Danke.
Es ist auch nicht zu verstehen!
Die Vorstellung, dass Gehmann eine nicht zugelassene Pistole auf den Markt bringt, ist unvorstellbar. Die sind doch nicht lebensmüde. Dazu gehört auch, dass das Sportgerät sicher ist bzw. anständig zu sichern ist.
Die Pistole ist von Haus aus sicherer als die anderen, ich muss Euch das nicht erklären.
Was allerdings Gehmann oder Matchguns selbst angeben oder zur Sicherheit schreiben, mag richtig und interessant sein, hilft Euch aber nicht, wenn ein Korinthenkacker Euch disqualifiziert und der DSB schreibt, es müsse geklärt werden, ob man die Waffe überhaupt nutzen dürfe. Dann stehst Du einfach nur noch blöde da. Die beiden Herren, die mich disqualifiziert haben, haben an meiner Pistole rumgespielt. Ich bin am Schluss echt ungehalten geworden, weil ich dachte, die machen das Ding kaputt, weil sie mit versucht haben, da eine fette Angelschnur durchzudonnern.
Einer der beiden meinte dann, wenn ich eine gelbe oder rote Angelschnur zur Hälfte durchgelegt hätte, was er mir auch vorher gesagt habe, hätte es keinen Ärger gegeben. Die Verwendung eines Propfens, den mir mein Schießnachbar gegeben hatte, wurde mir dagegen untersagt, obwohl er laut Gehmann für diese Waffe zugelassen ist beim DSB. Zu mir hatte er gesagt, es sei ihm egal, was da drinstecke, aber im Lauf habe was zu stecken. Da ich den Propfen nicht nehmen durfte, habe ich ein blaues Papierröllchen genommen und reingestopft.
In der Empfehlung der technischen Kommission steht aber klipp und klar drin, dass die "Schnur" durch den Lauf komplett durchgezogen werden muss. und an beiden Enden rauszuschauen hat. Das geht aber nicht, daher ist die Empfehlung nicht einschlägig. Es gibt daher gar keine Regelung, die für Sportschützen verbindlich ist und auf die sie sich berufen können.
Die blöde Disqualifizierung ist mir mittlerweile egal, aber der nächste kommt und sagt, ich muss einen Propfen reinstopfen, weil die Schnur sinnentleert ist (hatte ich auch schon). Soll ich vielleicht einen Werkzeugkoffer mit mir rumschleppen?
Daher werde ich, bis ich das nicht schriftlich vom DSB habe, nirgendwo mehr mit dem Ding auflaufen. Und wenn die das nicht wirklich schleunigst klären, werde ich den Verband verlassen. Das tue ich mir wirklich nicht an.