Ich sage hingegen, dass LP's mit sehr vielen und fast unbegrenzten Einstellmöglichkeiten nichts für Unerfahrene sind.
Wie ja auch schon die Berichte von Nutzern in diesem Forum anschaulich bewiesen haben, zuletzt vor wenigen Tagen.
Aus Erfahrung sage ich, dass LP's ohne oder nur mit sehr begrenzten Einstelloptionen nur bedingt etwas für Unerfahrene sind.
Es gibt sicher für beide Seiten gute Argumente allerdings tendiere ich eher zu Carcano s Argument. Je mehr Einstellmöglichkeiten man hat, desto eher verleitet das einen die Fehler zuerst an der Waffe zu suchen als bei sich selbst. "Der Griffwinkel ist falsch, deshalb treffe ich immer in die 8". Man schraubt daran herum und wundert sich, dass dann auf einmal neue Fehler auftauchen. Das führt ziemlich schnell zu Frust und vergeudet (gerade zu Beginn) sehr viel Zeit weil man sich eher auf die Schrauberei konzentriert als auf seine Technik. Und es bedarf wohl einiges an Zeit, Training und Schüssen um die Erfahrung zu haben, welche Fehler schützen- und welche waffeninduziert sind. Und noch mehr, wie diese auszumerzen sind.
Ob es hier einen Königsweg gibt, weiß ich nicht. Zwei Mal zu kaufen erscheint mir wenig sinnvoll und i.A. würde ich einem Anfänger erstmal mit der Vereinspistole die Grundfertigkeiten beibringen.
Im konkreten Fall hat Juhenbo wohl schon einiges an Erfahrung, aufgrund dessen sehe ich bei einem Neukauf mit den entsprechenden Einstellmöglichkeiten eher weniger ein Problem.