Beiträge von vonvogel

    Liefen die Kobalt-Zylinderchen der alten Version nicht auch gegen Federn oder waren die fest verschraubt?

    Habe natürlich keine alte Version zum Vergleich hier aber irgendwie kommt es mir so vor als ob die Zylinderchen nun kleiner wären. Ich will mal hoffen, dass das nichts mit Einsparung zu tun hat weil das Kobaltzeug relativ teuer ist!

    Von der Physik müsste es so sein, dass eine feste Masse so weit vorne am Lauf wie möglich ideal ist!

    Wirkprinzipien:

    Das Springen entsteht bei Pistolen etc. zunächst durch den Rückstoß.

    Durch den Höhenunterschied von Lauf zu Griff wird eine überlagerte Linearbewegung nach hinten mit einer Drehbewegung um das Handgelenk erzeugt.

    Bei einer fest verbundenen Zusatzmasse wird die Energie des Impulses sofort in die Beschleunigung der Masse umgesetzt.

    Je mehr Masse oder je geringer der Impuls desto geringer ist die Beschleunigung / Auslenkung.

    Bei einer Masse die über eine Feder gekoppelt ist sieht das anders aus.

    Die Impulsenergie wirkt zunächst auf die Federn und erhöht die Vorspannung auf die Masse die durch die Masseträgheit nicht sofort bewegt wird. Der Vorteil der Kombination von Feder und Masse dürfte sein, dass bei schnellen Bewegungen die Energie in den Massestücken gespeichert und zum Teil wieder zurück in die Waffe geleitet wird.

    Meine Vermutung ist:

    Evtl. hat die leicht schräge Anordnung der Massezylinder ca. 20 Grad von der Senkrechten nach hinten den Sinn, dass dadurch der Rückstoßimpuls zunächst mal auf eine fast festverbundene Masse trifft und die Drehbewegung auf die federbelasteten Massen wirkt.

    Ich messe morgen auch mal das genaue Gewicht der Waffe dann können wir das mit einer der Vorversion vergleichen.

    Was das Springen angeht hab ich natürlich keine Highspeedkamera mit 1200 Bilder pro Sekunde.

    Meine kleine Kamera kommt da nicht mit und schon garnicht bei unserem geschlossenen Schießstand mit nicht so tagheller Beleuchtung. Daher kann ich höchsten meinen Trainer bitten sich das Teil beim Schuss anzuschauen und ich gebe dann zusätzliches mein subjektives Gefühl zum Besten.

    LG

    Wolfgang

    Habe mir vor kurzem die MG2E als gebrauchte gekauft und bin bisher sehr zufrieden damit.

    Da ich Auflage schieße und damit die Kopflastigkeit nicht so das Thema ist wollte ich mir eigentlich gleich die RF-Version anschaffen. Habe allerdings zu der Zeit nichts passendes gefunden.

    Daher vor drei Tagen einen Umbausatz auf RF in Italien bestellt und heute schon erhalten.

    Das "Massestück" in der aktuellen Version sieht ganz anders aus als auf allen Bildern und Videos die ich bisher gesehen habe.

    Vorher lagen die 6 Metallbolzen parallel zum Lauf und sind nun fast senkrecht angeordnet.

    Subjektiv kann ich keinen großen Gewichtsunterschied der beiden Version feststellen, hab es aber auch nicht nachgewogen.

    Das RF-Verschlussteil ist wesentlich feiner und leichter ausgeführt.

    Morgen mache ich erst mal einen Test auf unserem Schießstand.

    LG

    Wolfgang

    Klar kann man darüber nachdenken ob das Sinn macht!

    Ist halt eine Frage der Philosophie und meine ist, dass ich in meinem Hobby in das ich Zeit investiere bei Wettkämpfen möglichst gut abschneiden möchte. Wenn das so ist verschenke ich keine Ringe schon vor dem ersten Schuß nur dadurch, dass ich das gleiche Geld für irgendwelche Munition ausgebe wenn ich evtl. für das gleiche Geld ausgetestete Munition genau für meine Waffe bekommen kann. Das kostet dann in der Regel einen Tag aber das ist es mir doch wert!

    Wenn ich eine Fahrzeit von einer Stunde bis zum Munitionstest habe an Stelle von 3 dann ist mir das natürlich lieber.

    Bisher habe ich für alle meine Waffen ausgetestete Munition und würde es auch immer wieder machen!

    Habe nun seit einigen Tagen meine MG2E und komme bisher recht gut damit klar.

    Nach einem Trainingsabend zum Einschießen hab ich am zweiten Abend meine erste 50er Serie geschafft.

    Jetzt brauche ich nur noch optimale Munition.

    MEC in Dortmund macht nur Luftdruckwaffen und KK50m.

    Dann gibt es noch Klingern in Hannover, keine Ahnung ob man da Spopimunition austesten kann?

    Gibt es dann noch einen näheren im Bereich Bielefeld?

    LG

    Wolfgang

    Hallo @Herr der Ringe

    was du bisher zur Untersuchung der kk-muni mit dem Joker.22 geschrieben hast hört sich wirklich sehr interessant an und die Fotos die bis jetzt hochgeladen wurden lassen auch erahnen, dass da einiges möglich ist!

    Was ich wirklich toll finden würde wäre ein Video in dem man sieht wie du mit dem Joker.22 so verschiedene Patronen untersuchst und wo man gute sieht und solche die du nur fürs Training verwenden würdest und warum bzw. woran du die erkennst!

    Also quasi ein Munitionstest bei dem du während der Arbeit einfach mal laut denkst!

    LG

    Wolfgang

    Habe es heute geschafft bei uns auf dem Stand die Waffe einzuspannen und einige Serien zu schießen.

    Leider hat unsere Meytonanlage keine Software für die Schußkreisauswertung weshalb ich die Abweichung bei 10 Schüssen ausgerechnet hab.

    bei der ersten Serie 1 - 10 lagen die Treffer zwischen 6,6 und 7,7 -> Bereich 1,1 Ringe

    bei der zweiten Serie 11 - 20 lagen die Treffer zwischen 6,8 bis 7,6 -> Bereich 0,8 Ringe

    bei der dritten Serie 21-30 lagen die Treffer zwischen 6,3 bis 7,5 -> Bereich 1,2 Ringe

    Dann mal zwei Serien mit einer nicht ausgetesteten Munition von Klingner

    Hier lagen die Schüsse bei der ersten Serie im Bereich von 1 Ringe und bei der zweiten Serie im Bereich von 1,7 Ringen

    Jetzt mal etwas rechnen:

    Das Geschoss hat bei KK einen Durchmesser von 5,6mm

    Ein Ring hat bei KK 50m eine Abmessung von 8mm

    Wenn ich jetzt mal den Schußkreis daraus berechne dann müsste das eigentlich z.B. bei 1 Ring wie folgt aussehen:

    1 Ring = 8mm + auf jeder Seite des Rings die Hälfte des Durchmessers oder einmal den Durchmesser 5,6mm dazu damit

    ergibt sich bei einem Bereich von 1 Ring = 8mm + 5,6mm = Schußkreis 13,6mm

    Bei 1,2 Ringen = 1,2 * 8 +5,6mm= 9,6 + 5,6 = Schußkreis 15,2mm

    1. Ist das soweit richtig oder mach ich da einen Gedankenfehler?

    2. Das ist doch für ausgetestete Munition nicht gut oder sehe ich das falsch?

    LG

    Wolfgang

    @Herr der Ringe

    Habe mir eben mal den Joker.22 angesehen und habe dazu noch eine Frage:

    Dreht man die Patrone von Hand oder wird sie irgendwie angetrieben?

    Falls sie mit der Hand gedreht wird dann kann man sie ja auf die Lager drücken aber sonst müsste sie doch eigentlich in Richtung des Projektils kippen oder?

    LG

    Wolfgang

    Das mit den 10 Schuss passt ja zum Ergebnis vom Munitest.

    Ich hatte aber auch schon mal den Fall, dass meine ersten drei Schüsse normal aufgelegt fast komplett übereinander lagen.

    Aber egal. Gestern hab ich das KK mal nicht gereinigt und sehe mal wie es heute aussieht.

    Zur Einspannung:

    Wir haben ein massives Alugestell welches mit Schraubzwingen auf dem Unterbau gespannt wird.

    Das Gewehr ist dann an zwei Punkten fixiert.

    1. Ungefähr auf Höhe wo der Lauf anfängt (also vor dem Verschluss)

    2. vorne die Auflageschiene

    Habe mir eine Aluschiene (Breite 58mm) aus massivem Alu fräsen lassen und die Spannen wir dann.

    Beim Einlegen der Munition achten wir natürlich darauf, dass von hinten entlastet wird also genau so wie beim Munitionstest beim Händler.

    Es kommt ja auch vor, dass mehrere Schüsse richtig gut übereinander liegen und dann halt wieder ein Ausreißer!

    Beim Munitionstest beim Händler, als die Waffe neu war, lagen 20 Schuss von New Master von Allermann in ca. 11mm weshalb ich die halt genommen hatte. Ausreißer gab es da nicht und der Preis war mit 13,5 Euro auch ok.

    Inzwischen bin ich schon sehr verunsichert was die Munition und die Waffe angeht!

    Das kann ich nur zur Zeit überhaupt nicht brauchen weil ich mich bei KK 50m Auflage für die DM qualifiziert habe.

    LG

    Wolfgang

    - Wenn ich das richtig sehe habt ihr hier Schußbilder von ca. 13.2 mm mit der freien Pistole auf 50m?

    - verwendet wird die SK Match FlatNose?

    - Du hast vor jedem Schuß die Patrone gedreht (siehe Animationen) und kannst die "schlechten" aussortieren?

    Vielleicht sollte man die SK Match FlatNose ja auch mal für Langwaffe testen, der Preis ist ja relativ unschlagbar wenn man von dem Trefferbild schon bei einer Kurzwaffe ausgeht. Sollte bei einer Langwaffe ja noch eher besser werden.

    LG

    Wolfgang

    Habe heute das KK500 eingespannt und mal ca. 70 Schuß gemacht.

    Das Ergebnis war alles andere als gut!

    Nach einer Pause größer als ca. 2 Minuten ist der erste Schuß grundsätzlich 1 bis 1,5 Ringe höher als die nächsten und in der Regel hört sich die erste auch immer anders an als die folgenden.

    Auch das dann folgende Schußbild ist nicht ganz so toll. Als die Waffe neu war und wir den Munitionstest machten hatte ich mit dieser Munition einen Schußkreis von ca. 11mm auf Papier!

    Als wir jetzt, nach ca. 500 Schuß mit dem Test angefangen haben und die ersten 10 Schüsse doch sehr gestreut haben, hatten meine Kollegen die Vermutung, dass es vielleicht daran liegt, dass ich die Waffe nach jedem Schießen mit zwei bis drei Filzen durchziehe. Habe sie heute mal nicht gereinigt und will sehen wie es morgen aussieht aber ich glaube nicht, dass es damit zusammenhängt. Bis morgen mach ich noch eine kleine Anpassung an der Einspannung und dann nochmal testen.

    LG

    Wolfgang

    Hallo zusammen,

    bin auf dieses hoch interessantes Thema gestoßen und wollte nachfragen was aus dem letzten Test zur Idee von Königstiger geworden ist. Hat zwar nicht grundsätzlich was mit dem Thema Munitsionsvermessung zu tun ist aber trotzdem interessant!

    Die ursprüngliche und immer noch interessante Frage ist ja wie kann ich aus einer ausgetesteten Munition die Ausreißer aussortieren um die Trefferlage zu verbessern?

    Ich habe aktuell das Problem, dass sich bei meiner kk Munition immer mal wieder ein Schuß anders anhört als die restliche Serie.

    Die Patronen würde ich gerne vorher aussortieren aber wie?

    LG

    Wolfgang

    Ohne jetzt den Jägern hier im Forum (so es denn welche gibt) zu nahe treten zu wollen aber Sportschützen und Jäger sind doch zwei verschiedene Welten! Von Jägern die nicht gleichzeitig auch sportlich unterwegs sind würde ich mir eigentlich keine Tipps für die Waffenpflege holen.

    LG

    Wolfgang

    P.S. die beiden Videos sind nicht schlecht!

    Mit den Baumwollfäden arbeitet hier anscheinend niemand?

    Ich hätte gerne ein System womit ich die Waffe direkt nach dem schießen reinigen kann.

    Mit Putzstock und Filzen ist da öffter genannt worden aber auch, dass der Putzstock im Idealfall nicht zerlegbar sein sollte.

    Bei mir müsste der Putzstock dann eine Länge von mindestens 90cm haben.

    Den möchte ich aber nicht auch noch mit schleppen.

    An der Bore snacke stört mich, dass sie langsam immer mehr verschmutzt und damit die Putzwirkung eigentlich immer schlechter werden muss. Klar, man kann sie auch wieder waschen.

    Wie wäre es dann mit einer Kombination aus einem ummandelten Stahlseil zum durchziehen und aufschraubbaren Filzen wie hier von vfg?

    Was ich mir dabei vorstellen könnte ist, dass das Messingteil auf das der Filz geschraubt wird im Lauf verkantet und ihn dadurch beschädigen kann?

    LG

    Wolfgang