Ich will meine Wettkämpfe in einem fairen Gegeneinander in absolut sportlichem Sinne gewinnen ... obwohl...
If you find yourself in a fair fight, your tactics suck.
Ich will meine Wettkämpfe in einem fairen Gegeneinander in absolut sportlichem Sinne gewinnen ... obwohl...
If you find yourself in a fair fight, your tactics suck.
was spricht dagegen für dynamische Wettbewerbe die Teile mit insgesamt 4 Schräubchen abzuschrauben???
Daß das Leben kurz ist und das Schrauben Zeit kostet.
Außerdem braucht Du eine angemessene Herausforderung. ![]()
Wie wäre es mit einem Schnellverschluß? Vielleicht eine tacticoole Picatinny- Schiene? Das Schienenprofil könnte man ganz locker unten an den vorhandenen Laufhalteblock anfräsen. Anschrauben ginge noch leichter und braucht nicht mehr als vielleicht zwei Gewindebohrungen unten am Laufhalteblock. Der Gewichtshalter wäre dann U- förmig.
Nebeneffekt: Falls Du gegen traditionell ausgerichtete Schützen antrittst, löst der Anblick einer Picatinny- Schiene krampfartige Anfälle mit Schweißausbrüchen aus. Damit wirkt die Vorrichtung technisch und psychisch in Deinem Sinne.
Ich war schon erstaunt zu lesen, dass es sowas wie Trainer im LG/LP/KK Bereich gibt...
Dabei habt Ihr einen Spitzentrainer in der Stadt: Thomas Farnik
Nur ist er die meiste Zeit irgendwo auf der Welt unterwegs und baut die Nationalmannschaften mit auf.
Entschuldigung - er ist wohl aus Wien weggezogen. Aber wenn er es bis Japan schafft, wird er Wien auch finden.
Hier interpretiert du zuviel in ein "ihr und wir" hinein. Hätte dies auch so gegenüber z.B. LP Schützen geschrieben.
Gut möglich. Dann sind ja alle Missverständnisse ausgeräumt.
Das "Ihr und Wir" bezüglich der Trainerfrage für IPSC beim ÖSB steht hierbei schon auf einer ganz anderen Blatt und ist hinsichtlich der selbstgewählten "Abschottung" wieder ein ganz anderes Thema.
Was wäre Deine Erwartungshaltung bezüglich IPSC- Trainer beim ÖSB?
Ich vermute, Du vermutest, daß sich die IPSC- Schützen vom ÖSB irgendwie abschotten? Woran wäre das abzulesen?
Weil die Dinge die du beschreibst nicht nur dort vorkommen wo IPSC mit im Satz steht. Da habt ihr nunmal kein Alleinstellungsmerkmal.
Oh. Je. Da ist sie ja, die Kluft. "Wir" und "ihr". Und die Grenze ist bei .22 lfB. Bis dort ist noch "wir" und oberhalb kommt "ihr".
Nur zur Klarstellung: Ich selbst schieße gar nicht IPSC, nehme für mich also kein Alleinstellungsmerkmal in Anspruch. Ich sehe aber bei den IPSC- Schützen einen noch viel besseren Zusammenhalt, der über das hinausgeht, was ich bei FFWGK sehe. Das freut mich für die IPSC- Schützen und ich gönne ihnen diese sportlichen und menschlichen Erlebnisse. DAS habe ich oben verglichen und eine mögliche Ursache vermutet.
Zum sportlichen Erleben bei Luft- und KK- Schützen oder überhaupt anderen Sportarten hatte ich keine Aussage gemacht. Danke jedenfalls für den Hinweis, daß auch bei Luft- und KK- Schützen der gemeinsame Sport menschlich verbindend wirkt. Das ist doch gut und je mehr das so ist, um so besser, finde ich.
Mit Tiroler Schützengruß...
das ist in den anderen Disziplinen auch nicht anders. Da meine ich jetzt nicht mal die großen Disziplinen wie KK und Luftdruck sondern Armbrust oder laufende Scheibe.
Inwiefern braucht man da als Schütze die anderen Schützen beim Training?
Oder geht es um das Erlebnis der gemeinsamen Auslandsreisen?
Eigentlich auch recht geradlinig. Macht nur keiner...
Kein Wunder bei dem Aufwand und den Aussichten als Schießlehrer. Da wird man doch lieber Schilehrer und kommt garantiert zum Schuß.
Beim statischen GK Schießen gibt es einen gewissen Ehrgeiz zwischen den Vereinen und auch ernsthaft interessierte Schützen. Abhängig stark vom Verein und noch stärker vom Einzelnen. Eigentlich ist es eine Welt der Einzelkämpfer.
Bei Großkaliber sind jene Vereine mit den guten IPSC- Schützen auch kameradschaftlicher aufgestellt, scheint mir. Dort ist man zum Training grundsätzlich auf die anderen Schützen angewiesen, die auch viel Zeit dafür einsetzen müssen. Das fördert den Zusammenhalt und die Kameradschaft. Die sind auch international gut aufgestellt und auch vernetzt. Man fährt gemeinsam zu internationalen Turnieren und so entstehen langjährige Freundschaften. Und es gibt äußerst schöne Erfolge. Auf die Idee, beim ÖSB nach einem Trainer zu fragen, kämen die sicher nie. Wozu auch.
Derzeit betreibe ich nur Trockentraining mit dem MantisX. werde aber hoffentlich am kommenden Wochenende sehen, ob sich das tägliche Trockentraining mit dem Teil rentiert und damit auf der Anschaffungspreis.
Ich bin jedenfalls gespannt.
Da bin ich auch gespannt. Bitte berichten!
Alleine wenn es Dich zum Trockentraining motiviert, ist es schon viel wert. Das ist so ungefähr auch mein Einsatz. Man hat gewissermaßen einen Trainer dabei, der einem über die Schulter blickt und den man beeindrucken will.
Bei mir war es seit Frühjahr 2018 immer wieder mal in Gebrauch und hat etwas zwiespältige Eindrücke hinterlassen. Die damalige Software hatte fast nur Handgelenkbewegungen ausgewertet und war gegenüber Bewegungen aus dem Schultergelenk heraus unempfindlich. So entstand beim Trockentraining automatisch ein Schwerpunkt auf das Handgelenk. Aber eben nur. Alles Andere schlich sich unbemerkt ein.
Schlimm waren die ersten Erfahrungen im scharfen Schuß. Wenn das MantisX 99 angezeigte, war der Schuß oft weit draußen. Und mit 89 im X. Irgendwann kamen die Bewerbe näher und ich mottete das hübsche Spielzeug ein, so daß es mich nicht mehr durcheinanderbrachte. Mein Eindruck war damals, daß es beispielsweise so etwas wie Mucken sehr gut herausarbeitet und anzeigt. Aber nicht beim einzelnen Schuß, sondern nur als allgemeine Tendenz. Ein Ersatz für Scatt ist es nicht. Aber ganz sicher ein Ratgeber, um bestimmte Fehler anzusagen.
Alles anzeigenKnapp 200 Beiträge zusammengefasst:
Wir haben zuwenig Trainer,
Trainer lassen sich nur aus Eigennutz ausbilden,
dort wo sie ihr Wissen anbieten wollen will man sie nicht,
die Trainerausbildung ist zu umfangreich,
aber die Trainer können nichts,
die Trainer sind zu teuer,
die Trainer werden nicht ausreichend bezahlt,
bei den andern ist alles viel besser,
wie sieht es beim Nachbarn aus, wegi82 CoolMint was können wir uns in Österreich abschauen?
Wie Du oben beschreibst, ist die Lage in deutschen Landen verworren, katastrophal, hoffnungs- und aussichtslos sowie trübe und düster.
Was man von uns lernen kann? Spontan würde ich unseren schrankenlosen Optimismus vorbringen, der sich darin ausdrückt, daß wir uns in einem Forum aus diesem schwer geplagten Nachbarland einbringen und auf Fortschritte zählen. Notfalls tun wir sogar was dafür.
Da hast Du recht, aber es geht ja hier um Kurzwaffen und auch da gibt es schnelle und langsame Pulver siehe # 347.
Richtig. Aber vonvogel hatte in seiner MG2 offenbar KK- Gewehrpatronen aus seinem Vorrat geschossen. Daher der Vergleich.
Wirklich?
Ja. Alle Kurzwaffenpulver sind schnelle Pulver im Vergleich zu den Langwaffenpulvern.
Wenn das nun so wäre, dass er eine weiche Munition für kurze Läufe verwendet und ich mit meiner MG2E eine für Langwaffen dann ergeben sich daraus zwei Schlussfolgerungen:
1. Die Messwerte sind nicht vergleichbar
2. Der Unterschied des Springens wären sogar noch größer als jetzt
Die Frage ist, wodurch sich seine KK- Pistolenmunition unterscheidet. Im GK- Bereich werden für Kurzwaffen schneller brennende Pulver verwendet, die im kürzeren Lauf fertig abbrennen. Das gibt weniger Mündungsfeuer und durch den schnelleren Abbrand kürzere, knackige Druckspitzen. Das wäre das Gegenteil von "Weicher".
Allzu schwach darf die Munition für Halbautomaten mit kurzem Lauf ohnehin nicht sein, sonst reicht eventuell die Energie nicht zum Repetieren. Also ob der Unterschied so weltbewegend ist, bleibt noch abzuwarten. Wäre natürlich toll, wenn Du vielleicht ein paar Patronen des Kollegen bekommen könntest, um die MG2 damit zu testen. Viel muß es ja nicht sein. Bin gespannt, wohin sich das Springen und Prellen entwicklen wird. Eine gute Grundrichtung haben wir ja vorerst.
Schützen, die keine Lust darauf haben gegeißelt zu werden
Wer hat darauf schon Lust? Ich habe selbst schon erlebt, wie ein Trainer einen Jungschützen so richtig angepfiffen und heruntergemacht hat wegen eines einzelnen weniger guten Schusses beim Training. Der Jungschütze kam ziemlich in Wallung, hat sich aber eine entsprechende Antwort verkniffen. Hat es wenigsten der Sache gedient? Ich glaube eher nicht.
Ein junger (und auch älterer) Mensch von heute hat viele Möglichkeiten, Freizeit angenehmer zu verbringen, als virtuelle Löcher in eine virtuelle Scheibe zu stanzen und sich anschnauzen zu lassen, wenn er die virtuelle Mitte nicht gleich trifft. Man kommt dann nicht mehr zum Training, weil man eben "verhindert" ist. Der Trainer sucht die Ursache beim Schützen, müßte aber nur in den Spiegel sehen.
Ich versuche, andere Schützen so zu behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte. Wenn mir ein Schuß danebengegangen ist, versuche ich erst mal, herauszufinden warum und den nächsten Schuß besser zu setzen. Da bin ich mit mir selbst beschäftigt und am Rätseln. Ein Tip kann vielleicht hilfreich sein, ein Anpfiff aber sicher nicht.
Der Schütze wird den Schießsport vorziehen, wenn er eine Perspektive sieht und sein Ehrgeiz geweckt ist. DANN kann man ihn gelegentlich sanft an seiner Ehre packen, um ihn anzustacheln. Als man mir sagte. "Ein Schütze, der mehrfach 49 hintereinander schießt, kann auch mehrfach 50 hintereinander schießen", gefiel mir das auch nicht. Aber es war richtig und es half mir, die eine "magische 9" je Serie zu überwinden. Die Meldung kam freundlich mahnend von einem absoluten Spitzenschützen, der mich fördern und fordern wollte.
Sonst wird diese Untersuchung geschlechtsspezifischer Verhaltensweisen so einseitig.
Männer sind einfach anders als Frauen.
Männer sind einfach, anders als Frauen.
Waffen, auch wenn es teilweise wirklich nur noch Sportgeräte sind, stellen nun mal die Krönung der Technik dar. So ist es nicht verwunderlich wenn es Frauen genügt dass ihre Waffe funktioniert wobei ein schönes Mündungsfeuer durchaus interessant und beachtenswert sein kann.
Das ist schön dargestellt und nicht ohne althergebrachte Parallele. Vergleichbar vielleicht damit, daß es den Frauen in erster Linie wichtig ist, daß ihre Männer funktionieren. Wenn sie herzeigbar sind, ist das interessant und beachtenswert. So gehen sie mit der Krönung der Evolution um.
Ich frage mich nur warum wir das hier diskutieren müssen, auch wenn Meisterschützen übertrieben klingen mag, die oben genannten sehe ich aber auch nicht in unseren Reihen.
Ich habe den Eindruck, daß so lange Zeit so weit aneinander vorbeigeredet wurde, weil das Thema alle betrifft, aber völlig unterschiedlich. Damit klagt jeder sein Leid und stößt damit rundum auf Unverständnis und nervt die anderen, weil jeder nur seine kleine Welt sieht.
Zugegeben ist das jetzt etwas mühsam, aber es sieht für mich so aus, als ob langsam so etwas wie eine Übersichtskarte entsteht, wo man sich selbst wiederfindet, aber auch einen Überblick bekommt, was es sonst noch so gibt und wo andere der Schuh drückt.
Mal sehen, welche Vereinstypen, Schützenkategorien und Anforderungen sich abzeichen. Und hoffentlich auch, welche jeweils passenden Erfolgsrezepte sich herausschälen und vielleicht kopieren lassen. Vielleicht ist das etwas weit hergeholt, aber eventuell lassen sich dann sogar passende Unterkategorien im Forum einrichten, wo jeder seine passenden Themen schnell findet. So wie es jetzt für mich aussieht, gehen auch wertvolle Beiträge irgendwann einfach in der Masse unter, weil es diese weitere Unterteilung so noch nicht gibt. Vielleicht ergibt sie sich aus dieser Diskussion. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ich kann das aufgrund meiner nicht vorhandenen Erfahrung nur auf unseren Bezirk beziehen.
Bravo! Danke für Deinen ungeschminkten Beitrag aus Sicht des Einsteigers.
Man kann jetzt natürlich vorbringen, daß alle Vereine und alle Einsteiger unterschiedlich wären usw., was ja auch zutrifft. Aber trotzdem ist Deine Sicht bzw. die Sicht der Einsteiger die entscheidende, weil es die Sicht des "Kunden", als des Empfängers und nicht die des Anbieters ist. Und gut ist das Angebot dann, wenn es zu den "Kunden" bzw. "Leistungsempfängern" so gut passt, daß sie es gerne annehmen und anderen Neueinsteigern von sich aus weiterempfehlen.
Der Wurm muß dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.
Vor 30 Jahren im Wiederladelehrgang gelernt dass man bei einem Revolver der zu tief schießt die Ladung verringern soll, wegen der längeren Zeit des Geschoß im Lauf sollte das dann eine höhere Trefferlage geben, das würde Deine Aussage bestätigen.
Womit sich im neuen Jahr der Kreis über die Jahrzehnte wieder schließt: Hochschuss durch verringerte Pulverlebhaftigkeit.
Die Auswirkung bzw. der Hochschlag wird bei einer MG2 (niedrige Lauflage bei schwachem Rückstoß von .22) viel kleiner sein als bei einer Gebrauchswaffe (Lauf weiter über der Hand, Gebrauchsladung).
Vorhanden bleibt aber ein Rest, so lange noch ein Hebel gegeben ist. Und dieser geringe Rest kann nur durch aufwendige Maßnahmen weiter verringert werden, wie z.B. massive Laufgewichte insbesondere über der Laufachse. Damit handelt man sich aber wie überall im Leben im Gegenzug andere Nachteile ein, die vielleicht sogar überwiegen. Das ist in meinem Augen eine persönliche Abwägung und eine Anpassung an die Vorlieben oder Bedürfnisse des Schützen.
Bei so einer durchdachten, ausgeklügelten Konstruktion wie der MG2 wird man kaum großen Einzelprobleme finden, deren Lösung durch nachträgliche Änderungen einen revolutionären Fortschritt bringt.
Danke für die Information. Das hilft schon mal weiter. Was den Abzug betrifft, habe ich einen einfachen Geschmack: Einfach von allem das Beste. Bei 1911 hängt man da völlig von Handarbeit ab. Wenn das bei der Pardini schon ab Werk so gut ist und noch dazu durch den Benutzer einstellbar, dann wäre das eine hochinteressante Waffe.
Wie ist die Waffe sonst so? Gibt es Besonderes zu berichten? Wie schießt sie sich mit dem Leichtmetall- Griffstück? Verschleiß?
Ich bin lästig, aber diese seltene Gelegenheit muß ich nutzen...
Hallo,
hat jemand praktische Erfahrungen zu Pardini GT45 oder Pardini GT9?
Bin für alle Hinweise aus der Praxis dankbar.