Beiträge von mikki-

    Ich sage hingegen, dass LP's mit sehr vielen und fast unbegrenzten Einstellmöglichkeiten nichts für Unerfahrene sind.

    Wie ja auch schon die Berichte von Nutzern in diesem Forum anschaulich bewiesen haben, zuletzt vor wenigen Tagen.

    Aus Erfahrung sage ich, dass LP's ohne oder nur mit sehr begrenzten Einstelloptionen nur bedingt etwas für Unerfahrene sind.

    Es gibt sicher für beide Seiten gute Argumente allerdings tendiere ich eher zu Carcano s Argument. Je mehr Einstellmöglichkeiten man hat, desto eher verleitet das einen die Fehler zuerst an der Waffe zu suchen als bei sich selbst. "Der Griffwinkel ist falsch, deshalb treffe ich immer in die 8". Man schraubt daran herum und wundert sich, dass dann auf einmal neue Fehler auftauchen. Das führt ziemlich schnell zu Frust und vergeudet (gerade zu Beginn) sehr viel Zeit weil man sich eher auf die Schrauberei konzentriert als auf seine Technik. Und es bedarf wohl einiges an Zeit, Training und Schüssen um die Erfahrung zu haben, welche Fehler schützen- und welche waffeninduziert sind. Und noch mehr, wie diese auszumerzen sind.

    Ob es hier einen Königsweg gibt, weiß ich nicht. Zwei Mal zu kaufen erscheint mir wenig sinnvoll und i.A. würde ich einem Anfänger erstmal mit der Vereinspistole die Grundfertigkeiten beibringen.

    Im konkreten Fall hat Juhenbo wohl schon einiges an Erfahrung, aufgrund dessen sehe ich bei einem Neukauf mit den entsprechenden Einstellmöglichkeiten eher weniger ein Problem.

    Boar neee,... immer diese Schlammschützen mit Elefantengedächnis,......

    Skizze kommt,......baaaald......morgen ist Bürotag,....

    Nur kein Stress bei dem Wetter

    Schießtraining 25.05.2018

    Habe das Training mit der Lochscheibe noch einmal wiederholt. Die Skizze unten sollte einem Kameraden nur verdeutlichen, wie Kimme und Korn stehen sollten.

    Beim Einschießen sieht man wieder die Tendenz nach rechts unten, aber Matze hat das ja bereits analysiert.

    Ich habe die Treffer wie beim letzten Mal nummeriert und die Fehler notiert.

    2. Zu lange angehalten, Treffer eigentlich links oben vermutet

    4. Zu lange angehalten

    5. Zu lange angehalten, dann zu viel geschwankt

    23. keine Ahnung, allgemeine Unkonzentriertheit

    26. Zu hoch angehalten

    27. Abgesackt

    Insgesamt waren es 28 Schüsse auf die Scheibe, jeweils in 4er Serien.

    Wunderbar, keine Schussbilder in der Live-Übertragung. Gibt es ein Komitee, welches sich mit der Fragestellung auseinandersetzt wie man den Sport für Zuschauer noch unattraktiver machen kann?

    Danke für deine Einschätzung, das beruhigt mich ein Stück weit. Es kommt sowieso bald ein neues System, ich lasse das jetzt die verbleibenden 2-3 Wochen jetzt so und lebe mit den Fehlschüssen. Bin gespannt, wie sich meine Ergebnisse mit einer eigenen Waffe entwickeln.

    Untere Rille, war da nicht was mit einer Skizze?

    So, ich habe mir jetzt selbst nochmal dass WaffG vorgenommen.

    §12 Ausnahmen von Erlaubnispflichten

    [...]

    (3) Einer Erlaubnis zum Führen von Waffen bedarf nicht, wer

    1. diese mit Zustimmung eines anderen in dessen Wohnung, Geschäftsräumen oder befriedetem Besitztum oder dessen Schießstätte zu einem von seinem Bedürfnis umfassten Zweck oder im Zusammenhang damit führt;

    2. diese nicht schussbereit und nicht zugriffsbereit von einem Ort zu einem anderen Ort befördert, sofern der Transport der Waffe zu einem von seinem Bedürfnis umfassten Zweck oder im Zusammenhang damit erfolgt;

    [...]

    1. bedeutet ganz eindeutig, dass ich die Erlaubnis vom Inhaber meiner Unterkunft einholen muss, bevor ich die Waffe mit auf mein Zimmer nehme. So weit klar. Nehmen wir einmal an, der Inhaber verweigert mir das Führen meiner LP auf seinem Grund und Boden. Müsste ich dann theoretisch mein Auto, in dessen Kofferraum meine LP in ihrem mit einem Vorhängeschloss gesicherten Koffer lagert, aus der Tiefgarage fahren und mir einen neuen, öffentlichen Parkplatz suchen?

    2. der erste Teil sollte klar sein, den Waffenkoffer einfach in den Kofferraum legen. Der Passus "von seinem Bedürfnis umfassten Zweck [...]" erscheint mir Auslegungssache des Richters und von verschiedenen Faktoren abhängig zu sein. Ich persönlich würde einem Sportschützen, der auch Wettkämpfe schießt und regelmäßig in seinem Verein trainiert (Nachweis = Schießbuch) eher ein Transportbedürfnis zu Trainingszwecken attestieren als jemandem, der das nicht tut und dessen LP auch ganz eindeutig aufgrund der Optik und verbauten Technik eher nicht zum Sportschießen geeignet ist.

    Das heißt um mich auf rechtlich gesichertem Terrain auf Dienstreisen zu bewegen, müsste ich dem Inhaber meiner Unterkunft von meinem Vorhaben unterrichten und mir seine Erlaubnis einholen und bei Punkt 2 auf das eventuelle Urteil des Richters warten.

    Wie immer gilt, wo kein Kläger, da kein Richter und was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß. Sprich, natürlich habe ich auch die Möglichkeit meinen Sportwaffenkoffer dezent in eine Sporttasche zu packen, diese im Auto zu lagern und zu Trainingszwecken unauffällig auf mein Zimmer und zurück zu schaffen.

    Schießtraining 23.05.2018

    Mittwochs ist nie ein wirklich guter Tag für mich zu trainieren, meistens lege ich da nur eine kurze Session ein, in der ich auf Qualität achte und die einzelnen Schüsse und Fehler analysiere. Nach einem kurzen Einschießen schnitt ich bei der darauffolgenden Scheibe den 9er Ring + ein paar Millimeter aus. Das Ziel war es, möglichst viele Schüsse in das entstehende Loch zu bekommen, jeder dieser Schüsse wäre dann eine 9 oder 10. Schüsse, die nicht durch das Loch gingen, habe ich dann einzeln aufgeschrieben, nummeriert und analysiert:

    2. 5 Sekunden lang angehalten, nicht abgesetzt

    3. Während des Abziehens ging der Arm nach unten

    7. 1x abgesetzt, eigentlich einen guten Schuss vermutet

    10. 2x abgesetzt, keine Ahnung warum der Schuss daneben ging

    20. Vermutlich Abzugsfehler und dabei die Waffe nach rechts gedrückt

    25. Zu viel Druck auf den Abzug ausgeübt, hierbei hat sich Schuss gelöst, sollte er eigentlich nicht

    Es sind noch 4 Löcher mehr drin, welche nicht mit einer Nummer oder einem Kommentar versehen sind. Das Training lief so ab:

    Aufwärmen, dehnen, einrichten.

    Einschießen.

    25 Schuss auf die Lochscheibe, Nummerierung und Analyse nach jedem schlechten Schuss. Während dieser Zeit kam wieder die Schützenjugend, das hatte dieses Mal jedoch wenig bis keinen Einfluss auf meine Konzentration.

    Nach diesen 25 Schuss habe ich dann eine Pause gemacht und mich meinen sozialen Pflichten gewidmet (ca. 20 Minuten). Danach habe ich nochmal versucht wieder reinzukommen, aber mein Fokus und meine Konzentration waren dann weg und nach 10 weiteren Schuss habe ich dann das Training beendet.

    Edit: Hm.... Die Tendenzen der "Fehlschüsse" sehen verdächtig ähnlich aus... alles zwischen 3 und 6 Uhr.

    Ich möchte kein neues Thema aufmachen, deswegen stelle ich meine Frage hier in der Hoffnung auf fundierte Antworten. Eventuell ist das Thema ja auch für andere interessant.

    Ich werde wohl in der nächsten Zeit öfter mal auf Reisen sein, Übernachtung dann in einem Hotel/Pension/Appartement. Wenn ich in diesem Zeitraum mein LP-Training nicht schleifen lassen will, bleibt mir nur die Möglichkeit meine Luftpistole mitzunehmen um auf dem örtlichen Schießstand oder in meiner Unterkunft zu trainieren (Trockentraining).

    Was sagt der Gesetzgeber dazu?

    Wie ich in diesem Thema erfahren habe, unterscheidet der Gesetzgeber beim Transport nicht zwischen erlaubnispflichtigen und erlaubnisfreien Waffen. Beim oben genannten Vorhaben würde ich jedoch meine LP von meinem Wohnort zum Hotel transportieren, dort aufbewahren, dann zum Schützenverein und zurück zum Hotel und schlussendlich wieder nach Hause transportieren.

    Ganz ehrlich, was willst Du denn mehr? Meine Hochachtung für diese Leistungsentwicklung. Wenn man 364 mit 2-3 6ern und 7ern hat und weiß, dass es am "nicht-Absetzen" liegt, sind ja die 370 auch nicht mehr so weit.

    Danke für das Kompliment. Sagen wir so, ich ärgere mich sehr über vermeidbare Fehler, die einfach aus Dumm-, Faul- oder Unkonzentriertheit geschehen. Ich habe weniger ein Problem mit Fast-9ern, bei denen sich der Schuss einfach in einem ungünstigen Moment löst.

    370 sind das Ziel für die nächsten 2-3 Monate. In der Zwischenzeit bin ich aber zufrieden, wenn ich 355+ konstant halten kann.

    Du hast wirklich Talent. Ich bin gespannt wie es unter Wettkampfstress läuft

    Danke, ja, da bin ich auch sehr gespannt. Ich habe die leise Befürchtung, dass ich unter Druck extrem abbaue. Die erste Bewährungsprobe gibt es wohl in den nächsten 3 Wochen wenn der letzte Platz für die 1. Lupi Mannschaft ausgeschossen wird. Die 2. dann am 23.06. bei einem kleinen Turnier und dann erst wieder im September bei den ersten Rundenwettkämpfen.

    Schießtraining 21.05.2018

    Nachdem ich vor 3 Wochen das letzte Mal auf Ergebnis geschossen habe (siehe hier Trainingstagebuch eines Komplettanfängers), wollte ich gestern wissen wo ich mittlerweile stehe. Nach 10 Schuss einschießen und der Unsicherheit, ob ich mal wieder einen Knick in der Optik habe, einige Schüsse aufs Dreieck und anschließend auf den 3/4 Balken. Im Anschluss daran dann 4 10er Serien geschossen, bei denen ich auf eine Gesamtringzahl von 364 kam. Ich weiß nicht, woher diese Aversion gegenüber dem Absetzen kommt. Die 6er wären leider zu vermeiden gewesen. Irgendwie scheine ich unterschwellig zu denken "Jetzt habe ich mich schon so konzentriert und den Schuss aufgebaut, jetzt bring ich ihn auch irgendwie raus".

    Ein weiterer Punkt, an dem ich arbeiten muss, ist der eines sauberen Aufbaus. Vor einer Woche habe ich meinen äußeren Anschlag verändert und ich habe noch nicht das Gefühl dafür, wann sich der Anschlag wirklich "gut anfühlt". Das merke ich immer erst, nachdem mir ein wirklich guter gelungen ist, zu diesem Zeitpunkt waren aber schon 5-6 suboptimal.