Beiträge von no.limits

    die Vorteile des mit immerhin 5 mm längeren Laufs der Pardini hinweisen.

    Karl,

    die Hersteller kämpfen in dem Segment um jeden Millimeter Lauflänge. Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe waren die ersten GSP eine längere Ausführung, dann hat man zugunsten von einer besseren Griffgestaltung die Läufe gekürzt. Die Präzision hat in der Masse der Läufe sehr darunter gelitten. Das war so markant das die Läufe wieder verlängert wurden.

    Was aber nicht heist das alle Läufe schlecht waren, es gab sehr gute Läufe nur je kürzer der Lauf je dünner die Auswahl. Man musste Glück haben.

    Die Produktion wurde ja nicht umsonst eingestellt.

    Morini hat aus dem Grunde bei der CM22 das Magazin nach vorne steil angestellt und die Rampe nach oben verlegt. Die sind so glaube ich auf 135mm Lauflänge gekommen, bei freier Griffgestaltung.

    Die Frage ist ja, sind 5 mm Entscheidend, sie müssen es nicht sein nur es wird schwieriger, und wie oft kann man die 5mm kürzen da die ja offensichtlich wenig Rolle spielen, dann sind wir irgendwann mal bei 8cm Läufen..........

    Fakt ist um Stabilität einer Flugbahn zu erreichen gehört Lauflänge und 153mm bei einer Sportpistole sind dazu schon schwierig genug.

    no.limits

    Hugo,

    hat schon Recht, problematisch wird es erst wenn es in die extreme geht. Das hängt ab von der Disziplin, vom persönlichen Schießstiel, von der persönlichen Sensibilität und der Auffassungsgabe bzw. von dem ich würde mal sagen Verarbeitungstechnik und zusammen Spiel der involvierten Sinne ab.

    Ich weiß ja nicht ob es jemanden gibt der an Herrn Morini ran kommt um zu Fragen ob es evtl. schon eine überarbeitete Version der Waffe gibt oder zumindest an den Problemen gearbeitet wird.

    Hi Ibiza, es ist richtig das ich Jahrzehnte sehr gute Kontakte zu Cesare hatte und auch in die geplanten Entwicklungen etwas Einblick hatte. Aber seit ich nicht mehr aktiv bin ist das stark reduziert. Einen laufenden Einblick hab ich nicht mehr. Die letzte Info die ich hatte war das sie mit einer Highspeed Kamera dem Phänomen der Zuführungsprobleme auf die Spur kommen wollten. Das ist aber auch schon länger her zumindest solange das eigentlich Ergebnisse vorliegen müssten.

    Man kann nicht sagen das die Waffe schlecht verarbeitet ist, wie bei früheren Italienern. Die Verarbeitung inkl. Toleranzen sind hervorragend, es ist die Abstimmung der Arbeitswege und Federdrücke beim Heber etc. Was es ist das die Fehler verursacht ist letztlich nicht so ganz klar. Es ist so das manche Waffen schlicht funktionieren und manche nicht obwohl die Teile aus der selben Fertigung stammen und keine Differenzen feststellbar sind. Auch das ändern der Federn stärker oder schwächer haben oft das Ergebnis nicht geändert. Auch ein verändern der Form des Hebers und vieler anderen mechanischen Teilen die involviert sind in diesem Vorgang haben keine Schlüssigen Erkenntnisse oder gar den Durchbruch gebracht.

    Cesare ist ein begnadeter Büchsenmacher, Die Griffe aller aktueller Modelle sind kompatibel. Freie-Luft und SpoPi haben alle dieselbe Aufnahme, die Visierungen auch.

    Manche Hersteller bringen nicht mal einen vernünftigen Griff zustande, der hat die kompatibel. Wie gesagt ich finde die MG2E eine begnadete Konstruktion, es hängt an einem Merkmal das sich bislang nicht lokalisieren lies die zu Störungen führt, aber nicht zwingend. Das ist das paradoxe daran.

    grüße no.limits

    Ich denke man muss bei der MG2 differenzieren. Die EVO war was Zuverlässigkeit anbelangt nicht nicht das erwartete Highlight nachdem das jetzt die Stückzahlen am Markt erkennen lassen.

    Es ist so das wohl 50% der Besitzer Probleme haben mit der Zuführung, die anderen 50% nicht.

    Das Cesare das nicht in Griff bekommt ist schade.

    Nach wie vor denke ich das die MG2EVO von der Konstruktion die beste Geometrie hat. Keine andere Sportpistole bietet diese Merkmale in der Summe.

    Schade ist das die nicht vorhandene Zuverlässigkeit das alles kippt. Ganz offensichtlich ist Cesare derzeit nicht in der Lage das Problem exakt zu bestimmen und zu beherrschen.

    Wir werden sehen was die Zukunft bringt.

    Da hilft dann nur ohne Magazin Schlitten nach hinten ziehen und mit einem Schraubenzieher oder ähnlichem zur Seite aushebeln. Ist fummelig und trägt im Wettkampf sicher nicht zur Entspannung bei.

    Das war bei der MG genauso.

    Cesare hat seit einigen Jahren einen kleinen Hebel an die Auszieherkralle dran konstruiert, jetzt kann man damit die Hülse aus der Zwangslage befreien.

    Hi mivo1965,

    als erstes ich bin nicht mehr dabei insofern nicht betroffen und eher neutral mit viel Erfahrung.

    Ich bin da absolut bei Dir, gutes Material und viel Training ist der Schlüssel.

    Das A&O ist die Bestätigung, wenn das Jungs sind die diese Ergebnisse auf Meisterschaften schon bestätigt haben ist das legitim. Aber eher nicht wenn das Aladin ist der wie Phönix aus der Asche auftaucht.

    Schützen die aus dem Nichts kommen und die bisherige Elite mit bestätigten Möglichkeiten konterkarieren das hat was.........

    no.limits

    Hi Kietze,

    ich habe glaube noch 2 Stabis von der MG2, Cesare hatte die an seiner LP verbaut. Wenn Du das mal testen möchtest würde ich die Dir überlassen. Die Walther hat ja mit dem stabilen Rahmen unter dem Tank gute Vorrausetzungen dafür. Die Spreizung der Stabis ist so das die LP noch in den Kasten passt.

    Die Stabis sind aus Kunststoff man kann Gewichte aufschieben und fixieren.

    grüße no.limits