen muss, darf ich nicht mitnehmen aber das bis zu 12 cm lange Fixed (das ich nur aus der Hülle ziehen muss), ist erlaubt. Was von beiden sticht wohl tiefer?!

    Das bisherige Ergebnis der Umfrage überrascht mich ein wenig, habe ich doch angenommen, ...

    Dem Wohlergehen der Person, die Körper, Geist und Waffe in perfekter Einheit auf Goldkurs bringt, durch spezielle Ernährung, wird nicht besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt.

    Trifft dich das jetzt persönlich? Oder wo liegen deine Ambitionen so zu reagieren?

    Dürfte wohl Brünig Indoor sein?

    Das ist nicht das was ich meinte. Ich hab jetzt 10 Minuten Satellitenbilder durchforstet, weil ich noch wußte, wie die Anlage von oben aussieht und wo sie ungefähr liegt. Ich habs dann gefunden. Der Komplex gehört (heute?) zu Rheinmetall. Ich dachte aber, daß das mal RUAG war. Ist schon ein paar Jahre her. Entweder ist meine Erinnerung falsch oder da hat sich irgendwas geändert. Egal.

    Lange Rede kurzer Sinn......ich red von dem hier.... KLICK

    Und der Job dort, von dem damals die Rede war, hätt mich richtig gejuckt.

    Ich arbeite bei RWS (Ruag ) am Testschiesstand für Sportmunition =)

    Das ist doch mal ein netter Job.

    Ich hab von denen Mal eine Stellenausschreibung für einen Messtechniker gelesen. Irgendwo in der nordöstlichen Schweiz

    ist da ein Teststand in den Berg geschlagen. Wohl auch für etwas größere Kaliber. Wäre interessant gewesen.

    Aber ich glaube, da war die Schweizer Staatsbürgerschaft Pflichtvoraussetzung. Vmtl. wegen militärischen Testobjekten.

    Jetzt haben Hypochonder wenigstens einen Grund, auf den sie ihre Wehwehchen schieben können.

    Und weils mit Advo-Card so leicht ist für jeden Scheiß Klage einzureichen, kann man evtl. gleich noch ein paar Kröten abstauben.

    Tolle Welt.

    Aber es ist ja wie du selbst schreibst nur ein Einzelfall......folglich Sack Reis.

    Ich finds gut, wenn die Leute weiterhin Maske tragen.

    Dann muss ich mir die dämlichen Visagen nicht anschauen, wenns denen an der Kasse mal wieder 2 Minuten zu lang dauert.

    Hallo zusammmen,

    mir ist schon vor einiger Zeit das originale graue Walther Plastikfähnchen (für meine GSP Expert) abhanden gekommen, mit dem ich früher Trockentraining praktiziert habe.

    Jetzt gibt es in der Bucht oder im Amazonas rote Sicherheitsfähnchen aus Plastik. Eignen die sich zum Trockentraining ohne das man Bedenken haben muss den Schlagbolzen zu schrotten?

    Oder hat jemand eine andere interessante Idee inkl. Bezugsadresse?

    Treffen konnten diverse Herrschaften schon vor 40 Jahren mit dem, aus heutiger Sicht, total veralteten Equipment besser, als sehr viele Schützen heutzutage mit aktuellem High-Tech-Equipment.

    Sprich, die Eigenpräzision des Materials war auch damals schon auf einem sehr hohem Niveau. Treffen muss aber nach wie vor der Schütze selbst.

    Der Spruch "alter Wein in neuen Schläuchen" hat irgendwie einen negativen Unterton. - ohne Wertung von mir jetzt, rein als Feststellung -

    Allerdings ist das ja nicht schlimm, wenn ein Hersteller etwas optisches und technisches Feintunig durchführt und damit hin und wieder mal sein Produktportfolio erneuert.

    Das Problem ist dabei oft nur die Erwartungshaltung potentieller Käufer und die Frage in wie weit mir das neue (verbesserte) Gerät hilft, die eigenen Unzulänglichkeiten zu kaschieren.

    Eine 11,0 wird man auch mit dem in 100 Jahren erhältlichen Material nicht schießen.

    Jetzt packt da Ander seine Bibelferse wieder aus.... Herrschaftszeiten.....

    Deine genannten "Verbote" sind Anreize für die Asozialen, sich der überwiegenden Solidargemeinschaft, die sich um normale Zustände wiederherzustellen hat impfen lassen, doch noch anzuschließen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Actio et Reactio.