Beiträge von Haemmiker

    Ja, die Hand kann weiter hoch, das System wurde verkleinert / kompakter.

    Wenn du aber die Visierverlängerung montierst, musst du erst wieder hinten das Horn am Griff abschleifen, damit die paasst. War aber beim Vorgänger genau so doof.

    Tante Edit sagt:

    Ich seh gerade, bei der CM200 ist die Visierverlängerung schon montiert, damit sie wieder auf die 350mm Visierlänge kommen

    Schöne Waffe!

    Einzig was mir beim Testschiessen aufgefallen ist, der Ladehebel hat eine doofe Endlage in der Position "Laden". Ist dir das auch aufgefallen autopilot ?

    Und was ich gegenüber der Steyr Evo an der Morini vermisse sind die Rändelschrauben zur Korrektur der Visierung. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, finde ich das genial!

    (Sagt einer, der ein Stgw. 90 schiesst und ein Taschenmesser zur Korrektur benötigt :saint:)

    Das passiert meines Wissens nach vor dem Kauf/Verkauf, jedenfalls hier in der Schweiz.

    Aber soviel mir ist, auch nur wenn Konflikte entstehen könnten (z.B. Firma kauft alle ihre Mitbewerber auf und hat so das Monopol)

    Wenn der Kauf abgeschlossen ist, können sie (fast) alles machen.

    @Karl

    Wenn man den Schaden optisch sehen kann, würde ich sagen: Ja!

    Wenns ein Schaden ist, welcher man nur messen kann: Nein, da bin ich nicht Ausgerüstet dafür.

    z.B. eine Augenudelte Mündung durch die Falsche Anwendung einer Boresnake würde ich nicht erkennen, bis ich es optisch mit dem Auge erkennen kann.

    Übrigends: Ich bekenne mich zu den "Nichtabschrauber der Bürste beim zurückziehen" und bislang treffen alle meine Waffen noch.

    Und ehrlich gesagt habe ich noch nie einen gesehen, der das tut. Egal ob Waffenmech oder Schützenkollegen (egal ob Lang- oder Kurzwaffe) und in der Armee sowieso nicht.

    Meine Morini frisst zum Glück jede Munition und läuft ohne Störungen. Wenn sie Störungen hat (Zünder löst nicht aus trotz Abdruck vom Schlagbolzen auf der Hülse) hat sie zuviele Ablagerungen vom Schiesspulver im System. Mit einem Lappen durch, weiter gehts. Totalzerlegung gibts so 1-2x im Jahr.

    Die neuren Morini's haben Störungen vom Werk aus. Irgendwas haben die am Magazin oder Zuführung geändert. Gibts aber auch schon eine Lösung dafür aber nicht vom Hersteller...

    Ist ja auch irgendwie nicht verwunderlich oder?

    Kann man die Konkurrenz nicht vom Markt verdrängen, dann kauft man sie einfach.

    Ich konnte bisher nicht auf eine Meyton-Anlage schiessen (ist in der Schweiz unbekannt), was ich aber so sehen konnte, kann sie viel mehr als die Anlage von Sius (Im 10m Bereich).

    Ok, kostet dafür auch mehr als eine Sius Anlage.

    Nur Mut, eine kaputt geputzte Waffe habe ich bisher noch nie gesehen. Da geht eher mal was bei der Zerlegung oder Zusammenbau kaputt, was aber eher dem hinter der Waffe zuzuschieben ist...

    Ach ein Tipp noch: Zum schmieren von Sportpistolen Waffenöl verwenden.

    Ich hab am Anfang meiner SpoPi Karriere mal den Fehler gemacht und die Waffe schön dick mit zähem Waffenfett geschmiert, wie vom GK-Gewehr und der Armee gewöhnt. Kein Schuss ohne Ladestörung, weil der Rückstoss vom Kleinkaliber nicht gereicht hat um den Widerstand vom Fett zu überwinden.

    Wurde dann erstmal von Waffenmech ausgelacht als ich ihm gesagt habe, ich habe die SpoPi mit dem Automaten-Fett vom Stgw 90 geschmiert und seit dem nur noch Störungen habe :D

    Ich habe schon ziemlich viel investiert und ausprobiert, aber das richtige um mein Ziel dauerhaft klar zu sehen, habe ich noch nicht gefunden;(.

    Schiessbrille von einem Optiker (der auch was vom Schiesssport versteht) schon mal getestet?

    Wenn das nicht reicht gäbe es noch das Axia System, da kannst du dann noch verschiedene Vorsatzgläser und Filter haben, je nach Tagesform und Umgebung, neben dem, dass du das Brillenglas beliebig drehen kannst.

    Natürlich habe ich eigentlich andere Sorgen wie die Munition.

    Wenn man aber schon die Möglichkeit hat verschiedene Durchmesser, Gewichte und Hersteller zu testen, wieso nicht?

    Die grosse Munitionsauswahl brauch ich für die Auflageschützen sowieso zum testen, ob ich dann meine Steyr auch noch schnell in den Schraubstock spanne kommts da auch nicht mehr darauf an.

    Vorallem weiss ich nun, dass die 4.50er Diabolos generell besser laufen wie die 4.49, da kann ich dann beim nächsten Munitionskauf darauf achten.

    Es hängt auch stark von der Tagesform ab.

    Am Sonntag morgen früh um 10 Uhr gelingt mir auch nix, hingegen wenn ich einen richtig anstrengenden Arbeitstag hinter mir hatte, welcher auch Körperlich anstrengend war, stehe ich allgemein viel ruhiger und mache 10-20 Ringe mehr.

    Gut, ich mache auch absolut keine Übungen oder Trockentraining, vieleicht würde das am Sonntag morgen auch was bringen. :saint:

    Ich hab heute auch ein Munitionstest mit meiner Steyr Evo durchgeführt:

    Jede Munition, welche ich hatte, wurde getestet:


    Eley Tenex 4.49

    Eley Ventus 4.49

    RWS Meisterkugeln 4.49

    RWS R10 4.49

    JSB Match 4,49 (die gelben)

    JSB Match S100 4.49 (die blauen)

    RWS Meisterkugeln 4.50

    RWS R10 4.50

    Qiang Yuan 4.50 (3 verschiedene lose)

    H&N Sport 4.50

    Alles Pistolenmunition, ausser bei Qiang Yuan und bei JSB.

    Bevor es Losging, den Lauf mit einer Laufschnur geputzt (3x durchgezogen) und Anschliessend 25 Schuss "eingeschossen".

    Ich kann jede Munition mehrmals testen und komme jedes mal auf ein anderes Ergebnis.

    Wenn eine Munition bei 10 Schuss eine grosse Streuung hat, kann sie bei 20 Schuss ein akzeptables Ergebnis haben, wobei eine Munition, welche bei 10 Schuss eine kleine Streuung hatte bei 20 Schuss mehr streut.

    Einzig Qiang Yuan hat durchwegs immer +- das gleiche Ergebnis und generell läuft 4.50mm besser als die 4.49. Aber eben auch da gibts Ausnahmen.

    Ich werde wohl noch mehr Diabolos in 4.50 kaufen und dann nochmals alle durchtesten. Bin mit der Schraubstock-Lösung auch noch nicht 100% zufrieden, kann gut sein, dass dadurch der ein oder andere Fehler zustande kam.

    Ich hätte auch gesagt Geissbühler. Und wenn er was nicht hat, fertigt er es an oder sucht Ersatz. Er hatte seine Büchsenmechaniker-Lehre bei Hämmerli gemacht.

    Walther hätte (oder hatte) Container voll Material von Hämmerli. Entweder geben sie es wirklich nicht raus oder es wurde mittlerweile alles vernichtet.

    Die mechanische Steyr arbeitet mit einem abgewandelten Stecher von der ursprünglichen Senfter.

    Emil Senfter der Kostrukteuer hat den Stecher aus dem Jagdbereich übernommen und auf den 500 Grammbereich getrimmt.

    Jenseits dessen was ein Schütze spührt und verarbeiten kann wäre der Stecher deutlich überlegen.

    Mal etwas Offtopic:

    Stecher, was ist das überhaupt? Wie funktioniert der?

    Hab Tante Google gefragt und lande immer bei Jagdtwaffen, Deutschen und Französischen Stecher, Einstechen, zwei Abzugszüngel und Waffen aus 1800 irgendwas, was mich aber nicht die Bohne interessiert. Ich bin Sportschütze und kein Jäger oder Sammler antiker Waffen. Ich liebe Technik und nicht Patina, Rost und Grünspan ^^

    Stecher Abzüge findet man ja bei Sportwaffen eigentlich nur an Freien Waffen (Freie Pistole z.B.) und sind extremst Empfindlich. Die kleinste Bewegung löst den Schuss aus. Soviel weiss ich bisher.

    Was ist aber der Unterschied zwischen Stecher und Druckpunktabzug bzw. "Stecher" Abzug in der Steyr LP?

    Jeden Abzug den ich bisher gesehen habe, sei es Sturmgewehr, GK Pistole, Repetierer oder SpoPi, da löst immer eine Klinke den Schlaghammer aus, welche ich mal über mehr oder weniger Umlenkpunkte über meinen Abzugsfinger und dem Abzugszüngel auslöse.

    Was also ist denn der Unterschied zum Stecher?


    Danke schonmal für die Erklärung!