Beiträge von Zorgi

    Also wenn es die Aufgabe der Irisblende wäre, die einfallende Lichtmenge zu reduzieren, was wäre denn dann die Aufgabe dieser zueinander verdrehbaren Polarisationsfilter? Oder der verschieden intensiven Graufilter?

    Klar, wird die Lichtmenge kleiner, wenn ich die Irisblende zudrehe, aber das ist nicht das eigentlich beabsichtigte Ergebnis. Tatsächlich geht s um die Erzeugung einer größeren Tiefenschärfe, also die Möglichkeit sowohl das Ringkorn als auch den Spiegel (gleichzeitig) scharf sehen zu können, ohne den Punkt des Fokussierens zu ändern.

    Wenn die Irisblende sehr weit zugedreht werden müsste, und das Licht dann nicht mehr zum Zielen ausreicht, dann muss der Schütze den Kompromiss zwischen Tiefenschärfe (=Kontrast) und Helligkeit des Zielbildes suchen.

    Ich denke, das ist die Info die das Poster vermitteln wollte.


    Ich denke ich verstehe, vielen Dank!

    Und dann bin ich mit der ZLO Vergrößerung von 1.5x nur bei einer Vergrößerung, die einem Adlerauge mit 0.5 Dioptrin entsprechen würde.

    Eine Kombination von etwas Vergrößerung im Diopter und etwas Vergrößerung im Korntunnel ist nicht erlaubt. Also auf die 0.75 Dioptrin könnte ich mit einem vergrößernden ZLO gar nicht kommen.
    Richtig?

    Hallo zusammen,

    Ich lese mit großem Interesse mit, bitte erlaubt mir eine Zwischenfrage:

    Ich habe verstanden, dass ich nur dann ein Adlerauge haben darf, wenn das ZLO eine 0.0 Vergrößerung hat.

    Dieses "0.0 ZLO" ist teurer als das ZLO mit der Vergrößerung, und das Adlerauge muss ich auch noch kaufen.
    Was ist denn der Vorteil, wenn man die Variante aus "0.0 ZLO" und dem Adlerauge wählt?

    Entschuldigt bitte, wenn das aus eurer Sicht eine blöde Frage ist, aber ich weiß das wirklich nicht.
    Danke für eure Geduld !

    Hallo d.stauder

    Ich fürchte wirklich, dass wir hier nicht richtig verstehen was du eigentlich möchtest.
    Ein Korntunnel allein und ohne Diopter wird dir vermutlich nicht viel nutzen.

    Das Stormrider ist sicher ein gutes Gewehr, aber es hat einen Anwendungsbereich, der nicht viel mit dem Luftgewehrschießen nach der Sportordnung des DSB zu tun hat. Du weißt selbst, dass die dazu verwendeten Gewehre erheblich teurer und aufwändiger sind. Dort ist ein Diopter und ein Korntunnel normal, und zusammen sind die um ein vielfaches teurer als das ganze Stormrider Gewehr.

    O.K., du willst einen Korntunnel an den Lauf anbringen, das habe ich verstanden. Nur ist der Gedanke so absurd, dass es den Leuten hier schwer fällt, das unkommentiert ernst zu nehmen. Ich schlage vor, die Frage in einem anderen Forum zu stellen, wo mehr Leute mitlesen, die in solche Richtungen experimentieren, Schau doch mal im Co2air Forum, da findest du vermutlich eher einen Rat wie du ihn suchst.

    Hier werden dir die meisten Leute erklären, dass du das Gewehr für Sachen verwenden sollst für das es konzipiert und gebaut wurde: zum "Spaßschießen" Und wenn du wirklich präzise damit schießen willst, dann kauf dir besser ein günstiges Zielfernrohr um eine Montage für die 11 mm Prismenschiene, die auf dem Gewehr für diesen Zweck installiert ist.

    Alles Gute!


    Zitat: "In dieser Tagesveranstaltung vermitteln Ihnen Mitarbeiter der DEVA ein tiefergehendes Wissen über die verschiedenen Geräte und Werkzeuge, sowie Ladeverfahren und Ladekomponeneten. In verschiedenen Übungen erlernen die Teilnehmer den Umgang mit Geräten und Materialien unter fachkundiger Anleitung. Theoretisches Wissen wird in praktisches Tun umgesetzt.

    Ein interessantes Angebot für alle, die nach der bestandenen Prüfung und Erlangung ihrer Erlaubnis mit der Wiederladetätigkeit beginnen und unter Anleitung erste Erfahrungen sammeln möchten.

    Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist eine gültige Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz (SprengG) zum Laden und Wiederladen von Patronen, die in Kopie mit der Anmeldung eingereicht werden muss."



    Genau !

    Oder du gehst zu einem anderen Wiederlader und bringst ne Flasche Wein mit.

    Hallo Königstiger

    ich habe einen Wiederladekurs in Offenbach gemacht, bei einem professionellen Anbieter.

    Am Ende hatte ich das Prüfungszeugnis in der Hand und erheblich weniger Geld im Portemonnaie.

    Aber so wollte ich das ja auch.

    Ein Kurs, den ein anderer Anbieter in einem Verein in Biebrich abgehalten hat, war noch viel schlimmer. Dort wurde zwar mehr zur Munitionsherstellung gelehrt, aber einiges war wirklich falsch.

    Eigentlich geht es bei den Kursen nicht um das praktische Wissen, das man als Wiederlader braucht. Es geht eher um die Gesetzeslage und einige zusätzlichen Sicherheitsregeln. Das muss man natürlich auch wissen, aber das eigentliche „Handwerkszeug“ fürs Munitionsherstellen lernt man eher am Rande.

    Mein Tipp: Such dir einen Kurs, der nicht zu weit weg ist und nicht so viel kostet und mach den. Dann bekommst du die notwendige Genehmigung und suchst dir einen Wiederlader der dir das breibringt.

    Wenn du keinen kennst, dann schau doch mal im Wiederladeforum, da gibt es neuerdings eine Rubrik, in der Anfänger und erfahrene Wiederlader zusammengeführt werden. Ich stehe zum Beispiel auch zur Verfügung (in Mainz)

    Viel Erfolg !

    Stopp, stopp, ich war auf dem falschen Fuß...

    ihr wollt ja eigentlich gar keinen Wettbewerb ausrichten, ihr wollt nur die Fördergelder in Anspruch nehmen?
    Dann ignoriere bitte was ich vorher geschrieben habe.

    Orientiere dich an der Tabelle von Grumpy, da hast du schon mal die Sachen, die ihr wirklich gebrauchen könnt
    Mir fällt da nur noch eine Ampelanlage und einen Hochsitz für die Kampfrichter ein.



    Sprich doch mal den Landessportleiter von deinem Landesverband an.
    Auch wenn ihr die nötige Ausrüstung für ein paar Disziplinen habt, müsst ihr euch sowieso um die Austragung bewerben und euch mit den anderen Vereinen abstimmen.

    Einfach mal ne Mail schreiben oder anrufen. Die vom Landesverband sagen euch dann schon was es alles braucht und wie es weitergeht

    Eine Meile ?

    Ui !!!

    Das ist auch für die 6.5 CM ziemlich weit weg.

    Klar, das geht. Aber dafür gibt es erheblich bessere Kaliber und schwerere Geschosse wären auch von Vorteil. Du willst ja sehen können, wo genau das Geschoss eingeschlagen ist, um beim nächsten Schuss dann entsprechend korrigieren zu können. Und so leichte Geschosse im 130 – 140 gn Bereich lassen einfach zu wenig Dreck fliegen…

    Nein, für diese Distanz solltest du ein anderes Kaliber wählen. Der Klassiker ist 338 LM oder aktuell gefeiert wird das neue 300 PRC Kaliber. Allerdings sind die Patronen ziemlich teuer und 300 PRC ist ein Laufkiller. Außerdem haben die einen ordentlichen Rückstoß und eine 30 Schuss Serie macht damit am Ende nur noch bedingt Spaß.

    Ein Kaliber, mit dem man entspannt und kostengünstig 300 m Schießen kann und das auch für die Meile gut ist, kenne ich nicht. Mein Tipp: Kauf die zwei Gewehre. Jetzt eins für das Lernen und Üben im Kaliber 308. Damit wird das Schießen nicht so teuer, und für die hier verfügbaren Schießbahnen passt das.

    Und wenn du später die Übung hast und einen Wiederladeschein, und wirklich weit schießen willst, kaufst du dir für diesen Zweck halt ein weiteres Gewehr.

    Bei Laborierungen gehen viele Varianten, aber dafür ist das hier nicht das richtige Forum. Auch nicht für Hülsenhalsbearbeitung und Wildcat Patronenlager.
    Ich spüre schon, wie bei den alteingesessenen Meisterschützen der Blutdruck steigt, weil ich so viel über einen Bereich des Sportschießens geschrieben habe und der nicht in ihr gewohntes Umfeld passt. Stelle deine Fragen besser beim Wiederladeforum oder in den Benchrest Foren. Da gibt es zu diesen Fragen bessere Antworten als hier.

    Hallo double16

    Ich wundere mich ein wenig darüber, welchen Reaktionen auf deine Frage erfolgt sind.
    Wegen mangelnder Resonanz brauchst du dich ja nicht gerade beschweren. Schade nur, dass in den bisher 34 Beiträgen keine einzige Antwort auf deine Frage kam, oder?

    Hoffentlich liest du überhaupt noch mit….

    Also ich habe eine Tikka TX3 A1 in 6.5 CM

    Es ist eine gut verarbeite Waffe, und IMHO die bessere Wahl als die RPR.

    Kammerstängel läuft super, Verschluss geht ohne Kraftaufwand, nur die Magazine sind nicht besonders gut, die musste ich ein bisschen nacharbeiten.

    Wie gesagt, ich schieße das Gewehr im Kaliber 6.5CM.

    Mit Sierra MK 140 BTHP Geschossen und 45,3 gn RS 70 Pulvern (V0 von 840 m/s) schieße ich damit zuverlässig 5er Gruppen um 0.5 MoA. Für ein Gewehr mit einem Standard CIP Lager (von der Stange) und ohne besonderen Aufwand bei der Hülsenbearbeitung ist das ein wirklich guter Wert. Ich hab zwar auch schon bessere Gruppen damit geschossen, aber es ist ja nicht jeder Tag Sonntag….

    Die Verstellmöglichkeiten des Schafts sind O.K., aber da merkt man schon, dass es ein relativ günstiges Gewehr ist. Die aktuellen Schäfte im Zubehörhandel (MDT zum Beispiel) sind besser, aber zuerst würde ich mal den Standard Schaft probieren. Der Mehrpreis lohnt sich aus meiner Sicht nicht, aber das musst du halt mal probieren.

    Der Abzug ist „out oft he Box“ schon sehr gut und bricht klar, allerdings ist das Abzugsgewicht für meinen Geschmack etwas zu hoch. Eine leichtere Feder verbessert diesen Punkt für kleines Geld erheblich.

    Zur Auswahl des richtigen Kalibers musst du dich fragen, auf welche Distanzen du das Gewehr schießen möchtest. Bleibst du in unseren Breiten und schießt vielleicht mal gelegentlich 800 m, dann ist 308 das bessere Kaliber. Ganz einfach aus dem Grund, dass die Haltbarkeit der Läufe bei 308 Win praktisch unbegrenzt ist.

    Bei 6.5 CM hast du ein rasanteres Kaliber, das die sehr langen Geschosse bei hoher Geschwindigkeit und wenig Höhenverlust ziemlich weit fliegen lässt. Der Vorteil ist eine geringere Anfälligkeit für Seitenwind, und dass du (mit einer stärkeren Ladung als meiner) locker über 1000 m schießen kannst, ohne dass die Geschosse unter Schallgeschwindigkeit fallen. Der Nachteil ist, dass der Lauf nach 1500 - 2000 Schüssen an Präzision verliert. Aber dann kaufst du halt einen neuen und bestellst den auch gleich mit einem etwas kleineren Patronenlager, was weitere Möglichkeiten der Präzisionssteigerung eröffnet.

    Aber sowas diskutierst du dann später besser im Wiederladerforum, oder in den amerikanischen Foren der Benchrest Schützen.

    .223 ist meiner Meinung nach kein gutes Kaliber für das Gewehr. Dafür geht auch ein leichteres Gewehr und du hattest ja sowieso eher Long Range im Auge, richtig? Auf 100 m ist 223 ein top Kaliber, aber spätestens 300 m sind wegen der höheren Seitenwindempfindlichkeit und dem Höhenabfall schon arg weit für 223.

    . 260 rem wäre mir etwas zu exotisch und die Unterschiede zu 6.5 CM sind nicht signifikant. Würde ich nicht machen.

    Ich bin (abgesehen von den klapprigen Magazinen) absolut zufrieden mit dem Gewehr und dem Kaliber und ich freue mich immer wieder aufs Neue über die unglaubliche Präzision, die so eine günstige Waffe abliefert.

    Warum also den Hauptstrang schließen, wenn der Bedarf erkennbar ist und sich die mehr persönlich gehaltenen Beiträge so schön zentral in diesem Strang sammeln?


    Danke, so hatte ich das noch gar nicht gesehen, und du hast natürlich Recht.
    Aber irgendwie ist schon schade drum...

    Vermutlich hab ich mich unklar ausgedrückt: Ich will auf gar keinen Fall, dass dieser Faden gelöscht wird. Es stehen total viele wichtigen Infos darin, und es wäre super schade wenn die verloren gingen.
    Es ist mein Vorschlag, diesen Diskussionsverlauf zu schließen, also zu verhindern dass weitere Beiträge diesen Faden noch unübersichtlicher machen.
    Und wenn wir von "Fäden" im Sinne von Fragen und Antworten sprechen, dann ist die Vielzahl der hier gestellten Fragen und der behandelten Themen so groß, dass ich das Wort "Knäul" mit Absicht gewählt habe.

    Ja, ich weiß schon, wie Internetforen funktionieren. Und nach meiner Erfahrung in anderen Foren ist das viel übersichtlicher, wenn ich nach einem genauer spezifizierten Thema suchen kann. Dann finde ich auch was.
    Wie finde ich denn hier etwas?
    Gibt es einen besseren Weg als mit der Stichwortsuche im Volltext?

    Ich hab mir mal einen Satz Ersatzteile für meine MG2 direkt bei Matchguns in Italien bestellt.

    Die Teile waren überraschend günstig und die Portokosten betrugen 15 Euro. Die Abwicklung erschien mir schon ein wenig "hemdsärmelig" (z.B. habe ich via Paypal bezahlt), aber nach zwei oder drei Wochen hatte ich alles was ich wollte.

    ist schon drei oder vier Jahre her, kann heute anders sein. Trotzdem würde ich das wieder so probieren.


    Eine Frage an die Moderatoren:

    Dieser Faden ist jetzt 1216 Beiträge lang und hat vielerlei Aspekte der MG2 beleuchtet. Und anderes mehr...
    Meint Ihr nicht auch, es würde der besseren Übersichtlichkeit dienen wenn man dieses Knäul schließt und danach vielleicht mit spezifischeren Fragestellungen zum selben großen Thema weitermacht? Denn wer findet in diesem Threat denn nochmal was wieder?
    Das wäre mein Vorschlag

    Grüße
    Zorg

    Hallo Fabi,

    Ja, so lange es keine Vorstandsentscheidung / Mitgliederentscheidung gibt, kann der Vorsitzende schon alleine festlegen, was im Verein alles erlaubt und was verboten ist. Und wenn er sowas entschieden hat, ist es eher unwahrscheinlich, dass der Vorstand ihn in der Frage überstimmt. Du könntest zwar in der nächsten Mitgliederversammlung beantragen, dass über diesen Punkt durch die Mitglieder abgestimmt wird. Aber sowas ist ein weiter Weg, und das klappt eher selten.

    Speziell die Kombination von minderjährigem Schützen und halbautomatischem Gewehr gefällt einigen "traditionsbewussten" Vereinsvorständen überhaupt nicht. Da soll man erst mal so lange Luftpistole schießen bis man groß ist. Und dann schauen wir mal....

    Ich kenne einen Verein in RLP, bei dem ein Aushang am Langwaffenstand ganz klar macht, dass man dort überhaupt nicht mit dem Selbstladegewehr trainieren darf, obwohl solche Disziplinen im Land bis zu Landesmeisterschaften geschossen werden. (Liste B)

    Es ist das gute Recht des Vereins sowas in seiner Anlage zu verbieten, und das gute Recht des Schützens, sich einen passenden Verein auszusuchen.

    Überlege mal selbst, ob du in deinem aktuellen Verein das machen darfst, was du vom Schießsport erwartest. Wenn du einen anderen Verein in der Nähe hast, dann frag doch mal nach wie die sowas sehen.

    Lass dich nicht entmutigen !

    Ich wünsch dir Alles Gute

    Hallo zusammen

    Eine Frage an die Besitzer und Kenner der Walter KK500 Gewehre: Lohnt sich der Mehrpreis für den elektronischen Abzug?

    Bin Aufgelegtschütze und will mich von meiner guten alten FWB trennen. Ich hab keine riesige Ambitionen, aber das aufgelegte KK Gewehr macht mir ziemlichen Spaß.
    Unter Trainingsbedingungen schaffe ich die Quali für die DM, aber sobald es um was geht, .... Naja.
    Ihr kennt das bestimmt.

    Eine KK500 wird es wohl werden, die Frage ist halt, ob sich der elektronsiche Abzug lohnt.
    Ich habe leider nicht die Chance die beiden Gewehre im Vergleich zu schießen, und vertraue mich der Einschätzung der Forenmitglieder an.
    (hat schon mal super geklappt...)

    Schon mal in voraus Vielen Dank für eure Mühe !

    Klaus

    Es wundert mich, dass das noch keiner gemacht hat. Ich könnte mir vorstellen, dass da so manche Illusion zerplatzen könnte.

    Hab das schon mehrmals erlebt:
    Es werden einfach Zusammenhänge angenommen, weil man sich wünscht dass es so ist. Nachgeprüft wird es aber eher selten.
    Und wenn jemand zu konkret nach einem tatsächlichen (gemessenen) Sachverhalt fragt, dann endet das gerne mal in Unfreundlichkeiten.

    Ich fürchte, ich komme bei meiner Frage leider zu keiner belastbaren Information über den Nutzen der besagten Vorrichtung.