Na ja, ich hätte auch einen Käufer im Verein gefunden ... aber das wollte ich nicht mit ansehen.
Irgendwie musste ich den Schaft zum Kopf bringen, das Duckschießen ist ja auch nix.
Na ja, ich hätte auch einen Käufer im Verein gefunden ... aber das wollte ich nicht mit ansehen.
Irgendwie musste ich den Schaft zum Kopf bringen, das Duckschießen ist ja auch nix.
Da hab ich doch gleich zwei:
Ich wollte nur mal anmerken, dass ich Gestern mein altes Luftgewehr (siehe Foto) schweren Herzens auf Egun eingestellt habe. ![]()
Das ist mir wirklich nicht leicht gefallen. ![]()
Das mit der Mitgliederentwicklung ist so eine Sache. Bei uns im Gau gibt es Vereine, die wachsen, dann gibt es Vereine die schrumpfen und Vereine, die vor dam Aus stehen.
Leider sind die wachsenden Vereine nur sehr wenige.
@MichaelBeutel: Du hast völlig Recht. Man muss etwas tun. Es erfordert aber ein hohes Maß an engagement der Verantwortlichen im Verein und viel Geduld. Viele Vereine sind leider dazu schon garnicht mehr in der Lage.
Seit einiger Zeit bin ich auch Freier Mitarbeiter in diesem Verlaghaus und kann mich über die Zusammenarbeit nicht beschweren. Es wird alles abgedruckt, am liebsten Berichte über die Nachwuchsarbeit. Einmal pro Woche haben wir eine ganze Seite nur über Schießen drin und manchmal sogar mehr!
Diese ganze Seite kenne ich nur von der Wertinger Ausgabe. Dass das bei der Augsburger Stadt/Land nicht so ist liegt aber mehr an den nicht vorhandenen Berichten als an der hochklassigen Konkurrenz aus Fußball, Eishockey und Volleyball. So langsam dringt bei den Vereinen durch, dass erst jemand was schreiben muss, damit die Zeitung es auch abdrucken kann. ![]()
Der DSB hat ja leider durch die Abschaffung der Deutschen Meisterschaft MLP versucht die Disziplin wieder abzuschaffen. Gedacht war MLP ursprünglich als Trainingsdisziplin für OSP. Das hat sich aber nicht als erfolgreich erwiesen.
MLP ist sehr unterschiedlich stark verbreitet. In meinem Gau schießen das ca. 60-80 Leute. Im Nachbargau keiner.
MLP Mehrkampf ist ja noch ganz jung.
Na ja, wenns darum geht, was am interessantesten ist, dann schätze ich wäre eine MLP Bundesliga nicht schlecht. Die Zuschauer sehen sofort was los ist wenn die Scheibe umfällt oder eben nicht. Und lange dauern würde das bei 30 Schuss auch nicht. Ich wär da sofort dabei. ![]()
Die Antwort findest du in der Sportordnung des DSB (Allgemeiner Teil):
0.5.4.5 Blenden
Kurz gesagt steht drin, dass du Seitenblenden haben darfst mit einer Maximalhöhe von 40mm, die Länge ist egal. Muss an einer Kopfbedeckung, Strinband oder Brille befestigt sein und darf max. bis zur Stirn (heißt vom Brillenbügel abwärts) gehen.
Am nicht zielenden Auge darfst du eine Blende mit einer Breite von max. 30mm anbringen.
Im Teil für Gewehr 1.0.3.3.4 steht noch drin, dass du am Gewehr eine Blende für das nicht zielende Auge befestigen darfst. Diese darf von der Diopteröffnung max. 100mm lang und 30mm hoch sein.
Ich weiß allerdings nicht, ob beides kombiniert erlaubt ist.
Viel Glück bei der Schwäbischen. Ich war letzten Sonntag mit der MLP dran und am Samstag darf ich noch mit der Luftpistole antreten.
Ich habe mal von der Interpretation "Einheitliches sportliches Erscheinen" gehört. Das schließt eine Jeans ja nicht gerade aus - oder?
Es muss aber auch nicht unbedingt Jeans sein, man könnte auch Chinostragen.
Golfspieler tragen auch keine Jogginghosen und wir sollten das auch nicht tun.
Es war eine Beziehungstat und nicht ein Amoklauf in der Schule. So schlimm es ist und so schlimm es klingt, in zwei Wochen ist das wieder vergessen. So eine Tat erzeugt keine öffentliche Wut auf Waffenbesitzer und schon garnicht auf Sportschützen.
Der Schluss des SPON Artikels mit dem Wort "Sportschütze" war mal wieder extrem überflüssig. Da ist aus dem Journalist ein Schreiberling geworden.
Hoho, das HS .50.
Mir fällt es ein bisschen schwer in so eine Waffe Sportschießen reinzuinterpretieren.
Die Letzten Novellierungen des Waffengesetzes waren von Amokläufen ausgegangen. Die Schützenverbände waren an dem Prozess beteiligt, aber eben nicht auf Augenhöhe, sondern mehr oder weniger als Bittsteller. Man musst in Anbetracht der öffentlichen Wut froh sein, noch mitreden zu dürfen. Bei einer ordentlichen Reform wäre das anders.
Die Leute, die daran beteiligt wären, sind ja auch nicht auf den Kopf gefallen und ich könnte mir vorstellen, dass dort sachlich diskutiert würde.
Wie das Ergebnis einer Reform aussehen könnte ist natürlich schwer vorherszusagen, ich bin mir aber sicher, dass die Willkürparagraphen aus dem Gesetz verschwinden würden. Klare, sinnvolle Regeln, deren Auslegung eindeutig ist.
Seit den Amokläufen befinden sich die Schützenverbände in einer unguten Situation. Proaktives Handeln wäre angebracht. Vielleicht sollten die Schützenverbände die Politik zu einer Reform drängen. Man muss sich selbst bewegen, wenn man nicht von anderen bewegt werden will.
Mal an die Älteren hier in dem Thread:
Lichtpunktgewehr, Laser, schießen erst ab 12?????? Hallo stellt euch vor ein Tennisspieler darf erst mit einem bespannten Schläger spielen wenn er 12 ist???
Bei anderen Sportarten kommt man nicht auf so einen Schwachsinn. Nur beim Schießen ist das so und daran sind sicher nicht die Grünen schuld....
Dein Vergleich hinkt nicht nur, er hat sogar ein Holzbein. Auch wenn wir Waffen als Sportgeräte benutzen, es sind und bleiben Waffen. Deshalb lässt sich eine Waffe (auch als Sportgerät) nicht mit anderen Sportgeräten vergleichen. Das ist ein Fehler, der von Sportschützen immer wieder gemacht wird.
Zum Waffengesetz: Ich bin dafür, dass das Waffengesetz geändert wird. Aber: die letzen Novellen waren Flickschusterei. Z.B. der Paragraph über Anscheinswaffen. Hier sieht das Gesetz keine Ausnahmegenehmigung (Führen einer Waffe) vor, ich darf z.B. nicht mit einem Lichtgewehr im Freien hantieren. Jedoch mit einem Karabiner schon, wenn ich mir dafür eine Ausnahmegenhmigung besorge (z.B. bei Festumzügen). Das Lichtgewehr ist keine Waffe, aber wenn man es "Führt" eine Anscheinswaffe. Ist doch dümmlich oder?
Das Waffengesetz bräuchte eine Reform. Sowas dauert aber - wenn man es vernünftig machen möchte - mehrere Jahre. So viel "Arsch in der Hose" hat die Politik aber nicht. Politisch ist so ein lang andauernder Prozess nicht verwertbar und somit uninteressant. Schnelle Novellierungen (nach einem Amoklauf) lassen sich besser ausschlachten und dieses Verhalten hat keine bestimmte Farbe.
Hallo Frank,
Hatte der Verfasser sich in der ersten Message die Mühe gemacht zu schreiben: Ja die Spitze aggiert leider so und das ist falsch, verteufelt aber doch bitte nicht gleich alle und Jeden der in Ortsverbänden dazu gehört, sondern versucht es sie zu verstehen und mit Ihnen unsererwillen ins Gespräch zu kommen." )
Nun muss ich mich mal selbst zitieren: "Allerdings muss ich auch sagen, die Grünen haben mittlerweile eine ähnlich verdorbene Elite wie all die anderen Parteien. Meiner Meinung nach ist das ein Produkt der Macht."
Ich hoffe das war nicht zu kryptisch, es ist in etwa die gleiche Aussage wie du sie formuliert hast. In meinem zweiten Beitrag habe ich keineswegs zurückgerudert, sondern meine Position genauer erklärt.
Ich tu mich schwer, die Grünen zu verteufeln. Es gibt auch genug Politiker und sonstige Personen, die in der Öffentlichkeit stehen und sich gegen den Schießsport gestellt haben. Und viele haben sich für mich dadurch klar disqualifiziert.
Vielleicht habe ich bei dem Thema den Grünen gegenüber eine andere Einstellung weil ich aus Bayern komme und hier die Grünen zwar auch das ein oder andere Leuchtfeuer abgebrannt haben, aber dank zahlreicher Mitgliedschaft in Schützenvereinen und entsprechendem Gegenwind in der Bevölkerung dies schneller wieder aufgegeben haben. Möglicherweise sind hier die Gräben auch nicht so tief wie in anderen Bundesländern. Über die letzte weitbekannte Aktion der Grünen in Bayern zum Thema "Schießstand im Schulkeller" habe ich mich jedenfalls in einem Leserbrief lustig gemacht.
Deine Beiträge (auch die von Zebo) in diesem Thread vermitteln eine Dramatik, die ich nicht nachempfinden kann. Dieses ganze Verbotsthema halte ich für überbewertet. Der Politik (abseits der reißerischen Reden) ist durchaus bekannt, dass ein Verbot etwas endgültiges ist und nicht so einfach zu machen ist und auch seine Begründung haben muss. Erst wenn Gesetzesänderungen nicht mehr wirken, kann über Verbote nachgedacht werden. Und ich werde weiterhin die Contenance wahren - sowohl hier im Forum als auch in der allgemeinen Waffenrechtsdiskussion.
PS: Für heute muss ich Schluss machen, ich bin dann mal Schießen. ![]()
Joker: Danke für die Unterstützung. Ich nehm das den anderen nicht übel, wir sind ja schließlich in einem Diskussionsforum. ![]()
Na mit so viel Wind hätte ich jetzt nicht gerechnet. ![]()
Immer wenn es einen Vorfall mit Waffen gibt, dann kommen die gleichen Typen (ob aus Parteien oder sonstigen Verbänden) an die Öffentlichkeit gekrochen und versuchen sich zu profilieren. Mein Eindruck ist, dass so etwas in der Ferne verhallt. Seit dem Amoklauf von Erfurt verfolge ich diese Diskussion sehr genau, kenne (nicht alle) aber viele Aussagen von Politikern, Interessensgruppen und sonstigen. Anfangs hab ich mich auch über die ein oder andere Aussage aufgeregt. Ich habe aber gelernt so etwas für mich sachlich zu betrachten und zu bewerten.
Wenn ich verhindern möchte, dass diese "Drohungen" wie sie in den Protokollen und Blogs geschildert werden wirklichkeit werden, dann wird es nichts helfen über die Grünen oder wen auch sonst herzuziehen. Das ist unsachlich, unprofessionell und emotional. Auch will ich nicht alle über einen Kamm scheren, genauso wie ich als Sportschütze nicht mit einem Amokläufer auf eine Ebene gestellt werden möchte.
Ich kann weitaus mehr erreichen - und das meine ich ist der leichtere weg - wenn ich die "graue" Masse derer die den Schießsport nicht oder kaum kennen davon überzeugen kann, dass Schießsport nichts böses ist und ein durchaus ernstzunehmender Sport. Das ist es was ich tun kann und auch tue.
Beispiel: Ich habe mir zum Ziel gesetzt, dass ich jeden Montat einmal einen positiven Bericht über meinen Verein in der Tageszeitung veröffentliche - bis jetzt bin ich im Soll
. Zusätzlich schreibe ich in meiner Funktion als Rundenwettkampfleiter regelmäßig Berichte für die Tageszeitung. Mit dem Verein sind wir bei öffentlichen Veranstaltungen und Festen vertreten, entweder als Abordnung oder mit einem Lichtgewehr/Bogenschießen. ...
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die Meinung z.B. von Frau Künast ändern könnte. Meines Erachtens ist da wie man in Bayern sagt "Hopfen und Malz verloren". Frau Künast und ihre Meinung nehme ich zur Kenntnis und ist mir schlichtweg wurscht.
Ich muss als Sportschütze und Funktionär im Verein und Gau da wirken wo ich es kann - bei der breiten Basis, der Bevölkerung in meiner Umgebung. Unsachliche äußerungen sowohl von Sportschüzten als auch von Politikern wirken auf Außenstehende befremdlich und sind eher schädlich.
Um Frau Künast und sonstige Politiker darf sich Herr Ambacher oder der jeweils zuständige Funktionär auf Landes-, Bezirks- und Kreisebene kümmern.
Also ich muss schon sagen, ihr hackt ja nicht schlecht auf den Grünen rum. So schlecht sind die garnicht. Allerdings muss ich auch sagen, die Grünen haben mittlerweile eine ähnlich verdorbene Elite wie all die anderen Parteien. Meiner Meinung nach ist das ein Produkt der Macht.
Wie die Grünen uns Sportschützen gegenüberstehen kann ich garnicht so richtig einschätzen. Man bekommt ja immer nur mit wenn mal einer was gegen den Schießsport sagt und da sind prominente Mitglieder anderer Parteien auch schon oft ausgetickt.
Wir sollten da sachlich bleiben. Emotionen sind die beste Nahrung für Gegner des Schießsports.