Beim Kauf der ersten LuPi direkt final High-End einsteigen oder besser eine gebrauchte Waffe erwerben
Hallo double16,
für zweiteres würde viel sprechen, eine finale Endgültige Antwort kann Dir niemand geben. Ich war lange auch der Meinung vor einem Kauf viel zu testen, ich hab hier im Forum aber einiges dazu gelernt.
Der Einsteiger hat aber viel zu wenig Erfahrung um wesentliches zu zu ordnen. Manchmal sind noch nicht mal die wesentlichen Kriterien bekannt und fundierte Schießerfahrung fehlt.
Hierzu muss man auch so wie ich mittlerweile Denke Dinge zuordnen die veränderbar oder eben nicht sind.
Ich werde mal versuchen das zu skizzieren und beginne mit dem für mich wichtigsten Detail, den Absorber. Und ich wiederhole mich.
Man hat je nach können am Korn vorne bei der Schussabgabe 4-5 unterschiedliche Bewegungsarten. 3 Davon kommen aus dem Körper, die vierte sind eventuell Bewegungen die aus schlechtem Abzugsverhalten resultieren, die hat jeder Anfänger. Die fünfte ist die Waffenbewegung also der Sprung der entsteht bei Schussabgabe durch frei werden der Antriebsenergie. Der Absorber eliminiert diesen Sprung oder sollte es tun nicht jeder Absorber ist abe gleich gut.
Kurzum wenn man die Wahl hat kauft man keine Waffe die eine Bewegung verursacht wenn es Modelle gibt die keine Bewegung verursachen.
Aktuell haben Morini, Match Guns und ich meine Tesro keinen Absorber. Die Patente der anderen werden es auch kaum zulassen das die noch einen bekommen.
Gehen wir mal in die Praxis was bei einem gemeinen Test abläuft. Der Schütze geht zu Händler dann liegen da 3 Waffen am Tresen die werden dann mehr oder weniger beäugt und einige Halteübungen gemacht dann wird eine Entscheidung getroffen. Die Entscheidung wird aber in der Regel über Eckdaten getroffen die variabel sind nämlich über alles das was eingestellt oder getauscht werden kann. Der Griff, die aktuelle Einstellung des Abzuges und die Form und Lage des Züngels. Ich ziehe das jetzt mal Übersitzt hoch, wenn der Händler Waffe A mit einem L-Griff, Waffe B mit einem M-Griff und Waffe C mit einem S Griff da liegen hat ist das Fiasko perfekt.
Es kommen beim Schützen doch nur Informationen an, die Tauschbar und veränderbar sind. Der Griff gehört gemacht, das ist eine Lotterie Entscheidung.
Visierung und Abzug gehören im Lauf der Zeit entwickelt und angepasst auf den Schießstiel des Schützen.
Die Balance kann man in aller Regel auch verändern mit Gewichten, es sei denn die Waffe wäre sehr schwer und Kopflastig da wird es Problematischer, weil den Lauf und den Tank absägen muss, das geht direkt auf die Präzision und die Funktion.
Kurz um reduziere ich meine Empfehlung auf 2-3 aktuelle Waffen, die Absorber haben und am weitesten technisch Entwickelt sind da man mit diesen nach dem Erwerb fast jede erdenkliche Einstellung bekommen kann. Weitere Modelle haben dann schon mehr oder weniger Handycaps die man sich nicht an tun muss und die einen eventuell später einholen.
In der Empfehlung ist zwangsläufig auch Bewegung drin da ja auch ständig neue Modelle dazu kommen oder weg fallen.
Die 3 Ausgewogensten Modelle sind aktuell die FWB P8X, die 2 Steyer, und Walther LP500. Die decken alles ab was andere auch können und ein bischen mehr, hier kann man dann den Aspekt gefallen einbringen. Sollte nun doch nach geraumer Zeit der Wunsch nach einem andere Eisen entstehen ist ein hoher Wiederverkaufs Preis so gut wie gewährleistet.
Die Diskussion ist eröffnet wie von double16 gewünscht.....
no.limits