Beiträge von no.limits

    Hallo Carcano,

    da unser Sport wenig mit Ausdauerleistung oder Kraftaufbau zu tun hat. Ist diese Art und Weise des Dopings wie beim Radfahren, Leichtatletik und vielen anderen Sportarten wenig bis gar nicht relevant.

    ,,Beruhigen,, ist nur aktuell im Wettkampf sinnvoll, und da ist es feststellbar!

    Insofern ist das bei unserem Sport nicht die große Gefahr, aber die anderen Spielereien, da bin ich bei Dir........

    no.limits

    Nachvollziehbar, aber irgendwann muss man halt beginnen mit dem optimalen Griff

    Hallo Evo,

    das ist richtig, ich hab das ja oben schon geschrieben das da viele Komponenten mit reinspielen. Ich hab das auch an anderer Stelle schon geschrieben, die Problematik ist der Ablauf wie so ein Griff in der Regel entsteht.

    Der Griffbauer muss sehr auf seine Kosten achten, das ist ein wesentlicher Fakt, der Schütze hat oft eine sehr weite Anfahrt. Daraus ergibt sich schon mal ein Zwang das der Griff auf einen Rutsch fertig werden muss. Der Hersteller hat die Zeit nicht für mehr, der Schütze nicht die Muse und die Lust bei ohnehin schon hohen Kosten zweimal an zu reisen. Es wäre der Sache aber sehr dienlich. Die rekla Rate wäre bestimmt deutlich geringer.

    In den 80iger Jahren hat Nill das so gemacht, aus gutem Grund, allerdings siehe Kosten und Konkurrenz geht das Heute nicht mehr.

    Es ist auch nicht praktikabel, jedem seinen Griff nach der Modellage mit zu geben um diesen Wochen oder Monate zu testen. Da wären zuviele Rohlinge unterwegs, wer soll das finanzieren? Auch ist nicht gesagt das nach einer Änderung alles gut ist, und so geht das Spiel dann 2,3,4mal das ist nur mit kurzen Wegen praktizierbar, und sehr kostspielig.

    Diese Erkenntnis habe ich schon sehr früh gewonnen, und aus diesem Grunde hab ich dann die Sache selbst in die Hand genommen. Mit viel Anlaufzeit, Misserfolgen und langen Lernphasen.

    Mittlerweile bin ich auch zu der Erkenntnis gekommen, die Brodelkopp schon in die Diskussion gebracht hat, das sich gewisse Passungen auch verändern können.

    Das ,,warum,, kann glaub ich vielschichtig sein, da spielt das Alter sicher ne Rolle, Veränderungen des Schießstiles, Kraft/ Spannungsveränderungen und diverses mehr.

    Nix desto Trotz, ist es wichtig, sehr wichtig einen passenden Henkel an dem Kracher zu haben. Nur die Wege dahin sind sehr begrenzt, und Geiz ist hier nicht Geil........ aber das allein ist es auch nicht wie man sieht.

    no.limits

    Hallo Karl Heinz,

    Lauflänge und breite des Korns ist ein Ansatz

    ja sicher, je länger der Lauf um so kleiner wird optisch das Korn, meine Empfehlung holl Dir bei Pardini / Schlegelmilch die verstellbare Kimme die kann man mit entsprechenden Schrauben direkt anbringen an der Toz, dann bist Du variabel was den Spalt bzw. Lichthof angeht.

    Ein Korn ist schnell gewechselt und der Lichthof damit genauso schnell justiert. Nur so entsteht eigene Erfahrung.

    Es wird Einstellungen geben die Dir nicht schmecken, aber es werden auch Parameter entstehen aus dennen Du positive Schlüsse ziehen kannst.

    no.limits

    Hallo Haemiker / ryma,


    an Griffen scheiden sich die Geister, wie kaum irgendwo anders.

    Wenn man erlebt was für Knödel manche in Händen halten und zufrieden sind, wenn Sie irgendwo was abgeraspelt oder sinnlos einen Bobbel eingeklebt haben und das ganz toll finden, grausam.

    ( Handschuh fetischisten noch gar nicht inbegriffen ).

    Das sind dann Typen die weder für Ihr Tun noch für Ihre Waffe / Griff eine gewisse Sensibilität haben.

    Das andere Extrem ist Matze, der spührt Phasenweise Ungereimtheiten am Henkel wie kaum ein anderer.

    Was ich sagen will die Ansprüche und Empfindungen sind hier teils so weit auseinander wie diese nur sein können.

    Manchmal haut so eine Modellage beim erstenmal hin, je nachdem wie es gelingt, bzw was der Probant spürt und das weiter gibt an den Modellierer und wie der das versteht und umsetzt.

    Das sind soviele Komponenten drin die passen müssen, die Chance das es schief geht bei einer erst Modellage ist da, und nicht gering.

    Es ist wichtig ob der Henkelbesitzer überhaupt ein Gefühl hat und weiss auf was er zu achten hat, wie und was er davon sofort weiter geben kann.

    Ich hab persönlich Griffe von Nill, Rink und Cesare bekommen beziehungsweise fertigen lassen. Über viele Jahre und sehr vielen Waffen.

    Mein persönlicher Eindruck ist der, das Cesare am wenigsten Infos vom Probanten benötigt und mit so einer Erfahrung und Auffassungsgabe arbeitet, das die Passung im Ergebnis sehr hoch ist.

    Er sieht einfach alles, und setzt das um!

    Manchmal sind die Erwartungen auch sehr hoch, und wenn dann die Chemie nicht stimmt zwischen den beiden die da werkeln, na dann........

    no.limits

    Hallo ryma,

    Dein Versuch in Ehren, nach so kurzer Zeit als Sportschütze einen Massgriff an zu streben. Aber Matze hat da schon Recht, das ist zum scheitern verurteilt, das Ergebnis hast Du ja vorliegen.

    Das Risiko mit Staub ist nicht zu umgehen, die eigene abgestimmte Waffe, Visierung, Zusatzgewichte, Züngelposition, das muss sein.

    Sonst kommt da kein persönlicher Faktor zustande.

    Es ist schon schwierig genung mit der orginal Kanone gleich beim ersten Modell alle Parameter zu treffen.

    Da kann gerade Matze ein Lied von singen.

    Das war ein Schuss in Ofen, aber kein schlimmer, kostet halt was, bringt aber auch Erfahrung, das hat hier jeder schon mal gehabt, gehört dazu.......

    grüße no.limits

    Hi Markus,

    nicht zwingend, nur wenn es gravierend ist und die Verstellmöglichkeit auch ausgereitzt ist.

    Meine Frau z.B. auch ehemalige Spitzenschützin hat mit meiner SPO PI Einstellung 6 hoch weiss nach links versetzt geschossen, einer meiner ehemaligen Jungs der Jugend da war es noch gravierender.

    Die beiden haben die schlimmsten knicke in der Optik die ich erlebt hab.

    Es war übrigens exakt umgekehrt wenn ich mit dem Kracher meiner Frau geschossen hab.

    Und ich erinnere mich noch das wir bei beiden an der Grenze waren mit den Möglichkeiten der ursprünglichen Verstellungsmöglichkeit..........

    In Der Tat ist es selten, noch Fragen.

    no.limits

    Also nochmal,

    der Denkfehler liegt daran das Du nur immer das Korn erhöhst, das ist aber nur mittel zum Zweck, wenn man ein höheres Korn verwendet muss, und das ist eigentlich die Absicht die Kimme auch erhöht werden.

    Absicht deshalb weil man den Freiraum unter der Kimme benötigt, um mit dem Griff arbeiten zu können.

    Ich hab auf die Schnelle kurz einige Korne, ich denke auch von Steyr zusammen gestellt, Du siehst es gibt nicht nur unterschiedliche breiten sondern auch höhen, diese werden auch für z.B. Hornhautverkrümmungen gebraucht.


    no.limits

    Hi Haribo,

    Dir kann geholfen werden, nicht nur die Kimme geht um 2-3mm hoch, auch das Korn muss um dieses Mass erhöht werden.

    Dann bleibt alles parallel, die Trefferlage rutscht eben um dieses Mass nach unten, um 2-3mm, das ist bei der LP etwa ein halber Klick, das heist wenn Du jetzt einen Klick korrigierst, bist Du etwa 2-3mm höher als vorher, ist im Prinzip egal.

    Kommt auch etwas auf die Waffe an, je nachdem wie fein diese korrigiert.

    Ergo, vermutlich keine Korrektur .........

    noch Fragen?

    no.limits

    zielorientierten Schützen suchen sich bitte schoneinmal festen Halt

    Hi Strindberg,

    man merkt Du hast Dich langsam eingelebt, brisantes Thema mit Glatteis.

    Ich würde die ganze Geschichte erstmal aufsplitten, wenn die Stärke des Handschuhs eine gute Passung produziert, könnte es dürfte es erstmal eine Verbessung sein.

    Einen gewissen Gewinn kannst du sicher erzielen.

    Allerdings und das ist Punkt zwei, hast Du eine Schicht zwischen Hand und Holz die Veränderungen produziert und nie die optimale Passung zulässt.

    Der Handschuh nimmt Dir die Schärfe an den wichtigen Passagen.

    Ich denke das wird Dir auch Matze so bestätigen.

    no.limts

    Worin unterscheidet sich eigentlich eine auf Pressluft umgebaute Steyr LP1 von einer LP2?

    Hallo Don,


    soweit ich mich zurück erinnere, sind die dann gleich.

    Die Basis war die Cp1, die bekam einfach ein Ventil für Pressluft, später kamen dann Kugelgelagerte Züngelachse, Kompensator, andere Kimme usw dazu.


    Die LP10 war dann die erste mit Absorber.

    no.limits

    ich zitiere "dieselbe Treffpunktlage", dadurch etwa richtig?

    Hallo Murmelchen,

    Du hast schon Recht, ich hab jetzt einfach mal die Sache auf der Basis nicht komplizieren wollen. Ich denke das niemand im Forum ist inklusive mir zu meinen allerbesten Zeite der diese 2-3mm Treffpunktverschiebung realisiert.

    Bei größeren Blöcken in jedem Fall, oder so ab 5mm wird es dann auch ein guter Schütze bemerken.

    Aber faktisch hast Recht.

    no.limits