Beiträge von Ludwig

    So wie Gerhard gings mir auch lange Zeit. 1997 Habe ich die Vereinsseite online gestellt. Hat auch lange Zeit keinen interessiert, viele in der Vorstandschaft und im Verein wussten damals garnicht was ein Internet ist. Vor zwei Jahren hatte ich mal echt Null Zeit um die Seite zu aktualisieren und glatt wurde ich von mehreren angesprochen (da waren auch welche dabei, da wusste ich garnicht, dass die eine Maus bedienen können) was da mit der Homepage los ist, alles alt usw.
    Das hat mir dann doch etwas Auftrieb gegeben und ich habe die Seite vor 1 1/2 Jahren noch einmal neu gestaltet etc. Seit die Rundenwettkampftabellen dort minutenaktuell einsehbar sind und vorallem die Vereinstermine ist die Seite wieder etwas lebendiger geworden. Zusätzlich setz ich auch immer noch ein paar aktuelle Beriche rein. Trotzem ist die Seite noch ein bisschen langweilig. ;(
    Übrigens für die Termine nutze ich Google Calendar und habe einer ganzen Reihe an Leuten im Verein die Terminpflege delegiert. Das funktioniert ganz ordentlich. Der Kalender lässt sich gut in Outlook oder Tunderbird einbinden und auch von dort pflegen. Gerade unsere jüngeren Iphone Nutzer sind für den Kalender recht dankbar.
    Der nächste Schritt ist mehr Leute aus dem Verein dort redaktionell arbeiten zu lassen. Vielleicht werde ich irgendwann auch die technische Betreuung los... 8)

    Zur allgemeinen Belustigung habe ich mal Screenshots angehängt wo man sehen kann wie sich die Homepage im Laufe der Jahre verändert hat. :)

    Wie es den Schützenvereinen in 20 Jahren geht hängt davon ab, ob sie noch Mitglieder haben.
    Möglicherweise hast du den älteren Herren auch ein bisschen falsch verstanden. Wenn man sich die demographische Kurve der Bevölkerung in Deutschland jetzt und die Prognose für 2030 ansieht, dann ist klar was zu tun ist. Jugendförderung ist wichtig, aber das wird nicht ausreichen um die Mitgliederzahlen zumindest zu halten. 2030 wird die Gruppe der 40-65 jährigen die größte in der Bevölkerung sein. (Beim stat. Bundesamt gibts die Grafik)
    Das heißt, die Mitgliederwerbung kann sich nicht nur auf Kinder und Jugendliche beschränken. Wir müssen zunehmend alle Altersgruppen werben und natürlich auch deren Aktivitäten im Verein fördern. "Lichtgewehr für die kleinen, Ausrüstung für die Jungen und Auflageböcke für die alten." Auch das Vereinsleben, Feste und gesellige Veranstaltungen sollten auf diese Mischung ausgelegt sein.

    Die Verbandsstrukturen finde ich garnicht so übel. Die Landesverbände und der DSB müssten enger zusammenarbeiten, ansonsten würde es nicht schaden wenn etwas mehr Mitbestimmung von "unten" möglich wäre - liegt ja im Trend.

    Vielleicht habt ihr den Thread zur Aktion Schützenhilfe des DSB gelesen, den ich im Juli verfasst habe.
    Mein Verein ist Monatssieger im Dezember geworden (Juhu!). Jetzt läuft noch bis 18. Januar die Abstimmung, welcher der Monatssieger denn nun der Jahressieger 2010 wird. Dem Jahressieger winken 1000€ Preisgeld und wenn wir gewinnen werden wir auch dieses Geld für einen guten Zweck spenden.
    Wer also Zeit und Lust hat, kann seine Stimme abgeben. Hier der Link .

    Jetzt theoretisieren wir aber schon arg...
    Aus Erfahrung weis ich, dass eine 4,49er K&T in der Regel bei einem neuen Gewehr besser schießt als eine Holme Match oder baugleiche RWS Meisterkugel.
    Sog. Vereinsmunition, dazu gehören die Beiden, sind so konzipiert das sie in federgespannten oder vorkomprimierten oder Pressluft-LG/LP befriedigend oder gut schießen.
    Die K&T ist eine Kugel die für Pressluft, da Stand der Dinge, gebaut worden ist.
    Sprich, ich verwette einen Mündungsschoner, dass die K&T -ungetestet- besser schießt.

    Nicht umsonst nimmt Tesro und Steyr K&T, damit sie ohne lange zu Testen Top Schussbilder beilegen können!

    Die Wette ist ja einfach. Die K&T wird immer besser sein. Schließlich kommt unterhalb der sogenannten Vereinsmunition im Sortiment von RWS & Co nicht mehr viel. Die übliche Vereinsmunition kostet egal von welchem Hersteller um die 4 Euro pro Schachtel. Billiger ist bei RWS ja nur noch die Geco und die Basic wo man dann bei um die 2,50-2,70€ liegt. Dementsprechend die Qualität.

    Früher mal hatten wir im Verein die RWS Meisterkugeln (Gelb) als Standardmunition. Mittlerweile kostet da die Schachtel aber gute 8 Euro. Für Vereinsmunition ist das einfach zu teuer. Also sind wir auf die 4€ Munition umgestiegen. Ich schätze wir sind nicht die Einzigen, die das so machen mussten. Wir haben uns also verschlechtert.

    Da hat Ludwig recht, ich weis nun wirklich nicht ob die Munition besser ist auch wenn ich mich trotzdem mit dieser Munition sicherer fühle und wers glaubt oder nicht ich habe meine Leistung seit der neuen Munition um 10 bis 15 Ringe verbessert. Das ist bestimmt eine mentale Sache aber solange die ringzahl steigt bin ich zufrieden :) .Kosten ok ist jetzt eben so, nehme ich für meine Hobbys gern in kauf. :D
    Wenn die Munition lehr ist lasse ich auf jeden Fall einen Test machen :rolleyes: . Und wenn Holme bei mir keinen machen will geh ich eben wo anders hin. :P aber ich denke das klappt dann schon

    mfg Seba


    Vielleicht wirst ja nach dieser Diskussion von Holme zum Munitionstest eingeladen. ;) (Mal sehen, was Mooshaus dazu sagt...)

    Schau mal auf die Seite von Feinwerkbau. Da gibt es Explosionszeichnungen für das Gewehr mit Ersatzteilliste. Bestellen kannst das dann bei jedem Händler. Die Montage ist so einfach wie die Technik. :)

    Ich würde allerdings eher zusehen, dass ich das Teil auf Egun losschlage. Da gibts genug von diesen Fieldtarget Leuten, die zahlen für ein defektes Gewehr auch noch 100€.

    Da muss ich jetzt ein bisschen Widersprechen. Auch wenn die Munition durch ihre Qualität beständiger ist, dann heißt das ja nur, dass alle Diabolos innerhalb einer Toleranzgrenze liegen. Wenn die Munition aber absolut nicht auf den Lauf passt, dann ist die Streuung vorprogrammiert. Muss nicht so sein, kann aber.
    Solche Schussbilder wie Frank hatte ich auch schon beim Munitionstest. Der Lauf von meinem LG mag gerne 4,49-4,50er Munition. Wohlwissend habe ich mal eine 4,52er R10 und JSB probiert und hatte ähnlich miese Schussbilder. Deswegen ist die Munition nicht schlecht, sie passt halt einfach nicht auf den Lauf.

    Seba weiß jetzt immer noch nicht ob die Munition besser ist. Er weiß nur, dass sie mehr kostet. :)


    Ich habe eine Übung (auch heute wieder mal gemacht) zur Nullpunkt- und Standkontrolle: Ich habe mir Holzbretter machen lassen, an deren Unterseite schräg ein Dreiecksholz angebracht ist. Unter jedem Fuß hat dann ein Schütze so ein Brett und muss darauf dann ausbalancieren und schießen. Wenn er recht wackelt oder eine Seite immer gegen den Boden drückt, dann sehe ich, dass die Nullstellung nicht passt und das Gewicht auf dem Fuß nicht richtig verteilt ist.

    Klingt ja interessant. Kannst du da mal ein Foto ins Forum stellen?

    Von 380+ auf 360 nur durch die Munition ist ein bisschen viel. Das könnte aber auch ein Beweis dafür sein, dass Maßmunition einen psychologischen Effekt hat.
    Weltklasseschützen schießen sogar mit ausgesuchten Läufen. Da geht es darum, wie hoch die Qualität des Laufes ist. Wie perfekt sind die Züge? Wie gleichmäßig ist das Material? Wie reagiert das Material auf Temperaturschwankungen? Reinheit des verwendeten Stahls, verunreinigungen führen zu Mikrorissen, Lunkern etc. All das hat Einfluss darauf, wie gleichmäßg die Schussentwicklung ist.
    Das gleiche gilt aber auch für Munition. Gutes Metall ist teuer und knapp geworden. Die Mischungen sind mittlerweile so mistig, dass man schon alle 500 Schuss den Lauf reinigen sollte.

    Hallo Sylvia,

    ich glaube das hast alles richtig gemacht.
    Mit Personalmangel bist da nicht alleine. Bei uns ist dem auch der zweite Trainingstag zum Opfer gefallen. Die Belastung für die wenigen Aufsichten war einfach zu groß und selbst möchte man auch mal noch ein paar Schuss machen.

    Einen Tipp für den mit der Ladehemmung hätte ich noch. Schmeiß eine Dose auf den Schießstand und lass deine Jugendlichen drauf schießen. Wer flink ist trifft die Dose, wer zu spät auslöst, sieht die Dose nur noch wegfliegen.
    Ich mach das abundzu mit meinen LP Schützen. Wir nehmen dann die 5-Schüssige und schießen auf eine Dose.
    Das macht Spaß und hat auch was von "austoben".

    Ich glaube ein Munitionstest rentiert sich auch für schwächere Schützen.
    Man braucht sich ja nur mal vor Augen führen was das eigentlich bedeutet. In einer Munition, die man normalerweise im Verein hat (meist billig für 3,50€ die Schachtel) ist eine bunte Mischung unterschiedlicher Maße drin. Ich kenne Schützen die sagen "Das Zeug schießt um die Ecke" und so falsch liegen die da nicht.
    Maßmunition heißt nicht nur, dass der Durchmesser der Diabolos besonders gut zum Laufinnendurchmesser passt, sondern dass die Munition eine geringe Schwankungsbreite bei der Geschossgeschwindigkeit hat. Eine Schwankung von 10 m/s macht bei idealen Verhältnissen auf der Scheibe ca. 3mm aus (müsste ich mal nochmal nachrechnen, bin aber zu faul).
    Ich schieße mit der Pistole Maßmunition und hab erst letzte Woche wieder einen Munitionstest gemacht. Je nach Munition hatte ich bei 5 Schuss bis zu 15 mm Abweichung. Am Ende wurde es dann eine JSB mit einem Schusslochdurchmesser von 7mm bei 20 Schuss. Hätte ich zwei gleich gute gefunden, dann hätte ich noch eine V0 Messung gemacht und die schnellere genommen.
    Wichtig ist, dass vor dem Munitionstest die Waffe fit gemacht wird. Der Lauf sollte gereinigt werden und die Dichtungen sollten nicht uralt sein. Mit einer 20 jahre alten abgeranzten Waffe, die noch ihre ersten Dichtungen hat kann man sich das sparen. :)

    Die Frage ob sich das auf die Ergebnisse eines schwächeren Schützen auswirkt ist berechtigt. Die Antwort ist einfach: Ja.
    Allein der Psychologische Effekt bringt schon einiges. Man kann sich sicher sein, dass es nicht an der Ausrüstung liegt. Das hat schon manchen dazu gebracht, den Fehler bei sich selbst zu suchen statt bei der Ausrüstung....
    Und es gibt noch ein Argument. Die Leistungssteigerung der letzten 10 Jahre im Schießsport hat gezeigt, dass alles was man mit Technik rausholen kann man sich nicht mühsam antrainieren muss. Selbstverständlich bringt eine gute Hose/Jacke mehr als ein Munitionstest.

    Übrigens was der Händler da mit seiner "besseren" Munition gemacht hat ist purer Schwachsinn. Mag sein, dass in der Munition alle Diabolos ziemlich gleich groß sind, aber wenn ich eine teure 4,48er in einem Lauf schieße, der gerne eine 4,51er mag, dann gibt das sehr wahrscheinlich ein katasrophales Schussbild. Ob eine Munition passt kann nur ein Munitionstest beweisen. Emfpehlungen und der Preis helfen da garnichts.

    Bei uns gehts im Jugendtraining auch etwas lockerer und lauter zu.
    Allerdings wenn du ein paar besonders ehrgeizige Schützen hast, dann bilde mit ihnen doch eine Leistungsgruppe, die noch an einem zusätzlichen Termin trainieren. Vorausgesetzt du hast dazu das nötige Personal. Du solltest sie auf keinen Fall durch weniger disziplinierte Schützen ausbremsen. Am Ende könnte der Frust zu groß sein und du bis sie los.
    Wenn du das nicht machen kannst, dann versuche im Training eine Phase einzubauen, in der zumindest mal 15 Minuten Ruhe und Konzentration herrscht. Danach kann ja ein spielerischer Teil kommen.

    Also bei uns hats funktioniert. Wir haben im Verein eine Theatergruppe und haben eine Wohltätigkeitsvorstellung gemacht und die Eintrittsgelder (aufgerundet) 1000€ an eine gemeinnützige Organisation gespendet. Im Verein ist das super angekommen. Beim DSB sind wir leider nicht in die Zeitung gekommen, aber immerhin haben wir zwei Eintrittskarten für den Biathlon in Oberhof gewonnen. Die leg ich als Preise für unser Weihnachtspreisschießen dazu. Wichtig ist, dass alle mitgemacht haben - keiner war dagegen und wir haben zwei Berichte in der Tageszeitung bekommen.

    Dass es in manchen Vereinen so viel Ablehnung gibt geht mir nicht in den Kopf. Es müssen doch nicht immer gleich tausende von Euro sein, ein paar Hundert Euro sind auch ein gute Tat oder ein gemeinschaftlicher Arbeitseinsatz etc. Aber ob das jeder kapiert....?

    Na ja, Steyr hat ja selbst einen neuen Kompensator entwickelt - der mit den Löchern. Der kostet weitaus weniger.
    Das mit den Gewichtstangen ist so eine Sache. Das richtig einzustellen ist garnicht so leicht. Ich glaube 150€ ist schon ein bisschen viel für relativ wenig Verbesserung.

    Edit sagt, dass Männel sich auch mit sowas versucht: http://www.maennel.at/shop/index.php?cat=c2_Pistolenprodukte.html&XTCsid=9fee148173a1567ac7b43a09dda0db54

    "...weil das sportliche Schießen nicht zum allgemeinen Lebensbedarf gehöre, sondern einen "besonderen Aufwand zur Lebensführung" darstelle.."

    Da fallen mir aber noch andere Sachen ein, die nicht zum allgemeinen Lebensbedarf gehören. Die Argumentation der Stadt Stuttgart ist schon etwas dünn.
    Den dicken neuen Bahnhof können sie damit auch nicht bezahlen.