So seitlich Ausladend ist der Hebel gar nicht, weniger als bei einem Gewehr herkömmlicher Bauart.
"In der Hand gehabt" und "im Anschlag bedient" sind ja noch zwei Paar Schuhe. Der Kammerstängel vom Zylinderverschluss verschwindet nach oben und nach hinten, dieses "halbe Hirschgeweih" bleibt aber wo es ist. Gerade das zum Schützen hin verlagerte Ladefenster und die leichte Zugänglichkeit beschleunigen das Laden im Anschlag, bei gekürzten Schießzeiten ein Muss. Begonnen hat das mMn mit Niccolò Camprianis Wunsch nach einem LG, das man im Anschlag nachladen kann. Mit diesem ist er bei Giampiero Pardini vorstellig geworden und der hat ihm dann ein Jahr später das GPR1 präsentiert. Zur Olympiade 2016 wurde Pardini von Nicco dafür mit einer Goldmedaille belohnt. Nur hat Pardini die Chancen daraus nicht genutzt.
Wie gut Nicco mit dem Pardini LG klarkommt, hat er in Heinz Reinkemeiers Video unter Beweis gestellt: World's best rifle shooter (Video 1)
Bleiker und Walther haben das rückverlagerte Ladefenster dann beim KK-Gewehr umgesetzt.