Auf den Ersten Blick würde ich sagen, dass das die gleichen Handschuhe sind bzw. der Aufbau gleich ist.
Ich weiß nicht ob das Gummi fest ist oder wie das Grip Material aufgenäht und flexibel ist.
Ich finde bei dem Modell von Thune gut, dass er zwischen Daumen und Zeigefinger, auf der Handrückseite aus "Plastik" ist.
Mir drückt der Riemen dann nicht mehr so viel, sondern der Druck verteilt sich gut.
Pausen kann man beim 60 Liegend machen, ich würde das aus meiner Erfahrung nur bedingt empfehlen.
Wenn ich das Wettkampfprogramm von 30 Schuss schieße mache ich immer 1bis 2 Pausen zwischendrin.
Wenn du Elektronik hast braucht man eigentlich keine Pause oder 1. Das Problem was man beim Seilzug im Wettkampf hat ist, dass Scheiben gewechselt werden müssen (1 bis 2 Personen für mehr als 4 Mann) und die Scheibe ja vor und zurück muss, dadurch ergibt sich dann eine Ordentliche Zeitstreckung, da ich nach jedem Schuss gucke wo ich gelandet bin. Ich habe dabei nicht immer das Gewehr in der Schulter ( ich nehme es auch nicht zum laden raus, da fällt mir auch wieder ne Geschichte von ner Meisterschaft ein, wo einer das Gewehr geladen bekommen hat vom Trainer) sondern lege es mit der Kappe auf den Tisch auf (habe es also nur in der Linken Hand). Das reicht für mich eigentlich meißtens.
Aufstehen oder den Stützarm bewegen erachte ich da für weiniger nützlich, da dann der Nullpunkt ins Nirgendwo wandern kann, das Anschlagsgefühl aufeinmal nicht mehr stimmen kann etc.
Somit hat man dann denke ich mehr Nerven aufgebraucht wenn man das so macht anstelle dessen.
So weit ich mich auskenne mit den frühen Anschütz Gewehren hießen die schweren Systeme nicht schon immer Supermatch, sondern waren durch die Maße abgegrenzt. Da können dir sicher die Expterten mehr dazu sagen. Wie Königstiger schon sagte ist das ein "Zwischenmodell". Wenn du dir eine Visierlinenerhöhung kaufen wollen würdest nimm die für die 54er Systeme, da deins wohl noch das alte Prisma hat.
Die Hakenkappe ist auch etwas komisch, die war auch bei mir dran, damit konnte auch keiner schießen.
Ich würde die Verkaufen, gibt noch gut Geld auf Egun wenn die Führungsplatte dabei ist(ich habe 130 Euro bekommen, war allerdings die mit drehbarem Haken).
Eine neue Hakenkappe solltest du dir kaufen, ich weiß auch nicht ob die überhaupt noch Regelkonform ist.
So jetzt fängt das Leid an mit der neuen Hakenkappe.
Die neuen Kappen haben andere Aufnahmen als die, die bis zum 1913er verbaut wurden (da war glaube ich die Führungsplatte mit der neuen Hakenkappe (die die Retro jetzt ist) dabei). Wenn man diese Platte hat ist die Montage von z.b. einer Free Position ohne Probleme (zwar mit Unterlegscheiben) möglich.
Diese Platte wird aber nicht mehr hergestellt, Anschütz hat die noch Vorrätig und verkauft die über Egun (nur mir Privat nicht
), andere Shops im Ausland haben die auch noch Vorrätig. Ich habe meine aus Bulgarien relativ günstig bekommen. Basteln kann man die auch selbst, Maße kann da sicher einer beisteuern und wenn es an der Stange scheitert, da müsste ich noch 2 Stück da haben.
Ich lege auch mal ein Bild vom Übeltäter bei, die Stange ist für die Hakenkappe die am 1913 dran war gedacht.
Neuer Schaft stellt sich zuerst die Frage ob es Holz werden soll oder nicht. Aber besser ist kein Schaft, nur anders/besser Einstellbar
.
Ich kann zumindest mit Alu nichts anfangen, was das Schussgefühl betrifft, ist schlecht zu beschreiben aber irgendwie "härter".
Holz gibt es auf dem Mark die noch gebaut werden (rede da nicht von denen die es nicht für Anschütz gibt wie z.b. die von Tanner) den von G&E, den Walther Anatomic, die Anschütz Standard Dinger (sind nicht gerade so schön), Bleiker hat einen (weiß aber nicht ob der passt).
Anschütz stellt nach meinen Infos keine Supermatch Schäfte mehr in dem Sinne her.
Sonst gibts viele Aluschäfte, die aber dem G&E oder Anatomic in der Verstellung in nichts nach stehen.
Da gilt aber auch Testen und nochmal testen.
Die mit Alu Erfahrung können da sicher mehr Infos geben.
Grüße