Beiträge von no.limits

    Hallo an alle Technik Freaks.........


    ich stelle Euch mal eine Pardini PG75 vor, im Bild oben ist diese fast Serienmäßig, nur das Züngel ist von der Steyr Lupi.

    Den Umbau unten habe ich für meine Tochter ausgeführt.

    Nach langer Überlegung, welche Waffe dafür in Frage kommt, habe ich mich für dieses Modell entschieden.

    Es ist sehr kompakt, kurz und relativ leicht, technisch war sie natürlich total veraltet. Aber jetzt ist sie fast ohne Handycap.

    Der Monstergriff mit dem angeborenen Vorderschaft, war natürlich ein no go. Also musste das getrennt und viel leichter gemacht werden.

    Der Griff wurde dann als Zwischenlösung ganz von Grund auf modelliert.

    Der Vorderschaft ist aus ultraleichtem Carbon.

    Die Innereien haben Titan Bolzen und Achsen bekommen, spielfrei versteht sich. Zusammenhalten tut das ganze, Alu farbig eloxierte Stoppmuttern. Es muss ja Lady like sein!

    Das Züngel ist wie gesagt von der alten Stey Lu Pi. kipp, dreh und schwenkbar.

    Dann musste ein Compensator her, da hab ich den von der Morini aufgesetzt, Der soll aber zur Gewichtsreduzierung voch 2Fräsungen erhalten.

    Die Visierung war zu dem Zeitpunkt ja auch noch sehr dürftig, und es ist einfach ein Muss, das dieses in breite regulierbar ist. Zur Wahl standen die Morini Kimme, diese verbaue ich fast immer. Aber hier und das ist ein heiser Tipp ist das Pardini Zubehör Visier verbaut, ist sehr Kompakt und nur 3 mm stark. Hat mich sehr begeistert, pass übrigens excellent zur TOZ.

    Der aktuell verbaute Griff, war wie gesagt nur eine Zwischenlösung, die verbindliche Lösung hab ich jetzt koonstruiert, die muss natürlich dreh und kippbar sein. Dazu wird der Rahmen umgeschweisst, dann ist das letzte Handycap Geschichte.

    Das Teil schiesst wie der Teufel, nicht zuletzt weil die Laufachse extrem tief liegt...........


    grüße no.limits

    Linksgriff für eine Pardini K12 LP

    Hallo Lanfer,

    gute Arbeit, der K12 gefällt mir von den Proportionen am besten. Sagt natürlich trotzdem nix ob er passt. Aber Grifftechnisch - super !


    Ich hab wirklich vor, das einmal zu dokumentieren mit Fotos und Erläuterungen, aber da das eine heiden Arbeit wird, so wie ich es gerne hätte, steht das eher hinten an.

    gut Schuss no.limits

    Hallo no.limits ich wollte auf keinen Fall mit diesem Ergebnis angeben.

    Otto,

    angeben gar nicht, es ging mir dann doch darum wie lange einen so ein Top Ergebnis begleitet. es ging mir um die verlorene Chance, ist natürlich dumm, wenn man keinen Raum zu reagieren.

    Aber es hat gezeigt, Du hattest es drauf............

    Bernd

    Hallo Badvan,

    und eines ganz wichtig, es wurden oben viele gute Anregungen gegeben, Du hast mächtig arbeit hier.

    Aber das wichtigste war glaub ich nicht dabei, den Schuss ,,absetzen,, wenn der erste hauch eines Gedanken kommt, das etwas nicht ok ist, raus aus dem Schuss, absetzen, atmen, konzentrieren, neu beginnen.

    Der Schuss der erfolgt wenn nur ein Hauch von Zweifel im Raum steht, produziert die Fehlringe die nachher fehlen......

    gut Schuss Bernd

    Apropo die beste SpoPi war eine Geliehende FAS 32S&W auf Anhieb im Duell 146 von 150.

    Hallo Otto,

    jetzt wirst schon wieder unfreiwillig zum Mittelpunkt von einem Post.

    Aber es wird Dir deutlich besser gefallen.

    Die FAS und Dein gutes Ergebnis seiner Zeit und die Art Deiner Darstellung, haben mich auch an alte Zeiten erinnert.

    Es war ein sehr gutes Ergebnis, das Dich vermutlich jetzt viele Jahre begleitet und einen zu Recht hohen Stellenwert in Deinem Schützenleben hat.

    Dieses Ergebnis hätte Deinem Erfolg eine noch größere besondere Richtung verleihen können, wenn ja wenn.........

    Mir ging es ganz genau so, sehr früh in meiner Laufbahn hatte ich öfter Ergebnisse die deutlich über dem normalen Trainingsschnitt lagen, ich trainierte damals in einem mittel großen Verein wo 285 Spo Pi schon die Ausnahme war. Die erreichte ich damals noch nicht.

    Wenn mal wieder so ein markantes Ergebnis auf meinem Spiegel war, räumte ich Blitzschnell zusammen um mit dem Karton am Stammtisch für 1Std oder einen Abend Aufmerksamkeit zu erhaschen.

    Es hat einige Zeit gedauert, bis ein Knoten geplatzt ist und mir klar wurde das man an diesem Punkt zwei verschiedene Wege beschreiten kann, links rum als '' Resi '' am Stammtisch enden.

    Oder rechts rum und die Waffe laden und schiessen bis der Lauf glüht, um das Hoch das gerade anhält, zu analysieren und zu verstehen was da gerade passiert.

    Was ist anders als sonst, wie kann ich das verstehen, lesen, spührbar und WIEDERHOLBAR machen!

    Einen zehner kann jeder schiessen mit genügend versuchen, interessant wird es erst wenn der wiederholbar ist.

    Mit dem Gewinn dieser Erkenntnis was heute anders ist, sind dann auch entscheidende Schritte möglich.

    Das Kuriose ist der Weg rechts rum, schliesst den Weg links rum ja nicht aus, umgekehrt schon, da lande ich immer in der Gruft bei den Resi's.

    Zurück zu Otto, er hat ein Super Ergebnis geschossen an diesem Tag, nur Er, die Faktoren dazu hatte er also, sein Unterbewusstsein hat Ihm das an diesem Tag zu verstehen gegeben,

    '' Du kann es eigentlich, nur Du bist nicht in der Lage das zu koordinieren, und abzu rufen ''

    Es dürfte, oft erlebt, auch selbst, einfach zu erklären sein, die fremde Waffe aktivierte, weil alles neu und unbekannt war, Reize und Wahrnehmungen, die abrufbar und gewachsen waren zu diesem Zeitpunkt aber nie bewusst gefordert wurden und deshalb, unbekannt und nie erlebt waren.

    Wenn ich als Trainer solche, wenige Situationen erleben durfte, habe ich meine Schützlinge getrieben bis zum erbrechen, bis diese mit den Knöcheln in Hülsen standen, und es gefressen war, was läuft.

    Der Einzelne steht hier selbst in der Verantwortung, ob er die Chanze erkennt ?

    Das können Higlight Erlebnisse werden, woraus große Leistungsgewinne zu erzielen sind.

    Ein kleiner Teil könnte die Waffe gewesen sein, der weitaus größere entscheidende Teil war vom Schützen geliefert.

    Auch der Teil den die Waffe eventuell beigesteuert hat, muss analysiert werden, was kam da gut rüber, war es die Balance, der Abzug oder was auch immer, es bringt Fortschritt.

    Otto wie war es bei Dir? so oder ähnlich ?

    Es ist für die ,,Jungen,, wichtig zu verstehen was in so einer Situation für Potential steckt!

    Es wird Leute geben, die jetzt sagen kalter Kaffee, kenn ich schon

    Es wird Leute geben, die sich erinnern, wenn Sie in so eine Situation kommen

    Es wird Leute geben, für die bleibt es etwas abstraktes.........leider

    grüße no.limits

    gibts durchaus Unterschiede in der Qualität (viskosität etc.)

    möglich das dieses Zeug heute besser ist, als zu meiner Testphase.

    Aber ich kann Dir versichern, das alle Griffhersteller die ich kenne, Rink, Nill, Cesare, und Reppich mit 2 Komponenten Spachtel arbeiten. Ich weis jetzt nicht wie Du da vorgehst von der Technik, aber es ist schon sehr schwierig mit Knet die richtige Menge zu finden. Das zuviel eingebrachte Material bleibt, es verdrückt sich halt. Bei Zwei Komp kitt läuft das zwischen den Fingern raus. Das ist der Vorteil.

    Bernd

    Versuchen den Grio zu erhöhen mit Hilfe von Sägespänen oder Sand hat sich bei mir im Nachhinein als echte Scheißidee herausgedtellt..

    Halloi Dennis,


    da hast du recht, es ist wirklich nicht Notwendig, mit so Zeug wie Sand zu arbeiten. Es erschwert die Nachbearbeitung ungemein.

    Es bringt auch nicht den gewünschten Gripp.

    Wenn ein Griff von den Proportionen und der Anatomie passt, reicht wirklich einfaches punzieren.

    Alles was so angeknetet wird hat mit der Anatomie der eigenen Hand nichts zu tun, und kann nur eine Übergangs oder Zwischenlösung sein.

    Auch wenn man mit zwei Komponenten Spachtel arbeitet und die technik beherrscht, und dieser Griff von der Passung her ein Traum wird, ist es schwierig diesen Griff nachher gegen Schweiss resistent zu machen.

    Die ganzen Kunsstoffe nehmen den Schweiss nicht auf. Das kann zum Problem werden für Schützen die da vorbelastet sind.

    Ich habe versucht diese Griffe mit dünnem feinen Fensterleder zu beziehen. Das geht auch, aber sie werden dann zu eng,

    Abschleifen funktioniert auch nicht, weil es zu mindest mir nicht gelang genau die Stärke des Leders gleichmässig überall abzutragen. Ähnlich war es mit Korkstreussel von der Modelleisenbahn.

    Ich persönlich hab keine Schwitzigen Hände, und hab wenn es dann doch mal Probleme gab, mit Tennis Griffpaste die Hand eingerieben, das absorbiert den Schweiss, es reicht für ein Match.

    Wie Ihr seht ich hab viel probiert, es lohnt alles nicht! Es geht nur mit 2 Komponentenkitt, die eigene Anatomie auf einen Griff zu übertragen, dazu gehört eine Menge Erfahrung bis das gelingt.

    Ich hab das früher schon mal gepostet hier, so richtig überrissen hab ich das erst als ich Cesare Morini öfters über die Schulter schauen konnte. Vorher war das auch alles Ziel und Planlos.

    Ich kann mich mit Ihm und seiner Erfahrung nicht messen, aber ich bekomm Griffe hin mit der Anatomie der Hand, jede Rille stimmt.

    Und das geht mit Knet und Kitt nicht.

    Grüße Bernd

    Letztendlich entscheidet das Gefühl ob es was wird oder nicht.

    Hallo Kerk,

    Standardpistole und OSP sind sind recht schnelle Disziplinen, da bist Du mit einer RF Waffe schon am besten bedient.

    RF Versionen gibts am Markt von Pardini, Match Guns und Tesro.

    Mit den anderen hast Du da schon größere Handycaps.

    Das A und O bei diesen Disziplinen ist das Sprungverhalten der Waffe.

    Optimal Zustand wäre wenn die Waffe nach abgabe des Schusses dort stehen bleibt wo sie war, das tut sie nicht weil diverse Kräfte wirken.

    Entscheidend ist nun welche Waffe den geringsten Weg zurück legt, weil Weg ist Zeit.

    Ob Du ne Waffe nach dem Schuss aus dem weissen zurückholst oder aus der 8 ist ein ziemlicher Unterschied, weil die Wege ja zweimal erfolgen.

    Parallel dazu hast Du bei dem weiteren Weg auch die größere Kraftentfaltung und es verschüttelt Dich mehr.

    Also ist das nicht erwünscht.

    Wenn Du jetzt mit ner klassischen Waffe antritts hast dann eher ein Handycap, das kann man bedingt mit mehr trainig ausgleichen.

    Der Aufwand wird höher mit den Schützen die Topwaffen schiessen, mitzuhalten.

    Den trainingsaufwand den Du angegeben hast den Du betreiben willst ist da eher nicht dienlich auch noch ein Waffen defizit auf zu fangen.

    Die Top Schützen schiessen die Pardini, danach die Match Guns, Tesro ist eher nicht zu finden.

    Mit Entscheidend kann Deine Handgröße sein, bei der MG2 kannst Du den Griff sehr klein halten und er ist schwenk und kippbar. Da kann die Pardini nicht mit halten. Die widerum hat ein Patentiertes Dämpfersystem das traumhaft ist.

    Noch Fragen?

    ah ja das Gefühl bringt Dich nicht weiter, eher die Fakten.......

    grüße no.limits

    das war noch die Alte Duellscheibe.

    egal,

    die FAS 601 war von der Waffengeometrie her und von der Handlage, schon eine gute Konstruktion. Die Verarbeitung war halt sehr italienisch.

    Wurde gebaut von Anfang der 80iger etwa, Es gibt jetzt eine neue, FAS Modell 6007, wird aber glaub ich in Deutschland nicht vertrieben.

    Hat wie früher die 601 und die SSP die Magazin Zuführung von oben, bringt eine freie Griffgestaltung und die volle Lauflänge, so wie es optimal ist

    In wie weit der Griff an dem Modell beweglich ist ( kippen und schwenken ) kann ich nicht sagen. ( Hab ich verpennt zu schauen, so was gibts auch )

    Laufachse und Visierung sind etwas höher als bei den anderen 3 modern Waffen Pardini, SSP und MG2E. Sprungverhalten kenn ich nicht hab sie nicht geschossen. In der Hand lag sie gut.

    grüße no.limits