Danke! Ja, keine Disziplin – zumindest vorerst nur zum Spaß auf 300m
Beiträge von schuetze_rlp
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Hallo zusammen,
ich baue mir gerade eine Long Range Büchse in .308 Win. auf. Bei der Wahl des ZF stellt sich jetzt die Frage nach dem Absehen – ob in erster oder zweiter Bildebene. Informiert man sich auf einschlägigen Seiten, ist immer die Rede davon, dass für Long Range die erste Bildebene besser sei. Auch Hersteller geben bei den Long Range ZF häufig die erste Bildebene an. Allerdings erschließt sich mir das nicht wirklich… auf hohe Distanzen (300-500m) möchte ich doch mein sehr kleines Ziel nicht vom Absehen verdecken? Das wäre bei der ersten Bildebene der Fall. Warum ist dann die zweite Bildebene nicht besser?
Freue mich über Erfahrungswerte.
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Elektrischer Abzug wäre auch nie eine Option für mich… allein schon deshalb, weil ich so ein Sportgerät im Zweifel auch noch in 25 Jahren besitzen und nutzen möchte… (wenngleich vielleicht nicht mehr als Match Waffe) da ist mechanisch doch die langlebigere Version. Soweit ich weiß, lassen sich elektr. Abzüge aber viel feiner und genauer einstellen.
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Ich besitze eine Walther LP400 mit dem Abzug in der zuletzt gefertigten Version. Es gab insgesamt drei Versionen des Abzugsmechanik. Ich kann über ein schwankendes Abzugsgewicht nicht berichten. Die Abzugsmechanik der Walther LP500 unterscheidet sich nur geringfügig von derjenigen der Walther LP400.
Die Abzüge der Walther LP400 und der Walther LP500 sind nicht der Weisheit letzter Schluß. Die Abzugsmechanik der Hämmerli AP 40 Balance sowie der Walther LP300 XT sind nach m.E. besser. Besonders ungünstig ist die vergleichsweise lange Abzugsstange der Walther LP400 und der LP500, wobei der Drehpunkt der Abzugsstange je nach Einstellung sehr weit von dem Abzugszüngel entfernt liegen kann. Günstig wäre es für ein direktes, trockenes Abzugsgefühl, wenn der Drehpunkt der Abzugsstange in der Nähe des Abzugszüngels liegen würde.
Spannend. Ich hatte glaube ich die zweite Version. Abzug bei weitem nicht so satt wie bei meiner Tesro und wie gesagt, bei meinem Trainingspensum (4-5x pro Woche), ständig verstellt…
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Meine Tipps:
1) Geduld, dranbleiben!
2) tägliches Trockentraining (Anschlag, Abzug)
3) Arm/Handgelenk trainieren
4) Weiße Scheibe: Papierscheibe rumdrehen und 20 Schuss machen. Ohne die Ringe konzentrierst du dich mehr auf sauberes Abziehen etc. Würde ich 1x pro Woche einbauen.
5) Nachhalten! Wenn der Schuss bricht, noch 2-3 Sekunden im Anschlag bleiben. Sinn dahinter: Viele Schützen verlieren reflexartig die Spannung, wenn der Schuss bricht… manchmal schon während der Schuss noch im Lauf steckt

Auch unterschätzt: Vor Trainingsbeginn richtig ausrichten!
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der Rink macht das. Bin vor Ort in den Anschlag und wir haben es auf meinen Wunsch so gemacht, dass mein Handgelenk nach vorn abgekippt ist, wenn die Waffe gerade stehen soll.
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Selbst wenn der Maßgriff Dir gut passen sollte (was seltener ist wie man denkt) brauchst du eine ordentliche Verstellung um die Pistole neigen und schwenken zu können. Eine Verstellung, die nach Griffdemontage auch nicht verloren geht. Hat die Tesro leider nicht.
Wenn Du auf das und alles vorher genannte verzichten kannst, und sie für Dich den besten Abzug hat, hast Du für Dich die richtige Pistole gefunden. Jedoch sieht das quasi die gesamte Leistungssportwelt anders...und glaub mir die meisten würden gerne zu einer günstigen Alternative greifen, wenn es sie denn gäbe.
Ich weiß jetzt nicht genau, ob wir vom selben sprechen, aber ich kann die Tesro im Griff beliebig neigen.
Und zum Griff: Es ist ein Maßgriff, also nicht einer von der Fertigpalette, sondern komplett angepasst. Das sitzt doch besser also wenn ich beim 5D Griff die Dicke tausche

Wie gesagt, alles geschmackssache. Habe die Tesro nicht wegen des Preises gekauft

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Bin ehrlich gesagt etwas überrascht über die Aussagen zu Tesro… natürlich alles Ansichtssage und persönlicher Geschmack. Meine Erfahrung: habe viele LPs, auch auf etwas höherem Niveau, geschossen (Oberliga, 370-380 Ringe)…Walther LP400, Steyr, FWB…
die Tesro hat sich in meinen Augen als beste Waffe herausgestellt… ja, kein 5D Griff, aber mit einem Maßgriff von Rink brauch ich das ohnehin nicht… Abzugscharakteristik war am Besten, Abzugsgewicht auch bei hoher Schusszahl immer konstant, nie technische Probleme… auch bei 4-5x Training pro Woche, also hoher Belastung… Preis passt auch, denke Tesro muss sich nicht verstecken, vielleicht eher ein Geheimtipp.
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Mich würde mal interessieren, ob Walther mit der LP500 das Abzugsproblem der LP400 gelöst hat… hatte eine, die das Abzugsgewicht niemals konstant gehalten und ständig nachgestellt werden musste. Diverse andere Schützen bei uns im Verein mit dem gleichen Problem - natürlich bei viel Training (4-5 x pro Woche)… meine Tesro hat das Problem noch nie gehabt.
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Auch sehr spannend ist die Aussage von Carmen Wegge, SPD. Kompetenz im Waffenrecht = 0, freut sich laut eigenen Aussagen auf die Diskussionen zum WaffG im Rahmen des Sicherheitspakets und will es unbedingt in aktueller Form so durchwinken. Kann man sich nicht ausdenken.
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Ich habe auf den zitierten Text geantwortet.
es mag zwar sein, dass Jäger von einigen Verschärfungen nicht betroffen sind, mE ist es aber falsch zu glauben, dass man gänzlich verschont bleibt. Wir alle sind zivile Legalwaffenbesitzer und sollten zusammenhalten. Wenn die Politik merkt, dass es keinen/kaum Gegenwind gibt, dann ist jeder fällig. Das ist das Butterbrot-Prinzip. Erst kommt die Butter runter vom Brot und dann ist irgendwann auch das Brot weg.
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Wenn die Jäger vielleicht damit richtig liegen?
Mit Jäger ist der praktizierende Jäger gemeint und nicht der vegan lebende Waffenbesitzer mit Jagdschein der nie ein Tier töten würde.
Richtig liegen – mit was?
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Interessant ist auch, Open Petition hat, nach Erreichen des Quorums von 30.000 Unterschriften, alle 725 Parmlamentarier des Bundestages angeschrieben und um Stellungnahme gebeten.
Bisland haben nur drei geantwortet:
1 x Fraktionslos
1 x FDP
1x AfD
Alle drei lehnen den Gesetzesentwurf (in Bezug zum WaffG) ab
Liegt sicher auch daran, dass 90% der Abgeordneten gar nicht versteht, worum es da geht.
100.000 Unterschriften in der Petition sind schon gut, bedenkt man, wie viele Legalwaffenbesitzer wir in Deutschland haben, ist das Ergebnis aber eher traurig. Gerade unter den Jägern fehlt oft die Anteilnahme, weil mE viele Jäger denken, dass das ohnehin nur gegen Sportschützen geht. Also nicht nur bei dieser Waffenrechtsverschärfung, sondern grundsätzlich. Erlebe ich auch immer wieder in Gesprächen. „Ach, das betrifft uns Jäger eh nicht“. Wer meint, er bleibt verschont, versteht strategische Politik nicht. Immer einen nach dem anderen durch die Mangel drehen, dann ist der Widerstand nicht so hoch.
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Ich habe ab einer gewissen Leistung (LP, 360-370 Ringe) erst wieder weitere Verbesserungen gesehen, nachdem ich täglich Trocken-Abzugs-Training und Halteübung (mit Waffe oder Gewicht) gemacht habe. Am Stand war ich dann ca. 3x pro Woche, à 60-80 Schuss. Dann ging es recht flott auf 380-385 Ringe.
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Aber bitte auch den Diabolo auf 8/10 runterscalieren
.Das ist wohl das Problem, wenn ich die Scheiben verkleinert ausdrucke. Daher wollte ich eigentlich alles beim alten belassen. Also normale 10m Schreiben und natürlich auch normalgroße Diabolos

Nur da stellt sich mir dann die Frage, ob das nicht problematisch ist. Habe einfach etwas Angst, dass ich mir mit der falschen Distanz schlechte Angewohnheiten antrainiere.
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Hallo zusammen,
ich schieße eine Pedersoli Le Page in Kaliber .36 und bin wirklich zufrieden mit der Waffe. Manchmal komme ich jedoch ins Grübeln, ob der Stecherabzug perfekt eingestellt ist.
Aktuell ist es so, dass ich ohne den Abzug mit dem Finger berühren zu können, in den Anschlag gehen muss. Andernfalls ist das Risko zu hoch, dass sich der Schuss zu früh löst.
Das ist natürlich etwas unschön, weil ich dann im fertigen Anschlag auf die Suche nach dem Abzugszüngel gehen muss. Bei zu viel Abzugsgewicht vermute ich aber, dass ich die Schüsse verreiße.Daher meine Frage an alle Schützen mit einer VL Pistole mit Stecher: Wie handhabt ihr das mit dem Abzug? Lieber etwas mehr? Oder wirklich sehr wenig und das eben sehr intensiv trainieren?
Ich bin mir unschlüssig und freue mich auf eure Erfahrungen.
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Hi zusammen,
ich würde gern zu Hause mit der LP trainieren. Leider erreiche ich in meinem Keller aber nur ca. 8 Meter.
Mich würden eure Meinungen interessieren, ob ihr das in Hinblick auf ein effektives Training kritisch seht.
Meine Angst ist, dass ich mich zu sehr an die „falsche“ Distanz gewöhne und sich damit im Wettkampf bei richtiger Distanz Fehler einschleichen.
Bitte keine Belehrungen zu Dingen wie Trockentraining und Co., dem bin ich mir bewusst. Ich würde mich auch nicht als Anfänger bezeichnen.
Ich freue mich auf eure Antworten.
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Tja, Wathers Kundendienst - ich denke, hier geht manchmal Funktionssicherheit vor .....
Sieht man ja auch wieder am Auslieferungszustand der LP 500. Die wird auch mit einem richtig groben werksseitigem Abzug geliefert.
Ja, diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Vielleicht weiß man einfach nur, dass der Abzug bei „knapper“ Einstellung nicht lange funktioniert.
Im Handbuch meiner LP400 stand „ISSF-konform voreingestelltes Abzugsgewicht“.... tja, gefühlte 1000 Gramm sind eben auch ISSF konform
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Welche Schraube ist das? Könntest Du bitte ein Bild einstellen?
Ich schieße eine SSP Bj. Ende 2009, nachdem ich den von der GSP auf die umgestiegen bin, und meinen Abzug auf Direktabzug umgestellt habe (liegt mir eher), läuft das Ding ohne Störung und auch der Abzug hält sein Gewicht.
Aber ich bin immer an Fehler interessiert, vielleicht kann ich ja dann mal einem anderen Schützen helfen.
Also schon mal Danke!
Es handelt sich um Schraube C (Druckpunktkraft); die große in der Mitte. Alle Schrauben lassen sich nur mit etwas Kraft drehen, wenn man den Abzug einstellt. Lediglich Schraube C konnte man wirklich ohne jeglichen Kraftaufwand drehen. Vermute hier also den Übeltäter. Schraube ist jetzt fixiert, mal schauen, ob es das war.
Es ist z.B. wichtig, bei der LP 400 den Triggerstop kurz einzustellen, also einen schnellen Stop. Ansosten schlägt die Mechanik beim Auslösen auf diese Schraube und es verstellen sich alle anderen Schrauben, da m.E. die zu grobe Gewindegänge der Madenschrauben auf Erschütterungen reagieren. Das ist bei der LP500 auch anders gelöst. Zudem habe ich alle Schrauben mit Schraubenfix lösbar fixiert. Der Abzug meiner Tochter hält seit 2 Jahren immer zuverlässig, obwohl knapp eingestellt. Zudem traut sich wegen der Beschreibung keiner an die Schraube der Klinkenüberschneidung. Die ist werkseitig so streng eingestellt, daß das Abzugsgewicht kaum unter 580 Gr. zu bringen ist und und und ...
Damit weißt du mehr als der Kundendienst bei Walther

Bin aus diesem Grund wie gesagt zu Tesro gewechselt. Das gibt es solche Probleme nicht und der Kunde ist wirklich noch König.
Habe bei Walther leider den Eindruck, dass man mit Dienstwaffen und SV-Zubehör eben deutlich mehr Absatz macht und der Sportbereich deshalb völlig uninteressant ist bzw. vernachlässigt wird.
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Habe die lockere Schraube bei der SSP am Wochenende mit Loctite fixiert. Mal schauen, ob das Besserung bringt.