Beiträge von no.limits

    Erzwungene Ruhe ist nicht jedermanns Sache.

    Im ersten Teil bin ich bei Dir,

    Was man oft tut wird Routine, wird gewöhnlich und zur Normalität, stresst oder puscht einen nicht mehr so. Ähnlich wie das erste mal Sex, wenn man da viele Jahre zurück blickt.
    Soweit so gut, beim einen mehr beim anderen weniger.
    Wir funktionieren aber nicht alle gleich. Sonst wären die Auswirkungen auch nicht so different.
    Die einen gehen fast relaxt in einen Wettkampf, die anderen als schlitterndes Elend. Wobei hier die sich selbst erfüllende Prophezeiung eine große Rolle spielt!
    Erzwungene Ruhe gibt’s nicht, Du kannst in dem Bereich nix aber auch gar nix erzwingen. Der Schuss geht nach hinten los.
    Fakt ist das man die Mechanismen mit verschiedenen Techniken an gehen kann.
    Ein wichtiger Teil ist das man köperlich fitt ist und vertrauen zu sich selbst hat.
    Wichtig ist das sogenannte positive Denken zu beherrschen. Das wiederum ja nicht nur begrenzt ist auf sportliche Wettkämpfe sondern einen Menschen generell prägt, so rum wie so rum.
    Man könnte auch sagen es ist so was wie ne geistige Grundhaltung. Es ist mit viel und permanenter Arbeit verbunden. Training on the Job so zu sagen.
    Man kann diesen Teil genauso trainieren wie den sportlichen Teil, es ist insofern schwieriger weil man sich mit sich selbst und seinen Stärken viel mehr aber mit den persönlichen schwächen auseinander setzen muss.
    Viel Erfolg
    No.limits

    das Interesse nachlässt

    Die Frage ist richtig und berechtigt, die spielt oben in der anderen Kategorie eine große Rolle.
    Disziplin und Eigenwahrnehmung. Wenn einer schon viele Anläufe in anderen Freizeitaktivitäten unternommen hat und oft bis immer nach geraumer Zeit gestrauchelt ist. Dann sollte man das erkennen und bewerten. Zum anderen besteht die Möglichkeit etwas länger mit Leih- oder Vereinswaffen zu arbeiten. Hat diverse Vorteile zum einen wächst die Erfahrung ist wichtig für die Wahl der ganzen eigenen Ausrüstung, zum anderen ist es Lernprozess über sich selbst.

    Ist es nicht auch die mentale Vorbereitung auf das Training

    Ich würde es anders ausdrücken.

    Es ist eine Sache der persönlichen Disziplin, der Organisation und des Willens.
    Eine hohe Anzahl der Schützen gehen schießen, ja die Frage ist warum? Sie gehen viele Jahre auf den Stand zum vermeintlichen Training und ziehen ihre Rituale durch und verfestigen wider besseres wissen ihr tun. Wobei selbst der jahrelange Stillstand kaum aufrüttelt. Viele sind nicht in der Lage wenigstens die Zeit zur Vorbereitung und nachher auf dem Stand strukturiert und geplant erfolgen zu lassen. Ein Teil davon verteigt dieses fast sinnlose unterfangen mit Zähnen und Klauen. Vieles wird zwar halbherzig hinterfragt, sobald es aber an die Komfortone geht ist vorbei.
    Die wenigen damit umgehen lernen oder können stehen oben in den Listen. Jeder kann sehen was sein tun bewirkt, am Ergebnis, in den Listen.

    No.limits

    Angenommen ihr hättet 4 [3] Tage auf dem Stand zeit und 1[2] um ein anderes Training ohne Waffe zu machen. Wie sähe euer perfekter Trainingsplan aus? Würdet ihr ohne Klamotten schießen, wann Serie, wann auf Schussbilder etc?

    Einen so pauschalen und dazu perfekten Trainingsplan gibt es nicht. Ein Trainingsplan beinhaltet Ziele, Zeiträume, Analysen, Kontrollen und diverses mehr.
    No.limits

    Ein Jäger beispielsweise steht vor der Aufgabe, ein Stück Wild zu entnehmen. Dazu ist ein sauber angesetzter Schuss notwendig, der kompromisslos sitzen muß.

    Sollte so sein, ist aber nur in der Theorie so. Es gibt keine Kontrollinstanz dazu. Letztlich ist der Jäger mit dem Wild im nach hinein mit seinem Schuss und dem hoffentlich passenden Ergebnis allein.

    Nachsuchen kommen nicht von ungefähr.

    Wenn Du schon mehr Druck auf die Klinke gegeben hast dürfte es der Rastenübergriff sein. Nach so langer Nutzdauer kann oder wird der Rastenübergriff verschlissen sein.
    Du kannst diesen jetzt etwas mehr Weg geben, musst dann aber überprüfen ob er ,,kriechen,, anfängt.
    Wenn er kriecht kann ein Büchsenmacher die Klinken mit einem Schleifstein abziehen, da gehört Erfahrung dazu. Zweite Finale Möglichkeit ein neues Abzugssystem.
    Wenn Du Einstellungen vornimmst kannst Du eine Vorprüfung ohne scharfen Schuss vornehmen vornehmen in dem Du relativ aggressiv von Hand repetierst. Wenn der Hahn hält ist das dann ein erstes gutes Zeichen, wenn nicht ja dann war’s Nix.
    Gutes gelingen No.limits

    Und als 2006 die Waffensparte der SIG dichtmachte, war Hämmerli alleine sowieso nicht mehr

    Soweit ich mich erinnere hat SIG wegen den hohen Produktionskosten bedingt durch den Standort Schweiz sehr zu kämpfen gehabt. Jeder wusste das die Geräte sehr gut sind aber die waren teils doppelt so teuer wie die der Konkurrenz. ( 240, 210/ 5 +6)

    Die LP von Hämmerli war nicht konkurrenzfähig, Freie waren keine Stückzahlen mehr zu erreichen. Mit der SP 20 ist man dann andere Wege gegangen, und hat zu radikal gespart. Am deutlichsten zu sehen an dem Tupperware Griffstück.

    Es war wohl ein letzter Versuch gegen die Rahmenbedingungen die die Schweiz halt so mit bringt an zu kämpfen.
    So hab ich das wahrgenommen.

    Mit runter feilen ist das so ne Sache.
    Wenn Du vom Fach bist und es Du es Dir zutraust, ich war nie zufrieden speziell bei Kimme und Korn feilen.
    Stelle erstmal Deine Kinme in mittleren Bereich so das Du Spielraum und Reserve hast nach unten und oben mit der Standard Einstellung.
    Dann bestellst Dir ein neues Korn entsprechend niedriger.