Hallo zusammen,
ich bin neu hier und habe mit großem Interesse die Diskussion verfolgt, manchmal dem Gelesenen zugestimmt, aber mehrfach den Kopf geschüttelt.
Ich will mich auch nicht mit Kleinigkeiten aufhalten sondern zum Kern der unendlichen Geschichte kommen. Heute ist zwar der 11.11. aber zum Lachen ist diese Thema sicher nicht.
Es ging doch um ein Landesleistungszentrum des Schießsports.
Zuerst hatten die Verbände PSSB und RSB Schuld, dass man sich nicht einig wurde, dann wurde in der Vergangenheit gesucht, die SG Bad Kreuznach wurde ebenfalls eingebunden und zuletzt war der Liquidator der böse Bube. Zuerst waren sich PSSB und RSB einig, mittlerweile herrscht Funkstille seit dem der Präsident des PSSB einen Verband in den Landesgrenzen von Rheinland-Pfalz favorisiert.
Dann, als die Gelder gesperrt wurden, besann man sich seitens der Verbände, zauberte auf die schnelle ein neues Leistungssport Förderkonzept aus dem Ärmel, mit dem Hintergedanken, jetzt fließen die Zuschüsse wieder , die man doch so sehr braucht.
Ich will hier gar nicht ergründen, wer bei diesem Konzept wo „abgekupfert“ hat und sich mit fremdem Federn schmückt, Hauptsache ist, das Geld wurde frei gegeben.
Nun ist die Sachlage die, dass der RSB seine Mitwirkung mit, wie ich meine, den unmöglichsten und nicht nachvollziehbaren Gründen, gekündigt hat.
Wer, außer ein paar wenigen ist eigentlich bereit, zu erkennen, was dies jetzt und für die Zukunft bedeutet?
Ich jedenfalls bin der festen Überzeugung, man wollte im RSB das LLZ nicht erhalten, insbesondere Herr Palm und die Vize Süd Frau Göbel. Dieses LLZ war einigen seit langem ein Dorn im Auge. Man hat sicherlich den Weggang von rund 8000 Schützen zum PSSB immer noch nicht „verdaut“, befürchtet man doch die Abwanderung weiterer Vereine. Hier als Grund anzugeben, man hätte kein unzureichendes Zahlenmaterial bekommen zeugt von kaufmännischer Unerfahrenheit. Hier sich über Sicherheitsfragen zu ereifern zeugt von der Uneinigkeit bei ehemaligen Sachverständigen die meinen, immer noch mitreden zu müssen und einem amtierenden.
Wenn als sicher später Quintessenz heraus stellt, dass es keine Förderung insbesondere die Sonderförderung (elektronische Anlagen) in Rheinland-Pfalz mehr gibt, bin ich auf die Reaktion der Betroffenen gespannt.
Hier wurde von den vorgenannten, selbsternannten Fachleuten, die Nachwuchsarbeit, Fortbildung und Trainingsmöglichkeit des Behindertenschießsports zu Grabe getragen.
Es kann passieren, wenn nicht ein Wunder geschieht, dass am 31. Dezember das LLZ geschlossen wird und wie man hört, es nie mehr ein LLZ des Schießsports in Rheinland-Pfalz geben wird.
Als Fazit möchte ich den Vereinen nur sagen, werdet wach, organisiert euch, trefft die richtige Entscheidung und habt dann wieder Freude am Schießsport.