Dann werde ich einmal das FWB-Simulator Gewehr bestellen und ausprobieren. Wird schon passen, denk ich.
Beiträge von 75reinhard
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Vorerst einmal danke für eure Rückmeldungen. Das Jugendgewehr dürfen meine Kinder zu Hause lt. dem österr. WaffG nicht in die Hand nehmen. Es geht mir um die Trainingsmöglichkeit für zu Hause mit einem Simulator Gewehr. Die Einstellmöglichkeiten vom Feinwerkbau Simulator wären lt. Bedienungsanleitung ausreichend, nur kann ich halt nicht beurteilen, ob der Abzug z.B. an ein Steyr LG1P herankommt, oder irgendwie undefiniert, kriechend, schwammig, etc. ist.
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Eventuell hat hier jemand Erfahrung mit einem Simulator Gewehr (mit oder ohne Laser) und kann mir weiter helfen.
Die Ausgangssituation:
Es hat sich in den letzten Monaten ergeben, dass meine Söhne (9 und 11Jahre alt) sich für das LG schiessen interessieren und auch mit mir im Verein trainieren. Geht bei uns in Österreich recht unkompliziert, auf einer behördlich zugelassenen Schießstätte gibt es keine Altersbeschränkungen vom WaffG her - da gilt nur die Hausordnung, falls vorhanden. Jetzt schiessen wir halt im Verein und bei Bewerben abwechselnd mit meiner Steyr Challenge bzw. im Training auch mit diversen Vereinsgewehren (hauptsächlich Steyr LG1). Unter der Woche geht es sich leider nicht aus, dass wir nach der Arbeit noch zum Verein fahren könnten, also wollte ich für die Burschen in unserem Keller ein Lasertrainingssystem installieren und habe mir ein AR20 Hybridset bestellt. War leider der volle Reinfall. Der Handspanner geht dermaßen streng, dass die Kinder beide Hände zum Spannen brauchen, dabei das Gewehr ablegen müssen um sich mit der Schulter dagegen zu stemmen und dabei komplett aus dem Stand kommen. Das ganze Set wirkte auch sehr billig und hatte noch dazu einige Mängel, die zwar behebbar oder zu umgehen wären, aber das mit dem Spanner wäre der Motivationskiller schlecht hin. Somit habe ich das Set wieder zurückgeschickt.
Jetzt überlege ich gerade, wie bzw. ob ich meine vorhandene Scatt MX2 mit einem Simulator Gewehr einsetzen könnte. Das Spannen müßte halt viel leichter als beim AR20 sein. Das Gewehr sollte einen einstellbaren Matchabzug haben und auch von der Wangenauflage und vom Schaft her verstellbar sein. Das MX2 muß auf das "Klack" Geräusch ansprechen können. Im Netz hätte ich jetzt z.B. das Feinwerkbau Simulator Gewehr gefunden, das gibt es auch ohne Lasermodul, weiß aber nicht, ob das die Anforderungen erfüllen könnte.
Deshalb frage ich mal hier in die Runde, kennt wer von euch dieses Gewehr, könnte das funktionieren? Gerne auch eine andere Empfehlung. Leider gibt es hier in der näheren Umgebung keinen Händler der sowas zum Anfassen vor Ort hätte. Einfach auf gut Glück bestellen - hmm, ja das möchte ich nach dem "Dämpfer" mit dem AR20 Hybrid Set eher vermeiden.
Danke für eure Mithilfe, Reinhard
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Das gibt es bei meiner KK500 nur bei (stark) unterschiedlicher Munition.
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Hallo Jan,
bei mir ist eine MX im Einsatz, aber ich denke die wird sich in Bezug auf die Kalibrierung nicht großartig von der Basic unterschieden.
Die Einstellung der Sensibilität für den scharfen Schuß kann verändert werden, muss aber nicht. Beim LG Trockenschuß benötigt man eine sehr geringe Sensibilität und deshalb kann die Software ein z.B. härteres Auflegen des LG schon mal für einen Schuß halten. Ist hingegen die Sensibilität zu hoch eingestellt, dann wird der Klick beim Trockentraining eben nicht als Schuß interpretiert. Bei der MX wird für das Trockentraining ein Wert von max. 5% empfohlen, ich habe bei meinem mit E-Abzug 3% eingestellt.
Die Sensibilität hat aber nichts mit dem von dir beschriebenen Problem zu tun, wenn der Klick nicht registriert wird, dann wartet die Software weiter auf den Schuß und kehrt nicht selbsständig zur Kalibrierung zurück. Möglicherweise wird der Schuß registriert, aber die Kamera kann das Ziel nicht "sehen". Wenn ich davon ausgehe dass die Hard- und Software funktioniert, dann würde ich den Fehler zuerst einmal bei der Zielbeleuchtung suchen und versuchen diese zu verbessern. Bei der Basic werden 1000 Lux und eine Farbtemp. von ca. 2700K empfohlen.
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@ FrozenBarbie: Die Ausrichtung des Sensors erfolgt über die Sensorhalterung. Am Sensor selber kannst du diesbezüglich nichts verstellen, auch nicht bei der Software. Das was du bei der Software gesehen hast, ist der Kalibriervorgang und die Kalibrierung hilft einem bei der Sensorausrichtung. Wenn du Glück hast, mußt du natürlich nichts ausrichten, weil der Sensor eben parallel zur Laufachse im Ziel steht. Das ist bei meiner KK500 mit der in der Laufhülse integrierten Scatthalterung z.B. der Fall.
Kollegen welche das mitgelieferte Spannband mit Einstellschraube verwenden, haben es da nicht ganz so leicht und schrauben mitunter recht lange daran herum. Für das LG habe ich mir, weil ich das Band nicht wollte, am 3D Drucker eine Laufhalterung ausgedruckt, welche auf 10m im Keller auf Anhieb funktionierte, aber eine Justiermöglichkeit bei der Halterung wäre schon von Vorteil. Naja, in der Version 2 dann, wenn ich mal V2 der Wangenauflage, die V3 der Schafterhöhung und V2 der Auflage für das KK fertig habe ;-).
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Ich schreibe jetzt mal hauptsächlich die Lehrbuchmeinungen dazu. Teils kann ich auch einen Vergleich von meinen Kurven ziehen, da ich von Beginn weg mit Scatt trainiere und damit auch meine Fortschritte, Rückschritte und Sackgassen erkennen kann. Meine Halteruhe und Räume sind weit von den deinigen entfern, Respekt dafür, vor allem die Werte eine Sekunde bzw. 250ms vor dem Schuss sind hervorragend. Reinckemeier schreibt dazu, dass die sehr guten Schützen ca. 40 mm/s schaffen und da bist du voll dabei. Das Durchreissen sehe ich nicht, da bei dir die Geschwindigkeit kurz vor dem Schuß sogar noch absinkt (Spalte mm/s/250ms). Bei mir erhöhen sich da die Werte auffällig, was auf eine schlechte Abzugstechnik/Muskelspannungen rückschließen läßt.
Auffällig ist, aber das hat Wegi schon geschrieben, dass du oft von der Seite bzw. von oben in den Halteraum gehst. Das lässt auf ein "in das Ziel drücken" schließen. Mach ich auch gerne und das erkennt man auch bei dir, wenn du nach dem Schuss beim Nachhalten nicht mehr in den Halteraum kommst, dann hat zuvor der Nullpunkt nicht gepasst (siehe dazu z.B. Schuss 24). Du bist bewundernswert zügig und mit einem guten Rhytmus unterwegs, allerdings auch nach dem Schuss schnell fertig. Ich, für mich, müßte da länger nachhalten damit ich erkennen kann, ob der Nullpunkt stimmt, oder halt eben nicht.
Wegen dem Hochsprung nach dem Schuß müßtest du dir, meiner Ansicht nach, keine Gedanken machen. Reinckemeier schreibt zwar, dass man einen ausreichend festen Anschlag hat, wenn man innerhalb der Ringe verbleibt, im Buch selber ist das aber in keinem der Bilder nachvollziehbar, auch nicht sein Ideal vom Hochsprung in Richtung 12 Uhr. Die Bilder sehen alle ähnlich den deinigen aus, nach rechts hoch, in einem Bogen nach rechts runter und gehen durchaus deutlich über die Ringe hinaus. Die Richtung könntest du durch den linken Ellbogen (in Richtung unter das Gewehr) beeinflussen, für die Hochsprungminderung müßtest du fester im Anschlag werden. Mehr Riemenspannung, rechter Ellbogen nach vor und/oder zum Körper, Schaft nach hinten verlängern, usw. - aber wozu?
Wenn meine Scattaufzeichnungen so wie deine aussehen würden, dann würde ich zuerst einmal eine Woche lang abfeiern und mich danach auf meinen Nullpunkt konzentrieren. Also Annäherung aus 6 Uhr in den Halteraum und wenn ich daneben und/oder schräg hoch komme - Schuß abbrechen. Danach Korrektur, Schuß neu aufbauen und länger nachhalten zur Nullpunkt-Kontrolle.
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Ich verwende das Centra Glasringkorn mit freistehender, verstellbarer Iris und bin zufrieden damit. Wenn du jetzt einen M22 Korntunnel drauf hast und diesen nicht austauschen willst, dann brauchst du das Ringkorn in M22.
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Es wird wohl das ein oder andere Loch im Zaun geben. Das Gelände bei uns ist doch etwas weitläufiger, der KK Stand ist nur ein kleinerer Teil davon.
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Hallo Tobi,
drehen lässt es sich auch mit angezogenen Schrauben - nur halt viel schwerer ?.
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Hab derzeit noch genug Wildbret in der Tiefkühltruhe
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Ok, danke für die Auskunft. Macht auch mehr Sinn, weil letztlich muss ich mit 50 Minuten auskommen und am Samstag hätte ich für 30 Schuß rund 32/33 Minuten gebraucht. Ich war also doch recht deutlich über dem Zeitlimit unterwegs.
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Das Duplex Vario kann Zielfehler verhindern. Bei mir zumindest vermindert es sie Anzahl der Zielfehler. Das Vario hat den Vorteil, dass man den Lichtspalt zum Diopterrand individuell und schnell einstellen bzw. nachstellen kann, da dieser Lichtspalt einerseits mit dem Abstand des Auges zum Diopter und andererseits mit der eingestellten Blende zusammenhängt. Ich persönlich schieße mit einem eher kleinen äußeren Lichtspalt und kontrolliere so auch recht zuverlässig den Augenabstand. Wenn man sich mal an das Duplex gewöhnt hat, dann nimmt man es nur mehr peripher war und die Korrekturen erfolgen danach mehr oder minder automatisch.
Wenn du es dir kaufst, dann bitte darauf aufpassen, dass bei der Lieferung die Fixierschrauben für die horizontale und auch für die vertikale Verstellung angezogen sind und die zuerst einmal mit dem beiliegenden Inbus gelockert werden müssen.
Hier im Thread siehst du was ich damit meine: Grundausstattung für Liegendschießen?
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Gibt es für KK 30 liegend ein Zeitlimit? Ich hätte jetzt nur das Zeitlimit für 60 Schuß liegend in der DSB Sportordnung gefunden, gilt dann für 30 Schuß die halbe Zeit?
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nicht ganz Reinhard. Der Auflagepunkt darf max 550mm vom Systemanfang weg sein. Es kann aber keiner verlangen das dein Auflagepunkt so knapp vorm Ende der Auflage ist. In dem Fall muss der max. Auflagepunkt markiert werden (von der Waffenkontrolle z.b.)
Das stimmt schon, war aber auch nur zur Darstellung für den Fragesteller gedacht, von wo genau weg gemessen wird. Er wollte ja wissen, wo (oder auch was) die Systemeinbettung ist.
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Die Expert Software war bei meinem nicht dabei. Ist aber auch schon älter.
Hat jemand Erfahrung mit der Expert und kann uns mal die Unterschiede darlegen?
75reinhard - Der ShotAnalyzer macht schon Spaß!

Ja, der ShotAnalyzer ist ein absoluter Mehrwert für das MX Kamerasystem. Die Expert Software kannst du dir kostenlos von hier http://www.scatt.de/ herunterladen und mal ausprobieren.
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Du hast doch das MX2 oder? Welche Version hast du hier installiert?
Eigentlich ist ja die Software bei den Scatt-Varianten grundsätzlich gleich. Nur die Basic schlägt hier aus dem Rahmen.
Ja, für das Trockentraining verwende ich die SCATT Professional Software 6.83.10 (22.02.2018) und am Stand läuft bei mir das Programm ShotAnalyzer (1.0.4.3) mit. Die SCATT Expert Software 1.0 für Windows (30.03.2018) habe ich mir zwar installiert, verwendet werden aber nur die 2 zuerst genannten Programme.
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Das sieht ganz nach der Scatt Expert Software aus, welche bei der Scatt MX02 dabei ist.