Allerdings sieht man da immer nur die uninteressante Seite. Spannend wäre die Ausformung der Grifffläche. Und das hab ich nirgends gefunden.
Beiträge von CoolMint
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Olena schießt nicht mit der unten sinnbildlichen abgebildeten Steyr mit original Griff. Sie hatte immer einen russischen Griffhexler zur Hand. Im oberen Bild, was eher der Realität entspricht, verwendet Sie einen CIRO Griff. Diese sind wesentlich besser ausgearbeitet als die original Steyer die Ibergrips aus Spanien liefert.
Gute Information! Wo findet man ein Bild ihres real im Wettkampf eingesetzten Griffes? Dank ihrer Prominenz finde ich fast nur Abbildunegn aus dem Wettkampf im Anschlag oder sie posiert für eine Werbung oder einen Zeitungsartikel.
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.....und hat noch einen weiten Weg zum Spitzenschützen.
https://www.nachrichten.at/sport/mehr_spo…;art109,3491231
Man glaubt es nicht, was mit einer Steyr Luftpistole mit Steyr Griff möglich ist, wenn man nicht weiß, wie weit man damit vom Spitzenschützen entfernt ist. Unten im Artikel sieht man sehr schön ihre Lupi samt Griff.
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Deine blöde Art durch tierische Geräusche und Symbole zu diskutieren wird nur von deiner allgemeinen Dummheit übertroffen.
Jawoll Herr General!
Oder warst Du gar Korporal?

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Servus CoolMint,
wie schon geschrieben, schießt das Auge mit.
(...)
Mit meinen Originalgriffen will ich das nicht machen, die will ich nicht veschandeln. Alleine schon, wegen des Wiederverkaufs (nicht dass ich als unverbesserlicher Sammler das vorhätte
).Servus Nuller,
Die Ästhetik muß bei dem Ganzen wenigstens insofern berücksichtigt werden, daß sich dem Schützen beim Anblick des "optimierten" Griffes nicht schon die Zehennägel aufringeln. Wer vom Griff angewidert ist, hat nicht die besten Voraussetzungen beim Schießen.
Den Originalgriff wollen viele nicht "verschandeln". Das mag ich selbst nicht so gerne und das hindert auch viele Schützen hier im Umfeld, mal am Griff was zu tun. Damit ist deine Haltung durchaus üblich.
Tatsächlich bin ich am überlegen, ob ich mir die Griffaufnahme der letzten P34-Version organisiern soll, damit ich keinen 2-teiligen Griff mehr habe. Dadurch wär ich etwas freier in der Gestaltung und würde auch weiter nach vorn kommen.
Du siehst, bei mir ist das ein ständiges try-and-error. Obwohl ich schon einiges in die Richtung gemacht habe, lerne ich trotzem mit jedem neuen Versuch etwas dazu. Bis zum Optimum ist es aber noch ein langer Weg. Und dann schießt der Griff ja leider auch nicht von allein.
Wer die Griffoptimierung als Hobby betrachtet, sieht den Weg als Ziel. Das hat auch Vorteile. Man lernt stets was dazu und weil man jede Änderung am Schießstand ausprobiert, übt man damit auch viel und sehr konzentriert. Das kann im doppelten Sinn nützlich sein und den Schützen voranbringen.
Das ist auch bei GK Pistolen so ähnlich, bei denen zur den relativ wenig änderbaren Griffen noch die Ladungsentwicklung dazukommt. Man ist viel am Schießstand und schießt extrem konzentriert, weil es ja um kleinste Änderungen geht, die man herausarbeiten will. Dabei entwickelt man die eigene Schießtechnik so nebenbei ganz enorm weiter.
Gratulation zu Deinem Weg und zu den Erkenntnissen! Die wichtigste Erkenntnis: Es geht immer noch was!
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Wie für mich deine unsachliche Bemerkung klingt, schreibe ich hier lieber nicht.
Ansonsten habe ich bei Militär 15 Jahre lang als Offizier meine Pistole geschossen und gereinigt. Allerdings nicht in Deutschland.
Muahahahahahahahahaha

Es ist zwar nicht mehr so viel los hier wie vor C aber der Unterhaltungswert hier ist manchmal unschlagbar.
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Welche konkreten Fragen und was genau an denen führen dich zu deinem Missverständnis?
Du willst dazulernen, woran man Deine totale Ahnungslosigkeit erkennt? Geh einfach zumindest einmal in einen richtigen Verein und sieh und hör Dich um. Dann lies Deine Fragen nochmals und Du wirst verstehen, daß ich Dich niemals ernst nehmen kann. Keine Ahnung, was Du wirklich hier willst.
Was mir mehr Sorgen macht: Daß die Masse der Schlauberger Dich immer noch ernst nimmt.
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1. In unserem Verein verwenden die mir bekannten Kollegen entweder Revolver, die ich nicht mag, oder teure Pistolen, die ich mir nicht leisten kann.
Also Großkaliberschießen kostet ca EUR 0,25 bis 0,40 je Patrone . Sagen wir, Du bist ernsthaft aber sparsam unterwegs und verbrauchst je Saison so um die 2.000 bis 5.000 Schuß. Da kostet Dich die Munition alleine schon um die EUR 500,- bis 2.000,-
Ich denke, mit Dem was Du ausgeben möchtest, gibt es keinen ansatzweise sinnvollen Einstieg in diesen Sport.
2. Ich hoffte, es gebe eine generelle Regel wie z.B. "längere Pisolen sind besser als kürzere" oder auch "die Länge der Pisolen spielt keine Rolle".
Die generelle Regel ist, daß es verschiedene Disziplinen gibt, in denen jeweils verschiedene Sportgeräte (Waffen) zugelassen sind. Die Längen sind jeweils mit reglementiert. Was für eine Disziplin interessiert Dich denn?
Je weiter Du schießen willst, desto längere Pistolen sind sinnvoll. So ungefähr ab 100 m verwendet man dann schon recht lange Pistolen, die dann ab einer gewissen Länge als Langwaffe bezeichnet werden.
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Vielen Dank!
1. PDP Polymer Match kostet etwa 50% mehr als PDP Full Size V2. Welche wichtigsten Vorteile bestimmen den Preis?
2. Kann man als Anfänger eine leichtere bzw. kürzere 4 Zoll Version nehmen oder ist eine größere 5 Zoll Version erheblich besser?
Wie wäre es, wenn Du mal in einen Verein gehst, wo diese Disziplinen geschossen werden, dich dort mit Deinem Interesse vorstellst und recht bald wird Dich der eine oder andere Schütze mal mit seiner Waffe probieren lassen. Da wird sehr schnell spürbar, was wichtig ist. Dann bekommen Deine Fragen die Substanz, daß Antworten sinnvoll werden läßt.
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Zur Überlegung mit dem anliegenden Abzugfinger:
Ich habe letztens ein Fachbuch aus den 90ern gelesen, in dem das als absolut notwendig beschrieben wurde. Die Ansicht mag überholt sein, trotzem wurden so auch Spitzenergebnisse geschossen (FP über 580). Da ich aber noch nie so geschossen habe, wollte ich es einfach mal testen. Bisher bilde ich mir ein, dass ich so den Abzug geradliniger nach hinten ziehe und nicht zur Seite ausweiche. Ob sich die Einbildung sich dann im Schießergebnis bestätigt, bleibt abzuwarten.
Also bei einer FP kann die Anlage des Abzugsfingers insofern sinnvoll sein, um die immer gleiche Position des Abzugsfingers abzusichern. Da bei FP ja nur ein Stecher zu betätigen ist und der nur einmal, wird die Gefahr begrenzt sein, daß durch die Fingeranlage seitliche Bewegungen in die Waffe eingebracht werden.
Ich hatte mir eine Steyr LP50 gebraucht gekauft und dort war so eine Zeigefingerauflage mit Kitt aufgebaut worden. Der Vorbesitzer hatte das mal gesehen und es hatte ihm gefallen und schon hatte er gekittet. Auch einer unserer besten Luftpistolenschützen nutzt eine LP50 und schießt damit auch die statischen Bewerbe (und ist da auch ganz vorne) und auch er hat sich so eine Auflage aus Kitt nachträglich gebastelt. Keiner von beiden konnte schlüssig darlegen, warum genau diese Auflage vorteilhaft wäre. Gerade bei schnelleren Schußserien hätte ich da meine Bedenken. Aber wie man sieht, gibt es hier keine alleine seligmachende Wahrheit.
Und wenn die Leute mit diesen Griffen ganz vorne dabei sind, ist es völlig egal, was als offizielle allgemeingültige Wahrheit in den technischen Blättchen diverser Verbände verkündet wird, so lange man nicht wegen Regelverstoß disqualifiziert wird.
Und ich hab mir ehrlicherweise keine großen Gedanken darüber gemacht, weil ein neues Abzugzüngel schneller gefräst ist, wie einen neuen Griff aufzuspachteln.
Das wird für Dich so sein mit dem schnellen Fräsen. Das ist natürlich ein Riesen Vorteil. Aber eventuell kommst Du an den Punkt, wo Du den wunderschönen Griff doch wieder aufspachteln möchtest. Damit büßt er sein makelloses Aussehen ein und gewinnt dafür vielleicht an Gebrauchswert. Würdest Du das tolerieren oder doch eher noch einen neuen Brocken Holz nehmen und eine optimierte Form neu kopierfräsen? Einen Baum hast Du ja vorrätig.
Mich interessiert das, weil viele Schützen ihren schönen gekauften Holzgriff nicht durch Kitt "verderben" wollen. Trfft das auch auf Deine Sitution so zu?
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Hab nach 15 Jahren mal wieder einen neuen Griff geschnitzt.
Am Wochenende wird getestet. Ich fürchte, ein paar Feinheiten muss ich noch ändern, aber das Korn steht da, wo es hingehört und gefühlt hat sich mein Halteraum verbessert. Ich starte mal den Versuch mit anliegendem Abzugsfinger zu schießen, daher der Buckel an dieser Stelle (wegschleifen geht ja immer). Evtl. muss ich auch ein neues Abzugzüngel basteln, a ich trotz langer Finger nur grenzwertig rankomme (leichter Linksruck vom Korn bei beherztem drücken).
Der Griff sieht ja sensationell aus. Und natürlich absolut individuell. Der ideelle Wert durch das verwendete Holz steht auch außer Frage.
Zur Formgebung: Aufgrund welcher Überlegungen ist denn die genaue Form entstanden, die ja den idealen Griff für Dich ergeben soll? Hast Du auf Erfahrungen von vor 15 Jahren zurückgegriffen?
Die Idee mit dem anliegenden Abzugsfinger wird ja ganz unterschiedlich gesehen - manche wollen das auf gar keinen Fall. Wie ist Deine Überlegung dazu?
Und wie kommt es, daß Du mit Deinen langen Fingern trotz individuellem Maßgriff nicht an den Abzug kommst?
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Califax ,
Dein Ziel WBK für möglichst viele ist ja bekannt, aber was soll die Mehrzahl der Schützen die keinerlei Interesse an Feuerwaffen hat machen?
Sich zu richtigen Schützen weiterentwickeln wäre eine denkmögliche Option.
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Das würde mich freuen. Ich hab das schon mal gehört mit Trainingshose, doch ich weiß nicht genau was die Regel ist. Momentan schieße ich immer in Jeans. Über einen klärenden Beitrag wäre ich sehr dankbar!
Das gilt hier beim ÖSB und TLSB. Also etwas südlich vom DSB.
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Btw: Womit man MICH definitiv auch bei Wettkämpfen nicht sehen wird: Mit einer kurzen oder einer Trainingshose. Ab einem gewissen Alter + Körperfülle sieht sowas nur noch lächerlich aus. Und ich fühle mich darin absolut nicht wohl!
Hierzulande ist Trainingshose bei Luftpistolen- Wettkämpfen vorgeschrieben. Anscheinend wegen Übernahme gleichlautender ISSF- Vorgaben. Vor den Landesmeisterschaften geht dann bei einigen Schützen die hektische Suche los, wo sich denn die einmal jährlich benötige Trainingshose versteckt haben könnte. Die Trainingshose ist eben aus sportlicher Sicht essentiell. Sportschuhe auch. Dafür entfällt gelegentlich die Kontrolle des Abzugsgewichtes oder der Kastenmaße. Man muß eben Prioritäten setzen.
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Darum kann ich DJChriz nicht zustimmen an seiner Kritik an den Uniformen und alten Vereinshäusern.
Also, für mich persönlich kommt es nicht infrage, mich in meiner Freizeit in eine Uniform zu kleiden und zu exerzieren. Die Uniform beim Heer empfand ich als passende Arbeitskleidung. Damit hatte ich keinerlei Probleme. Jetzt bin ich Zivilist und verstehe nicht, warum ich mich verkleiden sollte.
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Wir haben derzeit nur ganz wenige Jungschützen beim Luftschießen. Der Nachwuchs von den Traditonsschützenvereinen kommt eigentlich nur gelegentlich bei uns vorbei und wechselt auch nicht zu uns in den Sport oder zu unserem Verein.
Umgekehrt beim Großkaliber- Pistolenschießen finden sich massenhaft Neueinsteiger. Das sind natürlich nur Erwachsene, obwohl hier keine Altersbeschränkung vorliegt.Das Luftschiessen an sich zieht einfach nicht gut, und bei GK müssen die etablierten Vereine seit Jahren die Beitrittswerber in große Zahl abweisen.
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Wenn das Teil fertig wäre könnte es als Muster für 3 D Druck oder einen gefrästen Forum Griff taugen.
Geklaut wäre die Idee also doch ansprechend?
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450 Händler sind eine Marktmacht? Klingt eher nach wenigen Händlern.
Von "an die Wand klatschen" wird nach da meiner Ansicht nicht zu sehen sein.
Die von mir fachlich äußerst geschätzte Firma Rink bringt es im Heimatmarkt DE auf immerhin 17 Händler. Im Rest der Welt kommen dann noch 30 hinzu, wenn ich das richtig gezählt habe. Das wären insgesamt 47 Händler und somit etwa 10,5% dessen, was DAA weltweit hat.
Oder umgekehrt hat DAA jetzt schon 9,5 mal so viele Händlerbeziehungen wie Rink.
Was sich zeigen wird: Ob die Luft- und KK- Schützen die GK- orientierten Läden überhaupt kennen bzw. annehmen werden oder ob sich DAA in Richtung der klassischen Sportschützenausrüster wie beispielsweise den schon angeführten tec-hro erweitern wird.
Die Frage wird sein, ob die Kunden der modularen Griffe damit abschließend zufrieden sein werden oder diese erst recht den Appetit auf die hölzernen Kunstwerke auslösen und damit Neukunden für beispielsweise Rink generieren helfen.
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ich denke, der modulare Griff wendet sich wohl eher nicht an die hier vertretenen grifftechnischen Feinspitze, die den vorletzten oder gar letzten Ring auf die 400 oder 600 aus dem optimierten Griff kitzeln wollen, weil sie schießtechnisch schon am Optimum angelangt sind.
Er wendet sich an die Masse der Schützen, die sich mit einem Seriengriff herumplagen und daran nicht kitten oder herumschleifen wollen. So wie ich das hier sehe, nutzt die Masse einen Seriengriff , der höchstenfalls hier und dort (und das an den falschesten Stellen) mit einemTupfen Plastillin aufgedoppelt wurde. Man findet aber auch Fugendichtband als Mittel der Wahl zum Aufbauen. Die können künftig mit ihrem Baukastengriff herumspielen und ein Gefühl dafür entwickeln, in welche Richtung es gehen kann. Und das sind bei uns sicher 90% der Schützen...
Ein Versuch mit technischer Spielerei einen letztendlich nicht perfekten Griff zu verkaufen. Allein die wichtige linke Handballenkontur, Handballenauflage und eine prägnante Herzlinie sind nicht da oder zu beeinflussen.
Dabei stellt sich die Frage, was den "perfekten" Griff ausmacht? Ist es der Griff, von dem man vor Jahren glaubte, er wäre der einzig Wahre? Ist er das noch? War er das jemals? Oder fühlte er sich nur "gut" an? Oder ging der Termin der Griffanpassung seinem Ende zu und es hieß, sich zu entscheiden?
Das sind die Unsicherheiten, vor denen viele Schützen stehen und es dann lieber sein lassen mit der Bastelei am Griff. Denn die kann ganz gut nach hinten losgehen oder auch zu einer niemals endenen Dauerbaustelle führen.
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https://www.youtube.com/watch?v=83MUGGhoCpA&t=2s
Der Griff wurde von einem Griechen entwickelt und von DAA (Double Alpha Academy) zur Fertigungsreife entwickelt. DAA ist mir gut bekannt und kommt aus dem IPSC- Bereich, wo der Inhaber und Chef Saul Kirsch selbst recht erfolgreich sportlich tätig war.
DAA dominiert mit seiner Ausrüstung so ziemlich weltweit große Teile des sehr weit gestreuten IPSC- Zubehör Marktes. Dort wird massiv mehr Geld pro Schütze umgesetzt als bei den "olympischen" Disziplinen, weil es dort noch viel mehr auf das Material ankommt. Und wenn ein Schütze im Jahr 20.000 bis 70.000 Patronen verfeuert und ein Dutzend getunte High- End Waffen samt jeweils baugleicher Reservewaffe mitschleppt, sind ein paar Hunderter oder auch Tausender für optmierte Ausrüstung wie etwa etwas schnellere Schnellziehholster nur noch Nebengeräusche.
Daß er sich finanziell an dem Griff verschlucken könnte, ist nicht im Ansatz zu befürchten. Und er steht hinter seinen Produkten, wenn er die erstmal im Markt hat. Die haben zu Beginn gelegentliche Schwächen aber werden meist in Masse gekauft, weil sie auf einen tatsächlich vorhandenen Bedarf treffen. Herr Kirsch hat einfach einen guten Riecher für Marktlücken. Oft gibt es dann eine zweite Produkt- Generation, die aufbauend auf den Erfahrungen deutlich verbessert ist und dann über viele Jahre den Markt dominiert.
DAA hat weltweit 450 Wiederverkäufer und versendet selbst auch direkt an Endkunden. Ich würde mal schätzen, daß er mit dieser Marktmacht die klassischen kleinen "Griff- Manufakturen" an die Wand klatschen wird. Zwar ist er im klassisch- olympischen Schießsport noch nicht wirklich vertreten, aber dieser Griff dürfte seine Eintrittskarte in diesen Markt werden.