Nachvollziehbar, aber irgendwann muss man halt beginnen mit dem optimalen Griff
Hallo Evo,
das ist richtig, ich hab das ja oben schon geschrieben das da viele Komponenten mit reinspielen. Ich hab das auch an anderer Stelle schon geschrieben, die Problematik ist der Ablauf wie so ein Griff in der Regel entsteht.
Der Griffbauer muss sehr auf seine Kosten achten, das ist ein wesentlicher Fakt, der Schütze hat oft eine sehr weite Anfahrt. Daraus ergibt sich schon mal ein Zwang das der Griff auf einen Rutsch fertig werden muss. Der Hersteller hat die Zeit nicht für mehr, der Schütze nicht die Muse und die Lust bei ohnehin schon hohen Kosten zweimal an zu reisen. Es wäre der Sache aber sehr dienlich. Die rekla Rate wäre bestimmt deutlich geringer.
In den 80iger Jahren hat Nill das so gemacht, aus gutem Grund, allerdings siehe Kosten und Konkurrenz geht das Heute nicht mehr.
Es ist auch nicht praktikabel, jedem seinen Griff nach der Modellage mit zu geben um diesen Wochen oder Monate zu testen. Da wären zuviele Rohlinge unterwegs, wer soll das finanzieren? Auch ist nicht gesagt das nach einer Änderung alles gut ist, und so geht das Spiel dann 2,3,4mal das ist nur mit kurzen Wegen praktizierbar, und sehr kostspielig.
Diese Erkenntnis habe ich schon sehr früh gewonnen, und aus diesem Grunde hab ich dann die Sache selbst in die Hand genommen. Mit viel Anlaufzeit, Misserfolgen und langen Lernphasen.
Mittlerweile bin ich auch zu der Erkenntnis gekommen, die Brodelkopp schon in die Diskussion gebracht hat, das sich gewisse Passungen auch verändern können.
Das ,,warum,, kann glaub ich vielschichtig sein, da spielt das Alter sicher ne Rolle, Veränderungen des Schießstiles, Kraft/ Spannungsveränderungen und diverses mehr.
Nix desto Trotz, ist es wichtig, sehr wichtig einen passenden Henkel an dem Kracher zu haben. Nur die Wege dahin sind sehr begrenzt, und Geiz ist hier nicht Geil........ aber das allein ist es auch nicht wie man sieht.
no.limits