Das wird nicht unbedingt reichen, Du kannst den Kopf ruhig kippen, Du musst das alles erfassen was da unten passiert, nicht nur so gerade am Rand der Brille, Du musst der Bereich voll erfassen, und voll Herr der Lage werden.
Hm. Ich habe da bedenken, dass ich mir dabei dann (wieder) angewöhne, den ganzen Körper mitzubewegen. Und das habe ich gerade mühsam "wegtrainiert" - es hat meine Duell-Ergebnisse enorm verbessert, dass ich den Kopf bewusst "fixiert" habe und die Bewegung dadurch wirklich aus dem Arm kommt.
Aber ich habe das jetzt eben mal ausprobiert: Ich kann meine Brille so positionieren, dass ich den unteren Bereich der Bewegung vollständig (scharf!) sehen kann. Dabei ist dann die Reiszwecke am oberen Rand der Brille (also "gerade noch sichtbar") und ich kann die Waffe in der Fertighaltung gut sehen.
Anfangs bin ich in ziemlichen Schlangenlinien nach oben, aber als ich schon fast entnervt aufgeben wollte, ging es dann doch immer besser. Aber dabei sind natürlich gleich die nächsten Fragen aufgetaucht: Ich habe mich bei der Beobachtung der Bewegung (fast automatisch) auf das Korn fixiert: Das wandert ja auch so schön am Faden entlang. Aber auch wenn ich das Korn sauber am Faden entlang nach oben bewege, kann es dabei natürlich in alle Richtungen im Kimmenausschnitt "wandern" (bzw. die Waffe entsprechend "torkeln"). Sollte ich den Fokus wirklich (zumindest als ersten Schritt) auf das Korn legen? (Ich habe schon versucht, das Handgelenk zu "fixieren" (also nicht einfach nur die Abweichung vom Faden aus dem Handgelenk auszugleichen), aber ob mir das wirklich gelungen ist? Ich habe vor, dies im nächsten Schritt zu beobachten, aber würde jetzt erstmal so weitermachen).
Zudem habe ich eine "Tauchbewegung" beim Starten und Abbremsen beobachtet (sobald ich nicht in Zeitlupe arbeite). Das erscheint mir auch plausibel, aber "darf das so bleiben, oder muss das weg"? Genau genommen muss das Korn während der Aufwärtsbewegung ja "zu tief" stehen, da es beim Abbremsen ja dann "auftaucht".
Viele Grüße
Theorist